Helene Fischer mit neuer Version des Albums „Weihnachten“

Nun denn – so lasst uns die Weihnachtszeit einläuten. Wer könnte das besser als Helene Fischer? Auf „Weihnachten“ präsentierte sie bereits im vergangenen Jahr zusammen mit dem renommierten Londoner Royal Philharmonic Orchestra die schönsten deutschen & internationalen Weihnachtslieder. Da spannte man den stilistischen Bogen von fröhlich swingenden Neu-Interpretationen beliebter internationaler Christmas-Songs über einige wunderbare Duette bis hin zu opulent arrangierten Klassikern wie „Stille Nacht“, „Ave Maria“ und dem auf Deutsch und Latein dargebotenen „Adeste Fideles“.

Auch moderne Klassiker wie „Last Christmas“ und „The Power Of Love“ sind mit dabei. Helene geht also quer durch viele Stilrichtungen, wie man es von ihren Konzerten gewohnt ist. An musikalischen Gästen finden sich Xavier Naidoo, Ricky Martin und Placido Domingo – ebenso vielseitig. Kritisch betrachtet wurden allerdings die posthum verarbeiteten Duette mit den verstorbenen Frank Sinatra und Bing Crosby. Da sich die beiden nicht mehr wehren können, war nicht jeder Fan damit einverstanden, doch die Songs sind gut genug arrangiert, sodass keine „Sie rotieren im Grab“-Maschinerie angeschoben werden muss.

2016 gibt es kein neues solches Album, sondern eine erweiterte Auflage im CD-großen Hardcoverbuch mit rotem Lesebändchen. Wunderschöne Aufmachung und das perfekte Geschenk für die Liebste, wenn sie denn das Album noch nicht hat. Ansonsten gibt es immerhin acht neue Tracks, als Bonus tituliert.

Auf der CD 1 (deutschsprachige Klassiker) kommen „Kling Glöckchen, klingelingeling“, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Still, still, still“ hinzu. Außerdem „Aba heidschi bumbeidschi“ als Duett mit Heintje. Und zwar nicht dem heutigen 61jährigen Holländer, sondern seinem 48 Jahre jüngeren Pendant. Er könnte sich wehren, hat es aber nicht getan. Die Tantiemen wirken. Helene singt mit reiner Stimme, die ebenso klar klingt wie Heintjes Jungenstimme. Passt also.

Auf CD 2 (moderne Klassiker) kommen ein orchestrales „All I Want For Christmas is You“,„Santa Baby”, der Filmklassker „Sleigh Ride” und “The First Noël“ hinzu. Aus aktuellem Anlass liegt mein Augenmerk auch auf Cohens „Hallelujah“: nicht die beste bekannte Version, da Helene sehr verschnörkelt singt, was dieses Lied nicht braucht. Aber sie interpretiert sehr sauber und macht den Song nicht kaputt.

Wer jetzt noch Programm für Heiligabend braucht, findet auf der beiliegenden DVD die 60minütige Doku „Helene Fischer @ Abbey Road Studios“. Hier werden die Aufnahmesessions beleuchtet. Mit dem dicken Booklet, allen Texten und sehr vielen Fotos ist der Release eine runde Sache für alle Fans und die Gabentische von Großeltern und Schwiegermüttern.

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