„Screaming For Vengeance“ – Judas Priests Meisterwerk feiert 30. Geburtstag

VERÖFFENTLICHUNG» 31.08.2012
BEWERTUNG» 9 / 9
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Eines der stärksten Metal-Alben aller Zeiten erschien im Jahr 1982: „Screaming for Vengeance“, das achte Studiowerk von Judas Priest. Gerade hatten sie mit „British Steel“ die New Wave of British Heavy Metal ausgelöst. Da galt es nachzulegen. Zunächst gab es das solide „Point Of Entry“ und dann den Höhepunkt, der Priest in den USA, in Europa und in Japan an die Chartspitzen und in Platin-Sphären führte.

Klar gab es zu dieser Zeit eine ganze Reihe kommerziell erfolgreicher Alben. Die Szene sprach bisweilen schon vom Ausverkauf. Doch „Screaming For Vengeance“ gilt bis heute noch als eines der stärksten aus dieser Epoche. Hymnen wie der Titeltrack (wundervoll verewigt auf dem Konsolenspiel „Brütal Legend“), „Electric Eye“ und „You’ve Got Another Thing Comin‘“ beherrschen das Album. Auch dreißig Jahre später ist es das meistverkaufte Werk der Priest-Karriere.

Die CD enthält sechs Bonustracks, unter anderem „Prisoner Of Your Eyes“ und „Devil’s Child (live)“, die bereits auf der Remaster-Version enthalten waren Die übrigen vier Livetracks stammen vom 82er Konzert im San Antonio Civic Center. Als ganz besonderen Bonus gibt es eine DVD mit dem kompletten Auftritt beim San Bernardino Festival (29. Mai 1983) – inklusive der Coverversionen „Diamonds And Rust“ (Joan Baez) und „The Green Manalishi“ (Fleetwood Mac). So umfassend sollte jedes wegweisende Album der 80er gefeiert werden.