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Urheber/Fotograf: Nikola Anna Pronobis

Aktuelles zu: NINON

NINON mit der neuen Single „Family Dinner“

Mit „Family Dinner“ veröffentlichte NINON am 11. September eine ihrer bisher persönlichsten Singles – und einen zentralen Vorboten ihres Debütalbums „That’s Just How Things Go“, das am 29. Januar 2027 erscheint. Der Song erzählt vom Heimkommen an Weihnachten, vom Sitzen an einem festlich gedeckten Tisch und von jenem stillen Moment, in dem man einer Person gegenübersitzt, die einem wehgetan hat – und trotzdem schweigt, um die Menschen zu schützen, die man liebt.

„Year after year, I find myself at the same table as him, dressed up and quiet, like a good daughter. Turning hard things into something beautiful is what I do, and what I want to keep doing“, sagt NINON über den Song.

Aus dieser Spannung entsteht ein Stück, das die künstlerische Welt der in Luxemburg aufgewachsenen Songwriterin besonders klar bündelt: Verletzlichkeit wird bei NINON nicht nur zugelassen, sondern bewusst geformt, verarbeitet und in etwas Transformierendes verwandelt. In ihren intimen, detailverliebten neo-barocken Popsongs liegen Schmerz, Sehnsucht und stille Wut nah beieinander – doch noch stärker spürt man darin die Entschlossenheit, für das zu kämpfen, was in ihrer Welt wirklich zählt.

„Family Dinner“ erscheint gemeinsam mit einem beeindruckenden Musikvideo unter der Regie von Rari Matei. Gedreht in Luxemburg, erweitert das Video die visuelle Sprache des Songs zu einem hochkonzeptuellen, filmischen Moment zwischen familiärer Enge, barocker Überhöhung und innerem Aufbruch.

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Beeinflusst von prägenden französischen Songwriter wie Jean-Jacques Goldman und Daniel Balavoine ebenso wie von zeitgenössischen Ikonen wie Willow Smith, Lana Del Rey und Paris Jackson, begegnet NINON ihrem Handwerk mit großer Hingabe und Sorgfalt. In ihren Texten verarbeitet die 25-Jährige ihre eigenen Lebenserfahrungen in all ihrer Komplexität und formt daraus etwas Greifbares. Genau diese Transparenz hat es ihr ermöglicht, loszulassen und sich selbst vollständig anzunehmen – mit all der Schuld, dem Schmerz und der Schönheit, die dazugehören.

Kurz nach dem Lockdown trat die Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Ninon Varin heißt, mit einer unverwechselbaren Mischung aus roher, romantischer lyrischer Selbstoffenbarung und beinahe ASMR-artiger Vocal-Melodik erstmals in Erscheinung. Seitdem gewann sie drei Bookers’ Choice Awards beim Screaming Fields Song Contest 2023 und wurde bei den Luxembourg Music Awards als „Best Newcomer“ nominiert. Nach diesen frühen Meilensteinen hat NINON, autodidaktische Pianistin und Produzentin, ihre musikalische Palette stetig erweitert: durch Neuinterpretationen früherer Songs, kontinuierliche Releases – darunter die leuchtende EP „Breathe Again“ aus dem Jahr 2025 – sowie ihren ersten Headline-Auftritt im De Gudde Wëllen Anfang dieses Jahres.

Das künstlerische Selbstvertrauen, das sie auf diesem Weg – unter anderem während ihrer Zeit in Paris und Montreal – gewonnen hat, mündet nun in ihr kommendes Debütalbum „That’s Just How Things Go“ (Album VÖ: 29.01.2027). Darauf treibt NINON ihre Musik noch weiter in klangliche Tiefe. NINON verbindet gezupfte Gitarren mit sanften, aber kraftvollen Shoegaze-Arrangements und erschafft Klangräume, die nicht nur aus den Kopfhörern herausdringen, sondern direkt unter die Haut gehen.

“Music connects me to the real world and gives me space to write about sadness, feeling different and having a mind that works differently,” erklärt NINON. “It sounds melancholy; the songs balance both light and dark, as well as a bit of glitter!”

Für NINON steht im Zentrum, „tiefe Gefühle in alle möglichen Formen von Kunst zu legen“. Als bekennender „film freak“, der mindestens einen Film pro Tag schaut, zählt sie „Black Swan“, „The Big Blue“ und den gotischen Märchenzauber von „Labyrinth“ mit David Bowie zu ihren absoluten Lieblingsfilmen, ebenso wie die Arbeiten von Guillermo del Toro und Tim Burton. Auch das Kriegsdrama „The Sound Of Falling“ aus dem Jahr 2025, mit seinen Momenten stiller, ätherischer Schönheit, hat NINONs eigene visuelle Identität stark geprägt.

Darüber hinaus ist NINON eine talentierte Illustratorin, Poetin und begeisterte Bastlerin. Diese künstlerischen Interessen spielen eine zentrale Rolle in ihrem Songwriting: Durch die fließende Bewegung beim Experimentieren mit Aquarellfarben kann sie innere Gedanken aufs Papier bringen und eine Form der Kommunikation finden, die Worte allein nicht leisten können.

Mit ihrem neuen Material beginnt NINON, sich mit einem erneuerten Selbstverständnis weiterzubewegen.

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