Chunk! No, Captain Chunk! – Eingängiges Metalcore-/Pop-Punk-Comeback

Sechs Jahre nach ihrem letzten Studioalbum sind Chunk! No Captain Chunk! wieder zurück.

„Ich muss noch einmal neu starten“, schmettert Bert Poncet bei „Bitter“, dem Eröffnungstrack der vierten LP von Chunk! No, Captain Chunk!. “Die Dinge werden nicht so laufen, wie Sie es geplant haben.”

Die in Paris geborene Band begann 2016 mit dem Schreiben von Gone Are the Good Days – oder eigentlich eine frühere Version davon – und baute auf dem Schwung des Vorjahres Get Lost, Find Yourself auf, eine Explosion von hypermelodischem Pop-Punk durchzogen von Post-Hardcore-Schreien und metallischen Riffs. Das Quintett war begierig darauf, mit unerwarteten Ideen zu experimentieren und expandierte weiter über das Subgenre “easycore” hinaus, das sie auf seinen ersten drei Alben entworfen hatten.

 

Das ganze Album in sich ist poppiger und eingängiger als die Vorläufer, dafür aber auch beliebiger und irgendwie kommt man sich vor wie ein pubertierender, pickliger Highschool-Schüler. Es mag vielleicht für den ein oder anderen reifer klinger im Sinne der Weiterentwicklung der Band und die wenigen härteren Einwürfe sind nur ein Hauch an Annäherung an Metalcore.

Es ist alles in allem ein Gute-Laune-Album, nichts wirklich Anspruchsvolles, das dem Hörer jedoch ein kleines bisschen Sommer-Festival-Feeling verleiht, nicht mehr und nicht weniger.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden