Über abenteuerliche Erlebnisse beim Couchsurfing und den Kitsch des Lebens – im Gespräch mit We invented Paris

DATUM» 17.02.2014
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Letzte Woche veröffentlichten We Invented Paris ihr zweites Album. Wir trafen Flavian Graber und Stefan Schneider von der Band im Hamburger Literaturcafé zu einem spannenden Interview über Musik, das neue Album und das Leben auf fremden Sofas während ihrer Couchsurfing Tour.

Gerade ist euer zweites Album „Rocket Spaceship Thing“ erschienen. Was möchtet ihr uns gerne darüber erzählen?

Stefan: Dass es unser zweites Album ist und wir stolz drauf sind. Es hat echt Spaß gemacht. Um das Album fertigzustellen, war es ein langer und intensiver Prozess. Aber es war sehr gut! Wir haben in Basel immer wieder im Proberaum Vorproduktionen gemacht und dann sind wir für vier Wochen nach Dresden in das Schloss gegangen und haben dort die Platte aufgenommen. Und ich denke sie spiegelt sehr wieder, wo wir als Kollektiv stehen.

Das Cover des neuen Albums ziert eine fliegende Dampf-Maschine, die wie ein Herz aussieht: „The Rocket Spaceship Thing“, das dem Album den Titel gibt. Was drückt für euch diese Verbindung aus Luft, Herz und Maschine aus?

Flavian: Also es war schon wichtig, dass es fliegen kann. Das war sehr wichtig! Ich muss dazu sagen, dass das Artwork in Zusammenarbeit mit Stefan Fitzner entstanden ist, der ein Teil von unserem Kollektiv ist und der die Grafiken und die Videosachen macht. Wir haben uns sehr darüber unterhalten, was wir mit dem Album und den Songs aussagen wollen. Und diese Maschine soll das eigentlich widerspiegeln, dass wir eben wie Abenteurer aus dem 19. Jahrhundert etwas Verrücktes wagen, was unmöglich schien zu der Zeit. Vielleicht eben ein Flugzeug zu schaffen. Und deshalb war es wichtig, dass es fliegt. Und dass man auch irgendwo hin fliegt, wo man sich vielleicht gar nicht zutraut hinzukommen. Und das es aber eben eigentlich vom Herzen angetrieben ist. Das man vom Herzen getrieben ist.

Worum geht es denn zentral in eurem Album? Was möchtet ihr denn an Botschaft transportieren?

Flavian: Also ich glaube einerseits, dass der Hörer das auch selbst beurteilen darf, wenn er das Album hört, was es ihm sagt. Ich will das eigentlich gar nicht zu sehr interpretieren. Aber grundsätzlich wollen wir eigentlich schon den Leuten Mut machen, dass sie den Mut haben ihrem Herzen zu folgen. Das klingt kitschig, aber ich glaube das ist der Kitsch des Lebens. Darum geht’s irgendwie. Wir wollen dazu ermutigen, dass man seiner Leidenschaft folgen soll. Das versuchen wir mit der Musik, mit dem Weg, den wir gehen. Und ebenso vielleicht, dass es jemanden ermutigen kann, dass er es sich nicht bequem macht in der Sicherheit, es sich nicht bequem einrichtet und nur gerade das macht, was an ihn herangetragen wird. Sondern dass er auch den Mut hat Dinge in Angriff zu nehmen, die er sich gar nicht zutraut oder die vielleicht unerreichbar scheinen.

In euren Liedern geht es auch oft um Sehnsucht nach Vergangenheit und entfernten Orten. Das Hier und Jetzt erscheint zuweilen ein bisschen negativ behaftet. Seid ihr – was unsere Welt angeht – eher Optimisten oder Pessimisten?

Stefan: Also ich finde, dass viele Dinge momentan eigentlich eher schlecht ausschauen, aber ich möchte trotzdem optimistisch sein und irgendwie an das Gute in uns Menschen und in der Welt glauben. Damit wir eine Chance haben uns irgendwie noch auf die Zukunft zu freuen und zu gestalten.

Ihr widmet Auguste Piccard auf eurem Album einen eigenen Song. Was macht diesen Menschen für euch so besonders – was fasziniert euch an ihm?

Flavian: Also mich hat sehr an ihm fasziniert, dass er einerseits Schweizer war und dass das, was er gemacht hat, weiter ging. Dass sein Sohn Jacques Piccard auch Erfinder war und Abenteurer und jetzt sein Enkel Bertrand Piccard immer noch aktiv ist und ebensolche verrückten Dinge wagt. Was jetzt nicht so typisch ist für den Schweizer. Die sind eher zurückhaltend oder man traut sich eben selbst nicht so viel zu und entschuldigt sich eher als dass man einfach mal macht. Und ich fand das halt sehr inspirierend, wie das weiterging, wie er das angefangen hatte und dass das weitergehen konnte. Und das ist, was ich mir auch wünsche, dass das was ich mit meinem Leben mache auch Einfluss auf die hat, die nach mir kommen.

Und dass es weitergetragen wird.

Flavian: Genau, also auch wiederum dieser Mut das Verrückte zu wagen.

In „Everyone Knows“ singt ihr über die Zerstörung der Welt durch den Menschen, der sich mit Gott auf eine Stufe stellt und zu wissen meint, was richtig und gut ist. Was glaubt ihr kann der Mensch verändern, um wieder mehr bei sich anzukommen, ohne dabei seine Umwelt zu zerstören?

Stefan (lacht): Das ist eine große Frage. Also ich glaube dafür sind die Musiker nicht die richtigen Menschen um solche Fragen zu beantworten. Die sind vielleicht eher dazu da die Fragen zu stellen.

Hat man aber nicht eine gewisse Idee? Aber vielleicht ist es ja die Musik, mit der ihr das ausdrückt.

Flavian: Ich glaube das kann man nie ganz trennen. Es wäre falsch, wenn man die Musik und sein Leben trennt. Also ich glaube die Handlungen, die man macht, beeinflussen die Musik und die Musik beeinflusst auch unsere Handlungen in gewissem Sinne. Ich glaube man kann es runter brechen auf uns selbst und – so wie Stef das vorhin gesagt hat – dass er an das Gute im Menschen glaubt. Wie wir miteinander umgehen, das prägt uns als Gesellschaft glaube ich. Da fängt es an. Und die größeren Dinge sind nicht in unseren Händen glaube ich. Das müssen andere mitprägen.

Also dass jeder im Prinzip im Kleinen seinen Teil dazu beiträgt und auch so ein bisschen vorlebt damit es nachher im Großen und Ganzen gut werden kann?

Stefan: Also ich glaube das kann man im Allgemeinen sagen, dass jeder Mensch für sich einen kleinen Teil in der Hand hat, was mit unserem Planeten geschieht und was mit der Menschheit geschieht.

In dem Song „Zeppelins“ geht es um die Beeinflussung durch äußere Erwartungen. Wie glaubt ihr kann man es schaffen den gewählten Weg und somit auch sich selbst treu zu bleiben?

Flavian (lacht): Das hast Du aber sehr gut recherchiert… Jetzt muss ich mir noch mehr Gedanken über meine Songs machen. Ich glaube man muss sich immer wieder Zeit nehmen, um auf sich selbst zu hören, oder auch Ruhe finden um herauszufinden, was man eigentlich will. Ich glaube diese Einflüsse von Außen sind eh immer da. Und Schlussendlich ist die Frage, was wir damit tun, was wir daraus nehmen und was wir umsetzen wollen. Und welche Einflüsse wir für uns nehmen und bei welchen wir sagen „Das will ich jetzt nicht, diesen Weg.“. Aber ich glaube eben, man braucht immer wieder Ruhe und muss sich immer wieder Zeit nehmen, um eben darauf zu hören, was man will, wo es lang geht. Sich diese Zeit und Ruhe auch zu nehmen, empfinde ich als was, das sehr schwierig ist in unserer Zeit. Weil es immer schnell ist und alles voll ist von Informationen und so weiter. Ich muss mir diese Zeit bewusst nehmen. Sonst habe ich sie nicht.

Es ist sicherlich auch für viele Menschen sehr schwierig erstmal an diesen Punkt zu kommen. Dass man eigentlich Zeit für sich braucht, um nicht nur im Äußeren zu leben, sondern wirklich auch mal nach drinnen zu hören, was da eigentlich vor sich geht.

Flavian: Ja. Und ich finde es auch schwierig. Also es ist auch manchmal schwierig auf sich selbst zu hören. Ich erlebe es so.

„We invented Paris“ wurde 2010 gegründet; das erste Album erschien im Folgejahr. Jetzt präsentiert ihr euer zweites Album. Was hat sich in der Zwischenzeit bei euch verändert und wie prägt diese Veränderung das neue Album?

Stefan: Die erste Platte hat Flavian eigentlich als Solo-Künstler zusammen mit dem Produzenten aufgenommen. Die ganze Band ist erst später dazugekommen, um Konzerte zu spielen. Und da hat sich einfach in den letzten 3 Jahren doch sehr viel verändert und entwickelt und wir haben wahnsinnig viel zusammen gespielt. Und so ist auf der neuen Platte ein Stück von jedem drauf.

Flavian: Ja, ich glaube wir haben „We invented Paris“ in den drei Jahren erfunden. Also es hat sich selbst erfunden.

Stefan (lacht): Es hat sich selbst erfunden!

Das ist doch eigentlich auch das Beste, wenn es sich selbst erfindet, oder nicht?

Flavian (lacht): Jaja klar! Das war von Anfang an mein Wunsch, dass sich eben eine Eigendynamik entwickelt. Und die hat sich sehr stark entwickelt, was sehr gut ist. Mit allen Herausforderungen und allen Freuden, die es so mit sich bringt.

Ihr bezeichnet euch ja nicht als „Band“, sondern eher als „Kollektiv“, in dem Menschen aus verschiedenen kreativen Richtungen zusammenkommen. Wie sieht die Arbeit in einem solchen Kollektiv denn praktisch aus? Wie können wir uns das vorstellen?

Stefan: Schön chaotisch.

Flavian: Genau. Die Kommunikation ist nicht immer ganz einfach. Vor allem zwischen Deutschen und Schweizern, weil die Schweizer eher indirekt kommunizieren. Und das ist nicht immer so einfach. Praktisch machen wir das projektweise, dass wir halt konkret an ein Projekt gehen und dann sagen „Okay wer arbeitet mit?“. Und entweder treffen wir uns an einem Ort und arbeiten da daran oder schicken Dinge hin und her. So wie wenn es Grafiken sind, die schicken wir auch oft rum und gären dann darüber. Aber es ist auch nicht etwas Abgeschlossenes. Wir sehen das nicht als „So arbeiten wir und so muss es immer sein“. Sondern wir versuchen halt auch viel und probieren Dinge aus.

Was entsteht Positives durch diese Form der Zusammenarbeit und was ist schwierig dabei?

Stefan: Also schwierig ist sicher das Ganze organisiert zu kriegen, wie wir schon gesagt haben. Und das Schöne daran ist, dass wahnsinnig viele Dinge entstehen, die man alleine nicht machen könnte. Und dass man nicht einfach nur ein Albumdesign in Auftrag gibt und jemand macht das so wie er all seine anderen Dinge macht. Sondern man ist irgendwie zusammen im Team und berät das zusammen. Und ich finde dabei kommt was Schöneres raus.

Also es ist dann die gegenseitige „Befruchtung“?

Flavian: Ja und ich glaube es wird auch nicht so langweilig. Also wir haben nie die Gefahr, dass wir in einen Trott kommen oder so. Sondern es gibt immer genügend Herausforderungen und Dinge.

Und wie entstehen die Ideen für eure Songs?

Flavian: Ganz unterschiedlich. Also jetzt rein musikalisch gesehen, war es jetzt oft so, dass ich die Songs mit Gitarre oder Klavier geschrieben und dann in die Runde gebracht habe. Und jetzt beim zweiten Album haben wir die dann mit Stef und Bruce sozusagen vorproduziert, also arrangiert. Und dann haben wir die auf Tour live gespielt und dort hat es sich auch noch mal entwickelt. Und dann sind wir ins Studio gegangen. Bei anderen Dingen, wie Artwork, da kommt dann der Stefan Fitzner, der die Grafik macht, und spinnt mit Gedanken und Ideen rum. Oder wenn es jetzt auch um Ideen zu Vermarktung und solche Sachen geht, da ist eben unser Manager Julian Butz. Den zählen wir auch als Teil des Kollektivs. Und mit ihm brüte ich oft über Ideen und Sachen.

We Invented Paris, Pass!on Victim Festival, 25.01.2014, Knust Hamburg

Ihr sucht sehr stark die Nähe zum Publikum; setzt euch auf Konzerten oft mitten ins Publikum. Warum ist euch das so wichtig? Wie wird eure Musik hierdurch beeinflusst?

Stefan: Unsere Musik wird dadurch vielleicht nicht unbedingt beeinflusst, aber es gehört einfach dazu. Wir sind ein Stück weit so groß geworden, dass wir vor sehr wenigen Leuten gespielt haben und es hat einfach eine andere Qualität so zu spielen. Und deswegen versuchen wir das bis heute immer, dort wo es geht, zu machen.

Flavian: Ja genau. Diese Zeiten, in denen wir in Wohnzimmern gespielt haben, eben auch jetzt bei größeren Konzerten wieder erlebbar zu machen. Auch so ein bisschen mit dieser Trennung zwischen Bühne und Publikum zu brechen. Ich finde, dass ist immer ein ganz spezieller Moment auf einem Konzert, auch für mich als Künstler. Weil ich die Leute ganz anders angucke. Es ist dann nicht so „Ich bin jetzt da auf der Bühne“, sondern man sieht sich sozusagen auf gleicher Ebene. Das hat was sehr Spezielles.

Die größtmögliche Nähe zum Publikum hattet ihr, wie ihr ja eben auch schon gesagt habt, durch eure Couchsurfing-Tour. Was habt ihr dabei erlebt? Gab es Dinge, die euch besonders beeindruckt haben?

Stefan: Ja, da ist eine ganz große Kiste an bunten Erinnerungen an diese Zeit. Das Beeindruckendste war vielleicht, …aber da war ich selbst gar nicht dabei… (lacht)

Falvian: Nee, das war nicht beeindruckend. Das war einfach abschreckend, gell?

Stefan (lacht): Das war abschreckend!

Flavian: Das muss ich erzählen… Da haben wir nach einem Konzert, das schrecklich war, bei jemandem übernachtet, der über einer Frittenbude gewohnt hat. Und man musste halt durch die Frittenbude, den Kühlschrank zur Seite schieben und dann kam da eine Treppe zum Vorschein, und da konnte man hoch. Und der war leider ein Messi. Und die Wohnung war komplett voll. Wir haben dann noch bis drei Uhr morgens mit einem Staubsauger ein paar Quadratmeter frei gemacht, wo wir unsere Schlafsäcke ausrollen konnten. Und das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass er seine Fenster nicht öffnen konnte. Das heißt, die ganze Frischluft kam durch die Frittenbude hoch… also „Frischluft“… Aber sonst war er ein ganz netter Typ, das war ja so das Schlimme an der Sache! Aber es gab auch beeindruckende Momente in dem Sinne, dass wir auch echt überwältigt waren, wie großzügig Menschen zum Teil so sind. Wo ich selbst auch herausgefordert war und mich selbst gefragt hab „Würde ich das selbst machen?“ Wo Leute uns halt ihre Wohnung komplett zur Verfügung gestellt haben oder zu Freunden gegangen sind zum Übernachten, damit wir in ihren Betten schlafen können. Und einfach solche Dinge, die sehr beeindruckend waren und sehr schön. Und auch die Konzerte selbst. Wie sich die Leute Mühe gegeben haben, gekocht haben für uns. Das war schon was sehr Spezielles mit zwanzig Leuten in einem Raum ein Konzert zu spielen.

Habt ihr da dann auch so ein bisschen den Mut und die Hoffnung für das neue Album mitgenommen? Durch diese Nächstenliebe bzw. Gastfreundschaft, die da zutage gefördert wurde?

Flavian: Einerseits denke ich kam das sicher von der Couchsurfing Tour, der Mut. Aber auch grundsätzlich die Zeit danach, wo wir gemerkt haben, dass die Leute das sehr schätzen, was wir tun. Die an unsere Musik glauben oder die an uns glauben, dass wir diesen Weg gehen können als Künstler. Und halt wie immer mehr Leute zu den Konzerten kamen. Das war sehr Mut machend und ich glaube auf jeden Fall schon prägend für dieses zweite Album.

Der Mensch und die Inspiration durch Menschen ist ein wichtiges Thema bei euch. Könnt ihr jeweils einen Menschen nennen, der euch persönlich im besonderen Maße inspiriert hat?

Stefan: Also bei mir ist es definitiv ein Schlagzeuglehrer, bei dem ich vor ein paar Jahren mal Unterricht haben durfte. Der ist ein Jahr, nachdem ich bei ihm war, an Krebs gestorben. Und es war einfach ein wahnsinnig beeindruckender Mensch und Musiker. Und zu sehen, wie er damit umgegangen ist, dass er wusste, sein Körper wird zerfressen. Und was er trotzdem noch aus dem Leben ziehen konnte in der Zeit, die er noch hatte. Das war für mich sehr eindrücklich.

Flavian: Ja, für mich war es ein Freund, den ich in Kanada kennengelernt hatte. Also ich bin mit 19 für sechs Monate nach Kanada gegangen. Und habe da in Winnipeg gelebt. Da hab ich bei Leuten gewohnt, die sich eigentlich bewusst entschieden hatten, in diesen Stadtteil zu ziehen, der eigentlich so ziemlich der schlimmste Stadtteil war. Immer wenn ich Downtown war, haben die Leute gefragt „Was, Du wohnst da?! Das ist doch viel zu gefährlich!“ Aber die haben sich eben bewusst entschieden dort zu leben. Mit Prostituierten und Drogensüchtigen und so weiter, ihren Alltag zu teilen und ihr Haus aufzumachen. Und die waren halt da fürs Abendessen und sind immer wieder gekommen. Und das hat mich stark beeindruckt, weil die gesagt haben „Hey, jeder hat eine Sucht, jeder hat ein Problem. Ob das jetzt offensichtlich ist, wie bei einem Drogensüchtigen. Oder bei jemanden, bei dem alles normal aussieht und es halt nicht so ist.“ Das hat mich sehr geprägt. In der Zeit habe ich mich auch entschieden, voll auf Musik zu setzen, und die haben mich sehr in diese Richtung gepusht. Auch habe ich das kanadische Songwriter-Dasein kennengelernt.

Ja cool! Sehr schöne Sachen auf jeden Fall! Mit welchem Künstler würdet ihr gerne zusammen ein Projekt machen?

Flavian: Mit Georges Méliès, wenn er noch leben würde….

Stefan: Genau… Mit Oliviero Toscani, italienischer Fotograf. Der ist berühmt für die Benetton-Plakate. Das wär mal was.

Flavian: Aber ich schätze es eigentlich eben auch mit Künstlern zusammenzuarbeiten, die noch nicht erfolgreich und berühmt und so sind. Weil wir da irgendwie auf der gleichen Ebene arbeiten und man noch gemeinsam diesen Weg vom Künstlerdasein geht. Und das eben zu schaffen, das man davon sein Lebensunterhalt bestreiten kann. Da kann man sich oft viel teilen.

Das Jahr ist noch jung – was habt ihr euch für 2014 vorgenommen bzw. worauf freut ihr euch?

Flavian: Also ich freue mich riesig darauf einfach unglaublich tolle Konzerte zu spielen. Auch wieder neue Songs zu schreiben für das dritte Album.

Stefan: Ja das ist genau das Ding. Wir haben letztes Jahr sehr viel in der stillen Kammer gearbeitet und das ist immer schön, wenn man damit wieder rausgehen und spielen kann. Darauf freuen wir uns riesig!

Da ihr ja Assoziationen so gerne mögt, haben wir uns gedacht, dass wir euch drei Begriffe nennen und ihr was Schönes daraus macht. Wir haben gedacht, die drei Begriffe passen ganz gut zu euch und ihr könnt was damit anfangen. Die Begriffe lauten: Freiheit – Wirklichkeit – Mensch.

Flavian (lacht): Da habt Ihr euch ja was „einfaches“ ausgedacht. … Da fordert ihr uns aber heraus!

Flavian und Stefan nehmen sich drei Blätter, Stifte und das ein oder andere Hilfsmittel, und erstellen zu jedem Begriff ein Bild:

Das Interview führte Veronika Reichel. Die Fotos sind von Stefan Simrock.

Wir bedanken uns bei Anke Baumann von Revolver Promotion für ihre Unterstützung!

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We invented Paris auf Tour:

  • 19.02.2014 DE Mannheim / Alte Feuerwache
  • 21.02.2014 DE Köln / Luxor
  • 22.02.2014 DE Hannover / Pavillon
  • 24.02.2014 DE Berlin / Bi Nuu
  • 27.02.2014 DE Leipzig / Werk2
  • 28.02.2014 DE Jena / Cafe Wagner
  • 01.03.2014 DE Ulm / Roxy – Cafébar
  • 20.03.2014 A Graz / Postgara
  • 21.03.2014 A Weyer / Berrholdsaal
  • 22.03.2014 A Wien / Haus der Musik
  • 27.03.2014 DE Würzburg / Café Cairo
  • 28.03.2014 DE Bremen / Pier 2
  • 29.03.2014 DE Kassel / Schlachthof
  • 03.04.2014 CH Luzern / Treibhaus
  • 04.04.2014 CH Aarau / Kiff
  • 05.04.2014 CH Jona / ZAK
  • 10.04.2014 CH Zürich / Bogen
  • 11.04.2014 CH Basel / Kuppel
  • 12.04.2014 CH Lyss / Kufa
  • 13.04.2014 DE Lindau / Vaudeville
  • 15.04.2014 DE Münster / Gleis 22
  • 16.04.2014 DE Düsseldorf / Forum Freies Theater
  • 17.04.2014 DE Göttingen / Junges Theater
  • 18.04.2014 DE Hamburg / Prinzenbar
  • 19.04.2014 DE Husum / Speicher
  • 22.04.2014 DE Erfurt / Museumskeller
  • 23.04.2014 DE Dresden / Beatpol
  • 24.04.2014 DE Wiesbaden / Schlachthof
  • 25.04.2014 DE Erlangen / E-Werk
  • 26.04.2014 DE Freiburg / Jazzhaus