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Tangled Thoughts Of Leaving: Re-Issue des Band-Debüts

Tangled Thoughts Of Leaving • Deaden The Fields
VÖ: 20.08.2021
8 von 9 Punkten

Tangled Thoughts Of Leaving feiern 10 Jahre seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums Deaden The Fields in diesem Jahr, wobei das Album zum ersten Mal international auf CD und Vinyl erhältlich ist.

Das klaviergetriebene Progressive-Rock-Quartett hat sich mit seinen lauten, ätherischen Klangexperimenten weltweit eine Kult-Anhängerschaft erarbeitet und seit ihrem Debüt noch drei weitere Alben veröffentlicht: Failed By Man and Machine (2013), Yield To Despair (2015) and No Tether (2018).

Die Band tourte in den letzten zehn Jahren regelmäßig durch Australien und Europa, darunter Tourneen mit Russian Circles, This Will Destroy You, 65daysofstatic, sleepmakeswaves, We Lost The Sea, Karnivool, Dead Letter Circus und Boris. Sie traten mehrmals beim legendären Dunk Festival in Belgien auf und waren Headliner ihrer eigenen Clubshows in Australien, Großbritannien und Europa.

 

Young Epoch reflektiert das erste Album der Band:

“Wir haben kürzlich die Dekonstruktion und den Wiederaufbau individueller Ideen auf Tangled Thoughts of Leavings neuestem Album No Tether miterlebt. Die Band hatte ihr konzeptionelles Fundament: Ihr 2011er Debut Deaden The Fields präsentiert sich als Liebesbrief an Prog, Jazz und Post-Rock, einzigartig und weitläufig, aber mehr dem zugänglichen Flow gewidmet als ihr unnachgiebiger jüngerer Bruder.

Das soll nicht heißen, dass Deaden The Fields beim ersten Hören leicht verdaut werden kann; Lachend ins Gesicht der schnellen und bissigen Album-Opener, beginnt die Platte mit dem 17-minütigen Monolith Landmark. Der beeindruckende Trick, den TTOL ausführt, lässt diese potenziell einschüchternde Laufzeit jedoch völlig überschaubar erscheinen, da der kraftvolle Doppelschlag von Keyboarder Ron Pollard und Schlagzeuger Behn Stacy ihrer Klanggymnastik irgendwie eine unerwartete Hörbarkeit verleiht.

In jeder Hinsicht sollte Deaden The Fields selbst für erfahrene Hörer eine schwierige Platte sein, um sich zurechtzufinden, aber sie bleibt so, dass man sich im selben Moment in einen Groove einklinken kann, und gleichzeitig vom Können und der Handwerkskunst beeindruckt ist. Dies wird in vielerlei Hinsicht durch die Art und Weise erleichtert, in der Gitarrist Andrew McDonald und Bassist Luke Pollard den Mix nie überladen und tatsächlich die Räume um den Free-Jazz-Wahnsinn von Ron Pollard und Stacy auf eine Art und Weise füllen, die alles auf die notwendige Weise zusammenführt, damit dies für den ultimativen Erfolg der Musik unerlässlich ist.”

 

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