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VILDHJARTA "måsstaden under vatten"

Unsere Wertung: 8 von 9 Punkten.

VILDHJARTA: Moderner, skandinavischer Metal – so gehört’s!

Mit einem Jahrzehnt zwischen den Veröffentlichungen bleiben VILDHJARTA so undurchschaubar und so nah an Anonymität, wie eine Band nur sein kann. Musikalisch und ästhetisch laden sie zu Vergleichen mit TOOL oder Meshuggah ein – bringen aber ihre eigene unübertroffene Atmosphäre ein. VILDHJARTAs heruntergestimmte Stakkato-Riffs und pulverisierende Grooves sind der Sound von Musik, die auf das Wesentliche reduziert ist. Doch das lang erwartete Album des schwedischen Kollektivs „måsstaden under vatten“ ist weit mehr als eine Rezitation von Djent-Werten. Mit 80 Minuten greift es thematisch dort auf, wo die dunkle schwedische Fabel von „Måsstaden“ von 2011 aufgehört hat, und hält das Versprechen, das das Album andeutete. Tracks wie das kürzlich veröffentlichte „när de du älskar kommer tillbaka från de döda“ zeigen VILDHJARTAs Musik in Bewegung und suggerieren eine neu entdeckte Subtilität und Raffinesse inmitten des Bombasts und der Schönheit des Breakdowns.

Wer es hart, düster, extrem und trotzdem innovativ und progressiv braucht, dem sei dieses Album ans Herz gelegt. Seit der Veröffentlichung einer Minute neuer Live-Musik im Jahr 2016 hat sich die Band fast ausschließlich auf das neue Album konzentriert, wobei Schlagzeuger und mittlerweile bekannter Produzent Buster Odeholm (u.a. bekannt für seine Arbeit mit Born of Osiris, Shadow of Intent und als Schlagzeuger bei Humanity’s Last Breath) maßgeblich an der Produktion, dem Mix und dem Mastering der Musik beteiligt war. Der visuelle Künstler Rickard Westman, der sowohl für das Debüt von VILDHJARTA als auch für die Thousands of Evils-EP aus dem Jahr 2013 verantwortlich zeichnete, ist ebenfalls wieder mit von der Partie, um seine verstörende visuelle Ikonographie zu präsentieren, die eine Geschichte über eine mythische, dunkle Welt fernab der unseren erzählt.

Es sind die gesanglichen und harten Momente, die Opeth-Anhänger bei ihren Favoriten vermissen, die harten und verqueren Polyrhytmiken, die den Hörer in den Bann einer unwirklichen Welt ziehen. So geht moderner, skandinavischer Metal.

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Letzte Aktualisierung am 25.01.2022 um 14:35 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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