Dieser Moment zählt zweifellos schon jetzt zu den Highlights der diesjährigen Festivalsaison: Papa Roach überraschten bei Rock Am Ring mit einem spektakulären Helikopter-Anflug zu ihrem Auftritt vor rund 90.000 Menschen. Eine Szene wie aus einem sommerlichen Action-Blockbuster, angeführt von der schabenartigen, gasmaskentragenden Figur des Artworks ihrer aktuellen „Rise Of The Roach“-Tour. Der dramatische Auftritt sorgte für Begeisterung im Publikum des ausverkauften Festivals und legte den Grundstein für eine unvergessliche Show.
ROCK AM RING 2026 – Credit: Demian Pleuler
Anschließend präsentierte die Band ein Set voller Hits – von Klassikern aus der INFEST-Ära bis hin zur Live-Premiere ihrer energiegeladenen neuen Single „See U In Hell“ aus der NETFLIX-Animationsserie „Devil May Cry“. Der Song verzeichnete seit seiner Veröffentlichung im vergangenen Monat fast 20 Millionen Streams und übertrifft damit sogar die erfolgreichsten jüngeren Veröffentlichungen der Band.
Jacoby Shaddix über diese außergewöhnliche Erfahrung: “That moment was pure adrenaline. We’ve always believed rock shows should feel larger than life, and this was about creating a moment fans would never forget. The energy from that crowd was absolutely unreal.”
Zusätzlich nutzte Shaddix während der Show die Gelegenheit, die Menge mit ersten Hinweisen auf eine baldige Rückkehr der Band nach Deutschland und Europa zu begeistern – was vom Publikum mit lautem Jubel und großem Applaus gebührend abgefeiert wurde: “We always have such a blast with you all – what do you say we do this again? Maybe in November this year? What do you think about that?”
ROCK AM RING 2026 – Credit: Lea Fleck
Die karriereübergreifende Performance festigte einmal mehr den langjährigen Ruf von Papa Roach als eine der dynamischsten Live-Bands der Rockszene. Die Band verschiebt dabei immer wieder Grenzen – auf und abseits der Bühne – und liefert stets ein mitreißendes Set voller Fan-Favoriten und explosiver Energie von Anfang bis Ende.
Aktuell sind Papa Roach auf zahlreichen Sommerfestivals zu Gast, gefolgt von einer Headlineshow am 23.06. in der Messe Dresden. Weitere Tour- und Festivalauftritte werden in Kürze bekannt gegeben.
Papa Roach auf Tour:
07.06.2026 – (DE) Nürnberg, Rock im Park
11.-13.06.2026 – (CH) Interlaken, Greenfield Festival
14.06.2026 – (AT) Nickelsdorf, Nova Rock
19. -21.06.2026 – (DE) Neuhausen ob Eck, Southside
19.- 21.06.2026 – (DE) Scheeßel, Hurricane Festival
23.06.2026 – (DE) Dresden, Messe Dresden – HEADLINE SHOW
Nürburgring, 06.06.2026
Rock am Ring ist mit einem Paukenschlag in seine 41. Ausgabe gestartet. Vor der Kulisse von 90.000 begeisterten Besucher:innen verwandelte sich der Nürburgring am Freitag erneut in das Epizentrum der internationalen Rockmusik. Noch nie zuvor war das Festival so schnell ausverkauft wie in diesem Jahr – und bereits der erste Tag machte eindrucksvoll klar, warum.
Zwölf Jahre nach ihrem letzten Auftritt am Nürburgring, und jetzt neu formatiert um Emily Armstrong & Mike Shinoda, lieferten Linkin Park eine emotionale und zugleich explosive Headline-Show ab, die von zehntausenden Fans frenetisch gefeiert wurde. Schon vor ihrem Set hält die Band eine Überraschung bereit, indem sie exklusiv bei Rock am Ring ihren Dokumentarfilm „Unshatter“ mit einem Trailer ankündigt. Damit nicht genug – in Erinnerung an ihren allerersten Auftritt bei Rock am Ring 2001 starten sie ihre Performance mit „With You“ – ein nostalgischer und emotionaler Moment, der die Fans in Ekstase versetzt.
„Rock am Ring ist etwas ganz Besonderes für uns und 25 Jahre nach unserem ersten Auftritt hier zurückzukehren, bedeutet uns sehr viel. Das Publikum, die Energie, die ganze Atmosphäre … es gibt einfach nichts Vergleichbares“, sagt Mike Shinoda (Linkin Park).
Für einen der spektakulärsten Momente des Tages sorgten außerdem Papa Roach, die stilecht mit einem Helikopter hinter der Bühne landeten, bevor sie die Menge mit einer energiegeladenen Show und ihren größten Hymnen zum Beben brachten. Ein Auftritt, der bereits jetzt zu den legendären Rock-am-Ring-Momenten zählen dürfte. Frontmann Jacoby Shaddix lässt diese Erfahrung Revue passieren:
„Dieser Moment war purer Adrenalinkick. Wir haben immer daran geglaubt, dass Rockshows legendär sein müssen, und hier ging es darum, einen Moment zu schaffen, den die Fans niemals vergessen würden. Die Energie aus dem Publikum war einfach absolut unglaublich.“
Limp Bizkit versetzten das Publikum mit ihrer kompromisslosen Performance in Hochstimmung, während zahlreiche weitere Acts den ersten Festivaltag mit unvergesslichen Live-Momenten prägten.
Doch der Abend hielt viele weitere Überraschungen bereit:
Unter tosendem Jubel, begleitet von einem spektakulären Feuerwerk, gewaltigen Pyroeffekten und einer euphorischen Atmosphäre, wurde blink-182 als erster Headliner für Rock am Ring 2027 enthüllt. Der Moment sorgte für pure Gänsehaut bei den Fans und markierte den Auftakt zum kommenden Festivaljahr. Für die kalifornischen Poppunk-Ikonen wird es zugleich ein historischer Auftritt: 2027 feiern blink-182 ihr lang erwartetes Debüt bei Rock am Ring. Der Vorverkauf für Rock am Ring 2027 startet am Dienstag, 9. Juni 2026, um 12:00 Uhr.
Mit vielen emotionalen Höhepunkten endete ein erster Festivaltag, der eindrucksvoll bewies, warum Rock am Ring seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten und beliebtesten Musikfestivals Europas zählt.
Wer aus dem Hochwald kommt, von Mosel und Saar oder natürlich aus der Eifel, für den ist ein Wochenend-Termin im Jahr immer gesetzt: ROCK AM RING. 1991 war ich zum ersten Mal dort – mit Headlinern wie INXS, Toto, Sting, The Sisters of Mercy, Fury in the Slaughterhouse, The Jeremy Days, Brings, Dave Stewart und Bob Geldof. Ihr merkt schon: mehr Pop als Rock. Das als kleiner Hinweis an alle, die heutzutage über das zu „softe“ und Rap-lastige LineUp meckern. Aber davon kann 35 Jahre später auch wirklich keine Rede sein! Marteria ist vermutlich der poppigste Künstler des Festivals. Und auch er hat sich seine Fans am Ring längst mit emotionalen Auftritten und enormer Präsenz erspielt.
Der Freitag zeigte vielleicht das beste LineUp in Folge, das es jemals gab: Architects, Papa Roach, Linkin Park und Limp Bizkit hintereinander weg. Das war ein Fest für alle Freund*innen harter Klänge, wobei es vermutlich die größte Herausforderung war, von der Utopia Stage innerhalb von 25 Minuten zur Mandora Stage zu gelangen, um die ersten Klänge von Limp Bizkit zu erleben. Ich sag’s direkt: die wenigsten haben das wirklich geschafft.
Credit: Rainer Keuenhof
Der Tag begann optimistisch mit Wolken und gefühlt 17-18 Grad, allerdings ging zeitweise ein frischer Wind. Die Sonnencreme konnte also im Zelt bleiben. Ja, das Wetter ist immer ein wichtiges Thema. Das konnte man am Donnerstag merken, als Gewitter, Starkregen und Hagel über das Gelände und die Zeltplätze fegten. Doch pünktlich zum Festivalstart war alles wieder in Butter und es sollte tatsächlich bis tief in die Nacht trocken bleiben.
Mehnersmoos by Rainer Keuenhof
Für mich startete das Festival am Nachmittag mit Mehnersmoos. Lange die Underdogs vieler Festivals und diese Attitüde haben sie sich bis heute erhalten. Als Bühnenbild war der kultige Frankfurter „Kahn Kiosk“ aufgebaut – und damit sind wir direkt beim wichtigsten Thema des Duos: saufen! Nach einem fulminanten Konfetti-Start gab es gleich den Mottosong „3 Bier“, denn „Bier ist mein Lebensmittelpunkt“. Prompt wurden auch die ersten Reihen mit dem Gebräu geduscht. Und weiter ging es im Takt mit der bierseligen WG-Party. Ob bei „Ausländer“, „Hurensohn“ oder „3 Uhr nachts“, das Duo aus Frankfurt glänzte mit seinem gewohnt prolligen Humor und traf des Nerv des feierwütigen Publikums.
Mehnersmoos by Rainer Keuenhof
Rüber ging’s zur Mandora Stage und We Came As Romans. Die Post-Hardcore-Rocker aus Michigan glänzten auf der Bühne, die für dieses Jahr ein ordentliches Upgrade erfahren hat. Riesige Bildschirme von der Größe der Bühne zeigten den energiegeladenen Auftritt des Quintetts. Es war ein melodischer Mix aus harten Gitarrenriffs, aggressiven Screams und eingängigen Clean-Gesängen. Den Song „Lost In The Moment“ widmete Frontmann David Stephens dem ehemaligen Sänger Kyle Pavone, der 2018 vermutlich an einer Überdosis verstorben ist.
We Came As Romans by Rainer Keuenhof
Zurück vor der Hauptbühne gab es BUSH, die alten Recken aus London. Sie lieferten am späten Freitagnachmittag ein rockiges Happening der Extraklasse. Frontmann Gavin Rossdale ließ sich gar zu einem Ausflug bis in die letzten Reihen des Infields hinreißen. Dessen Stimme sorgt seit 35 Jahren für den entsprechenden Wiedererkennungswert bei Klassikern wie „Glycerine“, „Comedown“ und „Machinehead“, die sich allesamt in der Setlist fanden.
The Hives by Rainer Keuenhof
The Hives waren dann etwas speziell. Rock’n’Roll aus Schweden in signifikanten schwarzen Anzügen. Mit ihrem Partyrock lieferten sie eine mitreißende Liveshow. Es gab eingängige Hooks und eine explosive Mischung aus Punk-Energie mit Rock’n’Roll. Durch eine humorvolle Selbstinszenierung und intensive Konzertmomente zeigten die Skandinavier, dass sie zurecht als eine der besten Live-Bands der modernen Rockmusik gelten. Songs wie „Enough Is Enough“, „Hooray Hooray Hooray“ und „The Hives Forever Forever The Hives“ führten gekonnt durch die lange Bandgeschichte.
The Hives Rainer Keuenhof
Für die Architects wurde dann der Härtegrad nochmal deutlich hochgefahren. Es war die perfekte Einstimmung auf das, was am Abend noch folgen sollte. Die Metalcore-Band aus Brighton in England startete mit „Elegy“ und Fronter Samuel David Carter konnte mit seinem Mix aus cleanem Gesang und Growls glänzen. Das ist es auch, was die formidable Band ausmacht, wobei die Stärke vor allem in den melodischen Parts liegt. Songs wie „Black Lungs“, „Blackhole“, „Impermanence“ und „Curse“ strotzten vor aggressiver Energie und Dynamik, die zu riesigen Circle Pits vor der Hauptbühne führten. Emotional wurde es mit „Broken Mirror“, als Samuel die Ringrocker bat, ihre Freunde für diesen Song auf die Schultern zu nehmen.
Credit: Rainer Keuenhof
Mein absolutes Highlight des Freitags waren dann Papa Roach, vielleicht auch deshalb, weil ich Linkin Park schon am Montag in Hamburg gesehen hatte. Die Band aus Kalifornien – auch schon 33 Jahre auf dem Buckel – ist einfach eine Bank! Zunächst gab es standesgemäß einen Einstiegsfilm wie im cineastischen Blockbuster und dann erfolgte ein spektakulärer Anflug mit einem Helikopter, der mehrere Runden über das Gelände drehte.
Zu „Even If It Kills Me“ startete man mit einer starken Flammenshow und das Publikum zog von Anfang an mit. Es gab eine grandiose Feierstimmung im Sonnenuntergang. Die Band präsentierte ein Set voller Hits – von Klassikern aus der frühen „Infest“ Ära bis hin zur Livepremiere ihrer energiegeladenen neuen Single „See U In Hell“ aus der NETFLIX Animationsserie „Devil May Cry“. Das 2Pac Cover „California Love“ sorgte für Stimmung. Jacoby Shaddix war emotional und offen, wenn er vor „Scars“ von seiner Alkoholsucht und den Narben im Leben erzählte, die jeder so mit sich trägt. Er rief die Menge zu „Help“ auf, immer den Moment zu genießen und bezog das vor allem an diesen Augenblick bei Rock am Ring, den er nach eigenen Worten nie vergessen wird.
Zum Abschluss gab es eine sogenannte „Nu Metal Time Machine“ mit angespielten Coversongs von Korn, den Deftones, Limp Bizkit und System Of A Down. Die Fans nahmen dieses Aneinanderreihung ihrer Favoriten begeistert auf und feierten kräftig mit bis zum finalen „Last Resort“, das mit Queens „We Will Rock You“ angereichert wurde, Es war ein denkwürdiger Gig, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Credit: Rainer Keuenhof
Der Moment, auf den (fast) alle gewartet haben, kam dann relativ pünktlich, durch einen zehnminütigen Countdown angekündigt, um 23 Uhr. Linkin Park nach zwölf Jahre endlich wieder bei Rock am Ring. Gefühlt wollte jede und jeder diesen Moment miterleben, was dazu führte, dass das Infield so voll war wie vermutlich noch nie in der 41jährigen Geschichte des Festivals. Wer sich nicht schon vor Papa Roach einen Platz gesichert hatte, musste das Geschehen von weit hinten verfolgen. Eigentlich sollte man meinen, dass bei Babymetal auf der Mandora Stage zu dieser Zeit gähnende Leere herrschte, aber ich hab mir sagen lassen, dass es auch bei der japanischen Kawaii-Metal-Band ordentlich abging.
Die Band um Mike Shinoda und Emily Armstrong startete zunächst mit einer Überraschung als man „With You“ anstimmte, das es seit zwölf Jahren nicht mehr live gegeben hatte. Zuvor herrschte schon Partystimmung, als das Boyband-Intro „Bye Bye Bye“ die Menge auf eine Zeitreise einstimmte. Zudem wies ein Kinotrailer auf den Konzertfilm „Unshatter“ hin, der wohl in diesem Jahr endlich in die Kinos kommen soll.
Emily konnte im ersten Akt mit „Somewhere I Belong“, „Up From The Bottom“ und „The Emptyness Machine“ glänzen. Was für eine grandiose Idee, diese Powerfrau ans Mikro zu holen! Ihre Bühnenpräsenz und das Zusammenspiel mit den Bandkollegen sind einfach fantastisch. Sie singt mit emotionaler Stärke, kann aber auch alles rausschreien, was in ihr steckt. Die Fans feierten jeden Moment und zeigten den Stellenwert der Band über Generationen hinweg.
Die abseits des Gesangs recht schüchterne Emily hielt sich mit Ansagen zurück, suchte aber durchaus das Bad in der Menge und ließ sich auf Händen tragen. Mike hingegen formulierte eine Liebeserklärung an die Ringrocker in deutscher Sprache und man spürte seine Erleichterung, dass die Magie des Festivals noch immer wirkt. Im letzten Drittel gab es ein musikalisches Feuerwerk aus „Numb“, „Heavy Is The Crown“ und „Bleed It Out“, doch die Fans waren erst zufrieden, als man die Zeilen von „In The End“ im gewaltigen Chor mitsingen konnte. Zum Ende erfolgte dann ein echtes Feuerwerk über der Utopia Stage, das die Freude über diesen genialen Gig in stimmungsvolle Bilder fasste.
Credit: Rainer Keuenhof
Wer bis jetzt hier geblieben war, um danach noch Limp Bizkit zu sehen, hatte kaum eine Chance. Es war eine logistische Leistung, das Publikum zu den anderen Bühnen bzw. zum Ausgang zu leiten. Da hat es auch nichts genützt, den Auftritt der Nu Metaller aus Kalifornien noch um 15 Minuten zu schieben. 25 Minuten zum Übergang reichten einfach nicht aus. Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich die Eindrücke aus der Ferne nicht wirklich überzeugten, aber vermutlich musste man mitten in der Menge stehen, um den Set zu würdigen. Also besser schnell zum Ausgang und ab in die Federn. Es werden ja noch zwei intensive Tage folgen.
Übrigens wurde gestern blink-182 als erster Headliner für Rock am Ring 2027 enthüllt. Der Moment sorgte für pure Gänsehaut bei den Fans und markierte den Auftakt zum kommenden Festivaljahr. Für die kalifornischen Pop-Punk-Ikonen wird es zugleich ein historischer Auftritt: 2027 feiern sie ihr lang erwartetes Debüt bei Rock am Ring, das vom 4.–6. Juni 2027 stattfinden wird.
Während Ex-Bandkollege Harry Styles aktuell auf triumphaler „Together, Together“ Tour durch Europa zieht, backt Niall Horan doch deutlich kleinere Brötchen. Er startete nach dem Ende von One Direction 2016 seine Solokarriere und hat aktuell sein viertes Album veröffentlicht. Mit smarter Stimme interpretiert er auf „Dinner Party“ Balladen und Popsongs, die auch mal leicht rockig ausfallen können.
Der Titelsong “Dinner Party” wurde von einem wundervollen, intensiven und einzigartigen Abend inspiriert: “Es war ein Abend bei einer einfachen Dinner Party, der mein Leben verändert hat. Nachdem ich den Song geschrieben hatte, wurden die Worte ‚Dinner Party‘ zum Kernstück des restlichen Albums. Dieser einmalige Moment, für den ich dankbar bin, und für alles, was nach dieser Nacht kam.”
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Mit dem neuen Projekt richtet Horan den Blick auf die großen und kleinen Momente des Lebens. Das Album vereint Themen wie Liebe, Intimität, Angst, Verlust und Hoffnung und versteht sich als Rückblick auf die Vergangenheit sowie als bewusster Schritt in die Gegenwart. Der Singer-Songwriter hatte vor zwei Jahren zwei umfassende Live-Alben veröffentlicht, die während seiner Welttournee zum Studioalbum “The Show” entstanden, das Platz 1 in den US-Billboard-Charts sowie in UK, Irland, Australien, Neuseeland, Holland und Belgien erreicht hat.
Ob die warmen Klänge wirklich das Ende einer Ära einläuten? Eher nicht! Niall bleibt eine Konstante im Popgeschäft, mit der man rechnen muss. Die Deutschland-Tour startet im Oktober!
NIALL HORAN Live
07.10.2026 Hamburg
08.10.2026 Berlin
13.10.2026 Köln
31.10.2026 München
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Pom Femme, bestehend aus Michelle Amkoff und Philippa Magnusson, veröffentlichen nach „Sunny Side Up“ ihre neue Single „Love Junkie“, eine pulsierende Vintage-Rock Single, in der die Sehnsucht nach Leidenschaft, Chaos und dem Rausch des Verliebens im Mittelpunkt steht. Nach dem Gute-Laune Track „Sunny Side Up“ betritt das Duo damit eine eher Rock-orientierte Welt.
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„The song is an afterparty indulgence of longing love. We wanted to reflect that in the visuals as well, a tribute to a time when profile photos were crafted with intention, nerve, and a genuine, yearning desire to actually be seen“, sagen Pom Femme.
„Love Junkie“ bewegt sich zwischen Einflüssen des britischen Rocks der 90er Jahre, der pianodominierten Ära der Rolling Stones und dem Erbe des schwedischen Prog, ohne dabei den dekadenten Vintage-Pop aus den Augen zu verlieren, der zum Markenzeichen des Duos geworden ist.
Das Debüt-Album von Pom Femme wird im Oktober 2026 über Bolero Records erscheinen.
Nach „OK“, „A Night At The Rififi Bar“ und „There’s Waldo“ erschien am Freitag endlich das neue Album „Minus The Magic“ von Get Well Soon. Passend dazu erscheint zum Track „The 4:3 Days“ ein neues Video.
„The 4:3 Days“ beschriebt die exakte Situation, in der Konstantin Gropper alias Get Well Soon beschlossen hat, einen Ferienjob zu suchen, um das Geld für seine erste ordentliche Gitarre zu verdienen. Vielleicht geht es auch um das allgemeine Lebensgefühl in der großen Ära der Videotheken. Ein bisschen Nostalgie steckt hier schon drin. Aber es weint ja niemand vergangenen Tagen voller Hautunreinheiten und Übernachtungsparties mit biergetränkten Schlafsäcken nach. Es geht um die Frage: Wo beginnt der Weg da hin, wo wir heute sind? Und da die Gitarre nach 20 Jahren Get Well Soon immer noch nicht am Nagel hängt, ist dieser Song, die reine Euphorie.
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Auf „Minus The Magic“ widmen sich Get Well Soon (ob sie wollen oder nicht) der Mitte des Lebens. Aber weder im Krisenmodus noch mit wehmütiger Nostalgie. Die Frage lautet: „Wie sind wir hierher gekommen?“ Die Antwort ist eine dankbare Verneigung an den rauen Gitarrensound mit dem alles angefangen hat. Jugendlicher Schmutz trifft auf erwachsene Reflexion und viel Selbstironie. Denn an Magie mangelt es nach 20 Jahren Bandgeschichte keineswegs. Zum ersten mal gemeinsam live eingespielt entwickeln Get Well Soon auf „Minus The Magic“ mehr Energie denn je. Laut, klug, trotzig und wie immer mitreißend. Auch mit ein paar silbernen Strähnen mehr.
Darf ich vorstellen? CARIA ein Bandprojekt aus Rostock mit musikalischen Wurzeln bis nach Lateinamerika. Zwischen urbanen Beats, elektronischen Sounds und rhythmischem Feuer entsteht ein Stil, der unterschiedliche Kulturen hörbar miteinander verbindet. Sängerin Carina Castillo stammt aus Panama und der Ukraine; aufgewachsen ist sie in Norddeutschland. Ihre musikalische Sprache entwickelte sie früh auf Bühnen, im Studio und während ihres Gesangsstudiums an der Rostocker Hochschule für Musik und Theat er. Gemeinsam mit Musiker und Produzent Philipp Krätzer entstand unter dem Namen CARIA ihr erstes Album „Mädchen wie ich“, in dem lateinamerikanische Energie auf osteuropäische Einflüsse und deutsche Urbanität trifft. Philipp bringt als Diplom-Pianist, Multiinstrumentalist und Musikproduzent Erfahrung aus diversen Produktionen, TV-Dokumentationen, Radio und Ghostwriting in das Projekt mit ein.
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Musikalisch bewegt sich CARIA irgendwo zwischen Deichkind, Nina Chuba und Peter Fox – tanzbar und doch immer bewusst kantig. Pulsierende Beats, bewusste Brüche und eine gewisse Edginess sorgen dafür, dass die Songs nie einfach nur glatt durchlaufen. Auch textlich bleibt CARIA unbequem. Die Songs greifen persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Widersprüche und kulturelle Konflikte auf – direkt, ungefiltert und oft näher an der Realität, als im ersten Moment angenehm erscheint. Der Titelsong „Mädchen wie ich“ ist der persönlichste Song des Albums; ein musikalischer Tagebucheintrag zwischen Ausländerhass, Selbstzweifeln und kulturellen Erwartungen. „Mädchen wie ich passen hier nicht rein“ beschreibt das Gefühl, zwischen verschiedenen Welten und gesellschaftlichen Bildern keinen festen Platz zu finden.
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Mit „Boss Avatar“ folgt ein Gegenentwurf zu der Männerdominanz in der Kunst und den oberflächlichen Blick auf Künstlerinnen wie Carina: „Beine bis zum Boden, krass lange Haare – kann ich mal anfassen?“ Kunst und Musik bleiben auf die äußere Hülle reduziert. Der Track „Zombie“ hält uns den Spiegel vor und richtet den Blick gleichzeitig auf die gesamte Gesellschaft, in der sich Menschen zuweilen wie leblose Körper digital steuern lassen und ein Leben zwischen Dauer-Scrollen, digitalem Autopiloten und Reizüberflutung führen. In „Himmel“ zeigt CARIA eine ruhigere, fast träumerische Seite aus Synth-Wave-Elementen, Naturverbundenheit und der Sehnsucht nach innerem Wachstum.
Live wird aus dem Duo gemeinsam mit Andreas Böhm am Bass und Mathias Ruck am Schlagzeug eine Band die auf echte handgemachte Live-Musik setzt. Die Songs sollen auf der Bühne atmen und von der Energie leben, die nur im direkten Kontakt mit dem Publikum entstehen kann. CARIA will mit der Musik nicht in erster Linie die forderen Plätze der Charts und Playlisten erobern. Die Künstler:innen möchten Musik machen, die nachklingt und vieles sein darf – nur niemals austauschbar und beliebig.
Von der Comedy-Bühne in den Moshpit! BÜLENT CEYLAN veröffentlicht am 11. September 2026 sein zweites Studioalbum und Labeldebüt „B.L.N.T.“ über Napalm Records! Als einer der bekanntesten Comedians und Entertainer bespielt BÜLENT CEYLAN seit über 25 Jahren die größten Bühnen der Nation und hat mit seinem Humor und seiner bodenständigen Art einen ganz besonderen Platz im Herzen der Fans.
Neben der Comedy ist er mit Haut und Haar (ganz besonders Letzterem!) dem Metal zugetan – und das nicht nur als Fan. Bülent ist Metal-Head durch und durch. 2024 veröffentlichte der Mannheimer sein Debütalbum „Ich liebe Menschen“, gefolgt von der gleichnamigen Tour mit seiner vierköpfigen Band. Mit „B.L.N.T.“ festigt er einmal mehr seine Stellung als ernstzunehmender Musiker sowie seine Position in der Riege des Heavy Metal!
Einen Vorgeschmack auf die neue Platte lieferte kürzlich bereits die vorab veröffentlichte Single „Diktatürk“ (zu seinem gleichnamigen Comedy-Programm). Kürzlich erschien mit „Stumpf ist Trumpf“ der Album-Opener und nächste Donnerschlag! Natürlich mit fulminanter visueller Untermalung in Form eines offiziellen Musikvideos.
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Wer BÜLENT CEYLAN mit seinen neuen Songs live erleben möchte, hat kurz nach der Veröffentlichung des neuen Albums die Gelegenheit: Ab dem 22. September geht er mit seiner Band auf Clubtour und macht im Rahmen dessen in sieben deutschen Städten Halt. Die genauen Termine gibt es unten.
In Zusammenarbeit mit Christian Neander, Martin Fliegenschmidt und Henning Verlage sind zwölf Songs entstanden, die mit der Vielschichtigkeit des Künstlers einhergehen. Mit „B.L.N.T.“ schafft BÜLENT CEYLAN den Spagat zwischen Augenzwinkern und Gesellschaftskritik und liefert den Hörer*innen sowohl Humor als auch ernste Botschaften. So thematisiert etwa „Fünf vor Zwölf“ die Dringlichkeit, hinzuschauen, bevor auch noch die letzten Minuten verstreichen, der Closing-Track „Am Ende gut“ plädiert für Offenheit, Toleranz und dafür, die Hoffnung nicht aufzugeben, ganz gleich, wie stark der Gegenwind auch sein mag, und „Leck mich Tag“ steht stark als unverblümtes Statement gegen all jene, auf deren Meinung wirklich kein Wert gelegt werden sollte.
Kein Track gleicht dem anderen, und so stehen neben bereits genannten Nummern der Album-Opener „Stumpf ist Trumpf“ mit seiner einfach-mal-den-Kopf-ausschalten-Attitüde oder „Lange Haare“, wo der Name mehr als nur Programm ist. Weitere Highlights warten in Form der beiden kraftvollen Balladen „Wir haben gelebt“ und „Wolfsherz“, die zwar das Tempo herausnehmen, nicht aber die Intensität! Ersteres lässt innehalten und zurückblicken: Wer war ich? Was hinterlasse ich? Für das nicht minder emotionale „Wolfsherz“ konnte BÜLENT CEYLAN niemand Geringeren als die Heavy-Metal-Queen höchstpersönlich gewinnen! Doro Peschs rauchige und zugleich einfühlsame Stimme sorgt für absoluten Gänsehautfaktor und unbestreitbaren Wiedererkennungswert. Mit dem frech losrockenden „Randale und Radau“ stehen alle Zeichen auf Kontrastprogramm, für das Bülent In-Extremo-Frontmann Michael begrüßt und zum völligen Freidrehen einlädt!
BÜLENT CEYLAN kommentiert: „Für mich wird mit diesem Album ein absoluter Traum wahr. Und ich hoffe, dass die Metaller es genauso feiern werden wie ich. In diesem Album steht ganz viel Bülent. Bülent als Mensch und Bülent als Musiker. Danke auch an Napalm Records, dass Ihr so an mich glaubt und diesen Weg mit mir geht.“
Nach Auftritten auf dem legendären Wacken Open Air, beim Jubiläumskonzert der Scorpions und bei den Metal-Holidays sowie durch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Metal Hammer, bei dessen 2024er Award-Verleihung BÜLENT CEYLAN als Moderator durch den Abend führte, ist „B.L.N.T.“ nun das nächste Highlight einer beispiellosen Karriere und hat Humor, Köpfchen, und allem voran besonders eines: jede Menge harte Klänge! Ein Album für Heavy-Metal-Fans und all diejenigen, die Bülents Leidenschaft, Offenheit und genauen Blick auf die Gesellschaft teilen.
B.L.N.T. Tracklist:
Stumpf ist Trumpf
Fünf vor Zwölf
Wir haben gelebt
Wolfsherz (feat. Doro)
Keiner kommt hier lebend raus
Habt euch endlich alle lieb
Lange Haare
Randale und Radau (feat. Michael Rhein)
Ein Hoch auf die beschissenen Zeiten
Leck mich Tag
Diktatürk
Am Ende gut
Nach neun Jahren kehren Europe mit „Come This Madness“ zurück – ihrem zwölften Studioalbum und ihrem bisher kraftvollsten musikalischen Statement. „Come This Madness“ erscheint am 25. September über Silver Lining Music / Hell & Back Recordings.
Europe, die als eine der wenigen Bands, die in den 80ern gross wurden, noch in Originalbesetzung bestehen, haben alles erlebt, sind immer weiter vorgerückt, niemals stillgestanden, entwickeln sich stetig weiter, passen sich an und gehen doch kompromisslos voran. In den neuen Songs kanalisiert die Band Spannung, Ehrlichkeit und rohe Energie zu einem Album, das zutiefst persönlich und gleichzeitig global relevant ist. Die erste Single „One On One“ erscheint heute und markiert ein wuchtiges Comeback einer Band, die fokussierter denn je klingt.
Der Song, der auf einem treibenden Bassriff basiert und von mitreißenden Melodien durchzogen ist, verbindet den klassischen Sound von Europe mit frischer, moderner Energie. Er beginnt mit einem orchestralen Intro, bevor er in einen riffbetonten Kern übergeht und sich zu einem energiegeladenen, stadiontauglichen Hardrock-Moment steigert. Entstanden in einer Zeit globaler Stille, aber über Jahre hinweg gereift, spiegelt der Song sowohl Beharrlichkeit als auch Weiterentwicklung wider – ein Stück, das die Band nicht loslassen wollte und das letztendlich zu einem prägenden Moment auf „Come This Madness“ wurde.
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„‚One On One‘ ist definitiv einer meiner Lieblingssongs des Albums“, sagt Joey Tempest, Gründungsmitglied und Frontmann von Europe. „Die Energie und das Feeling sind frisch und manche Melodien erinnern mich an die Anfänge. Textlich ist es vielleicht nicht ganz so eskapistisch wie die frühen Europe. Die Texte spiegeln unsere heutige Zeit wider. Seit ‚One On One‘ nur ein Demo war, haben wir daran festgehalten, nie aufgegeben und es zu dem gemacht, was es ist: ein mitreißender, klassischer Hardrock-Song.“
Die neue Single wird von einem eindrucksvollen und unkonventionellen Musikvideo begleitet, das ein neues, mutiges visuelles Kapitel für die Band einläutet. In einer kargen, filmischen Atmosphäre angesiedelt, konzentriert sich das Video auf eine einzige Figur – gezeichnet, gebrochen und emotional verletzlich –, die vom gefeierten Schauspieler Peter Stormare (Fargo, The Big Lebowski, Minority Report, 8MM, Armageddon) in einer eindrucksvollen und zutiefst menschlichen Performance zum Leben erweckt wird. „Wir wussten schon immer, dass Peter Rockmusik liebt, und als sein Name fiel, hat es sich einfach richtig angefühlt“, so Tempest weiter. „Wir wollten das Ganze aus einem anderen Blickwinkel angehen – reduzierter und unerwarteter.“
„Come This Madness“ wurde im RMV-Studio aufgenommen, dem Stockholmer Tonstudio, das von Benny und Ludvig Andersson gegründet wurde. Das Album enthält Gastauftritte von Tobias Forge (Ghost) und Michael Åkerfeldt (Opeth) und wurde von dem gefeierten Produzenten Tom Dalgety (Ghost, Rammstein, Pixies, The Cult, Opeth) produziert, der sich während des gesamten Prozesses als treibende kreative Kraft erwies, tief in den Songwriting- und Aufnahmeprozess der Band eingebunden war und den Sound des Albums prägte. Joey Tempest resümiert: „Es war mir ein wahres Vergnügen, mit Tom zusammenzuarbeiten. Er ist kreativ, musikalisch und unglaublich intuitiv – während des Schreibens und Aufnehmens dieses Albums wurde er quasi zum sechsten Bandmitglied. Wir haben ihn sogar eingeladen, an einigen Songs mitzuschreiben.“
Um das Projekt abzuschließen und ihre Vision zu vollenden, wandte sich die Band an eine der angesehensten Legenden der Rockmusik, Mike Fraser (AC/DC, Van Halen, Metallica, The Cult, Loverboy), der das Album abmischen sollte. Das Album Artwork wurde in den Storm Studios (Pink Floyd, Led Zeppelin, and Muse) erstellt.
Mit „Come This Madness“ liefern Europe ein wegweisendes Album ab, das sie in ihrer vollen Reife und Präsenz zeigt und die Welt, wie sie ist, ungeschminkt inszeniert. Neben der bevorstehenden Veröffentlichung geht die Band auf eine ausgedehnte Live-Tournee, inklusive zahlreicher Festivalauftritte und einer großen Tour zum 40-jährigen Jubiläum von „The Final Countdown“. Die „The Final Countdown 40th Anniversary Tour“ startet am 30. September in Glasgow und verspricht, das Erbe, das sie geprägt hat, mit der neuen Energie zu verbinden, die sie heute antreibt. Alle Termine und Ticketinformationen findet man unter: www.europetheband.com
Come This Madness – Tracklisting:
One on One
The Cult of Ignorance
Come This Madness
This Time of Year
In a Different World
Scandinavian Eyes
Takin’ It Back
In the Absence of Grace
The Angels Must Have Flown
The Devil’s Back
Nothing Can Follow This
„Come This Madness“ erscheint als Vinyl, CD und in digitalen Formaten.
Am 29. Mai 2026 veröffentlichen Die Toten Hosen ihr lange erwartetes neues Studio-Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ mit 16 neuen Liedern plus dem Bonusalbum „Alles muss raus!“ auf dem die Band 25 Songs, die sie lieben, von Freunden, von Vorbildern und von Menschen, deren Werk sie verehren, gecovert haben, jeweils mit den Originalsängern im Duett mit Campino.
„Schlechte Nachbarn“, wer kennt sie nicht? Das neue Lied der Toten Hosen gibt es ab sofort auf allen digitalen Plattformen zu hören und hier bei YouTube zum Ansehen:
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Mit Bayreuth meldet nun auch das letzte Konzert, das dieses Jahr im Rahmen der „TRINK AUS! WIR MÜSSEN GEHEN“-Tour stattfindet „AUSVERKAUFT!“ Die Band freut sich auf 900.000 Gäste diesen Sommer. Nur für das Clubkonzert, mit dem Die Toten Hosen am Vorabend des Erscheinens in Mailand gemeinsam mit den Fans in den Veröffentlichungstag des neuen Albums reinfeiern, gibt es noch Karten online bei der italienischen Vorverkaufsstelle.
Deep Purple haben kürzlich ihren neuen Song „Arrogant Boy“ veröffentlicht. Der kraftvolle, temporeiche Hard-Rock-Track ist das erste musikalische Statement aus „SPLAT!“, dem neuen Studioalbum von Deep Purple, das am 3. Juli bei earMUSIC erscheint.
Das offizielle Musikvideo mit der Band in Performance feierte inzwischen auf YouTube Premiere und ist ab sofort verfügbar:
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Deep Purple sind aktuell auf dem Cover von Classic Rock Deutschland zu sehen. Das Magazin hebt Arrogant Boy als „elektrisierenden Song im Stil von Space Truckin’ oder Highway Star“ hervor und ergänzt, dass er „diese Klassiker nicht kopiert, sondern sie auf geschickte Weise variiert“.
Frontmann Ian Gillan sagt über Arrogant Boy: „Der Song handelt von Billy, der weder lesen noch schreiben konnte. Er ist mit den Verhältnissen nicht einverstanden, also erhebt er seine Stimme und findet einen Weg, der Elite gehörig auf die Nerven zu gehen. Und ich kenne kaum etwas Lustigeres, als die Elite zu irritieren. Für mich wäre das jeden Morgen nach dem Kaffee eine äußerst vergnügliche Routine.“
Die Single erscheint eine Woche nach der Ankündigung von Deep Purples neuem Studioalbum SPLAT!. Erneut hat sich die Band mit Produzent Bob Ezrin zusammengetan und setzt damit eine Zusammenarbeit fort, die die jüngsten Studioalben der Band geprägt hat und ihnen in mehreren Ländern Platz eins der Albumcharts bescherte.
Deep Purple sind gerade von Shows in Asien zurückgekehrt. Im Juni setzt die Band ihre Tour mit einer Reihe europäischer Sommertermine fort, bevor im August in Nordamerika offiziell die SPLAT! World Tour startet. Der kommende Tourplan umfasst 86 Shows in 28 Ländern und bringt Deep Purple im Herbst zurück in die großen Arenen Europas, bevor das Jahr mit Konzerten in Südamerika endet.
SPLAT! erscheint am 3. Juli bei earMUSIC und ist in verschiedenen Formaten vorbestellbar, darunter CD, Vinyl und limitierte Editionen. Weitere exklusive Fanartikel sind ausschließlich im offiziellen SPLAT! Shop erhältlich.
Im Zentrum von SPLAT! steht eine von Ian Gillan entwickelte Idee: Das Ende wird nicht als Zerstörung begriffen, sondern als Verwandlung. SPLAT! erkundet das Ende der Menschheit nicht im Sinne einer kruden Apokalypse, sondern als Metamorphose jenseits der physischen Existenz.
Der irische Singer-Songwriter Mick Flannery veröffentlichte am 1. Mai seine neue Single „The Rebel“, auf der Susan O’Neill als Gastkünstlerin zu hören ist. Der Titel ist die dritte Auskopplung aus seinem neuen Doppelalbum „The House Must Win“, das am 22. Mai erschienen ist.
Die Single markiert ein willkommenes Wiedersehen zwischen Flannery und O’Neill, die zuletzt für ihr gefeiertes Album „In The Game“ aus dem Jahr 2021 zusammengearbeitet hatten. Dieses Album stieg auf Platz 1 der irischen Independent-Albumcharts ein und avancierte zur meistverkauften Veröffentlichung des Jahres in Irland, die nicht über ein Major-Label erschien.
Zum neuen Titel äußerte sich Flannery wie folgt: „Es ist wirklich klasse, wieder gemeinsam mit der großartigen und äußerst talentierten Susan O’Neill im Studio zu stehen. Ich hoffe, es gefällt euch!“
„The Rebel“ ist integraler Bestandteil der Erzählung hinter „The House Must Win“, das derzeit als ausverkaufte Bühnenproduktion in Dublin aufgeführt wird. Auf „The Rebel“ schlüpft Flannery in die Rolle des Luther, während O’Neill der Figur der Grace – einer Art Sirene – ihre Stimme leiht.
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O’Neill teilte ihre Gedanken zur Zusammenarbeit mit: „Es ist wunderbar, sich bei ‚The Rebel‘ den Gesangspart zu teilen und Teil dieses tollen Albums zu sein. In Graces Worten liegen Wut und Frustration – es war eine spannende Herausforderung, diese Gefühle während der Aufnahme des Songs stimmlich darzustellen. Der Produzent und Arrangeur Liam Robinson ermutigte mich dazu, wirklich mit einem tiefen Knurren in den Gesang einzusteigen. Ein großer Dank an Mick, dass er mich bei diesem Projekt dabei haben wollte.“
Das Doppelalbum „The House Must Win“ umfasst 20 Songs, die die gesamte Geschichte von Flannerys Bühnenproduktion erzählen. An dieser Liedersammlung wurde über 20 Jahre lang gearbeitet; Neuinterpretationen von Stücken seines Debütalbums „Evening Train“ aus dem Jahr 2005 sowie zehn neue Songs und Orchestrierungen bilden dieses exquisite Album.
„The House Must Win“ präsentiert eine Reihe besonderer Gastkünstler, die eingeladen wurden, sich an den zahlreichen Duetten und Ensemble-Stücken der Platte zu beteiligen. Neben einer Solo-Darbietung von Tabitha Smyth wird Flannery auf der ersten Single „Rising Tide“ von der GRAMMY-Gewinnerin Anaïs Mitchell unterstützt; zudem wirken der Songwriter Jeffrey Martin aus Portland, die mehrfach für den JUNO Award nominierte Kanadierin Jenn Grant, die für den Mercury Music Prize nominierte Lisa Hannigan sowie die für den Choice Music Prize nominierte Susan O’Neill mit. Gemeinsam mit der Folk-Sängerin Marybeth O’Mahony aus West Cork und seiner langjährigen musikalischen Weggefährtin Yvonne Daly geben zudem Micks Brüder Brian, David und Eamonn Flannery ihr Aufnahmedebüt an seiner Seite – und zwar bei „Take It on the Chin“, einem der ikonischen Songs aus dem Album „Evening Train“.
Mick hat außerdem soeben zwei Konzerte zur Albumveröffentlichung in der Vicar Street in Dublin für den 25. und 26. Juni angekündigt. Bei diesen Shows wird die komplette Band des Albums auf der Bühne stehen, ergänzt durch eine Reihe besonderer Gastkünstler – deren Namen in Kürze bekanntgegeben werden –, die die verschiedenen Stimmen der Erzählung verkörpern werden.
Spätestens mit seinem Album „Idols“ ist YUNGBLUD endgültig zum Superstar avanciert. Unter dem bürgerlichen Namen Dominic Richard Harrison wurde er 1997 im englischen Doncaster geboren und zählt zu den markantesten Stimmen der modernen Rock- und Alternativszene. Schon früh kam er durch seine Familie mit Musik in Berührung, was seinen eigenwilligen Stil nachhaltig prägte. Mit einer Mischung aus Punk, Alternative Rock, Pop und Hip-Hop sprengt er bewusst Genregrenzen und schafft einen Sound, der ebenso roh wie emotional ist.
Besonders hervorzuheben ist Yungbluds künstlerische Haltung: Die Texte sind ehrlich, wütend, verletzlich und politisch. Sie thematisieren mentale Gesundheit, Identität, gesellschaftlichen Druck und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Genau dadurch wird er für viele junge Menschen zu einer wichtigen Identifikationsfigur. Er ermutigt sein Publikum, anders zu sein, laut zu sein und sich nicht für die eigene Persönlichkeit zu entschuldigen.
Auf der Bühne überzeugt Yungblud durch eine intensive Präsenz und echte Nähe zu seinen Fans. Er versteht Musik nicht nur als Unterhaltung, sondern als Sprachrohr und als Gemeinschaftsgefühl. Sein Engagement für Selbstakzeptanz, Diversität und Offenheit macht ihn weit über seine Musik hinaus zu einer bedeutenden Stimme seiner Generation. Seine Liveshows sind absolut beeindruckend!
Fast ein Jahr nach dem Erfolgsalbum ist nun mit „Idols 2“ ein zweiter Teil erschienen, der das Konzept seines aktuellen Projekts fortschreibt. Während es zunächst vor allem um das Zurückgewinnen seiner Identität und das Herauskommen aus der Dunkelheit ging, handeln die sechs neuen Stücke von Selbstakzeptanz und Lebendigkeit. Es geht darum, sich unbesiegbar zu fühlen, wenn man sich selbst wirklich spürt.
Die neuen Songs führen die Idee von „Idols“ grandios fort, wenn auch die echten Knallerhymnen wie „Hello Heaven, Hello“, „Ghosts“ und „The Greatest Parade“ fehlen. Der zweite Teil ist emotionaler und intimer. Es gibt akustische Klänge, aber auch Streicher und fetten Sound. „War Pt. II“ baut auf „War“ auf und liefert ein starkes Finale des Songs. Mit dabei ist zudem die neu interpretierte, GRAMMY-nominierte Version von „Zombie“ gemeinsam mit The Smashing Pumpkins.
Wer von „Idols“ begeistert war, bekommt hier ein solides Zwischenspiel, um die Zeit bis zum nächsten Werk zu überbrücken. YUNGBLUD gehört zu den besten und spannendsten Künstlern der Gegenwert. Das hat er jetzt einmal mehr bewiesen.
Es gibt Konstanten im Leben, die bleiben, auch wenn die Kinder erwachsen werden. DEINE FREUNDE gehören definitiv dazu. Ich mochte ihre Musik schon, als die Kids noch zu „Schokolade“ und „Fang mich doch“ durchs Wohnzimmer gehüpft sind. Und das ist schon glatte 16 Jahre her. Die Erfolgsgeschichte der dreiköpfigen Band begann mit ihrem Debütalbum „Ausm Häuschen“ und setzt sich seitdem quer durch die Republik fort. Das liegt vor allem daran, dass sich ihre Songs auf coole Weise von allem unterscheiden, was Kindern hierzulande ansonsten an musikalischer Unterhaltung geboten wird.
Das Trio ist von Beginn an in gleicher Besetzung zusammen und man kennt ihre Namen schon in anderen Zusammenhängen: Rapper Florian Sump war früher Schlagzeuger von ECHT, DJ Markus Pauli war mit FETTES BROT unterwegs und Sänger Lukas Nimscheck hat den „Tigerenten-Club“ moderiert. Die Band hat sich in Deutschland eine große Fangemeinde aufgebaut, weil ihre Texte Kinder ernst nehmen und gleichzeitig viele Witze für Erwachsene enthalten. Deshalb funktionieren ihre Konzerte oft für die ganze Familie.
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Mit „Die Kinder spielen verrückt“ veröffentlicht das Trio nun sein achtes Studioalbum und bringt erneut ehrlich-tanzbare Songs in die Kinderzimmer. Die Band ist dabei gemeinsam mit ihrem Publikum gewachsen und das Album enthält Anspielungen, die Erwachsene eher verstehen als ihre Kinder, man nehme nur das Sample „Bettina, zieh dir bitte etwas an“ (Fettes Brot) im Song „Zieh dich warm an“.
Ansonsten gibt es Partykracher („Zugabe“, „Was geht ab?“), Kinderthemen („Bestimmer“, „Ich sehe was, was du nicht siehst“), Songs über Kinderspiele und den berühmten „Schluckauf“, aber auch pädagogisch anmutende Titel namens „Wie heißt das Zauberwort?“ und den ultimativen Ausreden-Song für die Eltern „Schieb es auf die Kinder“. Wer zudem denkt, dass Deine Freunde irgendwann keinen Bock mehr auf ihr Tun haben, wird mit dem abschließenden „So jung“ eines Besseren belehrt.
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Das Album richtet sich an Familien, die sich nicht an Perfektion messen. Stattdessen feiern die Songs genau die Situationen, in denen Eltern improvisieren und Kinder ihre Welt laut und ungefiltert ausdrücken. Ehrliche Texte treffen auf coole Hip-Hop Beats, die zum Tanzen, Mitsingen und manchmal auch zum Freidrehen einladen. „Die Kinder spielen verrückt“ ist kein Bruch, sondern eine konsequente Weiterentwicklung der Band. Denn wenn es zu Hause verrückt wird, ist meistens alles genau richtig.
Mehr als 560.000 Fans konnten sich bereits innerhalb der ersten drei Stunden eines der begehrten Tickets sichern – und dürfen sich zu den Glücklichen zählen, die bei der „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“-Tour der Toten Hosen live dabei sein können. Die beiden Düsseldorfer Stadion-Konzerte wurden mit neuer persönlicher Bestzeit in nur drei Minuten restlos ausverkauft. Auch die Konzerte in Köln, München und Esch/Alzette meldeten innerhalb kürzester Zeit „AUSVERKAUFT!“. Aufgrund der ungebrochenen riesigen Nachfrage gibt es in Köln, München und Esch/Alzette jeweils ein Zusatzkonzert.
Da die Band möglichst allen Fans den Besuch ihrer Konzerte ermöglichen will, bietet sie für alle Termine der Tournee ermäßigte, sogenannte Sozialtickets zum Preis von 19,90 € (25,00 CHF in der Schweiz) an. Wer Anspruch auf ein Sozialticket hat, erfährt man unter https://shop.dietotenhosen.de/index.php/shop.StaticPage/sozialticket_faqs
„Wir sind glücklich über die Welle der Begeisterung und Vorfreude, die uns in den vergangenen Tagen entgegenschlug. Es ist ein Geschenk, diesen Abschnitt unserer Reise im kommenden Jahr gemeinsam mit unseren Fans feiern zu dürfen“ bedanken sich Die Tote Hosen für diesen tollen Start.
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Mit „Ein Mord im November“ hat Simon Mason ein grandioses Ermittler-Duo eingeführt, dass unterschiedlicher nicht sein könnte. Ryan und Ray Wilkins, die nur zufällig den gleichen Namen haben. Die beiden Charaktere sind so verschieden, dass jeder Konflikt schon vorprogrammiert ist und jede Aktion nur im Chaos enden kann. Zudem müssen sie ausgerechnet im versnobten Oxford ermitteln, wo der Autor selbst studiert hat. Er kennt also die Gegebenheiten und Empfindlichkeiten, von denen er schreibt. Nach dem ersten Fall wurde Ryan vom Dienst suspendiert, doch er kann es einfach nicht lassen, sich in die Polizeiarbeit einzumischen. Dabei wird er vor allem aus privaten Gründen aktiv.
Zum Inhalt: Für Rachel Clarke beginnen an einem strahlenden Sommertag in Oxford die dunkelsten Stunden ihres Lebens: Ihre vierjährige Tochter Poppy verschwindet, während Rachel kurz abgelenkt ist. Niemand will etwas gesehen haben. Sofort wird die Polizei eingeschaltet, und auch Ryan Wilkins nimmt Anteil an der Suche. Zwar ist er vom Dienst suspendiert, sodass nur sein Ex-Partner DI Ray Wilkins offiziell ermittelt, doch Ryan kann nicht tatenlos bleiben. Zumal ihn ein Ereignis in der Nacht nach der Tat nicht loslässt: »Mick Dick«, ein Kleinkrimineller, kommt bei einem Unfall ums Leben, nachdem ihn irgendetwas in Panik versetzt hatte. Ryan ahnt, dass Mick in Poppys Verschwinden verwickelt war. Und er nutzt seine Kontakte in Oxfords Unterwelt, um das Mädchen zu finden, bevor es zu spät ist …
Die größte Stärke des Romans ist auch hier, dass Mason die Stadt Oxford in all ihren Facetten zeigt. Nicht nur als als pittoreske Kulisse mit Colleges und Bibliotheken, sondern auch mit sozialen Brennpunkten, Obdachlosen, Trailerparks. Dazu passt das ungleiche Paar der beiden Ermittler: DI Ray Wilkins wirkt kultiviert, ist Oxford-Absolvent, stets geschniegelt und institutionell erfolgreich. DI Ryan Wilkins hingegen handelt impulsiv und aggressiv, chaotisch, stammt aus armen Verhältnissen, verfügt aber über brillante Instinkten. So sind Konflikte vorprogrammiert – Mason zeigt aber auch, wie beide sich ergänzen und gegenseitig brauchen.
Der Kriminalfall ist absolut spannend aufgebaut, auch wenn man schon früh eine Idee davon hat, wer hinter den Ereignissen steckt. Am Ende ist die Geschichte jedenfalls um einiges größer, als man zu Beginn noch denken sollte. Wundervoll auch, wenn man in das unterschiedliche Privatleben der beiden Wilkins‘ Einblick nehmen darf. Ein hervorragender Roman, der vor allem von seinen Protagonist*innen lebt.
Seit den 70er Jahren gilt Alice Cooper als einer der Erfinder des Shock Rock. Seine Shows arbeiten mit Kunstblut, Guillotine, riesigen Monstern, Zwangsjacken, Schlangen und düsteren Bühnenbildern – ohne dabei die Musik in den Hintergrund zu stellen. Was vielleicht etwas schade ist: Es werden live stets die großen Hits wie “No More Mr. Nice Guy”, “I’m Eighteen”, “Poison”, “Welcome to My Nightmare” und “School’s Out” dargeboten. Klar, das erwarten die hartgesottenen Fans, aber man vergisst dabei, dass Alice Cooper in Abständen von wenigen Jahren immer wieder neue Alben auf den Markt bringt, die den Klassikern musikalisch in nichts nachstehen.
Als Neuauflage erscheinen dieser Tage die Alben „Along Came A Spider“ und „Welcome 2 My Nightmare“ aus den Jahren 2008 und 2011 neu gemastert und mit Bonustracks. Beides echte Highlights im Backkatalog des Künstlers aus Detroit, die jeweils eine eigene Story erzählen.
Credit: earMUSIC
„Along Came a Spider“ ist ein düsteres Konzeptalbum. Inhaltlich erzählt es die Geschichte eines Serienmörders namens „Spider“, der seine Opfer nicht einfach tötet, sondern aus deren Körperteilen eine groteske „perfekte Frau“ erschaffen will. Die Story ist wie ein Horrorfilm aufgebaut – mit inneren Monologen, Gewaltfantasien, Wahnsinn und psychologischem Zerfall. Der Name „Spider“ kommt daher, dass der Killer seine Opfer wie eine Spinne in ein Netz lockt.
Und musikalisch ist es absolut grandios mit atmosphärischer Musik, düsteren Elementen, Alice stimmlich in Topform. Der erzählende Charakter des Albums ist wie geschaffen für den Künstler und seine instrumentalen Mitstreiter.
Credit: earMUSIC
„Welcome 2 My Nightmare“ ist die späte Fortsetzung des legendären Albums „Welcome to My Nightmare“ aus dem Jahr 1975. Während das Original wie ein surrealer Albtraum eines verstörten Kindes wirkte, setzt die Fortsetzung Jahrzehnte später wieder bei der Figur „Steven“ an — einer wiederkehrenden Charakterfigur in der Welt von Alice Cooper. Steven ist älter geworden, aber seinen Albträumen nie entkommen. Die Grenze zwischen Traum, Wahnsinn und Realität ist erneut verschwommen.
Das Album ist inhaltlich und musikalisch eine Reise durch verschiedene Albträume, Erinnerungen und psychische Abgründe. Es verbindet Horror, schwarzen Humor und bizarre Fantasiewelten mit einer Art düsterem Musical-Stil. Zwar fehlen die Hits der Anfangszeit, aber es funktioniert als düsteres Gesamtkonzept mit einer Musik, die unter die Haut geht. Im Bonusbereich gibt es hier übrigens Liveversionen von „Poison“ und „No More Mr. Nice Guy“.
Wer tiefer in die Musik von Alice Cooper einsteigen will, liegt mit diesen beiden goldrichtig. Der Meister war vor 15 Jahren stimmlich und musikalisch in Topform – und er strotzte vor Energie und gruseligen Ideen.
Bereits von Konstantin Wecker gab es ein Album mit dem Titel „Poesie und Widerstand“. Und es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass Sarah Lesch den gleichen Titel für ihr aktuelles Album gewählt hat. Beiden geht es darum, trotz aller politischer Kampfansagen der gegenwärtigen Kriegstreiberei ein Ende zu setzen und für die Liebe als umfassende Macht gegen Krieg, Hass und Hetze zu plädieren. Das ist nicht einfach, wenn man gegen die hetzende AFD, gegen kriegstreibende Diktatoren und wild gewordene Präsidenten anstinken muss.
Sarah Lesch gehört zu den profiliertesten Stimmen der neuen deutschsprachigen Liedermacherszene. Sie stammt ursprünglich aus dem schwäbischen Altensteig in Baden-Württemberg. Später lebte sie viele Jahre in Leipzig. Seit über zehn Jahren steht sie für handgemachte Musik, präzise Sprache und eine künstlerische Haltung, die sich konsequent zwischen persönlicher Nähe und gesellschaftlicher Verantwortung bewegt. Ihre Songs verbinden poetische Intimität mit politischer Klarheit – ohne Parolen, aber mit spürbarer Wirkung.
Sarah schreibt ihre Texte aus einer Haltung heraus, die Widerstand in unseren krisenhaften Zeiten nicht als Aufruf zum Grabenkampf versteht, sondern als unbedingte Pflicht, gerade jetzt in der Liebe zu bleiben. Es sind Songs über die Kraft, die entsteht, wenn Menschen sich nicht voneinander trennen lassen. Unaufgeregte Klarheit statt Zynismus. Ein leises, aber beharrliches Leuchten im Dunkeln.
Sie liefert klare politische Aussagen, aber auch immer der Wunsch, menschlich zu bleiben und in Romantik sowie Poesie zu schwelgen. Das neue Album zeichnet sich vor allem durch seine ruhige, eindringliche Atmosphäre aus. Statt großer Effekte stehen klare Texte, warme Instrumentierungen und eine unmittelbare Nähe zur Zuhörerin oder zum Zuhörer im Mittelpunkt. Bereits der Opener „Plädoyer“ setzt ein Zeichen für Zusammenhalt und Menschlichkeit in schwierigen Zeiten, wobei die Aussage „Wir bleiben stabil“ mir aus dem Herzen spricht.
Andere Stücke wie „Anna-Lisa“ greifen Themen wie Selbstoptimierung, verlorene Träume und den Wunsch nach Orientierung auf. „Dalai Lama“ erzählt von naiven Träumen in schwierigen Zeiten, „Heute“ spricht von Verbundenheit und leiser Revolution, „Allerschönste Frau der Stadt“ nimmt spielerisch die Geschlechterscham auf die Schippe. Ganz stark ist die Ballade „Verschlafene Trauer“, die zutiefst berührend Abschied und die Sehnsucht nach einem geliebten Menschen behandelt.
Alle neun Songs hat Sarah selbst getextet und gemeinsam mit ihren Musikern vertont. Musikalisch bewegt sich das Album wie erwartet zwischen klassischem Liedermacher-Folk, Indie-Pop und dezenten Country-Elementen. Gerade diese Zurückhaltung verleiht den Liedern ihre besondere Kraft. Absolut empfehlenswert für Freunde guten Songwritings und klarer Haltung!
WHO SHOT SCOTT kündigte jüngst sein Debüt-Album „Hairy“ für den 05. Juni 2026 via Tenfold Records an. Unlängst erschien mit „Peaked In High School“ die letzte Vorab-Single des Albums, nachdem er bereits die Tracks „French Fever“, „LFTBU“, „Problems In My Head“, „Bad Girls“ und „Fast Car“ veröffentlicht hat.
„Peaked In High School“ ist ein unerbittlicher, temporeicher Track, der von kraftvollen Grooves, schweren Synthesizern und üppigen Gitarrenklängen angetrieben wird, die an den Craig David der 90er Jahre erinnern, und der einen entscheidenden Moment in seinem kommenden Debütalbum „HAIRY“ darstellt. Hier blickt der Künstler mit einer veränderten Perspektive auf seine prägenden Jahre zurück und tauscht Verletzlichkeit gegen Autorität. Während frühere Veröffentlichungen von Unsicherheit geprägt waren, markiert „PEAKED IN HIGH SCHOOL“ eine entscheidende Wende hin zur Selbstbehauptung, bei der vergangene Kränkungen in Antrieb umgewandelt werden.
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Über „Peaked In High School“ sagt Who Shot Scott: „To me, this track is a sincere empowerment song beneath all the frantic energy. Growing up, the thing I was bullied for most was wanting to make music. Kids would stand outside my house blasting my early tracks on speakers for the whole neighbourhood to hear, laughing at me. There were parts of school I couldn’t walk through without facing intense ridicule. All these years later, art and music is still my life and I am still just as in love with it as I’ve ever been (if not more). In a strange way, I’m grateful to those early experiences – they built a resilience in me that I’ve come to appreciate deeply. Every slight, every moment of embarrassment… I’ve repurposed it into something powerful. The final line, “The subject I’ve become is a result of all of you,” really couldn’t be more true.”
Fotocredit: Conor Pritchard
Who Shot Scott wird beim diesjährigen „The Great Escape“ in Brighton auftreten!
„Hairy“ ist ein Album, das auf den Narben der Jugend, den universellen Schwierigkeiten des Teenageralters und dem Feuer basiert, das diesen Schmerz in Kraft verwandelt. Mit seinen neun Tracks ist „HAIRY“ vor allem wild und lässt sich in keine Schublade stecken – in einem Moment wird man von ungefiltertem Punk-Rap-Chaos getroffen, im nächsten versinkt man in zerbrechlicher Selbstreflexion. Der Titel selbst stammt aus Jahren der Verspottung in seiner Schule wegen seiner Körperbehaarung, eine Erinnerung, die der Künstler aufgegriffen und zu einem Symbol für Trotz, Ironie und Stärke verdreht hat. Es ist ein Album, das von Extremen lebt und sich nicht scheut, dich gleichermaßen zum Grooven, Lachen und vielleicht sogar zum Weinen zu bringen.
Für WHO SHOT SCOTT ist dieses Projekt ebenso eine Rückeroberung wie ein Debütstatement. Nach zwei APRA Silver Scroll-Nominierungen, einer Japan-Tournee und einer Platzierung im globalen Trailer für Borderlands 4 weigert sich der Künstler weiterhin, eine polierte, „für die Musikindustrie optimierte” Version von sich selbst zu präsentieren. Stattdessen lehnt sich „HAIRY” an seine rauen Kanten und die Widersprüche, die seine Geschichte einzigartig machen, wobei die Ironie darin besteht, dass sie in ihrer Besonderheit für jeden, der sie hört, zutiefst nachvollziehbar wird. Ein Mittelfinger gegenüber Konformität und eine Einladung an alle, die sich jemals wie Außenseiter gefühlt haben. Es ist mutig, erfrischend unverschämt und festigt WHO SHOT SCOTT als eine der derzeit furchtlosesten Stimmen aus Aotearoa.