Ihsahn: EP in 2020 – die Zweite! – Kontraste pur zur ersten EP

210 Tage nach Erscheinen der ersten EP “Telemark” veröffentlicht der umtriebige und vielseitige Ihsahn seine zweite EP “Pharos”. Und es soll ein absoluter Kontrapunkt zur ersten EP sein. Dort, wo Telemark in reine dunkle Brutalität und Aggressivität abdriftet, wird es bei Pharos hell und schöngeistig.

Die drei Ihsahn Stücke erinnern an die derzeit sehr angesagten britischen Art Rocker von The Pineapple Thief, die norwegischen Landsleute von Airbag oder Gazpacho. Voller Intensität werden die Themen über Entscheidungen, was etwas wert ist festgehalten zu werden oder was Ballast ist bzw. das Leitbild des Titelsongs des Leuchtturms von Pharos, der Richtung, Richtlinien, Hoffnungen und Ziele ans Licht bringt vermittelt.

“Viele Jahre lang hatte ich das Gefühl, dass ich wieder reinen Black Metal machen sollte”, erklärt er, wie es schließlich zu der abstrakten Basis hinter “Telemark” und “Pharos” führte. „Allerdings würde ich mich dadurch in Form eines Albums sehr eingeschränkt fühlen. Und dann hätte ich mir eine Schlupfloch für das Gegenteil gewünscht. Ich habe in der Vergangenheit das komplette Black Metal-Ding gemacht, aber ich bin auch kein Pop-Künstler. Ich denke, es wäre schwierig für mich, ein Album in diesem Format zu füllen. Dies war eine Herausforderung, mich auf einen bestimmten Ausdruck zu beschränken. “

Vollendet hat Ihsahn die EP mit zwei Coverversionen: dem wunderschön melancholischen Portishead-Song “Roads” und einer sehr ans Original angelehnten Version von A-ha’s “Manhattan Skyline”, bei der sich Vegard stimmliche Unterstütung bei Einar Solberg von Leprous holt.

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