Das Scandifolk-Traumpaar Tina Dico und Helgi Jonsson erzählte in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen die Geschichte ihrer Liebe. Hier findet ihr unsere Fotogalerie von diesem ganz besonderen Abend. Credit: Atelier3Bären
VOLBEAT – bestehend aus Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug) und Kaspar Boye Larsen (Bass) – haben unlängst ihr neuntes Studioalbum God Of Angels Trust angekündigt. Es erscheint am 6. Juni über ihr langjähriges Label Vertigo/Universal. Passend dazu werden die Dänen den Sommer über auf große Tour gehen. Die „Greatest Of All Tours Worldwide“ verspricht legendäre Shows – alle weiteren Termine und Details unten!
Inzwischen hat die Band außerdem das Video zu „In the Barn of the Goat Giving Birth to Satan’s Spawn in a Dying World of Doom“ veröffentlicht. Michael Poulsen verrät die Entstehungsgeschichte des Songs: „Ich hatte einen Riesenspaß beim Schreiben dieser Texte. Es geht um die Ausgestoßenen und gefallenen Engel Gottes – all jene, die aus dem Himmel verbannt wurden. Und mir wird aufgetragen, sie in einem riesigen Wagen zu sammeln und in eine Scheune zu bringen.“ Er führt weiter aus: „Dort findet ein Ritual statt, bei dem die gefallenen Engel geopfert werden, um Satans Brut eine Armee für ein neues dunkles Königreich zu erschaffen. Anstatt meine Liebste zu einem Kinoabend einzuladen, sage ich also: ‚Ich habe da was Besseres für dich. Du musst unbedingt sehen, was in dieser Scheune abgeht… wir sind eingeladen, die Geburt von Satans Nachkommen mitzuerleben und zuzusehen, wie die Welt untergeht. Klingt doch nach einem spannenden Abend, oder?‘“
Er gibt zu: „Manche werden sich die Lyrics durchlesen und denken: ‚Was stimmt mit dem Typen nicht?‘ Aber hey, das ist alles nur zum Spaß – wie ein trashiger Horrorfilm. Oder etwa nicht?“ Horrorfilm hin oder her – der Song ist der Hammer!
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Mit „God Of Angels Trust“ wirft die Band alle songwriterischen Regeln über Bord. Volbeat, die als nicht-amerikanische Band einen Rekord von zehn Nummer-1-Hits in den Billboard Mainstream Rock Charts halten, haben sich bewusst von Konventionen gelöst und neue kreative Wege beschritten.
„Früher habe ich mir viel Zeit für das Songwriting genommen und jeden Aspekt der Songs bis ins Detail durchdacht“, sagt Michael Poulsen. „Dieses Mal wollte ich ein Volbeat-Album ohne übermäßiges Grübeln schreiben. Keine Regeln, keine Strukturen – ich kann mit einem Refrain anfangen oder einfach Strophe auf Strophe stapeln. Alles ist erlaubt.“
Poulsens Begeisterung, Konventionen zu durchbrechen, ist in „God Of Angels Trust“ spürbar, einem druckvollen, knackigen Album, das unbestreitbar Volbeat ist – mit der gewohnten powervollen Mischung aus eingängigen Melodien und frischer, metallischer Energie.
Im Sommer 2024 begann Poulsen mit der Arbeit an den Songs für den Nachfolger von „Servant of the Mind“ (2021), während Volbeat sich eine einjährige Tourpause gönnten. Poulsen nutzte die Zeit zur Erholung nach einer Kehlkopf-OP und tourte mit seiner Death-Metal-Band Asinhell. Doch der kreative Drang ließ ihn nicht los: Innerhalb von nur drei Wochen entstand die erste Hälfte des neuen Albums – ein Song pro Session.
Als sich die Sessions weiterentwickelten, folgte die Band ihrer Intuition und begann, mehr klassische Rock-Songs zu schreiben, die auf traditionellen Elementen basierten. Im Herbst 2024 ging es mit Langzeit-Produzent Jacob Hansen ins Studio. Statt auf Perfektionismus zu setzen, spielte die Band das Album live ein, mit so wenigen Takes wie möglich – roh, direkt, ungefiltert. Das Ergebnis ist ein Album, das Volbeat in Höchstform zeigt – und gleichzeitig neue Wege beschreitet.
Für die Lead-Gitarrenparts gab es keine Zweifel: Flemming C. Lund, der aktuell mit Volbeat tourt und mit Michael Poulsen in Asinhell spielte, war die perfekte Wahl. Nur 13 Tage, nachdem die Band mit Jacob Hansen ins Studio ging, war das Album fertig. Dass Volbeat ein komplettes Album in gerade einmal fünf Wochen geschrieben und aufgenommen haben, ist beeindruckend. Doch was „God Of Angels Trust“ wirklich außergewöhnlich macht, ist die Tiefe, Vielseitigkeit und Fülle, die man sonst nur von Alben kennt, die zehnmal so lange in der Mache waren. Ein solcher kreativer Kraftakt erfordert absolute Konzentration, einen unerschütterlichen Flow und das Vertrauen, dem eigenen Instinkt zu folgen.
„In gewisser Weise fühlt es sich an, als hätten wir einen Kreis geschlossen,“ erklärt Michael. „Wenn du über lange Zeit einen Kreis zeichnest, kommst du irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurück – und genau so fühlt es sich jetzt an. Ich habe Operationen hinter mir, Besetzungswechsel und all diese Herausforderungen. Aber jetzt fühlt es sich wie eine Wiedergeburt an. Es ist nicht unser neuntes Album – es fühlt sich an, als würden wir gerade erst anfangen. Und das ist ein unglaublich erfrischendes Gefühl.“
Ab Juni kehren Volbeat auf die Bühne zurück und gehen mit ihrer „Greatest Of All Tours Worldwide“ auf große Reise durch Kanada, die USA, Europa und Großbritannien. Los geht’s mit einer Co-Headliner-Tour mit Three Days Grace und Special Guests Wage War, gefolgt von US-Shows mit Halestorm und The Ghost Inside sowie einer Europa- und UK-Tour mit Bush und Gel. Die vollständigen Tourdaten gibt’s unten.
“GOD OF ANGELS TRUST” TRACK LISTING:
„Devils are Awake“
„By a Monster’s Hand“
„Acid Rain“
„Demonic Depression“
„In the Barn of the Goat Giving Birth to Satan’s Spawn in a Dying World of Doom“
„Time Will Heal“
„Better Be Fueled than Tamed“
„At the End of the Sirens“
„Lonely Fields“
„Enlighten the Disorder (By a Monster’s Hand Part 2)“
ERHÄLTLICHE FORMATE:
180g schwarzes Vinyl
„Grandma’s Wallpaper“ Vinyl – Exklusiv auf volbeat.dk
„Lamplight Glow“ Vinyl – Exklusiv auf den Websites von Republic Records/Universal Music
„Mystery Color“ Vinyl – Exklusiv bei unabhängigen Händlern
„Glow-in-the-Dark“ Vinyl – Exklusiv bei EMP
„Oxblood“ Vinyl – Exklusiv bei Revolver
“Red and White Danish Flag” Vinyl – Nur in Dänemark erhältlich
Limitierte Kassette
CD
Deluxe Hardcover-Book-CD mit erweitertem Artwork
VOLBEAT ON TOUR:
2025 EU/UK HEADLINER TOUR MIT SPECIAL GUESTS BUSH + WITCH FEVER:
18. September – Herning, DK – Jyske Bank Boxen
19. September – Kopenhagen, DK – Royal Arena
20. September – Kopenhagen, DK – Royal Arena
23. September – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
24. September – Antwerpen, BE – Sportpaleis
26. September – Stuttgart, DE – Hanns-Martin-Schleyer-Halle (ausverkauft)
27. September – Köln, DE – LANXESS Arena (ausverkauft)
28. September – Oberhausen, DE – Rudolf Weber-ARENA
30. September – Wien, AT – Wiener Stadthalle (ausverkauft)
01. Oktober – Wien, AT – Wiener Stadthalle
03. Oktober – Prag, CZ – O2 Universum
04. Oktober – Berlin, DE – Uber Arena (ausverkauft)
06. Oktober – München, DE – Olympiahalle (ausverkauft)
07. Oktober – München. DE – Olympiahalle
08. Oktober – Frankfurt, DE – Festhalle (ausverkauft)
10. Oktober – Leipzig, DE – QUARTERBACK Immobilien Arena (ausverkauft)
11. Oktober – Hamburg, DE – Barclays Arena (ausverkauft)
13. Oktober – Warschau, PL – COS Torwar
15. Oktober – Tampere, FI – Nokia Arena
17. Oktober – Stockholm, SE – 3Arena
18. Oktober – Oslo, NO – Unity Arena
19. Oktober – Göteborg, SE – Scandinavium
21. Oktober – Hannover, DE – ZAG Arena (ausverkauft)
22. Oktober – Rotterdam, NL – Rotterdam Ahoy
23. Oktober – Esch-Sur-Alzette, LU – Rockhal
25. Oktober – Zürich, CH – Hallenstadion
28. Oktober – Bilbao, ES – CUBEC – Bilbao Exhibition Centre
30. Oktober – Barcelona, ES – Sant Jordi Club
31. Oktober – Madrid, ES – Palacio Vistalegre
02. November – Paris, FR – Zénith Paris – La Villette
Die dänischen Progressive Metaller von VOLA gehören zu den Aufsteigern des vergangenen Jahres. Ihr Album „Witness“, das vor gut einem Jahr erschien, war der bisherige Höhepunkt ihrer Diskographie und überzeugte mit einem gelungenen Stilmix aus Progressive Rock, modernem Elektro, Industrial und Extreme Metal. Markenzeichen sind die klaren und emotionalen Gesangslinien von Asger Mygind, die auch gerne mal aggressiv durchbrochen werden.
Der neue Release „Live from the Pool“, der als CD/Blu-ray erscheint, ist ein atmosphärisches Meisterwerk, das genau zur richtigen Zeit in den Handel kommt. Hier konnte man nämlich die Qualitäten aus drei hervorragenden Alben in einem Konzert zusammenfassen, das seinesgleichen sucht.
Im September 2021 spielten VOLA eine intime Streaming-Show in einer atemberaubenden Live-Umgebung. „Live From The Pool“ fand im Schwimmbad des verlassenen Militärlagers Auderød auf Nordseeland in der Nähe von Kopenhagen statt. Das von dem weltberühmten Architekten Henning Larsen entworfene Gebäude ist heute Teil des Auderød-Naturparks. Ein Ort, an dem die Natur auf die Geheimnisse eines ehemaligen Militärstützpunktes trifft, der darauf wartet, erkundet zu werden.
Die Show bietet unglaubliche Performances aus ihrem Backkatalog, darunter „Alien Shivers“, „Stray The Skies“, „Whaler“, „Ghosts“ sowie Songs aus ihrem aktuellen Album. Das Ambiente des verlassenen Schwimmbeckens, das zum Teil von der Natur zurückerobert wurde, verleiht der Show die Düsterheit von Lost Places. Die mystische Lightshow mit Laser- und Stroboskop-Effekten gibt eine beeindruckende Atmosphäre dazu.
Bassist Nicolai Mogensen sagt zur Show: „Die Idee zu ‚Live From The Pool‘ entstand in einer Zeit, in der es besonders schwer war, eine Band mit einer internationalen Fanbase zu sein. Da die Covid-19-Pandemie Live-Shows und Tourneen praktisch unmöglich machte, waren wir gezwungen, sorgfältig und kreativ darüber nachzudenken, wie wir unsere Zuhörer auf neue Weise erreichen können. Wir wollten etwas Spektakuläres machen, das nicht wie ein Kompromiss aussah – und mit viel Hilfe von talentierten Leuten ist es uns gelungen, ein außergewöhnliches Online-Konzerterlebnis zu schaffen. […] Wir haben das gesamte Konzert, das sowohl neues als auch altes Material enthält, in einem verlassenen Hallenbad mit fünf Kameras und einer Drohne gefilmt, wobei die Szenerie von einer wunderschönen Lichtinstallation beleuchtet wurde, die von dem dänischen audiovisuellen Künstlerkollektiv Vertigo speziell für diese Show angefertigt wurde.“
Wer diese fantastische Band bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte sich von dem Live-Release überzeugen lassen. Visuell und auditiv ist das Konzert ein Hochgenuss, der sowohl Fans der härteren Klänge von Opeth und Porcupine Tree, aber auch des Artrock von Riverside und Anathema beglücken wird. Hier werden die besten Elemente der progressiven Genres unter einen Hut gebracht. Chapeau!
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