ZZ Top präsentieren „The Complete Studio Albums 1970-1990“

VERÖFFENTLICHUNG» 07.06.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
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Noch heute – über 40 Jahre nach Gründung – machen Billy Gibbons, Dusty Hill und der Schlagzeuger Frank Beard, der den Bart halt lieber im Namen als im Gesicht trägt, gemeinsam Musik und begeistern die Massen. Ihre stärksten Jahre hatten sie aber von 1970 bis 1990. Und in dieser Zeit erschienen zehn Alben, die von Warner Music in einer dicken Box zusammen gefasst werden.

1969 war es, als man die Band gründete und sich Richtung Rock und Blues orientierte. Das „First Album“ war vielleicht nicht perfekt, aber es legte mit seiner bodenständigen, dreckigen Ausrichtung den Grundstein für eine der erfolgreichsten Bands des letzten Jahrhunderts. Es folgte „Rio Grande Mud“, das seinerzeit mit der Musik der Stones verglichen wurde. Und dann endlich „Tres Hombres“, der kommerzielle Durchbruch der Band. Platz 8 in den Billboard-Charts und auch heute noch vom Rolling Stone unter den „500 besten Alben aller Zeiten“ gelistet.

„Fandango!“ untermauerte den neu erworbenen Status mit einer Mischung aus Livesongs und neuen Stücken. Danach wurde es etwas ruhiger und das durchdachte „Tejas“ war sicher kein schlechtes Album, riss aber auch niemanden vom Hocker. Bezeichnend, dass manche Best-of-Alben der Texaner kein einziges Lied von dieser Platte enthalten.

Nach einer kleinen Auszeit ging es Schlag auf Schlag mit „Degüello“, „El Loco“ (man denke nur an den „Tube Snake Boogie“) und „Eliminator“. Letzteres ist das erfolgreichste Werk der Band und „Gimme All Your Lovin“ als Klassiker in aller Munde. Zumindest „Afterburner“ mit Tracks wie „Sleeping Bag“ hielt das hohe Niveau. Schließlich folgte „Recycler“, das die elektronischen Einflüsse, die Ende der 80er Jahre auch bei ZZ top Einzug hielten, wieder etwas zurück fuhr.

Zehn CDs als Papp-Replikate, ein umfassender Streifzug durch die Bandgeschichte. Es gibt zwar keine Extras wie B-Seiten oder Remixe, doch zumindest dürfte die Soundqualität die Fans zufrieden stellen, da man auf die originalen Bänder zurück griff und die Alben im warmen Original-Mix beließ.

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