Andreas
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Wenn Humor und Musik miteinander verschmelzen
Dass Bülent Ceylan mehr kann als „nur“ den Spaßmacher und Komiker auf der Bühne zu spielen, hat er spätestens im Jahr 2019 bei der Show „The Masked Singer“ bewiesen, wo er in der Maske als „Engel“ den dritten Platz belegte. Dort hatte er Stücke von Marilyn Manson, Metallica und Rage Against The Machine krass gut interpretiert. Kenner hatten ihn schnell auf dem Schirm, den Bülents Metal-Karriere begann schon Jahre zuvor mit seinem Comedyprogramm „Haardrock“, einem Auftritt mit der Band KORN beim Rocco del Sclacko und dem Erscheinen auf weiteren Festivals wie Wacken und Summer Breeze.
Der Weg zum Metal- und Hardrockalbum „Ich liebe Menschen“ (2024) war also gar nicht weit. Und das neue Werk „B.L.N.T.“ erscheint jetzt gar beim renommierten Label Napalm Records, das Freun*innen der härteren Gangart natürlich ein Begriff ist. Im Jahr 2026 klingt Bülent noch deutlich härter als beim Vorgänger. Elemente aus Neuer Deutscher Härte und viel Elektronik haben Einzug gehalten. Electric Callboy lassen grüßen.
Die ersten Songs liefern Gesellschaftskritik und sprechen sich gegen stumpfe Parolen sowie das allseits beliebte Wegschauen aus. Dann folgt „Wir haben gelebt“ als große Ballade, bevor Bülent sich für „Wolfherz“ die große Metalqueen DORO mit ins Boot nimmt. Der Kontrast beider Stimmen ist im Duett absolut wirkungsvoll.
So geht es weiter mit (zum Teil ironischen) Pathos und metallischer Lautstärke. Für „Randale und Radau“ gibt es mit Michael Rhein von In Extremo einen weiteren Gast – und klar: Ceylan kann auch im Genre des Mittelalterrocks bestehen. Nach den frustriert anmutenden Textzeilen von „Ein Hoch auf die beschissenen Zeiten“ und „Leck mich Tag“ folgt mit „Diktatürk“ eine Rückschau auf die beliebte Comedy-Figur bevor die Hymne „Am Ende gut“ zum versöhnlichen Abschluss führt.
Bülent Ceylan versucht gar nicht erst, sich zwischen Comedian und Musiker entscheiden zu müssen. Er ist beides. Manchmal funktioniert das besser, manchmal weniger gut. Nicht jeder Text besitzt die ganz große lyrische Tiefe und auch musikalisch bewegt sich das Album eher im Bereich gefälliger, moderner Metal- und Rockproduktion als in irgendwelchen experimentellen Untiefen. Dafür sind die Songs zugänglich, abwechslungsreich und vor allem ziemlich konsequent auf Ceylans Persönlichkeit zugeschnitten.
Besonders gut funktionieren für mich die Momente, in denen Humor und Musik tatsächlich miteinander verschmelzen. „Stumpf ist Trumpf“, „Lange Haare“ und „Randale und Radau“ zeigen den Comedian, während „Wir haben gelebt“, „Wolfsherz“ und „Am Ende gut“ deutlich mehr vom Menschen Bülent Ceylan erzählen. Und dann gibt es mit „Fünf vor Zwölf“, „Leck mich Tag“ und „Diktatürk“ die Songs, bei denen er seine gesellschaftliche Haltung auf den Tisch legt.
Natürlich wird ein eingefleischter Metalhead vermutlich nicht bei jedem Song sofort die Kutte aus dem Schrank holen. Dafür ist „B.L.N.T.“ schlicht zu vielseitig und stellenweise zu glatt produziert. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Ceylan will hier kein Genre-Lehrbuch abliefern. Er will Musik machen. Seine Musik. Und die darf laut, albern, nachdenklich, politisch, kitschig, persönlich und manchmal eben auch herrlich bekloppt sein.
21. Reeperbahn Festival eröffnet
Die Opening Show im Schmidt’s Tivoli bildete am heutigen Mittwochabend den Auftakt für die vier Tage des 21. Reeperbahn Festivals.
Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen eröffnete mit seiner Grußbotschaft das Bühnengeschehen und thematisierte neben der über 21 Jahre gewachsenen internationalen Bedeutung des Reeperbahn Festivals als eine der wichtigsten Musikkonferenzen der Welt auch die drohende Kürzung der Förderungen. Er bezeichnete die Unterstützung des Festivals auch als Unterstützung der Demokratie und versprach, in der anhaltenden Debatte, alles dafür zu tun, die finanzielle Ausstattung und somit die internationale Strahlkraft des Festivals auch für 2027 zu erhalten. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, griff dieses Versprechen auf und betonte die immense Bedeutung von Musik und Kunst als signifikante Merkmale freier Gesellschaften. Er verband diese Botschaft mit dem Appell, sich proaktiv dem Erreichen gemeinsamer Ziele zuzuwenden. Im Anschluss erläuterte Festivalleiter Detlef Schwarte das diesjährige Festivalmotto „Forever Legit?” als Umschreibung für den stetigen Transformations-Prozess der Musikindustrie für die rund 600 geladenen Gäst*innen aus Politik und internationaler Musik- und Kulturwirtschaft.

Moderatorin Yasmine Blair führte durch das rund 90-minütige Programm und leitete die nachfolgende Diskussion mit Ama Walton, Soundcloud General Counsel & Chief People Officer, Dr. Kilian Hampel, Sozialforscher der Universität Konstanz und Mitautor der Trendstudie „Jugend in Deutschland“ sowie Johann Scheerer, Clouds Hill-Gründer und CEO ein. In diesem moderierten Talk ging es von der Einbeziehung der Perspektive der jungen Generation über gerechte Streaming-Vergütungsmodelle für junge Künstler*innen sowie dem Einsatz von KI um die aktuellen Herausforderungen der Musikindustrie. Hierbei wurde deutlich, dass es mehr als nur eine klare Meinung zum übergeordneten Motto des Reeperbahn Festivals gibt.
Nach dem Live-Auftritt von Singer-Songwriter Dotan (NL) wurde die Jury des internationalen Musikpreises Anchor vorgestellt, die in diesem Jahr aus Popkünstlerin Domiziana (DE/IT), Songwriterin und Aktivistin Jerry Heil (UA), Sängerin und Produzentin Oklou (FR) und dem Produzenten, DJ und Songwriter Sega Bodega (IE/CL) besteht. Diese Vier besuchen am Mittwoch die Live-Shows der sechs Nominees Dov’è Liana (FR/IT), Nectar Woode (GB), Just For Fun (GB) sowie am Donnerstag Sonic Interventions (DE), Ganna (UA) und BIG WETT (AU) im Mojo Club, um am Freitag im St. Pauli Theater die Gewinner*in zu küren.
Im Anschluss gab das Reeperbahn Festival Einblick in drei neue Projekte der RBX GmbH für den digitalen Raum und die Förderung junger Talente.

Christopher von Deylen (DE) alias SCHILLER stellte in seiner Keynote das diesjährige Guest Country of Honour Ukraine vor. Er berichtete anhand seiner Erfahrungen bei mehreren Besuchen und anhand vieler Gespräche mit ukrainischen Kulturschaffenden, wie der menschliche Drang nach Gestaltung und Ausdruck auch unter Kriegsbedingungen anhält und forderte die internationale Musikindustrie auf, ukrainischen Acts weiterhin Aufmerksamkeit auf ihren Bühnen und Festivals zuteil werden zu lassen. Anschließend performte SCHILLER gemeinsam mit der ukrainischen Sängerin Julia Sanina, Frontfrau der Rockband The Hardkiss den Song „My Silence”.
Das all female Quartett Dreamboys The Band (DE), zugleich Teilnehmende beim German Music Talent-Exportprogramm, entließen die Besucher*innen des Openings mit ihrem verträumten Indie-Pop in vier Tage voller Musik!

Das Opening gab somit eine Einstimmung für die kommenden drei Festivaltage, in denen auf die Besucher*innen neben den vielversprechendsten neuen internationalen Musik-Talenten, spannenden Kunst- und Kulturprogrammen auch Formate wie die Partnerkonferenzen MUSIC FRONTIERS, Afro Futuristic Convention sowie die Nachhaltigkeitskonferenz Sustain! erwarten. Mit den neuen Spotlight On-Formaten haben alle, die sich speziell für Genres wie Heavy, Hip-Hop Culture, Track ID für elektronische Musik oder Festival Culture interessieren, die Möglichkeit, Spezial-Tickets für diese einzelnen Formate zu erwerben. Open Air-Bühnen im Festival Village und auf dem Spielbudenplatz laden zudem auch zu kostenfreien Konzerten ein.
Das Reeperbahn Festival wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg.
Rock am Ring und Rock im Park komplettieren das Headlinerfeld
Nürburgring/Nürnberg, 15.09.2026
Rock am Ring und Rock im Park schreiben ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nachdem beide Festivals in den vergangenen zwei Jahren restlos ausverkauft waren, entwickelt sich auch der Vorverkauf für 2027 auf Rekordniveau: Bereits mehr als 100.000 Weekend Tickets wurden verkauft, davon über 60.000 für Rock am Ring und mehr als 40.000 für Rock im Park. So groß war die Nachfrage nach Deutschlands größten Festivals noch nie.
Seit Jahrzehnten stehen Rock am Ring und Rock im Park für unvergessliche Festivalmomente. Generationen von Musikfans haben hier Freundschaften geschlossen, legendäre Konzerte erlebt und Erinnerungen geschaffen, die ein Leben lang bleiben. Heute erleben Rock am Ring und Rock im Park gemeinsam den erfolgreichsten Vorverkauf ihrer Geschichte.
Mit der ersten großen Bandwelle folgt heute der nächste Meilenstein. Neben dem bereits bestätigten Headliner blink-182 stoßen nun Die Toten Hosen und Bring Me The Horizon zur Spitze des Line-ups. Hinzu kommen Faith No More, Parkway Drive, Billy Talent, Evanescence, Turnstile, Falling In Reverse, The Prodigy und zahlreiche weitere Top-Acts.
Zeitgleich gehen ab sofort limitierte Tagestickets für Rock im Park in den Verkauf. Rock am Ring setzt hingegen auch 2027 ausschließlich auf Weekend Tickets. Darüber hinaus sind weiterhin Weekend Tickets sowie Upgrade-, Premium Camping- und VIP-Angebote erhältlich.
Drei Headliner. Drei Generationen. Ein Festivalwochenende.
Mit Die Toten Hosen, blink-182 und Bring Me The Horizon präsentieren Rock am Ring und Rock im Park drei Bands, die den Sound ihrer jeweiligen Generation geprägt haben – und ihn bis heute mitgestalten.
Ein Wiedersehen, das Festivalgeschichte geschrieben hat – und weiterschreibt
Wenn Die Toten Hosen 2027 zum zehnten Mal bei Rock am Ring und zum neunten Mal bei Rock im Park auf die Bühne treten, ist das weit mehr als ein weiterer Festivalauftritt. Seit den frühen 1990er-Jahren verbindet die Band und die beiden Festivals eine einzigartige gemeinsame Geschichte mit legendären Konzerten, unvergesslichen Nächten und Generationen von Fans.
Mit im Gepäck haben Die Toten Hosen „Trink aus, wir müssen gehen“, das letzte Studioalbum ihrer Karriere. Statt großer Abschiedsgesten bleibt die Band sich treu: voller Energie, voller Spielfreude und mit der Haltung, jeden Abend so zu spielen, als gäbe es keinen nächsten.
Campino sagt: „Rock am Ring und Rock im Park sind, seit wir in den 90ern zum ersten Mal eingeladen wurden, dort zu spielen, fester Bestandteil der Toten Hosen-Geschichte. Hier haben wir legendäre Schlachten geschlagen, wilde Partys gefeiert, uns Bänder gerissen, Freundschaften geschlossen und sind mehr als einmal in fremden Betten und Zelten aufgewacht. Die beiden Zwillingsfestivals haben einen Ehrenplatz in unseren Herzen und wir freuen uns sehr, dass wir auf der Zielgeraden noch einmal bei ihnen vorbeischauen können.“
Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring und Rock im Park: „Dass uns nach zwei restlos ausverkauften Festivaljahren bereits mehr als 100.000 Menschen ihr Vertrauen für 2027 schenken, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Rock am Ring und Rock im Park leben von ihrer einzigartigen Community. Gemeinsam mit unseren Fans und diesen außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern wollen wir 2027 das nächste Kapitel Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Geschichte schreiben.“

Rockgeschichte trifft auf die Gegenwart
Rock am Ring und Rock im Park standen schon immer für die Bands, die ihre Zeit prägen. 2027 treffen Ikonen, Rückkehrer und die wichtigsten Acts einer neuen Generation aufeinander – ein Programm, das vier Jahrzehnte Rockgeschichte mit den spannendsten Entwicklungen der Gegenwart verbindet.
Zu den spektakulärsten Momenten des Festivalwochenendes dürfte die Rückkehr von Faith No More zählen. Zwölf Jahre nach ihrem bislang letzten Deutschland-Auftritt kehrt eine der einflussreichsten Bands der alternativen Rockgeschichte festivalexklusiv zu Rock am Ring und Rock im Park zurück. Mit Mike Pattons unverwechselbarer Stimme, ihrer stilprägenden Mischung aus Rock, Metal, Funk und Alternative sowie unzähligen Klassikern hat die Band Generationen von Musikerinnen und Musikern beeinflusst und ihren Platz als eine der prägendsten Formationen der Rockmusik längst zementiert.
Mike Patton sagt: „Was soll man sagen – das letzte Mal, als wir unsere Freunde von Die Toten Hosen gesehen haben, ist über 13 Jahre her, und zwar in Argentinien. Wir würden uns schon freuen, sie einfach nur wiederzusehen … aber wenn das bedeutet, dass wir gemeinsam bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten, dann gibt es kaum eine bessere Gelegenheit, um die guten Zeiten zu feiern.“
Mit Bring Me The Horizon steht gleichzeitig eine Band an der Spitze des Festivals, die den Sound einer neuen Generation definiert hat. Kaum ein anderer Act hat Rockmusik in den vergangenen Jahren so konsequent weiterentwickelt wie die Briten um Oli Sykes. Mit jeder Veröffentlichung und jeder Tour verschieben sie die Grenzen dessen, was moderne Rockmusik heute sein kann. Zwischen Metal, Alternative, Elektronik und Pop haben sie ihren ganz eigenen Stil geschaffen und sich mit ausverkauften Arena- und Stadiontourneen und spektakulären Festivalshows weltweit als einer der größten Rockacts der Gegenwart etabliert.
Das Programm ist wie ein Querschnitt durch die internationale Rock- und Metalszene. Parkway Drive haben sich aus der australischen Metal-Szene heraus zu einer der größten Metalbands der Welt entwickelt und kehren mit neuer Musik und ihrer weltweit gefeierten Liveshow zurück. Sie zählen längst zur absoluten Speerspitze des modernen Metal.
Einen besonderen Akzent setzen außerdem The Prodigy. Seit mehr als drei Jahrzehnten sprengen sie die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Rock und gehören mit ihrer kompromisslosen Live-Energie zu den außergewöhnlichsten Festivalbands überhaupt.
Billy Talent gehören seit Jahren zu den beliebtesten Bands des Rock-am-Ring- und Rock-im-Park-Publikum und arbeiten derzeit im Studio an ihrem nächsten Album. Mit ihrer Rückkehr schlagen sie das nächste Kapitel ihrer langjährigen Festivalgeschichte auf.
Nach ihrer ausverkauften Arena Tournee feiern Evanescence um Frontfrau Amy Lee ihre Rückkehr auf die großen Festivalbühnen.
Mit Turnstile präsentiert das Festival eine der derzeit spannendsten Gitarrenbands der Welt. Die Amerikaner stehen für den kreativen Aufbruch einer neuen Generation und verbinden Hardcore, Punk, Alternative und Indie mit einer Selbstverständlichkeit, die ihnen weltweit Anerkennung eingebracht hat. Falling In Reverse gehören zu den erfolgreichsten modernen Rockacts der vergangenen Jahre und stehen ebenso für die stilistische Vielfalt des Programms wie Motionless In White, Bullet For My Valentine, Lorna Shore, I Prevail, Nothing But Thieves, Amon Amarth, Arch Enemy, Imminence, Orbit Culture, Beartooth, Bad Religion, Simple Plan, Donots, Poppy, Trailerpark und Ski Aggu. Gemeinsam formen sie ein Line-up, das Rock am Ring und Rock im Park einmal mehr als Treffpunkt der größten Namen und spannendsten Entwicklungen der internationalen Rockmusik positioniert.
Die Geschichte wird weitergeschrieben
Mit der ersten großen Bandwelle ist das Line-up für 2027 noch lange nicht vollständig. Weitere Künstlerinnen und Künstler werden in den kommenden Monaten bekanntgegeben.
Bereits bestätigte Acts (alphabetisch)
Amon Amarth • Arch Enemy • Bad Religion • Beartooth • Billy Talent • blink-182 • Bring Me The Horizon • Bullet For My Valentine • Die Toten Hosen • Donots • Evanescence • Faith No More • Falling In Reverse • Imminence • I Prevail • Lorna Shore • Motionless In White • Nothing But Thieves • Orbit Culture • Parkway Drive • Poppy • Simple Plan • Ski Aggu • The Prodigy • Trailerpark • Turnstile
Termine: Rock am Ring: 4.–6. Juni 2027, Nürburgring, Eifel | Rock im Park: 4.–6. Juni 2027, Nürnberg

BUSH – Das Album des Neubeginns feiert 15. Geburtstag
Als BUSH im Jahr 2011 ihr Album „The Sea of Memories“ veröffentlichten, hatten viele in der Musikwelt die Band schon abgeschrieben. Immerhin hatte es nach „Golden State“ zehn volle Jahre bis zu diesem Comeback gedauert. Dazwischen lagen die Trennung von Nigel Pulsford und ein neues Bandprojekt (Institute) sowie ein Soloalbum des umtriebigen Fronters Gavin Rossdale.
BUSH stammen aus London, wurden aber mit ihrem Grunge-Sound vor allem in den USA zu einer großen Rockband. Ihr Durchbruch kam 1994 mit „Sixteen Stone“. Musikalisch stehen sie bis heute irgendwo zwischen Alternative Rock und ziemlich eingängigem US-Rock.
Bei „The Sea of Memories“ machte Produzent Bob Rock den Sound breiter, sauberer und wesentlich Arena-tauglicher. Die Gitarren sind massiv, Rossdales Stimme steht sehr weit vorne und die Songs setzen deutlich stärker auf große Refrains. Vielen erschien dies zu glatt, ohne Ecken und Kanten, doch für den massentauglichen Neustart war es äußerst hilfreich.

Fünfzehn Jahre nach der Erstveröffentlichung erscheint das Album in seiner bislang umfassendsten Edition. Zum 15-jährigen Jubiläum präsentiert die Band das Album mit neu gemastertem Sound sowie allen neun Bonustracks aus der Album-Ära, die einen noch tieferen Einblick in eine der prägendsten Schaffensphasen der Band ermöglichen.
Die Jubiläumsedition ist als hochwertiges Ltd. 2CD-Digipak inklusive Poster-Booklet sowie als Ltd. 180g-3LP-Gatefold-Edition für Sammler und Vinyl-Liebhaber erhältlich. Beide Formate wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und machen diese Veröffentlichung zur ultimativen Edition des Albums.
Eine fantastische Momentaufnahme vor dem großen Durchbruch
Ein Hit wie „Zombie“ stellt die Welt auf den Kopf – und ist ein zweischneidiges Schwert. Plötzlich hört die interessierte Öffentlichkeit ein komplettes Album der Band The Cranberries und entdeckt wundervolle Musik, die über Jahre immer wieder den Weg in den CD-Player findet. Doch man tendiert auch dazu, die Band auf ihren Superhit zu reduzieren. Er ist meist der einzige Titel, der im Radio gespielt wird, auch wenn „Ode To My Family“ und „Free To Decide“ dies viel eher verdient hätten, weil sie von zeitloser Schönheit sind.
Die Reaktionen auf den frühen und tragischen Alkoholtod der irischen Sängerin Dolores O’Riordan machten im Jahr 2018 deutlich, dass The Cranberries immer mehr waren als eine Band, die sich auf den Superhit reduzieren lässt. Klar stellt ein solcher Song die Welt auf den Kopf. Auf Konzerten warten die Menschen plötzlich auf den einen Moment, an dem die bekannten Klänge ertönen. Doch er führt auch ein neues Publikum zur Band, das auf die Suche nach dem Backkatalog geht und dabei ein Kleinod wie das Debütalbum mit dem sperrigen Titel entdeckt, das im Jahr 1993 erschien: „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“
Und dann wünscht man sich, die Band auf diesem Weg neu zu entdecken. Das Erfolgsalbum „No Need to Argue“ erschien am 3. Oktober 1994, doch viele der Stücke wurden bereits auf der Tour zwischen beiden Alben gespielt. Und manchmal werden aus den Archiven Aufnahmen zu Tage gefördert, mit denen irgendwie niemand mehr gerechnet hat – so die aktuelle Veröffentlichung „Live At The London Astoria II, 1994“. Diese Aufnahme entstand nämlich am 14. Januar 1994 und enthält eine wundervolle Setlist:
Der Mitschnitt liefert sieben Titel aus dem Debütalbum „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“, darunter „Pretty“, „Linger“ und „Dreams“, sowie sechs Titel aus ihrem Nachfolgealbum „No Need To Argue“, darunter „Dreaming My Dream“, „Daffodil Lament“, „Empty“ und natürlich „Zombie“. Außerdem enthält es zwei Titel, die nicht auf einem Studioalbum erschienen sind – „Liar“, das ursprünglich auf dem „Empire Records“-Soundtrack (1995) veröffentlicht wurde, und „So Cold In Ireland“, eine B-Seite ihrer Single „Ode To My Family“.
Es tut unheimlich gut, der Energie dieser frühen Aufnahme zu folgen und die Kraft in Dolores‘ Stimme neu zu entdecken, vor allem (aber nicht nur) in der Interpretation von „Zombie“. Auch Songs wie „Dreaming My Dreams“, „Linger“ und „Daffodil Lament“ zeugen von der grandiosen Stärke der Band und geben einen Hinweis auf alles, was da noch kommen mag. Das Publikum geht verhalten, vielleicht auch andächtig mit – aber logisch, wenn man viele Titel zum ersten Mal hört.
„Es war ein unglaubliches Gefühl, im Astoria zu spielen“, erinnert sich Schlagzeuger Fergal Lawler. „Wir waren gerade aus den USA zurückgekehrt und hatten uns über Weihnachten eine kleine Auszeit gegönnt. Das war unser erstes Konzert in London nach unserem großen Erfolg in Amerika. Wir haben uns riesig gefreut, einige unserer treuesten Fans ganz vorne vor der Bühne zu sehen – ich glaube, wir waren stolz darauf, dass sich all unsere harte Arbeit endlich ausgezahlt hatte.“
„Live At The London Astoria II, 1994“ ist eine Momentaufnahme der Band, bevor sie zu einer der größten Bands Irlands wurde. Die Songs dokumentieren die frühe Begeisterung der Bandmitglieder, die kurz vor dem Durchbruch zu Superstars standen, und hält sie in dieser besonderen Live-Aufnahme fest.
Titelliste:
Pretty
Dreaming My Dreams
Linger
Ridiculous Thoughts
Daffodil Lament
How
Everything I Said
Not Sorry
Waltzing Back
Dreams
Zombie
Liar
So Cold in Ireland
Empty
Still Can’t…
Nostalgie trifft Spielspaß – Kindheit und Jugend neu entdecken
Obwohl als Altersangabe bei diesen neuen Spielen aus dem Oetinger Verlag 14+ angegeben ist, wird die jüngere Generation wohl schnell überfordert sein, wenn die ersten Quizfragen aus den Fragekarten gestellt werden. Es geht nämlich um Helden und Anekdoten einer Kindheit, die sich im letzten Jahrtausend abgespielt hat.
Das erste der neuen Spiele „Klingt wie Kindheit. Einmal Helden, immer Helden“ widmet sich den großen Geschichten von Bullerbü bis Nimmerland. Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf: Wer diesen Namen noch auswendig kann, ist sofort wieder Kind. 250 Quizkarten zu Pippi, Momo, Jim Knopf, Pettersson und Findus, den Drei ??? und vielen weiteren Helden wecken Erinnerungen, die nie verblasst sind. Knifflige Wissensfragen, Pantomime und Audio-Schnipsel per QR-Code öffnen Türen zurück ins Kinderzimmer.
Es gibt drei Kategorien. Dabei spielen zwei oder mehr Personen gegeneinander. Man kann außerdem Teams bilden, z.B. Mutter und Tochter gegen Vater und Sohn. So hat auch die neue Generation vielleicht Spaß an den ollen Kamellen.
Die Kategorie „Wissen“ stellt Fragen, die beantwortet werden müssen. „Was machen die Mumins jeden Winter?“ oder „Wie nennt das Sams Herrn Taschenbier?“ Knifflig, aber nicht unlösbar. In „Audio“ hört man sich per QR-Code Soundschnippsel an, ohne eine nervige App laden zu müssen. Die Fragen beziehen sich dann auf das Gehörte: „Warum muss Michel aus Lönneberga zum Arzt?“ oder „Wohin fliegt Karlsson, als er Lillebror das erste Mal mitnimmt.“ In „Pantomime“ muss man schließlich Figuren wie Speedy Gonzales oder Flipper ohne Worte und Geräusche darstellen.
Das Ende des Spiels sollten die Teilnehmern vorher festlegen. Die Anleitung gibt vor: Bei richtiger Antwort behält man die Karte. Wer zuerst 10 Karten hat, gewinnt. Das dürfte allerdings für eine kurze Spieldauer sorgen. Wer Gefallen dran findet, kann auch eine größere Anzahl festlegen.
Ähnlich funktioniert „Klingt wie Kindheit. Früher war mehr Bandsalat“. Diese Variante nimmt Spielende mit auf eine Zeitreise in die analoge Welt vor WLAN, Smartphones und Streaming. 250 Quizkarten zu Walkman und Wählscheibe, Videothek und Testbild, Gameboy und Diskette erinnern an eine Zeit, als Langeweile noch Abenteuer bedeutete. Welches Geräusch machte eigentlich ein 56k-Modem beim Einwählen?
Zu oben genannten Kategorien kommt hier noch eine vierte namens „Sendeverbot“ hinzu. Man muss einen Begriff erklären, ohne bestimmte Wörter zu benutzen. Beispiel: „Dolomiti-Eis“, aber man darf „Stiel“, „rot“ und „grün“ nicht sagen. Oder „Poesiealbum“ ohne die Worte „Freundschaft“, „Spruch“ und „einkleben“.
Auf jeden Fall ist der Nostalgiefaktor ebenso hoch wie der Spaßlevel, den man mit diesen neuen Kartenspielen erreichen kann. Da kann es schon mal emotional und melancholisch werden, wenn man sich an frühere Zeiten erinnert. Oder man atmet auf: Zum Glück ist das heute nicht mehr so.
Re-Edition von „Back for Good“ inkl. „Wackelkontakt“
Über die Jahre hat sich Sascha Schmitz, genannt SASHA, in vielerlei Hinsicht kompetent, authentisch und vielseitig gezeigt, ohne sich dabei auf eine Rolle festlegen zu lassen. Er hat auf Englisch gesungen und formidable Ohrwürmer sowie zum Teil unsägliche Popsongs produziert. Er hat als Dick Brave den Rockabilly aufleben lassen. Er hat an „Sing meinen Song“ teilgenommen und mit einem deutschsprachigen Album seine Karriere zum dritten Mal neu erfunden. Und auch neben der Musik begeistert das aus dem westfälischen Soest stammende Multitalent immer wieder als beliebter Entertainer mit seiner humorvollen und coolen Art in TV-Produktionen wie „The Voice Kids“ oder im niedlichen Dino-Kostüm bei „The Masked Singer“, wo er 2021 als Staffelgewinner hervorging.
Das aktuelle Album „Back for Good“ erschien im Januar wieder unter der Marke Dick Brave und widmete sich im Rockabilly-Gewand zwei Themen auf einem Doppelalbum. CD 1 enthält die größten Revival-Hymnen aller Zeiten – neu interpretiert im unnachahmlichen Dick-Brave-Sound. Von „Back for Good“ über „I’m Still Standing“ bis „Suspicious Minds“. Diese Songs haben Karrieren neu entfacht und tun es jetzt erneut – nur diesmal mit ordentlich Rockabilly im Tank. CD 2 versammelt Songs, die Popkarrieren gestartet, Türen geöffnet und Stars geboren haben. Von Taylor Swift über Billie Eilish bis A-ha: Dick Brave verwandelt ikonische Breakthrough-Hits in pulsierende Rockabilly-Hymnen, die klingen, als wären sie schon immer für die Tanzfläche eines 50s Diners bestimmt gewesen. Von „Shake it Off“ bis „Billie Jean“ geht hier die Post ab.
Nach einer erfolgreichen Clubtour legt Dick Brave noch einmal nach: Mit einer streng limitierten Special Edition erscheint das gefeierte Album jetzt in einer besonderen Re-Edition. Das Bundle besteht aus dem Standardalbum im Digipack sowie einer exklusiven Stecktasche mit fünf zusätzlichen Tracks, darunter Live-Aufnahmen der Clubtour und ein besonderes Highlight für alle Fans:
Erstmals ist das erfolgreiche Duett „Wackelkontakt (Rockabilly Version)“ von Dick Brave & Oimara auch auf einer physischen Veröffentlichung erhältlich! Die außergewöhnliche Zusammenarbeit verbindet den Charme des Originals mit Dick Braves unverwechselbarem Rockabilly-Sound und entwickelte sich schnell zu einem Publikumsliebling.
Darüber hinaus enthält die Special Edition vier ausgewählte Live-Mitschnitte der gefeierten Clubtour. Mit den energiegeladenen Versionen von „Back for Good“, „Shake It Off“, „Take On Me“ und „Beautiful Things“ können Fans die besondere Atmosphäre der ausverkauften Konzerte jetzt auch zu Hause erleben. Die Aufnahmen fangen die mitreißende Live-Energie und die Spielfreude von Dick Brave & Band authentisch ein.
„Herr Lehmann“ im Jahr 1980
Seit dem Debütroman „Herr Lehmann“ im Jahr 2001 haben wir die Figuren sehr ins Herz geschlossen, deren Geschichte kurz vor dem Mauerfall 1989 in Berlin spielt. Eine Fortsetzung, bei der die Figur des Karl Schmidt im Vordergrund steht, gab es mit „Magicak Mystery“, doch viel spannender sind die vier Romane, die quasi als Prequels die Vorgeschichte von „Herr Lehmann“ erzählen – und dazu gehört jetzt auch „Frankie und Freddie“.
Gemeint sind die Brüder Lehmann, wie der Klappentext erklärt: Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, im Jahr 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.
Sven Regener wurde 1961 in Bremen geboren. Er ist Sänger und Texter der Band Element of Crime. Die Bände der Lehmann-Trilogie standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und der neue Roman steht ihnen in Erzählkunst und Humor in nichts nach. Regner fängt die Stimmung im Berlin der frühen 80er Jahre hervorragend ein und erzählt, wie die Protagonisten seiner Romane sich entwickelt haben. Dabei erleben sie wahrhaft kuriose Dinge, die zum Teil absolut überzogen wirken. Das stört aber überhaupt nicht. Es geht um Anekdoten wie die schwierige Parksituation in Berlin und die Flucht vor der Wehrpflicht. Dreh- und Angelpunkt ist jedoch eine turbulente Reise durch die Stadt in Form eines wilden Roadtrips.
Sven Regner schreibt grandios, mit hervorragenden Kenntnissen um Zeit und Ort – und mit hohem Nostalgiefaktor. Er schickt die beiden auf eine Odyssee durch eine Stadt zwischen den Welten, einen Ort von Spaß und Kälte, Trotz und Anarchie, Resignation und Überlebenswillen. Ein Roman über Brüder, Aufbrüche und plötzliche Liebe – klug, poetisch, warmherzig und sehr sehr lustig.Ein kurzweiliges Vergnügen, bei dem am Ende immer die Stadt Berlin im Mittelpunkt steht.
Land of Hope and Dreams American Tour (Philadelphia Freedom Cut)
Bruce Springsteen und die E Street Band veröffentlichen ein sieben Songs umfassendes Konzertvideo vom Finale ihrer „Land of Hope and Dreams American Tour“ in Philadelphia, das neben Klassikern wie „Born in the U.S.A.“ und „Darkness on the Edge of Town“ auch Coverversionen von „War“ und „Clampdown“ enthält und Springsteens musikalisches sowie gesellschaftspolitisches Statement der Tour dokumentiert.
Bruce Springsteen und die E Street Band’s Land of Hope and Dreams American Tour wurde als „einer der kompromisslosesten Akte musikalischen Widerstands in der Geschichte der Nation“ (TIME Magazine) bezeichnet. Am 9. September, wird offizielles Videomaterial der ersten sieben Songs des Tourfinales in Philadelphia veröffentlicht.
Die Show vom 30. Mai wurde vollständig aufgezeichnet und soll in diesem Jahr in vier Teilen veröffentlicht werden. „Bruce Springsteen and the E Street Band: Land of Hope and Dreams American Tour (Philadelphia Freedom Cut)“ zeigt Springsteen, wie er „mit voller Wucht loslegt“ (New York Times). Mit einem „mitreißenden Auftakt“ (Variety) – von seinen einleitenden Worten bis zu „Streets of Minneapolis“ – wird das Konzertvideo zu einem Zeugnis für „die Kraft der Kunst, Herzen und Köpfe zu bewegen“ (Billboard).
Neben den genannten Songs umfasst das Video Auftritte von „Born in the U.S.A.“, „Death to My Hometown“, „No Surrender“ und „Darkness on the Edge of Town“ sowie Coverversionen des Motown-Klassikers „War“ (geschrieben von Barrett Strong und Norman Whitfield) und „Clampdown“ von The Clash.
„Ich freue mich sehr, unsere letzte Show der Land of Hope and Dreams American Tour zu veröffentlichen – aufgenommen am Geburtsort der amerikanischen Freiheit, in Philadelphia, USA“, sagt Springsteen. „Auf der Tour haben wir im ganzen Land die Hallen zum Beben gebracht und gleichzeitig überall unsere Stimme erhoben – zur Verteidigung unserer Verfassung, unserer Bill of Rights und unserer heiligen Demokratie, die von einem gesetzlosen Präsidenten und seinem Regime angegriffen werden. All das ist in unserem Philadelphia Freedom Cut festgehalten – ich hoffe, es gefällt euch.“
Zu den Musikern auf der Bühne während der Land of Hope and Dreams American Tour gehörten die Mitglieder der E Street Band Roy Bittan (Klavier, Synthesizer), Nils Lofgren (Gitarre, Gesang), Garry Tallent (Bass), Stevie Van Zandt (Gitarre, Gesang) und Max Weinberg (Schlagzeug) sowie Soozie Tyrell (Violine, Gitarre, Gesang), Jake Clemons (Saxofon) und Charlie Giordano (Orgel, Keyboards, Akkordeon).
Unterstützt wurden sie von den E Street Horns und Percussion (Anthony Almonte, Barry Danielian, Eddie Manion, Ozzie Melendez, Curt Ramm) sowie dem E Street Choir (Ada Dyer, Curtis King, Lisa Lowell, Michelle Moore). Tom Morello trat bei allen 20 Konzerten der Tour als Special Guest gemeinsam mit Springsteen und der E Street Band auf.
„Bruce Springsteen and the E Street Band: Land of Hope and Dreams American Tour (Philadelphia Freedom Cut)“ wurde von Chris Hilson und Thom Zimny inszeniert. Der Schnitt stammt von Zimny und Sam Shapiro. Produziert wurde das Video von Bruce Springsteen, Jon Landau, Zimny und Adrienne Gerard.
Der Sound wurde von Jon Altschiller gemischt und von John Cooper aufgenommen. Das Lichtdesign stammt von Jeff Ravitz und Todd Ricci. Das Video wird morgen zum Gedenken an Dave Marsh veröffentlicht.
Bruce Springsteen and the E Street Band: Land of Hope and Dreams American Tour (Philadelphia Freedom Cut)
„War“
„Born in the U.S.A.“
„Death to My Hometown“
„Clampdown“
„No Surrender“
„Darkness on the Edge of Town“
„Streets of Minneapolis“
SAXON: Rückkehr mit dem 25. Studioalbum
Die britischen Heavy-Metal-Legenden Saxon melden sich mit „Gods of Thunder“ zurück – mit ihrem neuen Studioalbum, das sich Themen wie Geschichte, Fantasy, Horror, antiker Mythologie, heidnischen Riten und dem unvergänglichen Geist des Rock ’n’ Roll widmet.
Die brandneue Single und der Titeltrack – eine kraftvolle, hymnische Reise in die Welt der keltischen Mythologie – werden heute veröffentlicht. „‚Gods of Thunder‘ ist eine gewaltige Geschichte aus der keltischen Mythologie, voller Geist und Kraft des echten Heavy Metal“, schwärmt Biff Byford. „Dreht die Lautstärke auf und bangt mit!“
Produziert von dem legendären Gründer und Frontmann Biff Byford und abgemischt von Andy Sneap (Judas Priest, Exodus, Accept), präsentiert „Gods of Thunder“ die Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und verbindet kraftvolle Darbietungen mit lebendigem, detailverliebtem Storytelling. Wuchtige Bässe und Drums, messerscharfe Gitarren und Biff Byfords unverwechselbare Stimme verschmelzen zu einem Klanggewitter aus reinstem britischen Metal, das den Geist von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in sich trägt.
Mit diesem Album überträgt eine der weltweit besten Live-Bands ihre legendäre Kraft und Energie ins Studio und liefert ein Metal-Meisterwerk ab, das dem beständigen Vermächtnis von Saxon mehr als gerecht wird. Jeder Song besticht durch jene Wucht, Dynamik und die ausgefeilten Arrangements, die seit jeher den Sound von Saxon prägen, während das Album als Ganzes eine beeindruckende Geschlossenheit und Zielstrebigkeit bewahrt.
„Wir hatten riesigen Spaß bei der Aufnahme dieses Albums“, sagt Biff. „Das wird erst mal zu toppen sein!“ Byfords langjährige Leidenschaft für Geschichte bildet das Herzstück des Albums; seine unverwechselbare Erzählkunst erweckt historische Figuren und Ereignisse in zehn kraftvollen, für Saxon typischen Songs eindrucksvoll zum Leben.
In „The Bloody Tower (The Ballad of Anne Boleyn)“ schildert Byford die politisch brisante Hinrichtung von Anne Boleyn, während bei „Medusa“ der Fokus auf den Mythos rückt – angetrieben von einem straffen, hypnotischen Riff und vorgetragen in unerbittlichem Tempo. „Remember the Alamo“ stürmt mit der rasanten Energie und dem Geist der NWOBHM der frühen 80er Jahre voran. Das Gitarrenduo Doug Scarratt und Brian Tatler brilliert besonders bei „Temple of Rock“, untermauert von der grundsoliden Rhythmusgruppe aus Nigel Glocker und Tim „Nibbs“ Carter. Den Abschluss des Albums bildet „MI5“, eine zeitlose Headbanger-Hymne, die Themen wie die Berliner Mauer und Spionage im Kalten Krieg miteinander verknüpft
„Gods of Thunder“ erscheint am 22. Januar in verschiedenem Vinyl, CD, exklusiven Bundles und allen digitalen Formaten über Silver Lining Music.
SAXON:
- BIFF BYFORD – Vocals
- NIGEL GLOCKLER – Drums
- DOUG SCARRATT – Guitar
- BRIAN TATLER – Guitar
- NIBBS CARTER – Bass
Tears For Fears: „The Seeds Of Love“ im Oktober als Deluxe Edition
Mehr als 35 Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung zählt das dritte Studioalbum „The Seeds Of Love“ von Tears For Fears wegen seiner zeitlosen Musikalität und den ausgezeichneten Songs zu den herausragenden Longplayern der 1980er Jahre. Das Album erschien ursprünglich im September 1989. Es war sowohl kommerziell als auch bei der Kritik ein Triumph, stieg auf Platz 1 der britischen Albumcharts ein und erhielt innerhalb von nur drei Wochen eine Platin-Auszeichnung. Auch in den USA wurde das Album mit Platin geehrt und erreichte Platz 8 der Billboard Top 200.
„The Seeds Of Love“ gilt weithin als eines der prägenden Alben der späten 1980er-Jahre und enthält einige der polulärsten Aufnahmen der Band, darunter die Hitsingles „Sowing The Seeds Of Love“, „Woman In Chains“ und „Advice For The Young At Heart“ sowie das Herzstück des Albums, „Badman’s Song“. Die neuen Deluxe-Editionen von The Seeds Of Love umfassen neue Stereo-Mixe von Steven Wilson, der das Album zu seinen fünf Lieblingsalben aller Zeiten zählt, eine 2LP-Ausgabe auf blauem Special-Effect-Vinyl mit alternativem Artwork, die das Originalalbum mit einer zweiten LP aus B-Seiten und Demos kombiniert – einige davon erstmals auf Vinyl – sowie ein 3CD-Set mit alternativen und seltenen Mixen, Single-Versionen und B-Seiten.
Musikfans und Audiophile auf der ganzen Welt begeistert das Album bis heute mit seiner Tiefe und seiner schieren Kühnheit – weshalb es auch dreieinhalb Jahrzehnte später kaum gealtert wirkt. Roland Orzabal sagt dazu: „Von all unseren Alben würde ich es wahrscheinlich am höchsten einstufen. Ich glaube, es hat viele Leute überrascht, auch viele unserer Kollegen – Menschen, mit denen wir Mitte der Achtziger vielleicht verglichen wurden.“ Curt Smith ergänzt: „Die Songs, die ich damals mochte, mag ich auch heute noch. Woman In Chains, Badman’s Song, Sowing The Seeds Of Love und Advice For The Young At Heart sind alle geblieben. Wir spielen sie immer noch live.“
Mollie Elizabeth veröffentlicht neue Single „Petty Crimes“
Nachdem sie sich in ihrer jüngsten Single „Puppet Show“ mit der Toxizität heutiger, unerreichbarer Schönheitsideale auseinandergesetzt hat, beleuchtet Mollie Elizabeth in dem theatralisch-verspielten und zugleich eleganten Song „Petty Crimes“ ein weiteres schwieriges Thema. Der Titel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die um Hilfe bittet, deren Sorgen jedoch heruntergespielt und missverstanden werden. Dies befeuert einen selbstzerstörerischen Kreislauf: „She’s always making headlines / For petty crimes / By design, she’s traumatized.“ Ihr ausdrucksstarker, verträumter Gesang wird von Streichern sowie Bläsern und Händeklatschen untermalt. Produziert wurde der Song von Joshua Murty; die Streicherarrangements stammen von Kyle Gordon und Mark Rudin.
„Meiner Erfahrung nach muss man als junge Frau erst ganz unten angekommen sein, um von Ärzten ernst genommen zu werden. Jahrelang erhielt ich Fehldiagnosen und nahm Medikamente, die mein Körper nicht brauchte und die mir überhaupt nicht halfen“, sagt Mollie Elizabeth. „‚Petty Crimes‘ ist mein letzter Appell an die Menschen, mir zu glauben, wenn ich sage, dass etwas nicht stimmt – und es ist die Erkenntnis, dass man völlig ausrasten muss, damit sie einem überhaupt zuhören …“ Im dazugehörigen Video, für das sie Konzept und Regie übernahm, spielt Mollie eine flüchtende Protagonistin im Krankenhauskittel. Sie findet Zuflucht in einem verlassenen Schuppen, wo sie eine Teeparty mit schelmischen Ratten feiert und mit einer Axt tanzt. Oder spielt sich diese Soirée nur in ihrem Kopf ab?
Mollie wuchs in den Bergen der Kaskadenkette im US-Bundesstaat Washington auf. Ihre Kindheit verbrachte sie damit, im Wald zu spielen und die Lieblingskünstler ihrer Eltern zu hören: Rosemary Clooney, Doris Day und Connie Francis (ihre Mutter) sowie The Zombies und The Kinks (ihr Vater). Mit einem 12-Dollar-Mikrofon begann sie, eigene Songs aufzunehmen. Sie ging viral, als sie ein frühes Demo dessen online stellte, was später ihr Durchbruchshit „Vegas Venetian“ werden sollte. Ihre 2025 veröffentlichte Debüt-EP „Dirty Blonde“ (Neon Gold Records) wurde vom Atwood Magazine als „Ode an den Hollywood-Glamour, überlagert von einem unverkennbar modernen Schleier … eine sorgfältig collagierte Einladung in ihre Welt“ gefeiert.
Die Nachfolgesingles „Run Rabbit“ und „Puppet Show“ unterstrichen ihre einzigartige künstlerische Vision, die auf der entschiedenen Weigerung beruht, sich einer allzu konformen Welt anzupassen. Clash beschrieb den „retro-referenziellen Song ‚Puppet Show‘“ als eine Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen und der Verkleinerung des eigenen Ichs zwecks Anpassung, eingebettet in eine von Jazz inspirierte Klanglandschaft mit Pop-Sensibilität. In einer Würdigung des dazugehörigen Videos merkte „The Line of Best Fit“ an: „Die Bildsprache ist bewusst im Retro-Stil gehalten; ihre monochromen, beklemmenden Nahaufnahmen sind an das Twilight-Zone-Fernsehspiel „Eye of the Beholder“ aus dem Jahr 1960 angelehnt.“ Die 22-jährige Künstlerin erklärt: „Für mich ist jede Melodie eine kleine Welt, die einen zu sich einlädt – eine Einladung, zugleich kraftvoll und zart zu sein und zu feiern, wer man ist, wer man war und wer man gerade wird. Meine Musik ist nicht nur zum Zuhören da – sie lädt dazu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen, sich Dinge vorzustellen und ein Stück von sich selbst an einem Ort wiederzufinden, den man schon vergessen hatte.“

Django Django veröffentlichen neue Single mit Max Pope
Heute veröffentlichen Django Django mit „Feel Alright“ ft. Max Pope die dritte Single aus ihrem am 06. November 2026 erscheinenden neuen Album „Doveland“. „Feel Alright“ folgt auf „Dirty Hotel Blues“ und „Cameos“ und zeigt eine weitere Facette der reichhaltigen, kreativen Welt von „Doveland“.
Mit dem in Brighton aufgewachsenen Singer-Songwriter als Gast beendet „Feel Alright“ das Album „Doveland“ mit Popes gefühlvollem, gemächlichem und unverwechselbarem Gesang, der der weitläufigen, von der Tournee geprägten Psychedelia von Django Django Wärme und Intimität verleiht. Es ist die jüngste in einer langen Reihe von Kooperationen der Band mit ähnlich kreativen Kollegen; an anderer Stelle auf „Doveland“ ist Hak Baker zu hören, während auf früheren Alben bereits Self Esteem mitwirkte.
Der Song entstand vor einigen Jahren während einer Songwriting-Session in Devon, an der Dave Maclean und Max Pope sowie der Musiker Jack Kenworthy von Colouring teilnahmen. Der Titel, der in einer einzigen Aufnahme entstanden war, blieb zunächst eine Zeit lang unveröffentlicht, bis die Band erkannte, dass sie damit bereits den perfekten Abschluss für „Doveland“ geschaffen hatte.
“It had been sitting under our noses the whole time,” sagen Django Django. “We dusted it off and worked on it in the London studio but tried to keep the integrity of that initial one-take wonder rather than pull it apart and re-record it all. When Dave and Max sat in the Devon studio writing the lyrics, the idea was to conjure up the freedom of hitting the road and leaving it all behind… a simple rock n roll tale, as old as the great American dream!”
Max Pope sagt: „FEEL ALRIGHT came together quicker than most. I remember us – Dave and Jack (Colouring) – writing it on the spot in the middle of a jam. When Dave and I listened back the next day, the energy felt like a freedom song. It made me think of driving a massive truck out into the middle of nowhere and getting away from it all. Carpe diem and all that.“
Django Django spielen am 18. September beim Clouds Hill Showcase im Rahmen des Reeperbahn Festivals eine exklusive Deutschland-Show.
Der Albumtitel „Doveland“ entstammt einem Online-Mythos über eine angeblich verschwundene Kleinstadt namens Doveland im amerikanischen Mittleren Westen. Manche Menschen glauben, dort gelebt zu haben, und besitzen sogar Souvenirs als Beweis, doch auf keiner Karte ist Doveland zu finden. Die Erklärungen reichen von Erdfällen über Militärexperimente bis hin zu kollektiver Amnesie. Wahrscheinlicher ist, dass die Stadt nie existiert hat. Die mysteriöse Siedlung ist zwar nicht das eigentliche Thema des Albums, doch die Idee, einen unmöglichen Ort zu suchen, wurde zum Anstoß für das Werk.
Für diesen Prozess unternahm die Band ausgedehnte Aufnahmesessions in der deutschen Provinz. Zusammen mit Produzent Nick McCarthy (Gründungsmitglied von Franz Ferdinand) sowie Komponistin und Produzentin Polly Ester.
Das Album ist zwar eine Übung der Vorstellungskraft, die Lieder aus Träumen und Mythen beschwört, doch diese 12 Tracks sind auch im Leben derer verwurzelt, die sie geschrieben haben. In einigen ihrer schwierigsten Erfahrungen. Während der Arbeit an Doveland verlor Maclean seine ältere Schwester, und Jimmy Dixon verlor seinen Vater.
Django Django – eine Band, die für ihre grenzenlose Kreativität und ihre Neugier bekannt ist, die sie seit ihrem für den Mercury Prize nominierten Debüt auszeichnet – hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, ihren Sound in unerwartete Gefilde voranzutreiben. Mit „Doveland“ kanalisieren sie diese Abenteuerlust in ihr bisher fokussiertestes Statement. Dave Mclean sagt dazu: “It’s taken me until the age of 46 for us to make a ‘grown-up’ record.“
Django Django sind: Dave Maclean, Jim Dixon, Vincent Neff, Tommy Grace.
Das Albumcover ist eine Zusammenarbeit mit dem Muttter-Tochter-Mudlarking-Duo Northern Mudlarks. Es besteht aus historischen Fundstücken, die die beiden an Flussufern in den schottischen Borders gesammelt und anschließend zu Kollektionen zusammengestellt haben.
Maffay + Oerding veröffentlichten zweite Single aus „NASHVILLE“
Mit „Dir gehört die Welt“ veröffentlichen Maffay + Oerding die zweite Single aus ihrem gemeinsamen Album „Nashville“. Ein Duett für mehr Zuversicht in Momenten, in denen das Leben einfach nicht rund läuft. Jeder von uns kennt Situationen, in denen sich das Leben anfühlt, als ob man sich den kleinen Zeh an der Bettkante stoßen oder der Wind einem mit voller Kraft ins Gesicht pusten würde. Falsche Zeit, falscher Ort. Aber die gute Nachricht ist, dass die Wolken weiterziehen und schon bald die Sonne wiederkommt. Und dafür braucht es gar nicht viel: Nur eine Prise Witz und Mut, eine handvoll Freude und einen guten Schuss Selbstironie. Dann gehört einem schon bald wieder die Welt. Mit „Dir gehört die Welt“ liefern Maffay + Oerding ein Stück Musik, das Mut macht, die Hoffnung nicht zu verlieren und einen auch in vermeintlich schweren Stunden begleiten kann.

Die Single ist ein weiterer Vorgeschmack auf „Nashville“, das gemeinsame Album von Peter Maffay und Johannes Oerding – zwei Seelenverwandte, deren Verbindung weit über einzelne gemeinsame Auftritte hinausgeht. Erste Berührungspunkte entstanden bereits im Umfeld von Peter Maffays MTV-Unplugged-Projekt, später begegneten sich beide immer wieder auf und abseits der Bühne – unter anderem beim gemeinsamen Duett „Wenn wir uns wiedersehen“ und auf Maffays großer Abschiedstournee 2024, die Oerding begleitete.
Ein gemeinsames Album war dabei nie der Plan: Erst im Gespräch stellten die beiden fest, dass sie denselben Rock’n’Roll-Kern teilen – Rhythm and Blues, Country-Rock und die Liebe zu handgemachter, erzählender Musik. Aus ersten Demos wurde „Nashville“: aufgenommen letztes Jahr live im renommierten Blackbird Studio in Nashville, innerhalb von nur fünf Tagen – elf Songs, ein komplettes Duettalbum, auf dem beide Künstler gemeinsam auf jedem einzelnen Track agieren.
MILEY hat Studioalbum „Bass Persuades“ angekündigt
Grammy-Preisträgerin, Multiplatin-Künstlerin, globaler Superstar. Und für ihre Fans schlicht: Miley. Für den 18. September sie ihr neues Studioalbum „Bass Persuades“ angekündigt – ohne Frage eines der popkulturellen Ereignisse des Jahres. Das insgesamt zehnte Album in der Karriere der US-Ausnahmekünstlerin erscheint bei Atlantic Records.
Im Oktober kehrt Miley außerdem auf die Bühne zurück. Am 16. und 18. Oktober spielt sie zwei Abende in der legendären Hollywood Bowl in Los Angeles. Tickets gehen vorab über Mileys Artist-Presale in den Verkauf, der am Mittwoch, den 9. September startet (Fans können sich hier registrieren). Der allgemeine Vorverkauf startet am Donnerstag, den 10. September, um 19 Uhr deutscher Zeit auf ticketmaster.com.
Einen ersten Blick auf die Welt von Bass Persuades eröffnete kürzlich eine Sonderausgabe des Wonderland Magazine, die Miley als Gastherausgeberin kuratierte. Fotografiert wurde sie von Mario Sorrenti, das Styling übernahm Chief Creative Officer Alastair McKimm. Er zählt neben Mert Alas zu Mileys engsten kreativen Partnern bei der Arbeit am Album. Mert Alas wiederum entwickelte exklusiv die visuelle Welt rund um das Album.
Zugleich rückt Miley einmal mehr den prägenden Einfluss ihrer Patentante Dolly Parton ins Zentrum ihres Schaffens. Parton begleitete Mileys Leben und Karriere weit über die Musik hinaus. Die enge persönliche und kreative Verbindung der beiden reicht über Generationen und Mediengrenzen hinweg – etwa bei Miley’s New Year’s Eve Party, die von Lorne Michaels produziert und von Miley gemeinsam mit Dolly moderiert wurde.

Lina Brockhoff singt für BROCKHOFF
Lina Brockhoff ist mir schon seit vielen Jahren ein Begriff und ich habe sie beim Reeperbahn Festival sowie als Support von Francis of Delirium in Luxemburg live erleben dürfen. Die Band nennt sich einfach BROCKHOFF und sie kommen aus Hamburg. Das Quintett ist mittlerweile aus der Indiewelt nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen durch sehr gitarrenlastige Pop-Rock Klänge, authentisch-biografische Texte gepaart mit einem Schuss Humor. Absolut grandios, welche Power die Frontfrau in ihre melodische Stimme legt.
Das Debütalbum „Easy Peeler“ ist der ambitionierte Höhepunkt von BROCKHOFFs musikalischer Coming-of-Age-Reise. Geschrieben zwischen 2020 und 2023 und im vergangenen Jahr innerhalb von zwei Wochen aufgenommen, präsentiert es sich als ein langsam gewachsenes, sorgfältig ausgearbeitetes Projekt, das Gitarrenrock der 90er-Jahre mit Pop-Arrangements verbindet.
Es thematisiert auch die Unsicherheiten, die mit seiner Entstehung einhergingen. Während der Arbeit an „Easy Peeler“ rang BROCKHOFF mit dem Gedanken, sich als Künstlerin zu präsentieren – sie fühlte sich unwohl in ihrer eigenen Haut und in der schnelllebigen, oft gnadenlosen Musikindustrie. Sie erwog sogar, den Kindheitstraum aufzugeben, den sie jahrelang verfolgt hatte, gerade als er näher denn je schien. Letztendlich tat BROCKHOFF das, was sie als Geschichtenerzählerin auszeichnet: Sie fand Trost in ihrer eigenen Sensibilität und verwandelte diese in selbstbewusste Songs, aus denen ihr Debütalbum entstehen sollte.
Der Album-Opener und Titeltrack beginnt mit schweren Gitarren und symphonischen Streichern und gibt den Ton für BROCKHOFFs ganz eigene bittersüße Symphonie an, die sich auf “Easy Peeler“ entfaltet: „Easy Peeler ist der Eröffnungssong und der Titel des Albums und einer meiner Lieblingssongs darauf. Ich konnte mich sofort mit dem Begriff identifizieren, denn als ich diesen Song schrieb, fühlte ich mich weder in meiner eigenen Haut noch in meinem Umfeld und meiner Branche wohl. Ich hatte mein Selbstbewusstsein verloren und hatte kein Vertrauen und keine Zuversicht mehr in das, was ich tat, in meine Kunst. Ich dachte viel darüber nach, aufzuhören und herauszufinden, warum ich mit Dingen, die ich eigentlich schon so lange wollte, so unglücklich war. Viele Songs handeln davon, dass man sich von Dingen entliebt. Ich kämpfte mit Depressionen und Angstzuständen und hatte buchstäblich das Gefühl, dass mir ständig jemand die Haut abzieht, was auch musikalisch Sinn ergibt, denn wenn man sich in Songs ausdrückt, sie dann im Internet veröffentlicht (mehr als man es normalerweise tun würde) und sie auf der Bühne singt, kehrt man viele seiner inneren persönlichen Gedanken nach außen und macht sich damit in gewisser Weise verletzlich. Als ich mehr über den Begriff ‚Easy Peeler‘ nachdachte, half er mir, Sensibilität und Emotionalität auf eine gute und schöne Weise zu visualisieren.“
Meistens geht es laut und kraftvoll zur Sache, doch auch eine Ballade wie „Japanese Garden“ (inspiriert vom Hamburger Park „Planten un Blomen“) passt in das Repertoire der Band. Mit “The Carpet Song“, der im Oktober veröffentlicht wurde, gab Brockhoff bereits einen ersten Vorgeschmack auf das Album in Form einer Indie-Hymne, die die chaotischen Widersprüche der ersten Liebe einfängt. Und ein Sommerhit wie „Blue Star“ zeigt, was alles möglich ist. Ein grandioses Debüt, das Leichtigkeit und Nachdenklichkeit in sich vereint.
BAP auf der „Zielgeraden“ – am 29. November 2026 in der Arena Trier
Aus gegebenem Anlass diesmal eine Arena-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. So ein Jubiläum will gefeiert werden.
Spricht man von BAP, dann spricht man über deutsche Rockgeschichte. Mit ihren kölschen Texten haben sie geschafft, was nur wenigen Bands in dieser Dimension gelungen ist: Sie verhalfen lokalem Kulturgut zu universeller Relevanz, feierten weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt Köln und Deutschland hinaus ungeahnte Erfolge. 2026 wird ein ganz besonderes Jahr für BAP und ihre riesige Fangemeinde, denn die 1976 gegründete Band feiert ihr 50. Jubiläum und Gründer der Band Wolfgang Niedecken seinen 75. Geburtstag. Grund genug, um dorthin zurückzukehren, wo Niedecken am liebsten ist: In seine Heimat, in dem Fall ins heimische Fußball-Stadion, nah bei seinen Fans. Unter dem Titel „Fünfzig Jahre BAP – Die Zielgerade“ geht die Kölner Rocklegende, dann im Winter für 19 Termine auf große Jubiläumstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Mit frühen Hits wie „Verdamp lang her“, „Kristallnaach“, „Müslimän“, „Waschsalon“ und „Do kanns Zaubere“ haben BAP schon in den 80`ern Musikgeschichte geschrieben, sich unwiderruflich in die Herzen ihrer Fans gespielt und sich mit Leidenschaft, Haltung und einem unverwechselbaren Sound als eine unverfälschte Rock-Institution in der deutschen Musikszene etabliert. Dreizehn Nummer-Eins-Alben, Edelmetall-Awards, begehrte Musikpreise und vor allem live erzielten BAP über fünf Jahrzehnte größte Erfolge. Nach der ausverkauften ZEITREISE-Tour 2024/25 wird Rocklegende Wolfgang Niedecken mit seiner Band also auch im nächsten Jahr auf der Bühne stehen und gemeinsam mit dem Publikum auf musikalische Zeitreise gehen, um das enorme Repertoire aus 50 Jahren zu feiern – inklusive der größten Hits.
Seit ihrer Gründung, Mitte der 70er Jahre hat die Band die deutsche Rock- und Poplandschaft nachhaltig geprägt. Ihre Hits wurden zu Hymnen einer ganzen Generation und sind heute noch hochaktuell und relevant. Auch heute scheut sich Niedecken nicht, schwierige Themen oder politisches Zeitgeschehen in seinen tiefgründigen, poetischen und berührenden Songs zu verarbeiten. Authentisch und nah sind die Geschichten, die der charismatische Sänger und Frontmann mit seiner warmen, rauchigen Stimme erzählt. Der BAP-Sound ist ein genialer Mix aus Rock- und Folk-Elementen. Man spürt, dass Niedecken mit den Beatles, den Rolling Stones, den Kinks und Bob Dylan aufgewachsen ist.
Als kölsche Jung. Wo andere Dialekt als Schranke empfinden, hat er ihn mit seiner Band zum Türöffner gemacht, direkt ins Herz. Trotz anfänglicher Kritik an der Entscheidung, auf Kölsch zu singen, blieb Niedecken seiner regionalen Mundart treu – Der Erfolg hat ihm recht gegeben. Schon Anfang der 80er-Jahre ging die Band auf ihre erste Deutschland-Tournee und hat dies in den folgenden Jahrzehnten ihrer Bandgeschichte immer wieder mit großer Resonanz getan.
Vor allem live entfaltet sich bis heute – auch noch 50 Jahre später – das Phänomen BAP in seiner ganzen einzigartigen Form.
So verwundert es kaum, dass das Konzert zum 50. Bandjubiläum am 10.Juli 2026 im Kölner RheinEnergieStadion binnen kurzer Zeit ausverkauft war. Alle Fans, die kein Ticket ergattern konnten, haben jetzt die Möglichkeit, die Band ab dem 27. November 2026 live im Rahmen ihrer großen Jubiläumstournee „Fünfzig Jahre BAP – Die Zielgerade“ zu erleben. Insgesamt wird es 19 Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben. Unter anderem in der Hamburger Barclays Arena, der Stuttgarter Porsche Arena, der Münchner Olympiahalle, der Berliner Uber Arena und zum „Homecoming“ in der Kölner Lanxessarena.
Auf die Frage, ob „Die Zielgerade“ im Tourtitel wohl den Abschied der Band von der Bühne ankündigen soll, meint Wolfgang: „Für uns ist es das Größte die Songs live vor unseren langjährigen treuen Fans zu spielen. Es macht mir auch im fortgeschrittenen Alter immer noch unglaublich viel Spaß. Aber man muss realistisch bleiben: Solch große Tourneen zu planen ist immer eine Wette auf die Zukunft. Lasst uns jetzt erstmal gemeinsam unser Jubiläum feiern. So eine Zielgerade kann unter Umständen länger sein als man denkt und unsere hat gerade erst angefangen. Immer schön Schritt für Schritt, sonst gerät man womöglich noch ins Stolpern.“
Bei diesem besonderen Jubiläum muss man dabei sein! BAP am 29. November 2026 in der Arena Trier!
ALTE BEKANNTE: Mehr neue Songs und mehr tolle Konzertabende – a cappella
Alte Bekannte wollen mehr: Mehr neue Songs und mehr tolle Konzertabende mit noch mehr glücklichen Konzertbesucher:innen. Kurz „Mehr! – Live“.
Ab 2025 präsentieren Alte Bekannte ihr bereits fünftes Bühnenprogramm (in sieben Jahren). Die „Wise Guys-Nachfolger“ zeigen erneut, warum sie aus der deutschen Musikszene längst nicht mehr wegzudenkenden sind: musikalisch wie textlich hervorragende Songs und ausgesprochen unterhaltsame Moderationen garantieren etwas, das man in diesen Tagen gar nicht mehr so einfach bekommt: Richtig gute Laune!
Teil des Programms sind neben brandneuen Songs auch wieder einige Hits ihrer früheren Alben sowie handverlesene „unkaputtbare“ Lieder ihrer Vorgängerband: witzig, nachdenklich und häufig äußerst tanzbar.
Alte Bekannte am 8. November 2026 in Neunkirchen!
Ein Abend, der noch lange nachklingt und nur ein Gefühl erzeugt: „Mehr! – Live“.



