The BossHoss – Flames Of Fame: Die Cowboys lassen es ordentlich krachen

VERÖFFENTLICHUNG» 11.10.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
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Ihre Karriere starteten sie vor Jahren mit dem Covern von Songs im Country-Stil. Inzwischen hat sich die siebenköpfige Band The BossHoss zu einem Aushängeschild deutscher Rockmusik gemausert. Den zunehmenden Erfolg haben sie teilweise der Fernsehpräsenz der beiden Frontmänner als Juroren für „The Voice of Germany“ zu verdanken, aber auch ihren mitreißenden Live-Shows und den immer besser werdenden Eigenkompositionen, die längst die Coverversionen ersetzt haben.

Für die Fotos zum aktuellen Album „Flames Of Fame“ haben die Jungs ihre Cowboyhüte gegen Biker-Outfits eingetauscht. und geben sich als coole Rocker. Zu Recht, denn diese Scheibe rockt richtig – vom ersten harten Riff des Openers „Bullpower“ bis zur eindeutigen Aussage von „God Love Cowboys“.

Aber auch das Country-Feeling kommt gelegentlich durch, etwa beim ruhigeren „What If“ oder in der wehmütigen Lagerfeuer- Ballade „Yes Or No“. Hier irritiert der Falsett-Gesang im Refrain, ansonsten bleiben die Cowboys aber zum Glück in den tieferen Lagen. Und sie machen nicht nur mit ihrer Musik richtig Spass, sondern auch mit den Texten, denen man anmerkt, das die Jungs sich selbst nicht allzu ernst nehmen. So steckt das selbstbewusste „Eager Beaver“ voll leiser Ironie, in „Whatever“ werden scheinbar die Unterschiede zwischen Man und Frau durchschaut und „Backdoor Man“ zeichnet das nicht wirklich heroische Bild eines heimlichen Liebhabers.

Inmitten der lodernden Flammen des Ruhmes sind die Jungs von The BossHoss cool geblieben und stellen das mit diesem Album eindrucksvoll unter Beweis. Wer will, kann sie außerdem in den nächsten Wochen live erleben – Tourtermine gibt’s unter www.thebosshoss.net.

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