Stars der deutschen Musikszene präsentieren mit „Giraffenaffen“ beliebte Kinderlieder in neuem Sound

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Auch wenn ständig neue Musik für Kinder geschrieben wird, so sind es doch oft die altbekannten Lieblingslieder, die man im heimischen Wohnzimmer oder in Schule und Kindergarten immer wieder hört. Verschiedene deutsche Musiker haben sich nun 16 dieser beliebten Klassiker vorgenommen und sie frisch und modern neu interpretiert. Das so entstandene Album „Giraffenaffen“ erfüllt gleichzeitig einen sozialen Zweck, denn ein Teil der Einnahmen kommt dem Kinder- und Jugendwerk ARCHE e.V. zugute.

Eröffnet wird das Album mit dem einzigen komplett neu komponierten Stück, dem Giraffenaffensong „Wir sind da“, interpretiert von Roger Cicero mit Unterstützung durch eine Horde Kinder. Danach folgt eine bunte Kinderliedermischung von „Hejo, spann den Wagen an“ über „Die Affen rasen durch den Wald“ bis zu „Doof gebor´n ist keiner“, stilistisch äußerst vielfältig interpretiert. So präsentieren Thomas D und Roman Lob den Sesamstrassen-Hit „Hätt´ ich dich heut´ erwartet“ als astreinen Hip-Hop, Götz Alsmann verjazzt „Der Mond ist aufgegangen“ und „Old McDonald“ wird mit The BossHoss zur coolen Englischstunde auf dem Land.

Einige Lieder wurden auch textlich neu bearbeitet. So orientiert sich Das Gezeichnete Ich in seiner schönen Version von „Grün, grün, grün“ nicht mehr an Handwerksberufen, sondern an der Natur, Ulla Meinecke ergänzt „Was müssen das für Bäume sein“ um eine Elefäntchen-Strophe und das von Max Mutzke gesungene „Einfach genial“ entstand als witziges Wissenslied auf der Grundlage der Melodie von „Mein Hut, der hat drei Ecken“.

Schwungvolle und spaßige Mitmachlieder liefern Flo Mega mit „Der, die das“, Lena mit „Seeräuber-Opa Fabian“ und Culcha Candela mit „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ – natürlich um ein paar aktuelle Strophen erweitert. Und wenn es etwas ruhiger werden soll, bezaubert Glasperlenspiele mit „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“, das Tingvall Trio liefert eine beruhigende instrumentale Improvisation zu „Idas Sommerlied“ und Annett Louisan singt uns mit La-Le-Lu in den Schlaf.

Bei „Giraffenaffen“ überzeugen sowohl das Konzept als auch die Umsetzung – mit diesem Album kann wirklich die ganze Familie Spaß haben. Und da man mit dem Ganzen auch noch eine gute Sache unterstützt, lohnt sich der Kauf doppelt.