Mit „Dir gehört die Welt“ veröffentlichen Maffay + Oerding die zweite Single aus ihrem gemeinsamen Album „Nashville“. Ein Duett für mehr Zuversicht in Momenten, in denen das Leben einfach nicht rund läuft. Jeder von uns kennt Situationen, in denen sich das Leben anfühlt, als ob man sich den kleinen Zeh an der Bettkante stoßen oder der Wind einem mit voller Kraft ins Gesicht pusten würde. Falsche Zeit, falscher Ort. Aber die gute Nachricht ist, dass die Wolken weiterziehen und schon bald die Sonne wiederkommt. Und dafür braucht es gar nicht viel: Nur eine Prise Witz und Mut, eine handvoll Freude und einen guten Schuss Selbstironie. Dann gehört einem schon bald wieder die Welt. Mit „Dir gehört die Welt“ liefern Maffay + Oerding ein Stück Musik, das Mut macht, die Hoffnung nicht zu verlieren und einen auch in vermeintlich schweren Stunden begleiten kann.
Fotocredit: Jennifer Toebben
Die Single ist ein weiterer Vorgeschmack auf „Nashville“, das gemeinsame Album von Peter Maffay und Johannes Oerding – zwei Seelenverwandte, deren Verbindung weit über einzelne gemeinsame Auftritte hinausgeht. Erste Berührungspunkte entstanden bereits im Umfeld von Peter Maffays MTV-Unplugged-Projekt, später begegneten sich beide immer wieder auf und abseits der Bühne – unter anderem beim gemeinsamen Duett „Wenn wir uns wiedersehen“ und auf Maffays großer Abschiedstournee 2024, die Oerding begleitete.
Ein gemeinsames Album war dabei nie der Plan: Erst im Gespräch stellten die beiden fest, dass sie denselben Rock’n’Roll-Kern teilen – Rhythm and Blues, Country-Rock und die Liebe zu handgemachter, erzählender Musik. Aus ersten Demos wurde „Nashville“: aufgenommen letztes Jahr live im renommierten Blackbird Studio in Nashville, innerhalb von nur fünf Tagen – elf Songs, ein komplettes Duettalbum, auf dem beide Künstler gemeinsam auf jedem einzelnen Track agieren.
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Grammy-Preisträgerin, Multiplatin-Künstlerin, globaler Superstar. Und für ihre Fans schlicht: Miley. Für den 18. September sie ihr neues Studioalbum „Bass Persuades“ angekündigt – ohne Frage eines der popkulturellen Ereignisse des Jahres. Das insgesamt zehnte Album in der Karriere der US-Ausnahmekünstlerin erscheint bei Atlantic Records.
Im Oktober kehrt Miley außerdem auf die Bühne zurück. Am 16. und 18. Oktober spielt sie zwei Abende in der legendären Hollywood Bowl in Los Angeles. Tickets gehen vorab über Mileys Artist-Presale in den Verkauf, der am Mittwoch, den 9. September startet (Fans können sich hier registrieren). Der allgemeine Vorverkauf startet am Donnerstag, den 10. September, um 19 Uhr deutscher Zeit auf ticketmaster.com.
Einen ersten Blick auf die Welt von Bass Persuades eröffnete kürzlich eine Sonderausgabe des Wonderland Magazine, die Miley als Gastherausgeberin kuratierte. Fotografiert wurde sie von Mario Sorrenti, das Styling übernahm Chief Creative Officer Alastair McKimm. Er zählt neben Mert Alas zu Mileys engsten kreativen Partnern bei der Arbeit am Album. Mert Alas wiederum entwickelte exklusiv die visuelle Welt rund um das Album.
Zugleich rückt Miley einmal mehr den prägenden Einfluss ihrer Patentante Dolly Parton ins Zentrum ihres Schaffens. Parton begleitete Mileys Leben und Karriere weit über die Musik hinaus. Die enge persönliche und kreative Verbindung der beiden reicht über Generationen und Mediengrenzen hinweg – etwa bei Miley’s New Year’s Eve Party, die von Lorne Michaels produziert und von Miley gemeinsam mit Dolly moderiert wurde.
Lina Brockhoff ist mir schon seit vielen Jahren ein Begriff und ich habe sie beim Reeperbahn Festival sowie als Support von Francis of Delirium in Luxemburg live erleben dürfen. Die Band nennt sich einfach BROCKHOFF und sie kommen aus Hamburg. Das Quintett ist mittlerweile aus der Indiewelt nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen durch sehr gitarrenlastige Pop-Rock Klänge, authentisch-biografische Texte gepaart mit einem Schuss Humor. Absolut grandios, welche Power die Frontfrau in ihre melodische Stimme legt.
Das Debütalbum „Easy Peeler“ ist der ambitionierte Höhepunkt von BROCKHOFFs musikalischer Coming-of-Age-Reise. Geschrieben zwischen 2020 und 2023 und im vergangenen Jahr innerhalb von zwei Wochen aufgenommen, präsentiert es sich als ein langsam gewachsenes, sorgfältig ausgearbeitetes Projekt, das Gitarrenrock der 90er-Jahre mit Pop-Arrangements verbindet.
Es thematisiert auch die Unsicherheiten, die mit seiner Entstehung einhergingen. Während der Arbeit an „Easy Peeler“ rang BROCKHOFF mit dem Gedanken, sich als Künstlerin zu präsentieren – sie fühlte sich unwohl in ihrer eigenen Haut und in der schnelllebigen, oft gnadenlosen Musikindustrie. Sie erwog sogar, den Kindheitstraum aufzugeben, den sie jahrelang verfolgt hatte, gerade als er näher denn je schien. Letztendlich tat BROCKHOFF das, was sie als Geschichtenerzählerin auszeichnet: Sie fand Trost in ihrer eigenen Sensibilität und verwandelte diese in selbstbewusste Songs, aus denen ihr Debütalbum entstehen sollte.
Der Album-Opener und Titeltrack beginnt mit schweren Gitarren und symphonischen Streichern und gibt den Ton für BROCKHOFFs ganz eigene bittersüße Symphonie an, die sich auf “Easy Peeler“ entfaltet: „Easy Peeler ist der Eröffnungssong und der Titel des Albums und einer meiner Lieblingssongs darauf. Ich konnte mich sofort mit dem Begriff identifizieren, denn als ich diesen Song schrieb, fühlte ich mich weder in meiner eigenen Haut noch in meinem Umfeld und meiner Branche wohl. Ich hatte mein Selbstbewusstsein verloren und hatte kein Vertrauen und keine Zuversicht mehr in das, was ich tat, in meine Kunst. Ich dachte viel darüber nach, aufzuhören und herauszufinden, warum ich mit Dingen, die ich eigentlich schon so lange wollte, so unglücklich war. Viele Songs handeln davon, dass man sich von Dingen entliebt. Ich kämpfte mit Depressionen und Angstzuständen und hatte buchstäblich das Gefühl, dass mir ständig jemand die Haut abzieht, was auch musikalisch Sinn ergibt, denn wenn man sich in Songs ausdrückt, sie dann im Internet veröffentlicht (mehr als man es normalerweise tun würde) und sie auf der Bühne singt, kehrt man viele seiner inneren persönlichen Gedanken nach außen und macht sich damit in gewisser Weise verletzlich. Als ich mehr über den Begriff ‚Easy Peeler‘ nachdachte, half er mir, Sensibilität und Emotionalität auf eine gute und schöne Weise zu visualisieren.“
Meistens geht es laut und kraftvoll zur Sache, doch auch eine Ballade wie „Japanese Garden“ (inspiriert vom Hamburger Park „Planten un Blomen“) passt in das Repertoire der Band. Mit “The Carpet Song“, der im Oktober veröffentlicht wurde, gab Brockhoff bereits einen ersten Vorgeschmack auf das Album in Form einer Indie-Hymne, die die chaotischen Widersprüche der ersten Liebe einfängt. Und ein Sommerhit wie „Blue Star“ zeigt, was alles möglich ist. Ein grandioses Debüt, das Leichtigkeit und Nachdenklichkeit in sich vereint.
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Aus gegebenem Anlass diesmal eine Arena-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. So ein Jubiläum will gefeiert werden.
Spricht man von BAP, dann spricht man über deutsche Rockgeschichte. Mit ihren kölschen Texten haben sie geschafft, was nur wenigen Bands in dieser Dimension gelungen ist: Sie verhalfen lokalem Kulturgut zu universeller Relevanz, feierten weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt Köln und Deutschland hinaus ungeahnte Erfolge. 2026 wird ein ganz besonderes Jahr für BAP und ihre riesige Fangemeinde, denn die 1976 gegründete Band feiert ihr 50. Jubiläum und Gründer der Band Wolfgang Niedecken seinen 75. Geburtstag. Grund genug, um dorthin zurückzukehren, wo Niedecken am liebsten ist: In seine Heimat, in dem Fall ins heimische Fußball-Stadion, nah bei seinen Fans. Unter dem Titel „Fünfzig Jahre BAP – Die Zielgerade“ geht die Kölner Rocklegende, dann im Winter für 19 Termine auf große Jubiläumstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Mit frühen Hits wie „Verdamp lang her“, „Kristallnaach“, „Müslimän“, „Waschsalon“ und „Do kanns Zaubere“ haben BAP schon in den 80`ern Musikgeschichte geschrieben, sich unwiderruflich in die Herzen ihrer Fans gespielt und sich mit Leidenschaft, Haltung und einem unverwechselbaren Sound als eine unverfälschte Rock-Institution in der deutschen Musikszene etabliert. Dreizehn Nummer-Eins-Alben, Edelmetall-Awards, begehrte Musikpreise und vor allem live erzielten BAP über fünf Jahrzehnte größte Erfolge. Nach der ausverkauften ZEITREISE-Tour 2024/25 wird Rocklegende Wolfgang Niedecken mit seiner Band also auch im nächsten Jahr auf der Bühne stehen und gemeinsam mit dem Publikum auf musikalische Zeitreise gehen, um das enorme Repertoire aus 50 Jahren zu feiern – inklusive der größten Hits.
Seit ihrer Gründung, Mitte der 70er Jahre hat die Band die deutsche Rock- und Poplandschaft nachhaltig geprägt. Ihre Hits wurden zu Hymnen einer ganzen Generation und sind heute noch hochaktuell und relevant. Auch heute scheut sich Niedecken nicht, schwierige Themen oder politisches Zeitgeschehen in seinen tiefgründigen, poetischen und berührenden Songs zu verarbeiten. Authentisch und nah sind die Geschichten, die der charismatische Sänger und Frontmann mit seiner warmen, rauchigen Stimme erzählt. Der BAP-Sound ist ein genialer Mix aus Rock- und Folk-Elementen. Man spürt, dass Niedecken mit den Beatles, den Rolling Stones, den Kinks und Bob Dylan aufgewachsen ist.
Als kölsche Jung. Wo andere Dialekt als Schranke empfinden, hat er ihn mit seiner Band zum Türöffner gemacht, direkt ins Herz. Trotz anfänglicher Kritik an der Entscheidung, auf Kölsch zu singen, blieb Niedecken seiner regionalen Mundart treu – Der Erfolg hat ihm recht gegeben. Schon Anfang der 80er-Jahre ging die Band auf ihre erste Deutschland-Tournee und hat dies in den folgenden Jahrzehnten ihrer Bandgeschichte immer wieder mit großer Resonanz getan.
Vor allem live entfaltet sich bis heute – auch noch 50 Jahre später – das Phänomen BAP in seiner ganzen einzigartigen Form.
So verwundert es kaum, dass das Konzert zum 50. Bandjubiläum am 10.Juli 2026 im Kölner RheinEnergieStadion binnen kurzer Zeit ausverkauft war. Alle Fans, die kein Ticket ergattern konnten, haben jetzt die Möglichkeit, die Band ab dem 27. November 2026 live im Rahmen ihrer großen Jubiläumstournee „Fünfzig Jahre BAP – Die Zielgerade“ zu erleben. Insgesamt wird es 19 Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben. Unter anderem in der Hamburger Barclays Arena, der Stuttgarter Porsche Arena, der Münchner Olympiahalle, der Berliner Uber Arena und zum „Homecoming“ in der Kölner Lanxessarena.
Auf die Frage, ob „Die Zielgerade“ im Tourtitel wohl den Abschied der Band von der Bühne ankündigen soll, meint Wolfgang: „Für uns ist es das Größte die Songs live vor unseren langjährigen treuen Fans zu spielen. Es macht mir auch im fortgeschrittenen Alter immer noch unglaublich viel Spaß. Aber man muss realistisch bleiben: Solch große Tourneen zu planen ist immer eine Wette auf die Zukunft. Lasst uns jetzt erstmal gemeinsam unser Jubiläum feiern. So eine Zielgerade kann unter Umständen länger sein als man denkt und unsere hat gerade erst angefangen. Immer schön Schritt für Schritt, sonst gerät man womöglich noch ins Stolpern.“
Bei diesem besonderen Jubiläum muss man dabei sein! BAP am 29. November 2026 in der Arena Trier!
Alte Bekannte wollen mehr: Mehr neue Songs und mehr tolle Konzertabende mit noch mehr glücklichen Konzertbesucher:innen. Kurz „Mehr! – Live“.
Ab 2025 präsentieren Alte Bekannte ihr bereits fünftes Bühnenprogramm (in sieben Jahren). Die „Wise Guys-Nachfolger“ zeigen erneut, warum sie aus der deutschen Musikszene längst nicht mehr wegzudenkenden sind: musikalisch wie textlich hervorragende Songs und ausgesprochen unterhaltsame Moderationen garantieren etwas, das man in diesen Tagen gar nicht mehr so einfach bekommt: Richtig gute Laune!
Teil des Programms sind neben brandneuen Songs auch wieder einige Hits ihrer früheren Alben sowie handverlesene „unkaputtbare“ Lieder ihrer Vorgängerband: witzig, nachdenklich und häufig äußerst tanzbar.
Alte Bekannte am 8. November 2026 in Neunkirchen!
Ein Abend, der noch lange nachklingt und nur ein Gefühl erzeugt: „Mehr! – Live“.
Ein Song schrieb Geschichte. Ein Album veränderte alles. Ein Künstler begeistert bis heute.
Matthias Reim feiert im nächsten Jahr ein besonderes Jubiläum: 35 Jahre ist es her, dass er mit „Verdammt, ich lieb’ dich“ und seinem Debütalbum „REIM“ das Fundament für seine einzigartig erfolgreiche Karriere gelegt hat.
„REIM“, das im Jahr 1990 erschien und seither über 1,5 Millionen Mal verkauft wurde, ist ein echter Meilenstein der deutschen Musikgeschichte. Darauf befanden sich Songs, die bis heute Legendenstatus haben – allen voran der Megahit „Verdammt, ich lieb’ dich“, aber auch die Single-Auskopplungen „Ich hab’ geträumt von dir“ und „Ganz egal“ – Songs, die Millionen Herzen eroberten und bis heute auf keiner Party fehlen dürfen.
Sein erstes Album – seine größten Hits – und noch viel mehr!
Als Hommage an den Song, der vor über drei Jahrzehnten alles ins Rollen brachte, geht Matthias Reim 2026 auf große Jubiläumstournee: „MATTHIAS REIM – 35 JAHRE ‚VERDAMMT, ICH LIEB’ DICH‘ – DIE Jubiläumstournee 2026“ feiert das Debüt-Album eines Ausnahmekünstlers, der auch heute noch zu den wichtigsten und populärsten Größen des Showbiz gehört. Die Fans dürfen sich auf alle 10 Songs des Mega-Albums REIM freuen, die an diesem Abend in voller Länge und in derselben Reihenfolge der Track-List gespielt werden. Ergänzt durch ein Best-of aus 35 Jahren Matthias Reim dürfen sich Tausende Fans an ihre ganz persönlichen „REIM-MOMENTE“ erinnern.
Wer Matthias Reim live erlebt, weiß: Hier geht es nicht um Nostalgie, hier geht es um pure Energie! Wo Reim auf der Bühne steht, wird gerockt, gelacht, geweint und gelebt. 2026 wird all das noch größer, noch emotionaler, noch intensiver – denn diesmal dreht sich alles um den Anfang. Ein Abend voller Erinnerungen, voller Emotionen und Musik, die verbindet.
35 Jahre Leidenschaft. 35 Jahre Bühne. 35 Jahre ein unvergleichlicher Sound. Und jetzt feiern wir zusammen ein Fest, das es so nur einmal geben wird!
Seid mit dabei in der Arena Trier – am 17. Oktober 2026!
John Watts stieg in den 1970er-Jahren in die Popmusik ein, nachdem er zunächst Psychologie an einer experimentellen Einrichtung studiert hatte, die ohne Medikamente und Fixierungen arbeitete. „Ich habe dort von 8 bis 16 Uhr Schichten gemacht und bin danach direkt in den Van gestiegen, um ein Konzert in Derby zu spielen. Ich hatte den ganzen Tag mit tobenden Psychopathen zu tun, da konnte mich ein Punk-Publikum nicht erschrecken. Wenn man dann in Wolverhampton vor ein paar rotzigen 17-Jährigen steht, die drohen, eine Zigarette auf deinem Bein auszudrücken, denkt man nur: ‚Na los doch!‘“
Fischer-Z wurde 1976 an der Brunel University gegründet, zusammen mit Johns Freund und Keyboarder Steve Skolnik. Johns politisches Songwriting und seine ungebremste Energie führten dazu, dass United Artists die Band 1978 unter Vertrag nahm – gemeinsam mit Zeitgenossen wie The Stranglers und Buzzcocks. Das Debütalbum ‚Word Salad‘ erschien 1979 und wurde sofort ein Post-Punk-Hit: Die Single ‚The Worker‘ wurde in der Sendung Top of the Pops gespielt, während ‚Remember Russia‘ von John Peel gefeatured wurde. 1980 folgte mit ‚So Long‘ die erfolgreichste Single der Band und einer der ersten Musikclips überhaupt, die auf MTV liefen – der Durchbruch für Fischer-Z auf großen Bühnen weltweit. 1981 erschien das bis heute erfolgreichste Album ‚Red Skies Over Paradise‘ mit den Singles ‚Marliese‘ und ‚Berlin‘.
Bis heute hat John 23 Alben veröffentlicht, zwei Millionen Tonträger verkauft und mehr als 3.000 Konzerte in ganz Europa, den USA und Kanada gespielt. An seinen Aufnahmen wirkten unter anderem Peter Gabriel, Steve Cropper und die Bläsersektion von Dexy’s Midnight Runners mit. Fischer-Z standen mit James Brown in Ost-Berlin vor 167.000 Menschen auf der Bühne, tourten mit The Police und Dire Straits und traten gemeinsam mit Bob Marley auf dessen letzter Europatour auf. In den vergangenen Jahren hat sich Watts zudem als Multimedia-Künstler, Dichter und Dramatiker einen Namen gemacht und ein vielfältiges, eigenständiges Werk geschaffen, das von Energie, Wärme und Menschlichkeit geprägt ist. Mit dem Projekt PUNKT! von 2025 bündelt er seine Fähigkeiten in Musik, Wort und Bild.
2026 markiert ein großes Jubiläum für Fischer-Z: Vor 50 Jahre wurde die Band gegründet. „Ich kann kaum glauben, dass das schon 50 Jahre sind. Es war eine unglaubliche Reise mit Höhen und Tiefen, aber ich freue mich riesig darauf, mit allen zu feiern – und ich bin bereit! Auf viele weitere Jahre voller neuer Musik, Konzerte und Kunst.“ Um diesen Meilenstein gebührend zu feiern, werden John und die Band im Frühjahr und Herbst 2026 auf große, weltweite Jubiläumstour gehen. Geplant sind Auftritte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien und erstmals auch in Australien. Parallel erscheint das neue Album ‚50/50‘. Es enthält fünf neue Songs (darunter drei Singles) sowie fünf neu interpretierte Versionen von Johns Lieblingsstücken aus den ersten fünf Alben. Ergänzend wird ein hochwertiges Jubiläumspaket veröffentlicht, das die bisherige Karriere von John würdigt.
Live könnt ihr am 15. Oktober 2026 in der neuen Gebläsehalle Neunkirchen mit dabei sein. Nicht verpassen!
Pink Martini – das „kleine Orchester“ aus Portland, Oregon, vereint seit 1994 Klassik, Jazz und zeitlosen Pop zu einem einzigartigen, internationalen Sound. Gegründet von Pianist Thomas Lauderdale und Sängerin China Forbes, wurde die Band mit ihrem Hit „Sympathique (Je ne veux pas travailler)“ weltweit bekannt.
Heute tourt Pink Martini mit einem Dutzend Musiker:innen und Liedern in über 25 Sprachen durch die Welt – von der Carnegie Hall bis zur Royal Albert Hall, vom Sydney Opera House bis zum Hollywood Bowl. Über 3 Millionen verkaufte Alben, Kollaborationen mit Stars wie Saori Yuki, Rufus Wainwright oder den von Trapps, und gefeierte Auftritte mit mehr als 70 Orchestern machen die Gruppe zu einem globalen Kultphänomen.
Pink Martini ist eine musikalische Weltreise – glamourös, kosmopolitisch und voller Lebensfreude.
Wer sich davon überzeugen will: am 6. Oktober 2026 gastiert das Orchester in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen!
Die Open Airs am Bostalsee nahe Bosen (Kreis St. Wendel) standen in diesem Jahr ganz im Zeichen der NRW-Metropole Düsseldorf. Popp Concerts als örtliche Veranstalter hatten der großen Festwiese am vorhergehenden Wochenende schon zwei ausverkaufte Konzerte der Toten Hosen beschert – und jetzt waren die BROILERS dran. Gut 10.000 Fans der Punkband hatten sich auf den Weg ins Saarland gemacht, um Sammy Amara und seine Bandkolleg*innen abzufeiern. Und es war eine große Sause mit allen Schikanen.
Den Anfang machten aber Swiss und die Andern aus St. Pauli. Die Band um Frontmann Swiss spielte schnellen Punk mit Crossover-Versatzstücken und einer Prise HipHop. Zur Einstimmung perfekt, auch wenn der Sänger zunächst durch gepflegtes Unwissen auffiel und sich einige Buh-Rufe einfing, als er fragte, ob man sich denn nun „im Rheinland oder im Saarland“ befinde.
Das konnte er aber schnell wieder durch eine rasante Show wettmachen. Mit Circle Pits und Wall of Death war die Menge für einen Supportact erstaunlich energisch zugange. Songs wie „Punk ist tot“ und „Punk zurück“ sorgten für eine gepflegte Standortbestimmung mit antifaschistischer Haltung. Gern nennt die Band ihre Musik „Zeckenrap“ und macht keinen Hehl aus der politischen Haltung von „Nazis raus“ bis „Fick die AfD“.
Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. Zwei Mädels wurden im Schlauchboot auf Händen getragen und das Publikum musste ein Meer spielen, während allerlei Crowdsurfer als Haie dazwischen funkten. So vergingen 40 Minuten Konzertlänge auf kurzweilige Art und spätestens das Ärzte-Cover „Schrei nach Liebe“ brachte die komplette Menge zum Mitsingen. Eine rundum formidable Show!
Die Broilers starteten dann um 20.45 Uhr mit „Preludio Vanitas“ und „Zurück zum Beton“. Man war krass gut drauf und freute sich über den Gig im Saarland. Sammy rekapitulierte den Karriereweg von der Garage in Saarbrücken bis zu diesem großen Open Air. Und er lieferte nicht nur klare Ansagen mit linker Haltung, sondern wies auch versöhnlich auf die Gleichheit aller Menschen hin, egal welche Hautfarbe oder Religion sie haben und egal wen sie lieben.
Zu „Diktatur der Lerchen“ gab es die beliebte Frühaufsteher-Umfrage, bei der wie immer die Nachteulen gewannen. Das Partyvolk feiert abends – und trotzdem muss man früh aufstehen, um den Rechten nicht das Feld zu überlassen. Während „Alice und Sarah“ flackerten Bilder der rechtspopulistischen Politikerin über den Bildschirm – mit dem deutlichen Motto „Lebe so, dass die AfD etwas dagegen hat!“
Der Set war vielseitig von Punk über Balladen und Reggae bis hin zu Snippets aus der früheren Oi-Phase. Zum Springsteen-Cover „Dancing in the Dark“ wurde das Gelände kurzerhand in Boss-talsee umbenannt und dann gab es auch „I’m So Excited“ der Pointer Sisters, bevor das erste Finale eingeläutet wurde.
Die großformatige Show brachte gestochen scharfe LCD-Wände, Strahler in den Himmel, Konfetti und Pyro. Da blieb kein Auge trocken und es gab ganze sieben Zugaben, bevor die Show gegen 23 Uhr mit „Meine Sache“ und „Blume“ endete. Die Broilers haben grandios abgeliefert und mal wieder deutlich gemacht, dass es neben den Hosen noch eine zweite große Punkband aus Düsseldorf gibt. Und da ist von Abschied noch lange nichts zu spüren.
Bekannt für seine samtweichen Harmonien aus Folk und Blues haben sich Angus & Julia Stone in den letzten Jahrzehnten eine große Fangemeinde erspielt. Bereits in sehr jungen Jahren trat das Geschwister-Duo aus Newport, Australien, der von ihrem Vater geleiteten Schülerband bei. Dort spielte Julia die Trompete, Angus die Posaune und ihre ältere Schwester Catherine das Saxophon. Die ersten beiden haben das Hobby zum Beruf gemacht und vor fast 20 Jahren ihr erstes Album „A Book Like This“ veröffentlicht. Inzwischen können sie sich über weltweiten Erfolg und den siebten Longplayer „Karaoke Bar“ freuen.
Die Musik von Angus & Julia Stone scheint auf ihrer ganz eigenen, verträumten Wellenlänge zu schweben. Vielleicht rührt diese Wirkung von der geheimnisvollen Verbindung her, die aus der gemeinsamen Geschichte von Bruder und Schwester erwächst – oder vielleicht liegt es an etwas Tieferem, etwas in ihrer DNA, das sich so oft in der Musik von Familienbands manifestiert.
Ihr kommendes Album (VÖ am 4.9.) markiert einen weiteren Entwicklungsschritt in der gemeinsamen Geschichte des Duos aus Songwriting, Aufnahme und Produktion. Es ist eine lebendige Sammlung von Songs, die aus weltweiten Abenteuern hervorgegangen sind und den Geist jener Orte, Menschen und Momente in sich tragen, die zu ihrer Entstehung inspiriert haben. Mit „Karaoke Bar“ schlagen sie ein weiteres Kapitel auf: ein Album, das sich der Lebensfreude verschreibt.
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Der Titelsong entstand auf der griechischen Insel Hydra, nur wenige Häuser von Leonard Cohens ehemaligem Wohnsitz entfernt. „Es war eine magische Zeit auf einer der eigenwilligsten und schönsten Inseln, die wir je besucht haben“, erinnert sich Angus. Zwischen Schwimmeinheiten in der Ägäis und nächtlichen Songwriting-Sessions fanden die Geschwister einen Sound, der die verspielte Vertrautheit eines Abends einfängt, an dem man gemeinsam mit Freunden und Fremden singt. Julia ergänzt: „Ein Abend in einer Karaoke-Bar kann so viel Schönes bereithalten. Jeder hat die Chance, gehört zu werden. Und oft ist es mehr als das – es ist ein Moment echter Verbundenheit. Wir singen gemeinsam mit einem Raum voller Fremder, und die Dinge, die uns im Alltag normalerweise trennen, fallen von uns ab.“
Auch andere Titel haben ihre ganz eigenen, bemerkenswerten Geschichten. „Monroe“ entstand in den Miraval Studios in Frankreich – jenem legendären, ursprünglich in den 1970er Jahren erbauten Aufnahmestudio, in dem einst Pink Floyd, The Cure und AC/DC Alben produzierten. Das kürzlich von Brad Pitt restaurierte Miraval bot den Stones eine seltene freie Woche zwischen ihrer Europa- und US-Tournee, um sich ganz dem kreativen Prozess zu widmen. „Es war unglaublich“, erinnert sich Angus, „an diesem Ort zu sein, umgeben von so viel Geschichte.“
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„Celestial Bodies“ wiederum legte wohl den weitesten Weg zurück: Der Song nahm seinen Anfang auf Hydra (in einer Nacht, als der Saharastaub den Himmel rot färbte), führte über Miraval und kehrte schließlich nach Hause zurück – in Angus’ „Sugarcane Mountain Studio“ im Hinterland von New South Wales. Dort fing das Duo – unterstützt von weiteren Mitwirkenden – eine pulsierende Energie ein, die sich unter den lyrischen Rätseln darüber bewegt, worum es bei diesem Leben eigentlich geht. Ihre aktuelle Single „The Cherry Farm“ handelt von Erinnerung, Verlust und dem Verstreichen der Zeit; untermalt von einem treibenden „Four-to-the-Floor“-Beat, feiert der Song die Freude am Zurückblicken auf das, was einmal war.
Auf der gesamten Platte teilen sich Angus und Julia den Gesang – mal Zeile für Zeile, mal unisono oder in Harmonie. Die musikalische Produktion erweckt die Lieder zum Leben und trifft Entscheidungen, die die Geschichte jedes Songs auf jene Weise unterstreichen, die Angus & Julia so meisterhaft beherrschen. Textlich wie musikalisch lassen sie ein Gefühl lebendig werden, das wir alle kennen, aber ohne Musik kaum greifen können – eine Mischung aus Nostalgie, Melancholie und dem Erleben des Augenblicks. Ein Portal zu einem echten Lebensgefühl.
Der aus Manchester stammende Dichter, Autor und Produzent Antony Szmierek hat sein bemerkenswertes zweites Album „Decoding Birdsong“ veröffentlicht. Das gemeinsam mit seinem langjährigen kreativen Partner Max Rad entstandene Werk vereint eine vielseitige Auswahl an Künstler:innen, darunter die australische Formation Pretty Girl, die Londoner Band Los Bitchos, der Produzent 1-800 GIRLS aus Bristol, Imogen and the Knife sowie der Indie-Pop-Star Ellur.
Das Album ist stark von Antonys Liebe zur elektronischen Musik geprägt; zu den Einflüssen zählen Künstler wie Four Tet, Caribou und LCD Soundsystem. Tanzmusik begleitet ihn schon seit seiner Kindheit – von den ersten Eindrücken beim Hören von „Rhythm Is A Dancer“ während der „Blackpool Illuminations“ bis hin zu den Nächten, in denen er sich als Student in Warehouse-Raves verlor. Auf dem neuen Album treffen House, Techno, Electro und Disco auf seinen unverwechselbaren Spoken-Word-Stil, wobei die Beats seinen Texten eine neue Dynamik und Energie verleihen. Er selbst beschreibt es so: „Ein repetitiver Beat und ein dunkler Raum wirken auf mich wie ein Mutterleib.“
Die Platte enthält die Singles „The Heron“, „Chalk“, „Seminal“ sowie die jüngste Veröffentlichung „Flight Simulator“ (feat. Imogen and the Knife), in deren offiziellem Musikvideo der Komiker und Schauspieler Craig Cash („The Royle Family“, „Early Doors“) mitwirkt. Ebenfalls auf dem Album vertreten ist der Fokus-Track „The First Five Minutes Of Magnolia“ (feat. Pretty Girl) – ein Song, der hellen Filter-House mit grungigen New-York-Gitarren verbindet und von der Idee zufälliger Begebenheiten inspiriert ist, wie sie Paul Thomas Anderson in seinem Film „Magnolia“ (1999) thematisiert.
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„Decoding Birdsong“ erscheint nur achtzehn Monate nach Antony Szmiereks von der Kritik gefeiertem Debütalbum „Service Station at the End of the Universe“. Dieses hatte dem Künstler einen rasanten Aufstieg beschert, der ihn unter anderem zum Glastonbury Festival und in die Sendung von Jools Holland führte sowie für regelmäßige Airplay-Einsätze bei der BBC sorgte. Er spielte ausverkaufte Konzerte in ganz Großbritannien und Europa und trat im Februar 2026 vor 20.000 Zuschauern auf, als er Solomuns Shows im Alexandra Palace abschloss.
Der ehemalige Englischlehrer arbeitete an einem College für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, als seine Mischung aus Spoken Word und Dance Music durchzustarten begann. Dies brachte ihm Auszeichnungen wie den Titel „Artist of the Year“ bei 6Music (2023) nach der Veröffentlichung seiner EP „Poems To Dance To“ sowie häufige Vergleiche mit Mike Skinner, Jarvis Cocker und John Cooper Clarke ein.
Sein Werk „Service Station at the End of the Universe“ war tief in der Region Greater Manchester verwurzelt – geprägt von den Menschen vor Ort und Wahrzeichen wie der „Stockport Pyramid“. Doch er bekam auch die Kehrseite zu spüren: Plötzlich kannte jeder im Pub seinen Namen. An manchen Tagen fühlte sich das gut an, an anderen kam er sich vor wie in der „Truman Show“. Nach einem Jahr voller extremer Höhen und Tiefen im Musikgeschäft verspürte er den Drang nach Veränderung; Antony zog kürzlich nach Bristol und tauschte das Vertraute gegen Distanz und Ruhe.
Fotocredit: Zak Watson
Über das neue Album sagt Antony: „Bei ‚Decoding Birdsong‘ geht es um die Entscheidung, an etwas zu glauben. Zufall als Religion. Sich sein eigenes Glück schmieden angesichts von Einsamkeit und Zweifeln. Selbst kleinste Dinge können sich wegweisend, erschütternd und lebensbejahend anfühlen, wenn man sich nur darauf einlässt – doch das Album fragt auch, ob eine solche Lebensweise gefährlich ist. Was passiert, wenn man im Lotto gewinnt? Welche Folgen hat das Glück? Sollte man auf die Vögel hören, oder hört man am Ende doch nur das, was man hören will? Als Begleiter auf dieser Erkundungsreise dienen: ein Reiher, Würfel, ein abstürzendes Flugzeug, die nächtliche TV-Sendung ‚Aussie Gold Hunters‘ und eine Godzilla-Nachbildung aus Fiberglas.“
Mir gefallen das Konzept des Albums und die smarte elektronische Ausrichtung, die nie zum nervenden Selbstzweck wird. Man kann den verträumten Klängen nachhängen, den erzählenden Lyrics in Spoken Words lauschen oder zum Rhythmus mitwippen. Alles ist möglich.
Für viele wird Steve Hogarth, der seit inzwischen 37 Jahren bei Marillion am Mikro steht, immer „der Neue“ bleiben. Das sind die Freunde des Neoprog der 80er Jahre, der unter dem Leadsänger Fish in glanzvolle Sphären aufstieg und Stadien füllte. Man sollte auch gar nicht verleugnen, dass dies die große Zeit der Band war. Die Alben zieren viele Plattenschränke und Konzerte wie damals auf der Loreley sind bis heute legendär.
Doch ab 1989 haben sich Marillion erstaunlich weiterentwickelt – vom Prog zum filigranen Artrock. Die emotionalen Lyrics von Fish sind dem emotionalen Gesang von Steve Hogarth gewichen. Und auch hier gibt es herausragende Momente: Das Konzeptalbum „Brave“ mit seiner bewegenden Geschichte einer jungen Ausreißerin und die gefühlvollen Songs, die „Afraid of Sunlight“ bestimmen. Bis heute sind Marillion absolut wertvoll und füllen mit dem inzwischen 70jährigen Hogarth locker mittelgroße Hallen. Die Schar der Fans ist immer weiter gewachsen – und sie bleibt treu, wie die unzähligen „Marillion Weekends“ beweisen.
Vor einiger Zeit fingen Marillion an, ihren Backkatalog in schönen Hardcover-A5-Digipacks neu zu veröffentlichen. Sehr wertig mit massig Zusatzmaterial, umfangreichen Booklets und informativen Liner Notes. Was mir hier jedoch vorliegt, ist kein weiterer Teil dieser Reihe, sondern Steve Hogarths bisher einziges echtes Soloalbum mit dem Titel „Ice Cream Genius“. Das erschien 1997 im gleichen Jahr wie Marillions „This Strange Engine“. Damals wirkte die Band bisweilen etwas verloren. Klar gab es auf „This Strange Engine“ den genialen Titeltrack, der in Teilen Hogarths Lebensgeschichte erzählt und mit viertelstündiger Länge zum Besten gehört, was Marillion geschaffen haben. Aber es war auch die Zeit des Übergangs zu „Radiation“, „marillion.com“ und „Anoraknophobia“, die manchen Fans schwer im Magen lagen.
„Ice Cream Genius“ hingegen ist ein Album, das die Qualitäten des Sängers einzigartig zusammenfasst. Nichts fürs schnelle Hören nebenbei, sondern ein Album, das wachsen muss. Songs wie „Really Like“, „Cage“ und „Nothing To Declare“ sind virtuos komponiert. Man kann sich vorsichtig hineinfühlen und dann drin verbeißen. Ich erinnere mich an Abende des Hörens in völliger Dunkelheit, bei denen ich mich fragte, warum nicht jedes Marillion-Album so klingen kann wie dieses Werk.
Geprägt von minimalistischen Arrangements, gesprochenen Passagen und unmittelbaren, unverstellten Texten beschäftigt sich das Album mit Identität, Isolation und Kreativität. Seine Stärke liegt nicht in großen Gesten, sondern in seiner Verletzlichkeit: Es ist ein ungewöhnliches, offenes und unverkennbar menschliches Album.
Das 3CD+Blu-ray-Mediabook ist die bisher umfangreichste Ausgabe von „Ice Cream Genius“. Mit mehr als elf Stunden Material, von dem der überwiegende Teil bislang unveröffentlicht war, eröffnet diese Edition einen umfassenden Einblick in die kreative Welt hinter dem Album. Enthalten sind außerdem sämtliche verfügbaren Live-Aufnahmen der hochgelobten „h Band“, die vom Künstler selbst hochskaliert und neu abgemischt wurden. Diese Ausgabe enthält zudem „The Last Thing“, einen Song, der bislang in Europa nicht auf einem physischen Tonträger erhältlich war und die Veröffentlichung besonders für Sammler interessant macht. Ergänzend zum Mediabook erscheint „Ice Cream Genius“ erstmals auch auf Vinyl, als hochwertige schwarze 2LP im Gatefold.
Das Album wurde im Racket Club aufgenommen. Die Gesangsaufnahmen entstanden in Chris Reas Sol Mill Studios in Cookham und gemischt wurde das Album in Van Morrisons Wool Hall Studios in Somerset. Fertiggestellt wurde es am 20. Juli 1996 während einer Unterbrechung der „Made Again“-Tour von Marillion. Die Kernbesetzung an den Instrumenten ist von Hogarth persönlich zusammengestellt und bestand, wie er selbst sagte, aus „den letzten Menschen auf der Welt, von denen irgendjemand erwartet hätte, dass ich mit ihnen zusammenarbeite“. Mit dabei waren Musiker aus dem Umfeld von Blondie, XTC, Japan und den Eurythmics.
Unter die enthaltenen Liveaufnahmen der „h Band“ haben sich mit „A Few Words for the Dead“, „Estonia“ und „This is the 21st Century“ auch Marillion-Stücke geschmuggelt. Und wir hören Cover wie „Helter Skelter“, „Life on Mars“ und „See Emily Play“, die perfekt zu Hogarths Stimme passen. Das Booklet enthält vor allem Lyrics und kunstvolle Fotos – leider keine Texte zur Entstehung und Einordnung des Albums. Doch das ist okay: die Musik spricht für sich!
Seit einigen Jahren ist Montez, der Rapper aus Bielefeld mit spanischen Wurzeln, auch im poppigen Mainstream ein Begriff. Nachdem er mit seinem vorletzten Album „Liebe in Gefahr“ aus dem Stand auf Platz 1 und mit seinem Nachfolgealbum „pass auf mein herz auf“ 2024 auf Platz 2 der Charts landete, veröffentlicht der erfolgreiche Sänger und Songwriter mit „So ist das mit dem Glück“ den langersehnten Nachfolger – ein autobiografisches Popalbum, das den Zuhörer auf eine Reise durch Liebe, Verlust, Freundschaft und den staubigen Weg zum eigenen Glück mitnimmt.
Schon der Albumtitel macht klar, das es sehr emotional wird und die melancholischen Elemente eine große Rolle spielen. Montez singt mit smarter Stimme und lässt Einflüsse aus Rap, Afrobeat, urbanem Pop und einer Prise Punk in die Songs einfließen. Dabei kann es wie in dem kurzen Einspieler „Bisschen kaputt“ auch mal optimistisch und ironisch nach vorn gehen.
Die Texte spiegeln intime Alltagsmomente: Kindheitserinnerungen, Freundschaften, familiäre Routen, aber auch die Erkenntnis, dass Wachstum oft mit Wagnis verbunden ist. Musikalisch bleibt Montez seinem prägnanten Pop-Songwriting treu, kombiniert mit eingängigen Hooks, warmen Gitarren-Elementen und reduzierteren Passagen, die den emotionalen Fokus klar ins Zentrum rücken. In „Wenn du mich fragst“ blickt Montez zurück auf seine unbeschwerte und kurze Kindheit. Ein Gedanke, der beim älter werden zwangsweise aufkommt, ob früher alles besser war, in einer Zeit, in der sich gerade alles so schnell verändert.
Und dann natürlich der Signature-Song des Albums: „Glück“. Hier hat Montez den Altmeister Sido mit ins Boot genommen. Gemeinsam reflektieren die beiden über das Glück als flüchtigen Zustand. Trotz Schmerz und Gegenwind bleibt die Frage offen, wie man Glück wirklich festhalten kann. „Für mich eine Frage, die ich mir in den letzten Jahren oft gestellt habe“, sagt Montez. Und die maßgebliche Idee für seinen neuen Album Titel.
Fotocredit: kesterday
Montez hat auf diesem Album seine größte Stärke gefunden: Er macht aus sehr privaten Gefühlen universelle Popsongs. So verarbeitet er gemeinsam mit Chapo102 in „Die falschen geküsst“ auf charmante und witzige Art vergangene Liebesfehler, aber immer mit der Erkenntnis, dass jede Erfahrung zum richtigen Ziel führen kann, so lange man bereit ist zu lernen und offen bleibt. Und dann ist da noch der Track „Panzer“. Ein ergreifender Song über den Verlust eines engen geliebten Menschen und Seelenverwandten, der für immer eine bleibende Spur im Leben hinterlässt.
Unterm Strich zeigt „So ist das mit dem Glück“, warum Montez derzeit zu den spannendsten Vertretern der neuen deutschen Pop-Rap-Generation gehört. Er schafft es, große Gefühle zu vermitteln, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Das Album ist kurz, direkt und emotional – und gerade deshalb bleibt von ihm mehr hängen als nur ein paar gute Hooks. Montez macht Musik für die Momente, in denen man sich selbst in einem Song wiedererkennt.
Die Entstehungsgeschichte der Supergroup um Alice Cooper und Johnny Depp beginnt mit einer Legende: 1972 wurden die Hollywood Vampires in der oberen Bar eines Clubs auf dem Sunset Strip namens „Rainbow Bar & Grill“ geboren. Es war ein Treffpunkt für die Rockstars, die in L.A. lebten oder dort zu Gast waren. „Um dem Club beizutreten, musste man nur alle anderen Mitglieder unter den Tisch saufen“, sagt Alice Cooper, ein Gründungsmitglied der Vampires. „In einer typischen Nacht spazierte ich in den Club und John Lennon, Harry Nilsson, Keith Moon – der gewöhnlich ein Pagen- oder Chauffeurskostüm trug –, Bernie Taupin, Jim Morrison und Mickey Dolenz waren da“, so Alice.
2012 kamen Alice und sein guter Freund Johnny Depp zusammen und beschlossen, dass der Geist der Hollywood Vampires wieder aufleben sollte – nur ohne das Trinken. Ein Wohlfühlort für große Künstler, um dort abzuhängen, zu lachen und zusammen zu spielen. Die beiden erhielten Verstärkung von Joe Perry, der mit beiden langjährig befreundet ist, und die Band konnte starten: Ein Tribut an die originalen Hollywood Vampires.
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2018 waren die Vampires beim legendären Montreux Jazz Festival zu Gast und jetzt endlich – kurz vor Start der neuen Tour – erscheint der entsprechende Mitschnitt mit acht Jahren Verspätung. Die Titelauswahl ist die charakteristische Mischung der Band aus eigenen Songs und sorgfältig ausgewählten Hommagen an einige der einflussreichsten Künstler der Rockgeschichte. Über 19 Titel hinweg verbindet die Setlist mühelos Hollywood-Vampires-Originale wie „Raise The Dead“, „I Want My Now“ und „As Bad As I Am“ mit ikonischen Songs von Motörhead, David Bowie, The Who, AC/DC, Aerosmith und The Doors.
Das Album enthält mehrere Coverversionen, die bislang nicht von den Hollywood Vampires veröffentlicht wurden. Zu den Höhepunkten des Albums zählt David Bowies „Heroes“, das von Johnny Depp mit bemerkenswerter Emotionalität interpretiert wird. Seine gefühlvolle Darbietung verleiht dem zeitlosen Klassiker eine ganz persönliche Note und macht den Song zu einem der bewegendsten Momente des Albums. Zusammen mit mitreißenden Versionen von „Ace Of Spades“, „Baba O’Riley“, „Sweet Emotion“ sowie dem Konzertfinale „School’s Out / Another Brick in the Wall“ zeigt der Track eindrucksvoll die besondere Chemie und den Geist, die Hollywood Vampires auszeichnen.
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Mit ihrer Mischung aus theatralischem Rock, ikonischen Songs und respektvollen Verneigungen vor ihren musikalischen Vorbildern halten die Hollywood Vampires den Geist des Rock’n’Roll lebendig und begeistern Fans verschiedenster Generationen.
HOLLYWOOD VAMPIRES AUF TOUR IN EUROPA 2026:
12.08. — London, UK
14.08. — Cardiff, UK
15.08. — Scarborough, UK
17.08. — Glasgow, UK
18.08. — Manchester, UK
19.08. — Birmingham, UK
21.08. — Colchester, UK
22.08. — Halifax, UK
25.08. — Nürnberg, GER
26.08. — Paris, FR
28.08. — Köln, GER
30.08. — Hamburg, GER
01.09. — Milano, IT
02.09. — Este, IT
03.09. — Pula, HR
05.09. — St. Pölten, AT
06.09. — Praha, CZ
08.09. — Budapest, HU
10.09. — Łódź, PO
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Tracklisting:
01. I Want My Now
02. Raise the Dead
03. I Got a Line on You
04. 7 and 7 Is
05. My Dead Drunk Friends
06. Five to One / Break on Through
07. The Jack
08. Ace of Spades
09. Baba O’Riley
10. As Bad as I Am
11. The Boogieman Surprise
12. I’m Eighteen
13. Combination
14. People Who Died
15. Sweet Emotion
16. Welcome to Bushwackers
17. Heroes
18. Train Kept A-Rollin’
19. School’s out / Another Brick in the Wall
Mit „The Girl That You Loved Before“ veröffentlicht Joanne Shaw Taylor die nächste Single aus ihrem kommenden Studioalbum „The Trouble With Love“, das am 23. Oktober über Journeyman Records erscheint. Begleitet wird der Song von einem neuen, cineastisch inszenierten Musikvideo.
Die britische Bluesrock-Musikerin blickt darin auf eine vergangene Beziehung aus der Distanz der Zeit zurück. Es geht um Nostalgie, offene Fragen und jene Verbindung, die zwischen zwei Menschen bestehen bleiben kann, obwohl sie sich längst verändert haben. Taylor interessiert dabei vor allem der Blick zurück: Wer waren wir damals – und was ist von diesen Menschen heute noch übrig? „The Girl That You Loved Before“ bewegt sich mit einem entspannten, eingängigen Puls und verbindet Taylors ausdrucksstarken Gesang mit einer Melodie, die von einer unterschwelligen Sehnsucht getragen wird. Die warme musikalische Atmosphäre steht dabei in einem spannungsvollen Kontrast zu den Unsicherheiten, die den Text bestimmen. Schließlich entlädt sich die angestaute Emotion in einem feurigen Gitarrensolo.
„Der Song entstand aus dem Rückblick auf vergangene Beziehungen und der Erkenntnis, wie sehr wir uns im Laufe der Zeit verändern“, erklärt Joanne Shaw Taylor. „Es geht darum, dafür in Erinnerung zu bleiben, wer man einmal war – und nicht unbedingt dafür, wer man heute ist. Ich wollte diese Nostalgie, diese Sehnsucht und den bittersüßen Schmerz erforschen, den sie mit sich bringt.“
Diese Gefühle verdichten sich in der zentralen Frage des Songs: „Wer bin ich, wenn ich nur das Mädchen bin, das du einmal geliebt hast?“ An anderer Stelle fragt sich Joanne, wie aus zwei Menschen, die einst eng miteinander verbunden waren, irgendwann Fremde werden konnten. Der Song fängt damit dieses irritierende Gefühl ein, auf eine vergangene Beziehung zurückzublicken und sich zu fragen, welchen Platz die frühere Version des eigenen Ichs in dem Menschen einnimmt, zu dem man inzwischen geworden ist. Das begleitende offizielle Musikvideo gibt dem Song den passenden cineastischen Rahmen. Es wechselt zwischen Aufnahmen von Joanne, die den Song performt, und einsamen Momenten in einer dämmrigen Bar. Die Bilder greifen die nachdenkliche Stimmung des Stücks auf und vermitteln das Gefühl, zwischen Gegenwart und Erinnerungen festzustecken – Erinnerungen, die noch lange nach dem Ende einer Beziehung wieder an die Oberfläche drängen.
Fotocredit: Alysse Gafkjen
„The Girl That You Loved Before“ eröffnet einen weiteren Blick auf The Trouble With Love, Joanne Shaw Taylors mit Spannung erwartetes neues Studioalbum, produziert von Kevin Shirley. Auf der Platte stürzt sich die Musikerin kopfüber ins schöne Chaos des menschlichen Herzens und verbindet Blues, Rock, Soul und Americana. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie unterschiedlich Liebe in unserem Leben auftreten kann: als ungestüme Kraft, die uns den Boden unter den Füßen wegzieht, als stille Konstante, die uns Halt gibt, als Gefühl, das uns zerbricht – und als eines, das uns wieder zusammensetzt.
Die neue Single folgt auf eine Reihe von Veröffentlichungen, die nach und nach die emotionale Bandbreite des Albums sichtbar gemacht haben. „The Trouble With Love“ mit Joe Bonamassa erzählte vom berauschenden Wechselspiel einer Romanze, während „What Good Is My Love?“ mit Orianthi den Schmerz unerwiderter Liebe thematisierte. „Hell Or High Water“ setzte mit seiner kämpferischen Blues-Gospel-Botschaft auf Widerstandskraft, „This Is Who I Am““ beschäftigte sich mit Selbstakzeptanz und dem eigenen Wert. „Tired Of Being Right“ kreiste um die schwierige Entscheidung, eine Beziehung endgültig hinter sich zu lassen, während „Bad Boy“ der aufregenden, zugleich zerstörerischen Anziehungskraft einer intensiven und komplizierten Liebe nachspürte. Mit „The Girl That You Loved Before“ richtet Joanne den Blick nun auf das, was bleibt, wenn die Liebe gegangen ist: Erinnerungen, Nostalgie – und die Versionen unseres eigenen Ichs, die wir im Leben anderer Menschen zurücklassen.
Produziert von Kevin Shirley (Led Zeppelin, The Black Crowes, Aerosmith, Joe Bonamassa) setzt „The Trouble With Love“ die künstlerische Entwicklung fort, die Joanne Shaw Taylors jüngere Arbeiten geprägt hat. Statt Liebe aus nur einer Perspektive zu betrachten, bewegt sich das Album durch Sehnsucht, Herzschmerz, Begehren, Widerstandskraft, Akzeptanz und Neubeginn. Dabei trifft sehr persönliches Songwriting auf jene eindrucksvolle Gitarrenarbeit, die Joanne zu einer der renommiertesten Bluesrock-Künstlerinnen ihrer Generation gemacht hat.
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BROCKHOFF veröffentlicht eine intime Neuinterpretation des Big-Thief-Klassikers „Paul“ (weltweit über 200 Millionen Streams) und reduziert den Song dabei auf seinen emotionalen Kern.
„Paul“ ist ursprünglich ein melancholischer Indie-Folk-Song aus dem Jahr 2016, der von einem heftigen inneren Kampf handelt, in dem Big Thief-Frontfrau Adrianne Lenker mit emotionalen Turbulenzen und Selbstsabotage in Beziehungen ringt. Mit ihrer warmen, verletzlichen Stimme und ihren Wurzeln im alternativen Songwriting bringt BROCKHOFF eine frische Perspektive ein, die von Einflüssen wie Phoebe Bridgers und Elliott Smith geprägt ist. BROCKHOFF hat das Cover kürzlich zum ersten Mal während einer radioeins-Session vor einigen Wochen in Berlin gespielt.
Das Debütalbum „Easy Peeler“ erschien im Juni bei [PIAS] Recordings Germany. In wenigen Wochen geht BROCKHOFF dann auch auf Tour mit Konzerten in Köln, Berlin und Hamburg.
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Ausverkauftes Elbphilharmonie-Konzert erscheint als Livealbum „Inga 80″ auf CD, LP und digital
Inga Rumpf wird 80. Seit über sechs Jahrzehnten prägt die Sängerin, Songwriterin und Musikerin mit ihrer unverwechselbaren Stimme die deutsche Musikgeschichte – kompromisslos, vielseitig, unverkennbar.
Die in Hamburg geborene Musikerin begann ihre Karriere begann in den 1960er-Jahren mit den City Preachers, bevor sie als Frontfrau von Frumpy und Atlantis internationalen Ruhm erlangte. Sie tourte mit B.B. King, Aerosmith, Lynyrd Skynyrd und Lionel Richie, schrieb mit „I Wrote A Letter“ einen Song, den Tina Turner 1982 auf ihrer Comeback-Single „Let’s Stay Together“ veröffentlichte, und jammte 1987 in London mit Ronnie Wood und Keith Richards von den Rolling Stones.
„Der (Richards) war ja mein Held, ich steh‘ total auf die Stones“, erinnert sich Rumpf in ihrer Autobiographie „Darf ich was vorsingen?“ – die Aufnahmen erschienen erst 2021 als Bonusalbum „Hidden Tracks“. Zum runden Geburtstag blickt die Grande Dame des deutschen Rock, Blues und Soul zurück auf ein bewegtes Leben, das stets von künstlerischer Neugier, Authentizität und der Liebe zur Musik geprägt war – doch vor allem nach vorn.
Fotocredit: Anne de Wolff
Ein musikalisches Geburtstagsfest in der Elbphilharmonie
Am 13. September 2026 feiert Inga Rumpf unter dem Titel „Inga 80″ ihren Geburtstag im Großen Saal der Elbphilharmonie – ausverkauft, kurz nach Ankündigung. „Mein Hamburg für immer, meine Elbphilharmonie für einen besonderen Tag: Am 13. September 2026 werde ich in diesem weltberühmten Hotspot der Kulturen meinen Geburtstag feiern, mit großartigen musikalischen Gästen und natürlich mit meinen treuen Fans“, freut sich Inga Rumpf. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Band Friends sowie prominenten Very Special Guests wird sie einen musikalischen Bogen über mehr als 60 Jahre Karriere spannen.
Das Konzert wird zum Livealbum
Das große Jubiläumskonzert wird mitgeschnitten und erscheint Ende 2026 als Livealbum „Inga 80 “ bei earMUSIC. Die Veröffentlichung wird auf CD, Doppel-LP (Vinyl) sowie digital erhältlich sein und dokumentiert den außergewöhnlichen Abend voller musikalischer Weggefährten, emotionaler Momente und großer Songs. Bereits jetzt können Fans die physischen Formate vorbestellen.
Mit dem Livealbum setzt Inga Rumpf ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit earMUSIC fort. Nach dem gefeierten Studioalbum „Universe Of Dreams“ erscheint auch die Dokumentation dieses besonderen Konzertabends beim Hamburger Label.
Anlässlich des 70. Geburtstags von Steve Hogarth erscheint Ice Cream Genius in der bislang vollständigsten Fassung. Das ursprünglich 1997 veröffentlichte Album war Hogarths erstes Solo-Studioalbum außerhalb von Marillion. Es ist ein sehr persönliches, experimentelles und intimes Werk, das sich über die Jahre zu einem echten Kultalbum entwickelt hat.
Ice Cream Genius war nie als Fortsetzung der Musik von Marillion gedacht. Geprägt von minimalistischen Arrangements, gesprochenen Passagen und unmittelbaren, unverstellten Texten beschäftigt sich das Album mit Identität, Isolation und Kreativität. Seine Stärke liegt nicht in großen Gesten, sondern in seiner Verletzlichkeit: Es ist ein ungewöhnliches, offenes und unverkennbar menschliches Album.
Im Mittelpunkt der Neuauflage steht das 3CD+Blu-ray-Mediabook, die bisher umfangreichste Ausgabe von Ice Cream Genius. Mit mehr als elf Stunden Material, von dem der überwiegende Teil bislang unveröffentlicht war, eröffnet diese Edition einen umfassenden Einblick in die kreative Welt hinter dem Album. Enthalten sind außerdem sämtliche verfügbaren Live-Aufnahmen der hochgelobten „h Band“, die vom Künstler selbst hochskaliert und neu abgemischt wurden.
Ergänzend zum Mediabook erscheint Ice Cream Genius erstmals auch auf Vinyl, als hochwertige schwarze 2LP im Gatefold. Diese Ausgabe enthält zudem „The Last Thing“, einen Song, der bislang in Europa nicht auf einem physischen Tonträger erhältlich war und die Veröffentlichung besonders für Sammler interessant macht.
Fotocredit: Niels Van Iperen
Das Album wurde im Racket Club aufgenommen. Die Gesangsaufnahmen entstanden in Chris Reas Sol Mill Studios in Cookham, gemischt wurde das Album in Van Morrisons Wool Hall Studios in Somerset. Fertiggestellt wurde es am 20. Juli 1996, während einer Unterbrechung der Made Again-Tour von Marillion. Die Kernbesetzung wurde von Hogarth persönlich zusammengestellt und bestand, wie er selbst sagte, aus „den letzten Menschen auf der Welt, von denen irgendjemand erwartet hätte, dass ich mit ihnen zusammenarbeite“. Mit dabei waren Musiker aus dem Umfeld von Blondie, XTC, Japan und Eurythmics.
Der Albumtitel geht auf Produzent Craig Leon zurück, der im Studio in besonders inspirierten Momenten „I scream genius!“ ausrief. Hogarth griff diesen Ausspruch später auf und entwickelte daraus den markanten Titel des Albums.
Anhand von Demos, Songwriting-Sessions, Studioaufnahmen und Live-Material zeichnet die Edition die Entwicklung von Ice Cream Genius von den ersten Skizzen bis zum fertigen Album nach. Ergänzt wird das musikalische Material durch neue persönliche Rückblicke von Steve Hogarth. Darin gibt er Einblicke in die Gedanken, Gefühle und Umstände, die das Album geprägt haben, und ermöglicht so einen seltenen und ausführlichen Blick auf eines seiner intimsten und kompromisslosesten Projekte.
Credit: earMUSIC
Tracklist:
1. The Evening Shadows
2. Really Like
3. You Dinosaur Thing
4. The Deep Water
5. Cage
6. Until You Fall
7. Better Dreams
8. Nothing To Declare
9. The Last Thing
CD 2: Live at Dingwalls 2000 CD 3: Live at Dingwalls 2000
Blu-ray Video Content
Ice Cream Genius Documentary (45min)
You Dinosaur Thing (promo video)
You Dinosaur Thing (behind the scenes)
The H Band live at Paradiso, Amsterdam
13th September 2002 (130min)
2LP Gatefold: Side A
1.The Evening Shadows
2. Really Like
3. You Dinosaur Thing
Crossbone Skully schlagen das nächste Kapitel ihrer Bandgeschichte auf: Mit der neuen Single „Thunder Love“, featuring Def Leppard-Gitarrist Phil Collen, präsentiert die Band den ersten Vorboten ihres kommenden Albums „Condemned to Rock n‘ Roll“.
Getragen von treibender Energie, großen Hooks und klassischem Rock’n’Roll-Spirit vereint der Song alles, wofür Crossbone Skully stehen, und macht Lust auf das, was noch kommt. Die Single ist zugleich der erste Vorbote des kommenden Albums „Condemned to Rock n‘ Roll“, das über earMUSIC erscheinen wird.
Rund um Frontmann Tommy Henriksen (Alice Cooper, Hollywood Vampires) vereinen Crossbone Skully die Alice-Cooper-Gitarristin Anna „Blackthorn“ Cara sowie eine wechselnde Besetzung von Rock’n’Roll-Außenseitern. Gemeinsam mit Phil Collen und Produzentenlegende Mutt Lange hat Henriksen mit „Thunder Love“ eine explosive Hard-Rock-Hymne geschaffen. Für zusätzliche Power sorgt Glen Sobel (Alice Cooper, Hollywood Vampires), dessen kraftvolles Schlagzeugspiel die explosive Energie des Songs maßgeblich antreibt.
Fotocredit: Victor Chalfant
Phil Collen sagt dazu: „Es ist großartig, wieder mit Mutt zu singen. Diese stimmliche Chemie verbindet uns seit vielen Jahren, und Tommys Stimme verleiht dem Ganzen noch eine weitere Dimension. ‘Thunder Love’ ist einfach purer Rock’n’Roll-Spaß. Laute, donnernde Gitarren, gewaltige Drums und kraftvolle Vocals. Tommy hat eine starke Rockstimme, aber was ihn wirklich auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit. Er kann seine Stimme genau auf das abstimmen, was ein Song braucht, und das ist eine seltene Gabe. Er bringt in alles, was er macht, unglaubliche Energie ein, was die Zusammenarbeit mit ihm so einfach macht. Er und Mutt teilen dieselbe Philosophie: Es geht um den Vibe. Wenn der stimmt, fügt sich alles andere von selbst zusammen. Und genau das macht Crossbone Skully für mich so einzigartig.“
Für Henriksen war die Zusammenarbeit mit Phil Collen das i-Tüpfelchen des Songs: „Phil ist einer meiner Helden als Gitarrist, Sänger und Songwriter. Phil und Mutt für ‘Thunder Love’ wieder zusammenzubringen, war für mich ein ganz besonderer Moment. Ihre Großzügigkeit und ihr Einfluss haben diesen Traum Wirklichkeit werden lassen. Mit Mutt Lange Platten aufzunehmen, war die größte Lektion meines Lebens. Ich habe unendlichen Respekt und große Liebe für Mutt. Ich werde ihm niemals genug für seinen Glauben an mich, seine Großzügigkeit und seine Freundschaft danken können. Das werde ich für immer mit mir tragen.“
Auch für das aktuelle Musikvideo von Crossbone Skully stand Phil Collen vor der Kamera. Gemeinsam mit Tommy und Anna wirkten Bassistin Jennie Vee (Courtney Love, Eagles of Death Metal) sowie die zurückgekehrte Schlagzeugerin Tuesdai am Dreh mit. Zusammen bildeten sie eine kraftvolle Besetzung, die die filmische Vision der Band zum Leben erweckte.
Über die Erfahrung sagt Collen: „Crossbone Skully bringen den Sound und den Spirit des klassischen Rock zurück. Solche Videos sieht man heute kaum noch. Es wird langsam zu einer verlorenen Kunstform, und Teil eines Projekts zu sein, das genau das feiert, hat unglaublich viel Spaß gemacht.“
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Mit der Veröffentlichung von „Thunder Love featuring Phil Collen“ beginnt für Crossbone Skully zugleich ein spannendes neues Kapitel bei earMUSIC. Als erster Vorgeschmack auf das kommende Album „Condemned to Rock n’ Roll“ gibt die Single den Ton für ein Werk vor, das die pure Essenz des Rock’n’Roll in all seiner rohen Kraft, Energie und Attitüde einfängt. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Passend zu 25 Jahren Popkarriere legt Laith Al-Deen seine größten Songs neu auf. 15 Tracks aus allen Schaffensphasen, sorgfältig ausgewählt, völlig neu arrangiert und emotional aufgeladen. Ein Album, das nicht zurückblickt, sondern die vergangenen 25 Jahre neu atmen lässt: moderner, wärmer, reifer – und gleichzeitig voller Spielfreude.
Credit: Joel Heyd_Rights_earMUSIC
Zum Release der Single „Keine Wie Du“ rief Laith Al-Deen seine Fans dazu auf, persönliche Videos einzusenden und Teil des Songs zu werden. Die Resonanz war überwältigend. Entstanden ist ein Musikvideo, das die besondere Geschichte dieses Songs auf einzigartige Weise widerspiegelt: voller echter Menschen, großer Gefühle und gemeinsamer Momente.
Zwei Wochen nach Veröffentlichung der Single erscheint nun das Ergebnis. Ein Video, das Liebe feiert, Freundschaften zeigt und Menschen zusammenbringt. Paare, Familien, Wegbegleiter und Fans tanzen, lachen und teilen ihre ganz persönlichen Augenblicke zu einem Song, der seit vielen Jahren zahlreiche Hochzeiten, Verlobungen und Liebesgeschichten begleitet.
So wird das Musikvideo zu „Keine wie du“ zu mehr als einer klassischen Single-Auskopplung: Es ist eine Hommage an die Menschen, die Laith Al-Deens Musik seit 25 Jahren begleiten und ein bewegender Beweis dafür, wie viele Geschichten in einem einzigen Song stecken können.
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Das dazugehörige Jubiläumsalbum erscheint am 09. Oktober 2026 und versammelt 15 Songs aus allen Phasen seiner Karriere. Neu arrangiert, neu aufgenommen und mit hörbarer Spielfreude umgesetzt. Statt die bekannten Originale lediglich zu bündeln, setzt sich Laith Al-Deen auf „25 – Best Of“ neu mit seinem eigenen Werk auseinander.
Songs wie „Bilder von dir“, „Dein Lied“, „Keine wie du“, „Die Farbe deiner Stimme“ oder „Paket Hoffnung“ werden in neuen Fassungen erlebbar: mal größer und orchestraler, mal reduzierter, mal überraschend anders aber immer mit Respekt vor den Liedern, die seine Karriere geprägt haben.
Gemeinsam mit seiner langjährigen Band, Streichern, Bläsern und ausgewählten musikalischen Weggefährten entsteht ein Album, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet. „25 – Best Of“ ist damit nicht nur ein Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Laith Al-Deen, sondern eine Standortbestimmung: emotional, hochwertig produziert und bewusst nicht auf Nummer sicher gespielt.
Das Album ist ab sofort im offiziellen Laith-Shop vorbestellbar, inklusive exklusiver Bundles, signierter Editionen und speziell kuratiertem Merch zum Jubiläum.
Tracklist „25 – Best Of“
01. Dein Lied
02. Bilder von dir
03. Keine wie du
04. Damit ich wieder schlafen kann
05. Alles an dir
06. Die Liebe zum Detail
07. Leb den Tag
08. Die Farbe deiner Stimme
09. Dein Begleiter
10. Paket Hoffnung
11. Kennst du das auch
12. Worauf wartest du
13. Mit mir
14. Ich will nur wissen
15. Geheimnis