Ivy Gold – von staubigen Winden und goldenem Efeu

Das Erste, was einem bei Ivy Gold um die Ohren fliegt ist, die Stimme! Man fragt sich, woraus die Sängerin Manou eigentlich ihre Energie bezieht? Man will wissen, wo es das Medikament zu kaufen gibt und ob eine Tablette am Tag genügt? Pech gehabt, Talent gibt es nicht in Tablettenform.

Wie eine Efeupflanze rankt sich diese Stimme um die Songs, klettert mal hoch, fällt mal tief, verharrt dann wieder, umschlingt, verwirrt, nimmt gefangen und lässt wieder los. Gedanken, die ihr wichtig sind, fließen auf Papier.

Neben „Mrs. Ivy“ ist zunächst einer der 4 „golden boys“ zu erwähnen: Sebastian Eder, Gitarrist, zwölf Jahre aktiv bei der Hard Rock und Heavy Metal Band Avalon, Musikmanager, Komponist, Produzent und, um es abzukürzen, Selfmade-Man im Musikbusiness – schreibt ein paar Songs. Einfach so, aus Spaß an der Freude.

Die Rohversionen spielt er der Sängerin Manou vor. Die ist begeistert, bringt sich ein, will heißen, ihre Stimme. Gemeinsam arbeiten sie an der Weiterentwicklung der Stücke. Manou beginnt zu schreiben. Beiden ist klar, dass nicht nur die Musik wichtig ist, sondern auch die textlichen Inhalte. Jeder Song ist eine persönliche Geschichte und spricht vom Leben, der Liebe, Problemen und natürlich über die Hoffnung und kommt aus den seelischen Tiefen von Manou.

Schließlich speist sich ihr Rock, ihr Funk und welche Elemente sie noch einfließen lassen, sehr stark aus dem Blues. Und Blues ist Melancholie, ist Leidenschaft, ist Leben pur. Genau diesen Gefühlen, diesem Blues, wollen die Musiker mit ihrer Musik Ausdruck verleihen.

Manou schenkt den Songs ihre Gedanken und ihre „Wow“-Stimme, Sebastian feilt im Studio weiter an deren Perfektion. Beiden ist klar – aus dieser Arbeit muss ein richtiges Projekt werden, vielleicht ein Bandprojekt, aber doch zumindest ein Album. Und sie wissen auch, dass sie gute, nein sehr gute, Musiker haben möchten, um ihr Werk noch besser, musikalisch noch reifer zu machen.

Sie kennen sich aus in der Branche, wissen, wer die guten Leute sind, wissen genau, wen sie ansprechen möchten. Aber, wie das bei Künstlern so ist, haben sie auch Zweifel. Schließlich trauen sie sich und sprechen den US-amerikanischen Spitzendrummer Tal Bergman auf eine Mitarbeit bei dem Projekt an. Bergman hat schon mit so vielen Größen der Musikszene gearbeitet, dass man Seiten im „Who is Who“ damit füllen könnte.

Tal Bergman zögert nicht lange und sagt voller Überzeugung zu. Er ist dabei. Jetzt muss noch ein Bassist ins Team. Sebastian und Manou, durch den Bergman-Coup nun selbstbewusster, fragen bei Kevin Moore an. Er erkennt deren Talent und für ihn ist klar, dass er dabei sein möchte. Schließlich stößt noch der schwedische Pianist und Keyboarder Anders Olinder zu der Gruppe.

Der Bandname ist vieldeutig, passt aber irgendwie ganz gut zur Entstehungsgeschichte dieser Formation. Nichts lief geradeaus, immer wieder gab es neue Wendungen und dennoch ging es beständig bergauf. Auch dafür steht diese Pflanze, die Ivy Gold mit ihrer Musik vergolden möchten. Und sie wollen ihr Publikum mitnehmen auf jenen Weg, den ihr künstlerisches Efeu nimmt.

Ivy Gold ist voller inspirierender, vielseitiger Songs, vollgepackt mit Emotionen und Energie und eingespielt von einer beeindruckenden Band. Die Rhythmus Section mit Tal Bergman und Kevin Moore bildet den druckvollen und groovigen Beat und legt das Fundament für die vielseitigen und grandiosen Gitarrenlicks & Riffs von Sebastian Eder. Sie gehen Hand in Hand mit Manou’s Stimme. Heraus kommt ein Ozean gefüllt mit bunten Geschichten, unterstützt von den harmonischen, außergewöhnlichen und „chunky“ Keyboards von Anders Olinder. Wir glauben – das ist ein tolles Angebot, völlig OUT OF THE BLUE – FOR YOU!

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