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PATTERN-SEEKING ANIMALS: Ein Drei-Tage-Bart, der nicht kratzt

Pattern-Seeking Animals  •  Prehensile Tales
Veröffentlichungsdatum: 15.05.2020
Unsere Bewertung: 5 von 9 Punkten

Es ist gerade mal ein Jahr vergangen seit dem Debüt der Pattern-Seeking Animals und nun erscheint schon das zweite Studioalbum mit dem Namen “Prehensile Tales”. Wem es entgangen sein sollte, die Bandzusammensetzung klingt nach Spock’s Beard light mit Ted Leonard (Gitarre, Vocals), Dave Meros (Bass), Jimmy Keegan (Drums & Vocals), John Boegehold (Tasten).

Was hier erscheint ist schöne, seichte Rockmusik mit Longtracks, die in Richtung Progressive Rock schielen, aber doch nur eine Mogelpackung sind. So sehr man bei einzelnen Songs und Passagen den Co-Autor Boeghehold bereits bei Spock’s Beards “The Oblivion Particle” raushörte, so sehr klingt dieses Album nach den seichten Passagen genau eben diesen Albums. Viele Tastenspiele (der Mastermind sitzt/steht halt an den Tasten), Leonard’sches Enchant-Gesinge, Spock’s Beard ähnliche Satzgesänge. Es fehlen die zündenden Ideen, das Mitreißende, quietschende Keyboardsounds, geniale Gitarrenriffs eines verrückten Professors. Aber dann wären wir wieder bei Spock’s Beard.

Alles in Allem ist dies ein Rockalbum, das nicht an die Grenzen geht, sich anbiedert und man auch getrost in der Küche hören kann, wenn die Dunstabzugshaube läuft und das Nudelwasser blubbert.

Liebe SB-Mitglieder, konzentriert Euch auf Euren SB-Job, findet dort nochmals zur alten Stärke und dann werden wir auch wieder Freunde! Hier seid Ihr Perlen, die man den Säuen vorwirft.

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