Austin Meade: Ehrlicher Southern-Rock mit Ambitionen

Das Cover des siebten Outputs von Austin Meade wirkt für jemanden, der noch nichts von der Band kannte wie eine Einladung zu einem Metalalbum. Die Freude war groß von einer unbekannten Metalband etwas neues zu hören, doch nach den ersten Klängen des Openers Dopamine Drop macht sich für einen Anhänger härterer Klänge schnell Ernüchterung breit. Es handelt sich um geradlinigen, bodenständigen Southern Rock. Nicht, dass das schlecht wäre, aber es spiegelt sich in keiner Weise die Attitüde des Covers in den Songs wider.

Man hört immer wieder die Wurzeln und die Herkunft der Band raus, Tom Petty ist genauso vertreten wie Lynyrd Skynyrd. In Anbetracht des Labels, unter dem das Album erscheint und des düsteren Covers wären schräge Einschläge in den Southern Rock wie man sie von einem einem Danzig-Album à la Lucifuge kennt, sehr willkommen gewesen.

Die Songs haben Tiefe und wissen für die Stilrichtung zu überzeugen, allerdings wird man den Eindruck nicht los, alles irgendwo schonmal gehört zu haben. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Songs durchgehend airplaytauglich sind und bestimmt auch von dem ein oder anderen Rocksender gespielt werden dürften.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden