„Slave To The Sword“ zeigt, dass Exmortus die Shred-Kings sind!

VERÖFFENTLICHUNG» 07.02.2014
BEWERTUNG» 7 / 9
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Was haben halbnackte Wikinger mit den Stränden von Kalifornien gemeinsam? Genau, die Trash-Metal-Kids von Exmortus, die ihr Cover genauso heavy haben wollen, wie ihre Musik. Nach mehreren Releases kommt nun ihr drittes Album „Slave To The Sword“ auf Prosthetic Records heraus und damit gelingt vielleicht der Durchbruch für die jungen Shred-Kings.

Klischeehaft wie das Cover sind auch sämtliche Titel der Platte. Hier wird der Heavy Metal gelebt und eingeatmet. Von dieser Lebenseinstellung hat „Slave The Sword“ profitiert, denn Exmortus lieben es, Thrash Metal mit Einflüssen der New Wave of British Heavy Metal zu kombinieren, beziehungsweise Kreator mit Judas Priest zu huldigen. Dieses Gemisch kommt frisch an in der Masse der Bands der Retro-Welle, denn die Amerikaner versuchen ihren eigenen Stil zu finden. Nicht kopieren, sondern interpretieren wurde sich auf die Fahne geschrieben! Geschickt werden die Songs komplett mit Gefrickel und harmonischen Soli unterlegt, genauso randvoll, ohne dabei überladen zu wirken. Das ist das Geheimnis dieses Albums. Die schnellen Rhythmus-Riffs sind nur energiegeladene Lückenfüller, bis das Gitarrengewitter wieder beginnt. Es macht Spaß, den Ideen von Exmortus zu lauschen. „Slave To The Sword“ fasziniert und fordert einen bis zum Schluss. Dies ist keine leichte Kost, aber darum sticht diese Platte so hervor. Sie hebt sich von der Standardkost ganz klar ab. Desweiteren wurde die Mondscheinsonate von Beethoven in eine Speed-Metal-Variante umgesetzt und zeigt damit nur weiter die technischen Fähigkeiten der Band.

Wenn „Slave To The Sword“ nicht ein idealer Einstand für das Metal-Jahr 2014 ist, dann weiß ich es auch nicht. Mit Originalität und viel Elan haben Exmoruts sich ein fettes Album gebastelt und können entspannt in ihre positive Zukunft blicken. Die Band kündigte auch eine Europa-Tour an, hoffentlich passiert sie bald!

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