Rémi Gallego von The Algorithm in Köln im Interview

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DATUM» 13.10.2013
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Rémi Gallego hätte sich den Erfolg mit seinem Solo-Projekt The Algorithm nicht mal erträumen können. Europatouren, Awards und volle Clubs scheinen für den aus Frankreich stammenden Künstler immer noch nicht ganz begreifbar zu sein. Der Erfolg nimmt aber auch kein Ende. Wie glücklich Rémi über seine Lage ist, teilt er uns gerne im Interview mit. Uns interessiert, was die nächsten Pläne in Sachen The Algorithm sind.

Hey Rémi, du bist nur noch auf Tour durch Europa und machst die Clubs unsicher. Welche Show war denn 2013 Jahre die Beste?

Rémi: Alle Shows waren klasse. Die Clubs in England waren voll und alle waren gut drauf. Mehr kann man nicht verlangen und dafür bin ich dankbar. Am besten war das Download Festival. Es ist wirklich unbeschreiblich, vor so einer großen Menge von Leuten zu spielen. Ich werde es nie vergessen. Es ist das größte Metal-Festival in England und ich war dabei! Unbeschreiblich.

Du arbeitest jetzt mit Mike von Monuments offiziell zusammen. Ihr beide habt sogar zwei Shows mit einem Gitarristen gespielt. Feilt ihr nun weiter an eurem Besetzungskarussell?

Rémi: Die Idee mit der Gitarre war zunächst nur ein Experiment. Wir wollten wissen, wie weit können wir unser Projekt weiter ausbauen. Wir haben die Möglichkeiten, dann sollten wir sie auch nutzen. Wir basteln immer an neuen Ideen.

Du lebst in Frankreich und Mike in England. Wie arbeitet ihr denn zusammen? Alles übers Internet?

Rémi: Ich lebe nicht mehr in Frankreich. Ich bin nach London gezogen, um meinen Freunden näher zu sein. Aber du hast recht, bei uns läuft viel über digitalen Austausch von Spuren. Für uns ist dies die idealste Möglichkeit, um zusammenzuarbeiten. Mike muss seine Drums kennen, weil wir uns nicht wie bei einer normalen Live-Band absprechen können. Alles muss perfekt sitzen.

Wie lebt es sich denn so in London?

Rémi: Ich kann mich nicht beklagen. Wie gesagt, ich habe dort viele Freunde, mit denen ich gerne Zeit verbringe und für meine Arbeit als Künstler ist es auch besser. London ist groß und hat immer etwas Neues zu bieten.

Mike hast du durch ein Youtube-Cover eines deiner Songs kennengelernt. Würdest du, wenn du heute ein geniales Cover im Netz finden würdest, wieder mit demjenigen zusammenarbeiten wollen?

Rémi: Klar, warum nicht? Mike passt perfekt zu The Algorithm. Ich würde mich sogar über ein paar individuelle Covers meiner Songs sehr freuen. Es zeigt, wie vielfältig Musik sein kann. Hoffentlich folgen noch welche.

Heute stellt The Algorithm direkt zwei Sets vor. Einmal dein normales Projekt und ein spezielles DJ-Set. Was können wir uns darunter vorstellen? Versuchst du einmal die Metal-Heads zu elektrifizieren und beim anderen Set die Elektro-Fans zu rocken?

Rémi (lacht): Ja und nein. Wir haben in beiden Musikrichtungen Extreme, die sich perfekt miteinander verknüpfen lassen. Das Experimentieren mit diesen beiden Elemente bringt gute Musik zu Stande, die den Leuten gefällt.

Was steht denn bei euch beiden in nächster Zeit noch so an?

Rémi: Wir touren mit Hacktivist durch England. Sie sind eine geile Live-Band. Ich freue, mich sie endlich wiedersehen zu können. Und nächstes Jahr geht es für uns nach Australien. Da können wir unser Album ‚ Polymorphic Code‘ auf der anderen Seite der Welt vorstellen.

Ich habe heute Mittag noch Australier getroffen und sie haben mir gesagt, wie sehr sich freuen, euch in ihrer Heimat zu haben. Letztes Jahr waren noch viel weniger Australier hier und es war nicht mal daran zu denken, dass Bands aus Australien hier spielen.

Rémi: Musik ist etwas, das verbindet und mit Glück wächst. Das Euroblast-Team hat wirklich etwas Erstaunliches zu Stande gebracht.

Rémi, was möchtest du unseren Lesern noch mitteilen?

Rémi: Genießt das Euroblast-Festival. Kommt vorbei, wenn ich in der Nähe eures Clubs bin und: Don’t Drink And Drive. Cheers!