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TRAUMHAUS: Das Warten hat ein Ende

Traumhaus  •  In Oculis Meis
Veröffentlichungsdatum: 24.04.2020
Unsere Bewertung: 8 von 9 Punkten

Sieben lange Jahre dauerte das Warten auf ein neues, das vierte Album der deutschen Progressive Rockband Traumhaus, die sich die Muttersprache zum Markenzeichen machte. Zwei Wechsel gab es in der Bandbesetzung: Till Ottinger löste Sebastian Klein an der Bassgitarre ab und Ray Gattner übernahm vom ehemaligen Spock’s Beard Trommler Jimmy Keegan die Staffelhölzer.

Der Mastermind Alexander Weyland zeichnet sich durch wesentlich größere Stimmfestigkeit gegenüber den ersten drei Alben aus und ein Wechsel zu gitarrenlastigeren und songdienlicheren Kompositionen stehen dem neuen, härteren Material gut zu Gesicht. Einen echten Longtrack gibt es nicht zu verzeichnen. Die Songlänge liegt abgesehen vom zweiminütigen Opener “Das Erwachen/ The Awakening” zwischen fünf und neun Minuten.

Das umgebaute und renovierte Traumhaus bietet mit dem neuen Album ein starkes Stück deutschsprachiger (Progressive) Rockmusik mit intelligenten Texten, hymnischen Prog-Elementen und harten Gitarrenriffs. Wer sich allerdings immer noch nicht mit der deutschen Sprache in der Rockmusik anfreunden kann, dem sei die Doppel-CD-Variante oder die englischsprachigen Download- bzw. Vinyl-Varianten ans Herz gelegt. Und im direkten Vergleich stehen beide Versionen ebenbürtig nebeneinander.

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