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Rikard Sjöblom’s Gungfly: “Alone Together” – über menschliche Beziehungen

Rikard Sjöblom's Gungfly  •  Alone Together
Veröffentlichungsdatum: 04.09.2020
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Einer der aktivsten Prog-Musiker Schwedens, Rikard Sjöblom, veröffentlicht sein sechstes Studioalbum “Alone Together” unter seinem Projektnamen Rikard Sjöblom’s Gungfly.

Während er mit seinem Soloprojekt als Supportact für die schwedischen Progheroen “The Flower Kings” und als Mitglied von “Big Big Train” auf den internationalen Bühnen stand, schrieb er in den letzten beiden Jahren an den Songs für das neue Album, das sich verschiedener Facetten menschlicher Beziehungen als Rahmen bedient. So handelt der Titelsong “Alone Together” von den vorgegaukelten glücklichen, erfüllten Leben im Social-Media-Kosmos. Es wurde aus der Perspektive eines Elternteils geschrieben, dessen Kind sich in einer psychiatrischen Abteilung befindet, weil es den Kontakt zur Realität verloren hat – wahrscheinlich ausgelöst durch die sozialen Medien.

„Alone Together“ nahm Rikard Sjöblom’s Gungfly mit den Brüdern und früheren Mitstreitern Petter und Rasmus Diamant am Schlagzeug bzw. am Bass als Trio auf. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, sowohl Keyboard als auch Gitarre zu spielen, weil ich mir viele schöne Parts ausgedacht hatte, aber ich wusste schon früh, dass ich das Album mit den beiden Brüdern am Schlagzeug und am Bass machen wollte – und zum Glück waren sie sehr bereit dafür!” Dieses ‚Power-Trio’ hat sich diesmal auf den Rock konzentriert, und man kann das laut und deutlich hören:„ Ich wollte die Produktion nicht mit zu vielen Schichten von Keyboards und Schnickschnack ersticken, sondern versuchte ein Stück Prog-Rock mit dem Schwerpunkt auf ROCK abzuliefern. Ich wollte jedem Instrument etwas Besonderes im Mix mitgeben.“

Der Opener “Traveler” überzeugt durch rockige Gitarrensoli, quietschende Lord-Schweineorgeln, Morse’sche Akustikgitarren. “Happy Somewehere In Between” ist der Song, der stark an Beardfish-Zeiten erinnert, “On The Shoulders Of Giants” ist in verschiedenen Passagen sehr folkig angehaucht und erinnert in anderen Passagen stark an die Flower Kings.

Anspieltipps: Traveler, Happy Somewhere In Between.

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