Mit einem neuen Livestream-Rekord bei Rock am Ring hat die Telekom ihre Position als führender Anbieter digitaler Live-Entertainment-Angebote erneut unter Beweis gestellt. Über MagentaTV und MagentaMusik verfolgten so viele Fans wie nie zuvor das Festivalgeschehen live vom Nürburgring. Das ausverkaufte Festival mit rund 90.000 Besucherinnen und Besuchern vor Ort erreichte digital mit 50 Millionen Live-Content-Views ein Rekordpublikum. Neben dem kostenlosen Livestream auf MagentaTV brachte die Telekom zusätzliche exklusive Inhalte über ihre digitalen Kanäle auf TikTok und Facebook direkt zu den Fans. Besonders erfolgreich war die Präsenz auf TikTok, wo der Livestream 18 Millionen Likes und 180.000 Kommentare verzeichnete. Viele der Konzerte sind weiterhin als Video-on-Demand bei MagentaTV und MagentaMusik abrufbar.
„Die Resonanz auf unser Livestream-Angebot bei Rock am Ring ist überwältigend und zeigt, wie stark sich digitale Festivalerlebnisse etabliert haben“, sagt Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom. „Wir möchten Live-Musik für alle zugänglich machen – unabhängig vom Standort und in bestmöglicher Qualität.“
Rock am Ring ist eines der größten und traditionsreichsten Festivals Europas. Auch in diesem Jahr konnte das Festival wieder mit einem monumentalen Line-Up überzeugen: Mit Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat, Limp Bizkit, Papa Roach, Bad Omens, Electric Callboy, Sabaton, The Offspring und vielen mehr standen absolute Schwergewichte der internationalen Rock- und Alternative-Szene auf der Bühne.
„Wenn Millionen Menschen gemeinsam Musik erleben – vor den Bühnen am Nürburgring oder über den Livestream – dann zeigt das die besondere Kraft dieses Festivals. Die Partnerschaft mit der Telekom ist geprägt von Vertrauen, gemeinsamen Ideen und dem Anspruch, immer wieder neue Wege zu gehen“, sagt Marc Seemann, Chief Talent & Partnership Officer PRK DreamHaus. „Umso mehr freuen wir uns über das diesjährige Erfolgserlebnis und auf alles, was wir für die nächsten Rock-am-Ring-Editionen gemeinsam noch möglich machen werden.“
Auch nach dem Festivalwochenende bleibt die Nachfrage ungebrochen: Mit dem Start des Vorverkaufs für Rock am Ring 2027 wurden innerhalb von 24 Stunden bereits mehr als 50.000 Tickets verkauft. Das unterstreicht eindrucksvoll die herausragende Erfolgsgeschichte des Festivals und die enge Verbundenheit mit seinen Fans.
Die Telekom begleitete Rock am Ring mit einer umfassenden Digitalstrategie. Mit attraktiven Live-Formaten, spannenden Interviews mit Künstler:innen und exklusiven Blicken hinter die Kulissen machte sie das Festival für alle Fans erlebbar. Die Partnerschaft zwischen Telekom und Rock am Ring knüpft an die erfolgreiche Zusammenarbeit aus den Jahren 2017 bis 2019 an und ist bis einschließlich 2028 angelegt.
Damit alle Fans ihre Erlebnisse vor Ort teilen können, sorgte die Telekom auch vor Ort für stabile Mobilfunkverbindungen. Neben der bestehenden Grundversorgung kamen bei Rock am Ring fünf zusätzliche mobile Mobilfunkstandorte zum Einsatz, um der intensiven Nutzung auf dem Festivalgelände gerecht zu werden. So schaffte die Telekom zusätzliche Kapazität für die 90.000 Besucherinnen und Besucher, damit Telefonieren, Surfen und das Teilen von Festivalmomenten auch bei hoher Auslastung gut funktionieren.
Nürburgring, 08.06.2026
Mit einem eindrucksvollen Festivalwochenende hat Rock am Ring seine 41. Ausgabe gefeiert und einmal mehr bewiesen, warum das Festival seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Live-Events Europas zählt. 90.000 Besucher:innen erlebten am Nürburgring drei Tage voller Musik, Energie und unvergesslicher Festivalmomente.
Internationale Top-Acts wie Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat, Bad Omens, Limp Bizkit, Sabaton und Papa Roach lieferten unvergessliche Auftritte vor einer beeindruckenden Kulisse. Zu den großen Highlights des Wochenendes zählte die Rückkehr von Linkin Park an den Ring – erstmals seit zwölf Jahren. Ebenso sorgte Papa Roach mit einem spektakulären Helikopter-Anflug direkt hinter die Bühne für einen der außergewöhnlichsten Momente des gesamten Festivals.
Ein weiteres Highlight folgte wenig später: Unter dem Jubel zehntausender Fans wurde blink-182 als erster Headliner für Rock am Ring 2027 angekündigt. Damit erfüllt das Festival einen langjährigen Wunsch vieler Besucher:innen. Nach mehr als vier Jahrzehnten Festivalgeschichte werden die kalifornischen Pop-Punk-Ikonen 2027 erstmals überhaupt bei Rock am Ring auftreten – eines der meistgewünschten Debüts in der Geschichte des Festivals.
Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring, zieht ein positives Fazit: „Ein Wochenende wie dieses erinnert uns daran, warum wir Festivals veranstalten. 90.000 Menschen haben Rock am Ring in eine einzigartige Stadt aus Musik, Freundschaft und Leidenschaft verwandelt. Die Energie auf dem Gelände war vom ersten bis zum letzten Moment außergewöhnlich. Mit blink-182 konnten wir zudem einen der meistgewünschten Acts der Festivalgeschichte erstmals für Rock am Ring gewinnen. Schöner kann der Ausblick auf 2027 kaum sein.“
Auch die Einsatzkräfte und Behörden ziehen eine positive Bilanz. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen verlief das Festivalwochenende friedlich und organisatorisch reibungslos.
Der Vorverkauf für Rock am Ring 2027 startet am Dienstag, 09. Juni 2026 um 12:00 Uhr.
Nürburgring, 06.06.2026
Rock am Ring ist mit einem Paukenschlag in seine 41. Ausgabe gestartet. Vor der Kulisse von 90.000 begeisterten Besucher:innen verwandelte sich der Nürburgring am Freitag erneut in das Epizentrum der internationalen Rockmusik. Noch nie zuvor war das Festival so schnell ausverkauft wie in diesem Jahr – und bereits der erste Tag machte eindrucksvoll klar, warum.
Zwölf Jahre nach ihrem letzten Auftritt am Nürburgring, und jetzt neu formatiert um Emily Armstrong & Mike Shinoda, lieferten Linkin Park eine emotionale und zugleich explosive Headline-Show ab, die von zehntausenden Fans frenetisch gefeiert wurde. Schon vor ihrem Set hält die Band eine Überraschung bereit, indem sie exklusiv bei Rock am Ring ihren Dokumentarfilm „Unshatter“ mit einem Trailer ankündigt. Damit nicht genug – in Erinnerung an ihren allerersten Auftritt bei Rock am Ring 2001 starten sie ihre Performance mit „With You“ – ein nostalgischer und emotionaler Moment, der die Fans in Ekstase versetzt.
„Rock am Ring ist etwas ganz Besonderes für uns und 25 Jahre nach unserem ersten Auftritt hier zurückzukehren, bedeutet uns sehr viel. Das Publikum, die Energie, die ganze Atmosphäre … es gibt einfach nichts Vergleichbares“, sagt Mike Shinoda (Linkin Park).
Für einen der spektakulärsten Momente des Tages sorgten außerdem Papa Roach, die stilecht mit einem Helikopter hinter der Bühne landeten, bevor sie die Menge mit einer energiegeladenen Show und ihren größten Hymnen zum Beben brachten. Ein Auftritt, der bereits jetzt zu den legendären Rock-am-Ring-Momenten zählen dürfte. Frontmann Jacoby Shaddix lässt diese Erfahrung Revue passieren:
„Dieser Moment war purer Adrenalinkick. Wir haben immer daran geglaubt, dass Rockshows legendär sein müssen, und hier ging es darum, einen Moment zu schaffen, den die Fans niemals vergessen würden. Die Energie aus dem Publikum war einfach absolut unglaublich.“
Limp Bizkit versetzten das Publikum mit ihrer kompromisslosen Performance in Hochstimmung, während zahlreiche weitere Acts den ersten Festivaltag mit unvergesslichen Live-Momenten prägten.
Doch der Abend hielt viele weitere Überraschungen bereit:
Unter tosendem Jubel, begleitet von einem spektakulären Feuerwerk, gewaltigen Pyroeffekten und einer euphorischen Atmosphäre, wurde blink-182 als erster Headliner für Rock am Ring 2027 enthüllt. Der Moment sorgte für pure Gänsehaut bei den Fans und markierte den Auftakt zum kommenden Festivaljahr. Für die kalifornischen Poppunk-Ikonen wird es zugleich ein historischer Auftritt: 2027 feiern blink-182 ihr lang erwartetes Debüt bei Rock am Ring. Der Vorverkauf für Rock am Ring 2027 startet am Dienstag, 9. Juni 2026, um 12:00 Uhr.
Mit vielen emotionalen Höhepunkten endete ein erster Festivaltag, der eindrucksvoll bewies, warum Rock am Ring seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten und beliebtesten Musikfestivals Europas zählt.
Wer aus dem Hochwald kommt, von Mosel und Saar oder natürlich aus der Eifel, für den ist ein Wochenend-Termin im Jahr immer gesetzt: ROCK AM RING. 1991 war ich zum ersten Mal dort – mit Headlinern wie INXS, Toto, Sting, The Sisters of Mercy, Fury in the Slaughterhouse, The Jeremy Days, Brings, Dave Stewart und Bob Geldof. Ihr merkt schon: mehr Pop als Rock. Das als kleiner Hinweis an alle, die heutzutage über das zu „softe“ und Rap-lastige LineUp meckern. Aber davon kann 35 Jahre später auch wirklich keine Rede sein! Marteria ist vermutlich der poppigste Künstler des Festivals. Und auch er hat sich seine Fans am Ring längst mit emotionalen Auftritten und enormer Präsenz erspielt.
Der Freitag zeigte vielleicht das beste LineUp in Folge, das es jemals gab: Architects, Papa Roach, Linkin Park und Limp Bizkit hintereinander weg. Das war ein Fest für alle Freund*innen harter Klänge, wobei es vermutlich die größte Herausforderung war, von der Utopia Stage innerhalb von 25 Minuten zur Mandora Stage zu gelangen, um die ersten Klänge von Limp Bizkit zu erleben. Ich sag’s direkt: die wenigsten haben das wirklich geschafft.
Credit: Rainer Keuenhof
Der Tag begann optimistisch mit Wolken und gefühlt 17-18 Grad, allerdings ging zeitweise ein frischer Wind. Die Sonnencreme konnte also im Zelt bleiben. Ja, das Wetter ist immer ein wichtiges Thema. Das konnte man am Donnerstag merken, als Gewitter, Starkregen und Hagel über das Gelände und die Zeltplätze fegten. Doch pünktlich zum Festivalstart war alles wieder in Butter und es sollte tatsächlich bis tief in die Nacht trocken bleiben.
Mehnersmoos by Rainer Keuenhof
Für mich startete das Festival am Nachmittag mit Mehnersmoos. Lange die Underdogs vieler Festivals und diese Attitüde haben sie sich bis heute erhalten. Als Bühnenbild war der kultige Frankfurter „Kahn Kiosk“ aufgebaut – und damit sind wir direkt beim wichtigsten Thema des Duos: saufen! Nach einem fulminanten Konfetti-Start gab es gleich den Mottosong „3 Bier“, denn „Bier ist mein Lebensmittelpunkt“. Prompt wurden auch die ersten Reihen mit dem Gebräu geduscht. Und weiter ging es im Takt mit der bierseligen WG-Party. Ob bei „Ausländer“, „Hurensohn“ oder „3 Uhr nachts“, das Duo aus Frankfurt glänzte mit seinem gewohnt prolligen Humor und traf des Nerv des feierwütigen Publikums.
Mehnersmoos by Rainer Keuenhof
Rüber ging’s zur Mandora Stage und We Came As Romans. Die Post-Hardcore-Rocker aus Michigan glänzten auf der Bühne, die für dieses Jahr ein ordentliches Upgrade erfahren hat. Riesige Bildschirme von der Größe der Bühne zeigten den energiegeladenen Auftritt des Quintetts. Es war ein melodischer Mix aus harten Gitarrenriffs, aggressiven Screams und eingängigen Clean-Gesängen. Den Song „Lost In The Moment“ widmete Frontmann David Stephens dem ehemaligen Sänger Kyle Pavone, der 2018 vermutlich an einer Überdosis verstorben ist.
We Came As Romans by Rainer Keuenhof
Zurück vor der Hauptbühne gab es BUSH, die alten Recken aus London. Sie lieferten am späten Freitagnachmittag ein rockiges Happening der Extraklasse. Frontmann Gavin Rossdale ließ sich gar zu einem Ausflug bis in die letzten Reihen des Infields hinreißen. Dessen Stimme sorgt seit 35 Jahren für den entsprechenden Wiedererkennungswert bei Klassikern wie „Glycerine“, „Comedown“ und „Machinehead“, die sich allesamt in der Setlist fanden.
The Hives by Rainer Keuenhof
The Hives waren dann etwas speziell. Rock’n’Roll aus Schweden in signifikanten schwarzen Anzügen. Mit ihrem Partyrock lieferten sie eine mitreißende Liveshow. Es gab eingängige Hooks und eine explosive Mischung aus Punk-Energie mit Rock’n’Roll. Durch eine humorvolle Selbstinszenierung und intensive Konzertmomente zeigten die Skandinavier, dass sie zurecht als eine der besten Live-Bands der modernen Rockmusik gelten. Songs wie „Enough Is Enough“, „Hooray Hooray Hooray“ und „The Hives Forever Forever The Hives“ führten gekonnt durch die lange Bandgeschichte.
The Hives Rainer Keuenhof
Für die Architects wurde dann der Härtegrad nochmal deutlich hochgefahren. Es war die perfekte Einstimmung auf das, was am Abend noch folgen sollte. Die Metalcore-Band aus Brighton in England startete mit „Elegy“ und Fronter Samuel David Carter konnte mit seinem Mix aus cleanem Gesang und Growls glänzen. Das ist es auch, was die formidable Band ausmacht, wobei die Stärke vor allem in den melodischen Parts liegt. Songs wie „Black Lungs“, „Blackhole“, „Impermanence“ und „Curse“ strotzten vor aggressiver Energie und Dynamik, die zu riesigen Circle Pits vor der Hauptbühne führten. Emotional wurde es mit „Broken Mirror“, als Samuel die Ringrocker bat, ihre Freunde für diesen Song auf die Schultern zu nehmen.
Credit: Rainer Keuenhof
Mein absolutes Highlight des Freitags waren dann Papa Roach, vielleicht auch deshalb, weil ich Linkin Park schon am Montag in Hamburg gesehen hatte. Die Band aus Kalifornien – auch schon 33 Jahre auf dem Buckel – ist einfach eine Bank! Zunächst gab es standesgemäß einen Einstiegsfilm wie im cineastischen Blockbuster und dann erfolgte ein spektakulärer Anflug mit einem Helikopter, der mehrere Runden über das Gelände drehte.
Zu „Even If It Kills Me“ startete man mit einer starken Flammenshow und das Publikum zog von Anfang an mit. Es gab eine grandiose Feierstimmung im Sonnenuntergang. Die Band präsentierte ein Set voller Hits – von Klassikern aus der frühen „Infest“ Ära bis hin zur Livepremiere ihrer energiegeladenen neuen Single „See U In Hell“ aus der NETFLIX Animationsserie „Devil May Cry“. Das 2Pac Cover „California Love“ sorgte für Stimmung. Jacoby Shaddix war emotional und offen, wenn er vor „Scars“ von seiner Alkoholsucht und den Narben im Leben erzählte, die jeder so mit sich trägt. Er rief die Menge zu „Help“ auf, immer den Moment zu genießen und bezog das vor allem an diesen Augenblick bei Rock am Ring, den er nach eigenen Worten nie vergessen wird.
Zum Abschluss gab es eine sogenannte „Nu Metal Time Machine“ mit angespielten Coversongs von Korn, den Deftones, Limp Bizkit und System Of A Down. Die Fans nahmen dieses Aneinanderreihung ihrer Favoriten begeistert auf und feierten kräftig mit bis zum finalen „Last Resort“, das mit Queens „We Will Rock You“ angereichert wurde, Es war ein denkwürdiger Gig, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Credit: Rainer Keuenhof
Der Moment, auf den (fast) alle gewartet haben, kam dann relativ pünktlich, durch einen zehnminütigen Countdown angekündigt, um 23 Uhr. Linkin Park nach zwölf Jahre endlich wieder bei Rock am Ring. Gefühlt wollte jede und jeder diesen Moment miterleben, was dazu führte, dass das Infield so voll war wie vermutlich noch nie in der 41jährigen Geschichte des Festivals. Wer sich nicht schon vor Papa Roach einen Platz gesichert hatte, musste das Geschehen von weit hinten verfolgen. Eigentlich sollte man meinen, dass bei Babymetal auf der Mandora Stage zu dieser Zeit gähnende Leere herrschte, aber ich hab mir sagen lassen, dass es auch bei der japanischen Kawaii-Metal-Band ordentlich abging.
Die Band um Mike Shinoda und Emily Armstrong startete zunächst mit einer Überraschung als man „With You“ anstimmte, das es seit zwölf Jahren nicht mehr live gegeben hatte. Zuvor herrschte schon Partystimmung, als das Boyband-Intro „Bye Bye Bye“ die Menge auf eine Zeitreise einstimmte. Zudem wies ein Kinotrailer auf den Konzertfilm „Unshatter“ hin, der wohl in diesem Jahr endlich in die Kinos kommen soll.
Emily konnte im ersten Akt mit „Somewhere I Belong“, „Up From The Bottom“ und „The Emptyness Machine“ glänzen. Was für eine grandiose Idee, diese Powerfrau ans Mikro zu holen! Ihre Bühnenpräsenz und das Zusammenspiel mit den Bandkollegen sind einfach fantastisch. Sie singt mit emotionaler Stärke, kann aber auch alles rausschreien, was in ihr steckt. Die Fans feierten jeden Moment und zeigten den Stellenwert der Band über Generationen hinweg.
Die abseits des Gesangs recht schüchterne Emily hielt sich mit Ansagen zurück, suchte aber durchaus das Bad in der Menge und ließ sich auf Händen tragen. Mike hingegen formulierte eine Liebeserklärung an die Ringrocker in deutscher Sprache und man spürte seine Erleichterung, dass die Magie des Festivals noch immer wirkt. Im letzten Drittel gab es ein musikalisches Feuerwerk aus „Numb“, „Heavy Is The Crown“ und „Bleed It Out“, doch die Fans waren erst zufrieden, als man die Zeilen von „In The End“ im gewaltigen Chor mitsingen konnte. Zum Ende erfolgte dann ein echtes Feuerwerk über der Utopia Stage, das die Freude über diesen genialen Gig in stimmungsvolle Bilder fasste.
Credit: Rainer Keuenhof
Wer bis jetzt hier geblieben war, um danach noch Limp Bizkit zu sehen, hatte kaum eine Chance. Es war eine logistische Leistung, das Publikum zu den anderen Bühnen bzw. zum Ausgang zu leiten. Da hat es auch nichts genützt, den Auftritt der Nu Metaller aus Kalifornien noch um 15 Minuten zu schieben. 25 Minuten zum Übergang reichten einfach nicht aus. Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich die Eindrücke aus der Ferne nicht wirklich überzeugten, aber vermutlich musste man mitten in der Menge stehen, um den Set zu würdigen. Also besser schnell zum Ausgang und ab in die Federn. Es werden ja noch zwei intensive Tage folgen.
Übrigens wurde gestern blink-182 als erster Headliner für Rock am Ring 2027 enthüllt. Der Moment sorgte für pure Gänsehaut bei den Fans und markierte den Auftakt zum kommenden Festivaljahr. Für die kalifornischen Pop-Punk-Ikonen wird es zugleich ein historischer Auftritt: 2027 feiern sie ihr lang erwartetes Debüt bei Rock am Ring, das vom 4.–6. Juni 2027 stattfinden wird.
ROCK AM RING 2026 vom 5. bis 7. Juni – LINKIN PARK als Headliner!
Unter tosendem Applaus und begleitet von einer spektakulären Feuerwerks- und Lasershow wurde LINKIN PARK soeben während des laufenden Festivals als erster Headliner für Rock am Ring 2026 angekündigt – ein Gänsehautmoment für die Geschichtsbücher.
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Das Datum für den Vorverkaufsstart für 2026 steht ebenfalls bereits fest. Der Ticketverkauf beginnt am Dienstag, den 10. Juni 2025 um 12:00 Uhr – in einer limitierten Early-Bird-Preisstufe für 179 Euro.
Mike Shinoda, Brad Delson, Phoenix, Joe Hahn, sowie die neuen Mitglieder Emily Armstrong [von der von Kritikern gefeierten Band Dead Sara] als Co-Sängerin und Colin Brittain [Songwriter/Produzent für G Flip, Illenium, One OK Rock] als Schlagzeuger – präsentieren ihre erste brandneue Musik seit sieben Jahren.
Die kultige Band hat eine Flut von Leckerbissen für ihre Fans: eine neue Single und ein Video für „The Emptiness Machine“, sowie die Ankündigung von sechs kommenden Arena-Shows in Los Angeles, New York, Hamburg, London, Seoul und Bogota als Teil der From Zero World Tour. Der exklusive Vorverkauf für den LP Underground Fanclub begannam 6. September und der allgemeine Verkauf am 7. September. Mehr Infos gibt es auf LinkinPark.com.
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Diese Überraschungen läuten die Ankunft von LINKIN PARKs erstem Album seit 2017, FROM ZERO, am 15. November ein.
Unerwartet trafen sich Shinoda, Delson, Farrell und Hahn in den letzten Jahren im Stillen wieder. Anstatt zu versuchen, die Band neu zu starten, wollten sie einfach mehr Zeit miteinander verbringen und die Kreativität und Kameradschaft wiederfinden, die seit dem College den Kern ihrer Freundschaft ausmachen. Während dieser Zeit luden sie verschiedene Freunde und Kollegen ins Studio ein; unter den Gästen fanden sie eine besondere Verwandtschaft mit Armstong und Brittain. Eine natürliche Chemie zog diese Musiker in ihren Sog, als sie immer mehr Stunden im Studio verbrachten. Es war der Sound von Musikern, die ihr Leben lang dabei waren, die unbändige Energie eines Neuanfangs wiederzuentdecken. In dieser Zeit wurde FROM ZERO geboren.
Über die neue Ära sagte Shinoda: „Vor LINKIN PARK war unser erster Bandname Xero. Dieser Albumtitel bezieht sich sowohl auf diesen bescheidenen Anfang als auch auf die Reise, die wir gerade unternehmen. Klanglich und gefühlsmäßig geht es um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – unser typischer Sound, aber neu und voller Leben. Es wurde mit einer tiefen Wertschätzung für unsere neuen und langjährigen Bandkollegen, unsere Freunde, unsere Familie und unsere Fans aufgenommen. Wir sind stolz auf das, was LINKIN PARK im Laufe der Jahre geworden ist, und freuen uns auf die Reise, die vor uns liegt.“
„The Emptiness Machine“ kanalisiert die DNA von LINKIN PARK, macht sich die explosive Energie der Band zunutze und bewahrt die Markenzeichen ihres sofort erkennbaren und unnachahmlichen Sounds. Shinodas hypnotische Melodien gehen über verzerrte Riffs und kopfnickende Drums in Armstrongs mitreißenden Refrain über – eine wandelbare und eingängige Hymne.
Je mehr wir mit Emily und Colin arbeiteten, desto mehr genossen wir ihre Weltklasse-Talente, ihre Gesellschaft und die Dinge, die wir schufen“, erklärt Shinoda. Wir fühlen uns mit dieser neuen Besetzung und der lebendigen und energiegeladenen neuen Musik, die wir zusammen gemacht haben, wirklich gestärkt. Wir verweben die klanglichen Berührungspunkte, für die wir bekannt sind, und erforschen immer noch neue.“
Letztlich will die Band mit FROM ZERO die reinste Energie ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nutzbar machen. Die neue Ära hat offiziell begonnen.
FROM ZERO WORLD TOUR 2024
11. September 2024 | Kia Forum – Los Angeles, CA
16. September 2024 | Barclays Center – New York, NY
22. September 2024 | Barclays Arena – Hamburg, Deutschland
24. September 2024 | The O2 – London, UK
28. September 2024 | INSPIRE Arena – Seoul, Südkorea
11. November 2024 | Coliseo Medplus – Bogota, Kolumbien
Ausverkauft! 16.000 Fans wollen Linkin Park sehen und hören.
Um 20.00 Uhr startet die Vorgruppe „Of Mice & Men“. Eine Metalcore-Band aus Kalifornien. Sie heizen das Publikum gut an und es gibt jede Menge Begeisterte, die intensiv mitrocken. Sie sind sicherlich schon einigen durch ihren Auftritt bei „Rock am Ring 2014“ bekannt.
Dann kommt das lange Warten, die Umbauphase.
Gegen 21.15 Uhr kommen sie auf die Bühne: LINKIN PARK!
Was soll man groß erklären, wer sie sind und welche Art von Musik sie machen.
Sechs Musiker voll Power, die sich die Musikrichtungen Metal, Crossover, Electro, Rock und Pop zu eigen gemacht haben.
Sänger Chester Bennington überzeugt nicht nur mit seiner kraftvollen und kontrastreichen Stimme sondern auch seiner Nähe zum Publikum. So sucht er immer wieder den direkten Kontakt zu den Fans. Mastermind, Sänger, Rapper, Keyboarder und auch noch Gitarrist Mike Shinoda steht ihm in nichts nach. Auch er lässt es sich nicht nehmen immer wieder in die Barriere zu verschwinden.
Rockige Songs wie „Guilty All The Same“ vom aktuellen Album The Hunting Party, „Papercut“ und der Kracher „One step Closer“, welcher den internationalen Durchbruch der Band ebnete, zeigen die harte Seite der Band. Song wie „Blackout“, „Runaway“ und „Burn it Down“, die etwas andere Version vom Hitstürmer „Castle of glass“ und „Robot Boy“ zeigen Seiten der Band, die von vielen Fans der frühen Alben weniger bekannt sind. Stilmittel aus dem Electro-Genre und Dubstep Anteile sind heutzutage genau so vorzufinden wie bekannte Klangwände aus verzerrten Gitarren.
Das Publikum selbst ist so gemischt wie bei wenigen Konzerten. Kids der „neuen“ Linkin Park, die Generation die mit den ersten Alben um die 2000er aufgewachsen sind und nicht zuletzt die gemischte Masse der „Radio-Fans“. Dementsprechend trifft man vor Ort Menschen zwischen 12 und 50. Und teils sind es auch die Mütter, die tanzend auf dem Rang mitgehen, während die Kinder die Show verhalten aber doch fasziniert verfolgen.
Das Medley, welches die Balladen „Leave Out All the Rest“, Shadow of the Day“ und „Iridescent“ vereint, zeigt auf puristische Weise, wie geschickt die Band mit Melodien und Ohrwürmern die Fans, und vor allem die weiblichen, fasziniert und zum Träumen bringt. DJ Jo Hahn zeigt in seinem Solospot, was er mit Plattenspielern, Samples und Keyboards so alles kann und mischt diverse Songs in ein großes Klangschauspiel gepaart mit einer Lasershow.
Nicht nur bei den diversen Medleys fällt auf, dass dies kein Konzert in klassischer Art ist. Es wirkt eher wie ein großes, konzeptionelles Gesamtwerk. Wie ein gutes Buch gibt es Spannungsbögen, ruhige Passagen, wilde Raserei und am Ende ein Feuerwerk in Form der größten Hits der Band wie „What I´ve Done“ „New Divide“ und „Bleed it Out“. Letzteres zieht nochmal alle Energie der Band und des Publikums zusammen und lässt den Abend mit einem Knall abschließen.