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SAUL: US-Metal mit genretypischem Drive, Gesang und härteren Stellen

SAUL • Rise As Equals
VÖ: 23.10.2020
6 von 9 Punkten

Wenn man sich die größeren Veröffentlichungen im Bereich Metal aus den Staaten hinter’m großen Teich anschaut bzw. anhört, so haben diese fast allesamt einen ähnlichen Einschlag: harmonische (Gesangs-)Strophen, harmonische Refraineinstiege und Screams an den exponierten Stellen, Bässe, die am Nu-Metal der 1990er ausgerichtet sind. Diese Arrangements sind schon fast eine Chartgarantie.

Mit diesem Rezept warten denn auch SAUL bei ihrem neuen Output auf, wenn auch mit ein bisschen härteren Einlagen, die vielleicht auch mit der Zusammenarbeit mit Erik Ron (Godsmack, Panic! At The Disco) und Disturbed Fronter David Draiman zusammenhängen können.

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Das Album ist insgesamt eingängiger Modern Metal aus den Staaten, der unterhält, sich aber nicht von der Masse abhebt und somit kaum Wiedererkennungswert in der Masse ähnlicher Veröffentlichungen hat.

Für Anhänger anspruchsvoller Rockmusik haben die SAUL-Brüder einen großen Frevel begangen, in dem sie sich an einem Klassiker der Rockgeschichte vergriffen und versucht haben, ihn in das übliche Modern-Metal-Gewand zu zwängen: Welcome To The Machine von Pink Floyd.