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Whitewater: Sphärisch-floydiger Prog für ruhige Herbstabende

Whitewater  •  Dark Planet
Veröffentlichungsdatum: 16.10.2020
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Jetzt, wo die Abende wieder länger und ungemütlicher werden, freut man sich umso mehr auf gemütliche Abende auf der Couch mit einem feinen Getränk und guter Musik, die entspannt und zum Träumen einlädt.

Diese Atmosphäre verbreiten die Briten von Whitewater um Mike Kershaw mit ihrem sphärischen Sound, der sehr an die späten Pink Floyd oder an die deutschen RPWL erinnert. Echte Longtracks werden die Hardcore-Progger vermissen. Die zehn Songs kommen in der dargebotenen Form auf den Punkt und lassen den Hörer nach einer dreiviertel Stunde doch irgendwie erstaunt zurück, dass das Album leider schon zu Ende ist. Gut, dass es die Repeatfunktion gibt, um nicht aufstehen zu müssen. Ein absolutes Highlight ist “Stand In Line”, das auch gut in den Steven-Wilson-Kanon passen könnte.

Aufbauend auf dem Erfolg ihres gefeierten Albums “Universal Medium” aus dem Jahr 2017 werden in dieser neuen Veröffentlichung ihre Soundscapes erweitert. Stuart Stephens und Paul Powell werden erneut von BEM-Hauptstütze Mike Kershaw unterstützt, der drei Tracks schreibt und singt. Gareth Cole (Mike Kershaw Band, Fractal Mirror, The Rube Goldberg Machine, Under A Banner) bringt seine charakteristischen Gitarrenstile in vier Songs ein.

“Dark Planet ist schon lange in der Entwicklung”, sagt Stuart. “Wir hatten gehofft, es früher herauszubringen, aber Covid-19 hatte andere Ideen! Wir denken, dass dies eine echte Weiterentwicklung beim Schreiben und Produzieren war, und es war auch eine tolle Zeit, mit Mike und Gareth zusammenzuarbeiten!”