Mit unzähligen Veröffentlichungen seit seinem Karrierestart um die Jahrtausendwende gehört Joe Bonamassa inzwischen zu den meistgefragten Blues-Gitarristen unserer Zeit. Er galt als Wunderkind, hat nach den Anfängen mit Bloodline eine beeindruckende Solokarriere hingelegt und ist darüber hinaus in Kooperationen mit Beth Hart sowie Black Country Communion unermüdlich im Einsatz. Dabei vergisst er seine Wurzeln nicht: Die hier vorliegende Hommage an Rory Gallagher war ihm ein Herzensprojekt.
Es gibt Musiker, die erfolgreiche Karrieren hinterlassen. Und es gibt Musiker, die eine Haltung vermitteln. Rory Gallagher gehörte ohne Zweifel zur zweiten Kategorie. Er war nie der große Star, der sich dem Zeitgeist anpasste. Stattdessen blieb er sich selbst treu. Er trat mit einer alten, bis auf das Holz abgespielten Stratocaster auf, und mit einer Ehrlichkeit, die man in jeder Note hören konnte.
„The Spirit of Rory“ trägt seinen Titel deshalb völlig zu Recht. Bonamassas Livealbum versucht nicht, Rory Gallagher zu imitieren. Es versucht vielmehr, das einzufangen, was ihn so besonders gemacht hat: Leidenschaft, Authentizität und die tiefe Liebe zum Blues. Das Album wurde live vom 1. bis 3. Juli 2025 während einer ausverkauften dreitägigen Konzertreihe beim Festival „Live at the Marquee in Cork“, der Heimatstadt von Rory Gallagher, aufgenommen.
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Mit 14 handverlesenen Songs durchläuft „The Spirit Of Rory Live From Cork“ die vielfältigen Facetten von Gallaghers Werk – vom rasanten Auftakt von „Walk On Hot Coals“ und „Bullfrog Blues“ bis hin zur emotionalen Wucht von „A Million Miles Away“, das bei der Veröffentlichung als Titelsong des Albums diente. Weitere Höhepunkte sind „Tattoo’d Lady“, „Bad Penny“, „I Fall Apart“, „Calling Card“ und „Cradle Rock“, die alle mit Feuer und Überzeugung dargeboten werden und dabei die Form und Seele der Originale bewahren.
Schon nach den ersten Takten wird deutlich, dass hier Musiker am Werk sind, die Gallagher nicht nur bewundern, sondern ihn verstanden haben. Die Gitarren klingen roh und lebendig, die Soli erzählen Geschichten statt bloß technische Fähigkeiten zu demonstrieren. Genau das war Rorys Markenzeichen. Er spielte nie, um zu beeindrucken – er spielte, um Gefühle zu transportieren. Diese Haltung spürt man auf „The Spirit of Rory“ in jedem Stück. Das Album lebt nicht von Nostalgie, sondern von Respekt. Die Interpretationen lassen Raum für eigene Akzente, ohne den Charakter der Originale zu verlieren.
Besonders beeindruckend finde ich die Atmosphäre, die sich auf der DVD erschließt. Die Aufnahme klingt nicht steril oder überproduziert. Sie besitzt Ecken und Kanten, atmet Dynamik und vermittelt das Gefühl, einer Live-Session beizuwohnen. Genau darin liegt die Stärke dieses Albums. Es richtet sich nicht nur an eingefleischte Rory- oder Bonamassa-Fans. Es schlägt eine Brücke zwischen Generationen von Bluesmusikern und zeigt eindrucksvoll, dass Gallaghers Geist auch drei Jahrzehnte nach seinem Tod lebendig geblieben ist.
„The Spirit of Rory“ ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine musikalische Liebeserklärung. Wie Joe selbst sagt: „Ich erinnere mich, dass diese Stimme und dieser einzigartige Gitarrensound schon in sehr jungen Jahren die Wände meines Schlafzimmers durchdrangen“, erinnert sich Bonamassa. „Mein Vater, der mich mit so vielen der großen Gitarristen seiner Zeit bekannt gemacht hatte, ermutigte mich schnell, Rory zuzuhören und mir so viel wie möglich davon anzueignen.“ Als Ergebnis der frühen Liebe gibt es jetzt dieses wundervolle Album.
Joe Bonamassa kündigt mit „The Spirit Of Rory Live From Cork“ ein kraftvollen Live-Mitschnitt an. „The Spirit Of Rory“ ist eine zutiefst persönliche Hommage an die irische Bluesgitarrenlegende Rory Gallagher. Aufgenommen im vergangenem Jahr bei drei restlos ausverkauften Konzerten in Gallaghers Heimatstadt Cork, Irland. Das Album erscheint am 19. Juni über Bonamassas Label J&R Adventures. Ab sofort kann man sich die ersten drei Live-Singles anhören: „Walk On Hot Coals (Live)“, „Bullfrog Blues (Live)“ und „Who’s That Coming (Live)“. „Walk On Hot Coals“ wird parallel als Video veröffentlicht.
Für Bonamassa war dieses Projekt nie nur eine beiläufige Hommage. Gallaghers Musik ist seit seiner Kindheit Teil seines Lebens, und die Bedeutung, sie in Cork aufzuführen – mit dem Segen von Rorys Familie und vor einem Publikum, dem sein Vermächtnis so sehr am Herzen liegt –, war ihm sofort bewusst. „Ich hatte nie die Ehre, ihn kennenzulernen, aber seine Musik und sein musikalisches Können spielen in meinem Leben eine große Rolle“, schreibt Bonamassa in einem persönlichen Vorwort, das der Veröffentlichung beiliegt. „Seit ich Irish Tour ’74 zum ersten Mal hörte, war ich fasziniert von der schieren Intensität dieses Mannes und der Wildheit, mit der er den Electric Blues interpretierte.“
Dieser Einfluss setzte schon früh ein. „Ich erinnere mich, dass diese Stimme und dieser einzigartige Gitarrensound schon in sehr jungen Jahren die Wände meines Schlafzimmers durchdrangen“, erinnert sich Bonamassa. „Mein Vater, der mich mit so vielen der großen Gitarristen seiner Zeit bekannt gemacht hatte, ermutigte mich schnell, Rory zuzuhören und mir so viel wie möglich davon anzueignen.“
Was als Einladung der Familie Gallagher begann, entwickelte sich schnell zu etwas viel Größerem. „All die Jahre später wurde ich von Rorys Familie gebeten, darüber nachzudenken, einige seiner Stücke zu spielen und ihm an einem Veranstaltungsort in Cork Tribut zu zollen“, schreibt er. „Der bloße Gedanke daran machte mir Angst. Ja, ich hatte Angst, es überhaupt zu versuchen, aber gleichzeitig fühlte ich mich so geehrt, dass seine Familie der Meinung war, ich könnte dieser Aufgabe gewachsen sein.“ Anstatt zu versuchen, das Material neu zu erfinden, konzentrierte sich Bonamassa darauf, ihm mit der richtigen Einstellung zu begegnen. „Ich hatte das Gefühl, das Beste, worauf ich hoffen konnte, war, mich seinem Werk mit Demut und Ehrfurcht zu nähern.“
Diese Bescheidenheit prägte das Projekt von Anfang an. Im Jahr 2024 reiste Bonamassa nach Cork, um das Tributkonzert mit einem kleinen Einführungsauftritt vor Rorys Familie, Freunden aus der Gegend und Vertretern der Presse anzukündigen. Die Reaktion war unmittelbar und emotional, und was als einzelnes Konzert begann, entwickelte sich bald zu einer dreitägigen Konzertreihe. „Nach der Ankündigung wurde aus einer Show drei ausverkaufte Shows“, schreibt Bonamassa. „Ich hatte das Gefühl, dass mein Ruf bei den Iren auf dem Spiel stand, aber was für eine Resonanz!“
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Als die Band 2025 zurückkehrte, hatte sich die Stimmung bei den Auftritten nur noch weiter gesteigert. „Das war Rorys Stadt und Rorys Publikum. Wir wollten sie auf keinen Fall enttäuschen“, sagt Bonamassa. „Das Publikum an diesen drei Abenden war ausgelassen, lautstark, und Cork machte seinem Lieblingssohn alle Ehre.“ Das Ergebnis ist ein Live-Dokument, das von dieser Kulisse geprägt ist – tief empfunden, spannungsgeladen und verwurzelt in der Verbindung zwischen Künstler, Publikum und Ort.
Mit 14 handverlesenen Songs durchläuft „The Spirit Of Rory Live From Cork“ die vielfältigen Facetten von Gallaghers Werk – vom rasanten Auftakt von „Walk On Hot Coals“ und „Bullfrog Blues“ bis hin zur emotionalen Wucht von „A Million Miles Away“, das bei der Veröffentlichung als Titelsong des Albums dienen wird. Weitere Höhepunkte sind „Tattoo’d Lady“, „Bad Penny“, „I Fall Apart“, „Calling Card“ und „Cradle Rock“, die alle mit Feuer und Überzeugung dargeboten werden und dabei die Form und Seele der Originale bewahren.
Die Veröffentlichung hält zudem mehrere Momente fest, die während der Tournee durch Cork eine besondere Bedeutung hatten, darunter Bonamassas Darbietung von „As The Crow Flies“ auf Gallaghers eigener National Triolian Resonatorgitarre aus dem Jahr 1930, die vom Cork Public Museum zur Verfügung gestellt wurde. Es war eine greifbare Verbindung zu dem Künstler, dessen Präsenz noch immer einen so großen Einfluss auf die Stadt und auf Generationen von Gitarristen hat, die in seine Fußstapfen getreten sind.
Zusätzliches Filmmaterial, das in den DVD- und Blu-ray- Ausgaben enthalten ist, ergänzt die Geschichte um Bonusmaterial wie „The Inspiration of Rory“ mit Gesprächen mit Brian May und Slash sowie „Rory’s Acoustic Guitar“ und „Ballycotton – A Million Miles Away“. Zusammen vermitteln die audiovisuellen Komponenten ein umfassenderes Bild davon, was diese Auftritte für Bonamassa, für Gallaghers Familie und für die Fans bedeuteten, die den Saal Nacht für Nacht füllten.
Letztendlich sieht Bonamassa das Album als eine Art Opfergabe – den besten Versuch seiner Band, einen Musiker zu ehren, dessen Werk sein eigenes mit geprägt hat. „Was ihr auf diesen Aufnahmen hört, ist unser bester Versuch, Rory Gallagher Tribut zu zollen, einem Mann, den ich nie getroffen habe, den ich aber zutiefst bewundere“, schreibt er. „Seine Musik ist ein Teil von mir, und ich bin dankbar, dass wir einen kleinen Beitrag zu seinem fortdauernden Vermächtnis leisten konnten.“
Für die deutschen Fans ist diese Veröffentlichung ebenfalls etwas besonderes. Galt Gallagher hier zu Lande als einer der prägensten Künslter der WDR Rockpalast-Geschichte. 1977 eröffnete er mit einem legendären Konzert die 1. WDR Rocknacht in der Essener Grugahalle. 1979, 1982 und dann nochmal 1990 war er Gast beim Rockpalast.
CD Track Listing
Cradle Rock (Live)
Walk On Hot Coals (Live)
Tattoo’d Lady (Live)
I Wonder Who (Live)
Calling Card (Live)
Who’s That Coming? (Live)
Messin‘ With The Kid (Live)
Bullfrog Blues (Live)
Treat Her Right (Live)
Bad Penny (Live)
I Fall Apart (Live)
A Million Miles Away (Live)
As The Crow Flies (Live)
Back On My Stompin‘ Ground (Live)
DVD / Blu-Ray
1. The Spirit Of Rory (Opening Scene)
2. Cradle Rock
3. Walk On Hot Coals
4. Tattoo’d Lady
5. I Wonder Who
6. Calling Card
7. Who’s That Coming?
8. Messin’ With The Kid
9. Band Introductions
10. Bullfrog Blues
11. Treat Her Right
12. Bad Penny
13. I Fall Apart
14. A Million Miles Away
15. As The Crow Flies
16. Back On My Stompin’ Ground
17. Ballycotton (End Credits)
DVD / Blu-Ray Bonus Features:
Ballycotton – A Million Miles Away
Rory’s Acoustic Guitar
The Inspiration of Rory (A Conversation with Brian May & Slash)
Vinyl (180 gram Red Marble Double LP)
Side A
1. Cradle Rock (Live)
2. Walk On Hot Coals (Live)
3. Tattoo’d Lady (Live)
4. I Wonder Who (Live)
Side B
5. Calling Card (Live)
6. Who’s That Coming? (Live)
7. Messin’ With The Kid (Live)
8. Bullfrog Blues (Live)
Side C
9. Treat Her Right (Live)
10. Bad Penny (Live)
11. I Fall Apart (Live)
Side D
12. A Million Miles Away (Live)
13. As The Crow Flies (Live)
14. Back On My Stompin’ Ground (Live)
LIVE TERMINE 2026
22. April Hamburg, Barclays Arena
29. April Mannheim, SAP Arena
1. Mai Chemnitz, Stadthalle Chemnitz
2. Mai Nürnberg, Psd Bank Nürnberg Arena
3. Mai CH-Zürich, Hallenstadion
29. Oktober Rostock, StadtHalle Rostock
30. Oktober Berlin, Uber Arena
31. Oktober Dortmund, Westfalenhalle
3. November CH-Basel, Baloise Session
Was der Bluesrock-Gitarrist, Sänger, Songwriter, Komponist und Texter aus New York im Vierteljahrhundert seit Karrierestart veröffentlicht hat, kann ganze CD-Regale füllen. Nicht nur seine Solo-Veröffentlichungen, auch die Projekte mit Beth Hart und Black Country Communion sind Legion. Je nach Zählweise sind es über fünfzig Alben aus seiner Feder. Ob er nun Blues-Klassiker covert oder eigene Werke interpretiert – sein Gitarrenspiel ist einfach göttlich. Und auch seine Vocals hat man inzwischen im Ohr.
Fotocredit: Haluk Gurer
Das neue Album ist mal wieder ein Gesamtkunstwerk – beginnend mit dem grandiosen Cover, das eine sich öffnende Tür zeigt, die aus der Dunkelheit ins Licht führt. Es ist sein stilistisch vielfältigstes und emotional eindrucksvollstes Werk. Die zehn Songs umfassende CD/LP umfasst diverse Genres und verbindet globale Einflüsse mit tiefgründigem Songwriting und natürlich Bonamassas charakteristischer Gitarrenkunst.
Zeitgleich mit dem Album-Release veröffentlichte Bonamassa die neue Single „Broken Record“ – eine eindringliche, langsam glühende Meditation über Widerstandsfähigkeit, Reflexion und die emotionale Last langer Wege. Mit seinem grüblerischen Arrangement und den introspektiven Texten offenbart der Track eine weitere Seite von Bonamassas sich ständig weiterentwickelndem künstlerischem Schaffen: “I’ve been lost in the wilderness / For too long, too long / Singing the same old song.”
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„Breakthrough“ wurde von seinem langjährigen Weggefährten Kevin Shirley (Iron Maiden, Journey, The Black Crowes) produziert und in Los Angeles, Nashville und Griechenland aufgenommen. Es zeigt Bonamassa in seiner furchtlosesten Form, wie er sich über seine Blues-Wurzeln hinauswagt und sich ganz einer weiten Palette an Klängen und Geschichten hingibt. Von Texas Swing und Singer-Songwriter-Intimität bis hin zu schwungvollem Rock und funky Soul vereint das Album alles, was er im Lauf seiner Karriere perfektioniert hat.
„Trigger Finger“ war die vierte Single-Veröffentlichung und folgt auf den Titeltrack, eine gefühlvolle und erhebende Hymne der Transformation. Davor erschienen das stimmungsvolle, introspektive „Shake This Ground“ und das warme, groove-betonte „Still Walking With Me“. Jede dieser Singles präsentiert eine andere Facette von Bonamassas sich immer weiter entwickelndem künstlerischem Schaffen.
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Es gibt viel Gitarrenpower, aber auch gefühlvolle Balladen. Trotz der exorbitanten Soli vergisst Bonamassa nicht den erzählenden Charakter seiner Songs. Das macht seine Musik seit vielen Jahrzehnten aus.
Musikalisch ist Joe Bonamassa gewiss eine Offenbarung, aber ich muss gestehen, dass mich in den letzten Jahren seine Vielzahl an Veröffentlichungen auch mitunter genervt hat. Klar, im Bluesrock führt kein Weg an dem Meister aus New York vorbei, aber sein grandioses und perfektes Gitarrenspiel gab nicht viel Raum für Innovation. Er stand stets im Mittelpunkt, was sich gerade bei den Live-Einspielungen bemerkbar machte.
So lobe ich mir die aktuelle Veröffentlichung „Live At The Hollywood Bowl“, die Joe Bonamassa in Begleitung eines 40köpfigen Orchesters. In diesem Setting hat man ihn bisher noch nicht erlebt – und das Ergebnis ist einfach einzigartig. Der Mitschnitt zeigt Bonamassas virtuose Mischung aus Blues und Rock, veredelt aber auch die Lieblingsstücke der Fans mit grandiosen Orchesterarrangements von einigen der besten Musiker Hollywoods – David Campbell, Trevor Rabin und Jeff Bova.
Fotocredit. Jenise Jensen
„Es gibt nur wenige Auftritte, die meine musikalische Reise mehr repräsentieren als der Hollywood Bowl. Ich zog 2003 nach Los Angeles auf der Suche nach Möglichkeiten und günstigeren Mieten als in New York City. Bei meinem ersten Auftritt im The Mint waren 5 meiner Freunde anwesend und das war alles. Seitdem haben wir viele Male im Greek Theatre gespielt, aber die Bowl war immer ein Traum. Das Orchester und die schiere Größe der Veranstaltung und des Veranstaltungsortes werde ich nie vergessen. Ich bin so dankbar, dass wir dieses besondere Ereignis in meinem Leben gefilmt haben“, so erinnert sich Bonamassa.
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Natürlich steht er trotz der Schar an Musikern mit seinen erquicklichen Soli und der markanten Stimme im Vordergrund, doch der Gesamtklang ergibt einen wirklich satten Sound – inklusive prägnanten Bläsern und Backgroundchor. Der Auftritt im Hollywood Bowl stand schon lange auf seiner Wunschliste. Es wurde ein Konzert das Bonamassas Status als führende Figur des modernen Blues-Rock weiter festigt. Die Zusammenarbeit mit einem kompletten Orchester unter der Leitung renommierter Hollywood-Orchestratoren verlieh Joes Musik eine noch nie dagewesene Tiefe und Größe und bot den Fans eine völlig neue Möglichkeit, seine Musik zu erleben.
Mir liegt die live-CD mit Blu-ray Disc vor. Neben den elf Musikstücken wird die visuelle Variante noch um ein Intro („Running“) und die Credits ergänzt. Somit kommt der Konzertfilm auf 87 Minuten Laufzeit. Es gibt ein dickes Booklet und einen hochwertigen Pappschuber für den Release. Perfekt aufbereitet.
Eine unvergleichliche Mischung aus Blues, Rock und orchestraler Majestät wird am 17. Mai in Form des neuen Joe Bonamassa Livealbums „Live At The Hollywood Bowl“ veröffentlicht. Diese monumentale CD/DVD, die auch als CD/BR, 2 LP Vinyl (180-Gramm) und in digitalen Formaten erhältlich ist, verewigt Joes allerersten Auftritt im kultigen Hollywood Bowl im August 2023. Begleitet von einem beeindruckenden Ensemble aus 40 Orchestermitgliedern lieferte Bonamassa eine Performance ab, die nun in dieser mit Spannung erwarteten Veröffentlichung für immer festgehalten wurde.
„Live At The Hollywood Bowl With Orchestra“ zeigt Bonamassas virtuose Mischung aus Blues und Rock, veredelt aber auch die Lieblingsstücke der Fans mit grandiosen Orchesterarrangements von einigen der besten Musiker Hollywoods – David Campbell, Trevor Rabin und Jeff Bova. „Es gibt nur wenige Auftritte, die meine musikalische Reise mehr repräsentieren als der Hollywood Bowl. Ich zog 2003 nach Los Angeles auf der Suche nach Möglichkeiten und günstigeren Mieten als in New York City. Bei meinem ersten Auftritt im The Mint waren fünf meiner Freunde anwesend und das war alles. Seitdem haben wir viele Male im Greek Theatre gespielt, aber die Bowl war immer ein Traum. Das Orchester und die schiere Größe der Veranstaltung und des Veranstaltungsortes werde ich nie vergessen. Ich bin so dankbar, dass wir dieses besondere Ereignis in meinem Leben gefilmt haben“, erinnert sich Bonamassa.
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Die erste Auskopplung aus dem Album ist eine fesselnde Live-Version von Bobby „Blue“ Blands Klassiker „Twenty-Four Hour Blues“ aus Bonamassas aktuellem Studioalbum „Blues Deluxe Volume 2“.
„Mit einem Meister an der Gitarre wie Joe Bonamassa werden die Zutaten aus dem Studio live zu Magie“, sagt Kevin Shirley, der Produzent des Projekts. „Wir haben die Herausforderung angenommen, frühere Konzerte zu übertreffen, und uns für die Hollywood Bowl hohe Ziele gesetzt, indem wir Orchester-Maestros wie David Campbell und Trevor Rabin einbezogen haben. Das Ergebnis ist ein Zeugnis seiner unvergleichlichen Stellung im Blues-Rock-Bereich.“
Fotocredit: Christie Goodwin
Bonamassas Auftritt im Hollywood Bowl stand schon lange auf seiner Wunschliste. Es wurde ein Konzert das seinen Status als führende Figur des modernen Blues-Rock weiter festigt. Die Zusammenarbeit mit einem kompletten Orchester unter der Leitung renommierter Hollywood-Orchestratoren verlieh Joes Musik eine noch nie dagewesene Tiefe und Größe und bot den Fans eine völlig neue Möglichkeit, seine Musik zu erleben.
Nach seiner Frühjahr US Tournee und der 10. Ausgabe seiner Cruise „Keeping The Blues Alive At Sea“, kommt der Blues Gitarrist Anfang April 2024 wieder nach Deutschland und Österreich.
Bonamassas Einfluss auf das Blues-Rock-Genre ist unermesslich. Guitar World bezeichnete ihn als „den größten Blues-Gitarristen der Welt“ – ein Beweis für sein Können, seinen Einfluss und seine Rolle, den Blues-Rock in den Vordergrund der Musikszene zu rücken. In seiner über drei Jahrzehnte andauernden Karriere hat Bonamassa das Publikum rund um den Globus mit seinen dynamischen Live-Auftritten und seinem musikalischen Einfallsreichtum immer wieder in seinen Bann gezogen.
Joe Bonamassa begeistert die Massen weltweit. Lange haben sich die Fans gefragt, ob es auch dieses Jahr ein neues Album des Gitarristen und zweifachen Grammy-Preisträgers geben würde. Jetzt lichtet sich der Nebel endlich und die Antwort lautet Ja: „Live at the Sydney Opera House” erscheint heute, am 25. Oktober 2019, bei der Mascot Label Group auf CD, als Doppel-LP und digital.
Dieser zehn Titel umfassende Mitschnitt eines Auftrittes des phänomenalen Bluesrock-Gitarristen, mitgeschnitten 2016 in Australien, beinhaltet bislang unveröffentlichte Liveversionen, die hauptsächlich von Bonamassas Nummer-eins-Album „Blues of Desperation” stammen.
Mir liegt zur Review die 73minütige Promo-CD vor, ich kann also zu Booklet und Ausstattung nichts sagen. Was aber deutlich hörbar ist: Joe Bonamassa agiert gewohnt souverän und zeigt seine virtuosen Fähigkeiten. „Live at the Sydney Opera House” fängt das Charisma und Feuer dieses Mannes, der inzwischen nahezu überall auf der Welt so ziemlich alle namhaften Venues mehrfach bespielt hat, perfekt ein.
Natürlich spielt auch die Venue eine Rolle. Ebenso wie die Pyramiden in Ägypten, das indische Taj Mahal und die Chinesische Mauer zählt das Sydney Opera House zum Weltkulturerbe. Wer die Gelegenheit bekommt dort aufzutreten, gibt sein Bestes – das gilt auch für Joe Bonamassa. Der Release reiht sich ein in die grandiosen Veröffentlichungen des Gitarrenmeisters.
Livetermine 2020:
05.05.2020 Saarbrücken – Saarlandhalle
07.05.2020 Berlin – Verti Music Hall
08.05.2020 Berlin – Verti Music Hall
09.05.2020 Frankfurt – Jahrhunderthalle
11.05.2020 Hannover – Swiss Life Hall
13.05.2020 Leipzig – Arena Leipzig
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Was Steven Wilson im Progressive Rock, das ist Joe Bonamassa im Bluesrock: ein unermüdlicher Kämpfer an allen Fronten. Die Anzahl seiner Veröffentlichungen ist Legion. Egal ob an der Seite von Beth Hart, mit der Supergroup Black Country Communion oder als Solokünstler. Er ist Perfektionist durch und durch, ein Gott an der Gitarre und er haut ständig Neues raus. Gerade erst sind doch drei Livealben erschienen, darunter die „British Blues Explosion“, ein Coveralbum mit Interpretationen von Blues-Legenden. Und auch „Black Coffee“ mit Beth Hart ist erst vor einem Jahr erschienen. Schon erreicht uns mit „Redemption“ ein formidables Soloalbum – ganz im Stil der alten Meister und mit einem Gitarrensound zum Niederknien.
„Redemption“ ist nicht nur das 13. Studioalbum des zweifach für den Grammy nominierten Bluesrocktitans, es ist auch das dritte Album in Folge mit komplett eigenem Material. Er zeigt sich ambitionierter und vielseitiger denn je, definiert sich wieder einmal neu und sprengt die Grenzen des Bluesrock. Die zwölf Songs spiegeln die Wiedergeburt, die er derzeit durchlebt, wider. „Es passieren gerade Dinge in meinem Leben, von denen ich dachte, dass ich sie nie erleben würde. Es fühlt sich an wie eine Auferstehung. Ich spüre Reue und Akzeptanz. Manchmal ist es sehr schmerzhaft, doch ich weiß, dass ich daran wachsen werde“, erklärt Bonamassa.
Das Album wurde in verschiedenen Studios weltweit aufgenommen, darunter den Blackbird Studios (Nashville), The Cave Australia (Sydney), Studio At The Palms (Las Vegas), Criteria Hit Factory (Miami) und Addiction Sound Studios (Nashville). Mit von der Partie waren erneut Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg und Paulie Cerra (Horns), Gary Pinto (Vocal Harmony) sowie Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins (Background-Gesang). Außerdem brachte Bonamassas kreativer Partner Kevin Shirley zwei neue Gitarristen mit ins Spiel: Kenny Greenberg und Doug Lancio.
Joe Bonamassa zeigt alle Facetten seines Könnens. Nicht nur an der Gitarre – da kann ihm ohnehin keiner das Wasser reichen – auch am Gesang. Bluesrock gewürzt mit Jazz und Soul. Das sind die Zutaten, die von einem emotionalen Höhepunkt zum nächsten führen. Ob er sich in rockigen Riffs verliert oder ganz atmosphärisch und ruhig zu Werke geht: sein Stil ist zugleich einzigartig und folgt doch den Großen des Genres.
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Auf zwei Silberlingen widmet sich die gegenwärtige Nummer 1 des Bluesrock seinen Vorgängern, verneigt sich Joe Bonamassa vor dem Werk, das Künstler wie Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page geschaffen haben. Während einer kurzen, nur fünf Konzerte langen Tour durch Großbritannien, zollte er seinen Helden live Tribut. Die Show beim Greenwich Music Time Festival am 07. Juli 2016 im Old Royal Naval College in Greenwich, London, wurde schließlich aufgezeichnet und erscheint nun im CD/DVD-Format.
Joe glaubt leidenschaftlich daran, dass diese und zukünftige Generationen von Bluesmusikern weiterhin die Musik der Ikonen erforschen müssen. Und damit es ordentlich funkt, ist auch Schluss mit Akustik-Gitarre. Zur Musik von Led Zeppelin, Willie Dixon, Cream und John Mayall ließ Bonamassa es gewaltig krachen. Das knallbunte Cover gibt einen ordentlichen Einblick und die Hörer wissen, was sie erwarten dürfen.
Das Liveprogramm voll ausgewählter Klassiker ist exzellent und auch Joes Solo-Einlagen kommen nicht zu kurz. Claptons „Motherless Child“ und „Swalabr“ von Cream: da jagt ein Highlight das andere. Die fünfköpfige Band besteht aus Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Anton Fig (Schlagzeug) and Russ Irwin (Rhythmusgitarre und Backgroundgesang). Gemeinsam bringen sie ein Feuerwerk auf die Bühne, das hier in 14 Tracks und gut 90 Minuten Konzertlänge festgehalten wurde. Für Fans des Gitarrenmeisters ein Muss. Und Blues-Nostalgiker werden ebenso begeistert sein.
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Am 21. und 22. Januar 2016 spielte der grammynominierte und mit Goldawards ausgezeichnete Bluesrock-Gitarrist und Singer / Songwriter Joe Bonamassa zwei einzigartige Akustikkonzerte in der renommierten Carnegie Hall in New York City. Die Aufzeichnung der beiden Shows erschien nun unter dem Titel „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ als Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition. Zu hören sind nicht nur seine größten Hits in neuen Arrangements, sondern auch einige brandneue Songs.
Das Konzert ist Teil einer besonderen Akustiktour, auf der Bonamassa mit einem Weltklasse-Ensemble auftrat. Neben Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) ist die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zu hören, deren Repertoire von Klassik bis zu Heavy Metal reicht. Auch der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy ist mit von der Partie. Für den Backgroundgesang sorgen Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien.
Joe Bonamassa ist seit 27 Jahren Profimusiker und hat in dieser Zeit ein beeindruckendes und vielseitiges musikalisches Werk geschaffen. Seine Karriere begann 1989, als er mit gerade einmal zwölf Jahren eine Show für B. B. King eröffnete. Heute wird er weltweit als einer der größten Gitarristen seiner Generation gefeiert und entwickelt sich als Singer und Songwriter stets weiter. In den letzten 15 Jahren veröffentlichte er auf seinem eigenen Label J&R Adventures 22 Soloalben. Sein 2016 erschienenes Album „Live At The Greek“ war für den Grammy in der Kategorie Blues nominiert. Mit diesem Album erreichte er außerdem zum 17. Mal die Nr. 1 der Billboard Blues Album Charts – öfter als jeder andere Künstler vor ihm.
Ein Konzert in der Carnegie Hall zählte schon zu Joe Bonamassas Kindheitsträumen. Sein ganzes Leben lang hatte er darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, eine der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Er reduzierte seine Musik für diese Show auf das Wesentliche und präsentierte ein spannendes, wohlgleich musikalisch gefährliches Spektakel. „Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an. Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow.“, freut sich der Gitarrist und Sänger. Dem kann man sich nur anschließen.
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