Fotos von der „Nacht der Musicals“ in Trier, Europahalle, 21.1.2026
Am 21. Januar 2026 gastierte die großartige Revue „Nacht der Musicals“ in der Europahalle Trier. Hier unsere Fotos – Credit: Dietmar Schmitt
Am 21. Januar 2026 gastierte die großartige Revue „Nacht der Musicals“ in der Europahalle Trier. Hier unsere Fotos – Credit: Dietmar Schmitt
Nach fast einem Jahr Wartezeit können Musical Fans jetzt endlich den zweiten Teil des Hit-Musicals WICKED auf der großen Leinwand erleben. Und auch das dazugehörige Album läuft mit Sicherheit bei vielen Fans schon rauf und runter. Darauf findet man natürlich die altbekannten Lieder aus der zweiten Hälfte wie „Wonderful“, „As Long As You’re Mine“, „No Good Deed“ oder „For Good“, aber auch zwei neue Lieder: „No Place Like Home“ und “ The Girl In The Bubble“ haben einen Weg in den Film und damit auch auf den Soundtrack gefunden.
Selbst bei den schon bekannten Liedern wurden Änderungen vorgenommen, so ist „Every Day More Wicked“ jetzt ein eigenständiges Lied und nicht mehr Teil von „Thank Goodness“. Auch in anderen Songs gab es leichte Änderungen im Film, an die sich die Musical Fans teilweise erst mal gewöhnen müssen.
Wie schon im ersten Teil begeistert „Wicked: For Good“ mit fantastischen Stimmen, sowohl im Hauptcast wie auch im gesamten Ensemble. Herausragend sind dabei unter anderem die Vocals von Cynthia Erivo, die in ihren beiden Solosongs „No Good Deed“ und „No Place Like Home“ wirklich jeden emotional mitreißen kann. Auch in ihren Duetten mit Jonathan Bailey oder Ariana Grande sind wunderschöne Harmonien zu hören.
Ein besonderes Highlight für mich und wahrscheinlich auch viele andere Zuschauer und Zuhörer ist das Lied „For Good“, welches die besondere Freundschaft zwischen Glinda und Elephaba thematisiert und als Namensgeber für den zweiten Teil dient. Die Stimmen von beiden Schauspielern transportieren darin viele Emotionen und es ist sicher nicht jedes Auge trocken geblieben. Außerdem dient es nicht nur auf der Leinwand als Abschied einer jahrelangen Freundschaft, sondern auch auf dem Soundtrack ist es das letzte Lied.
Fazit: Das lange Warten auf den zweiten Teil des Films hat sich definitiv gelohnt und der Soundtrack enttäuscht alte und auch neue Fans nicht.
Nach gut zwei Jahrzehnten auf den größten Musicalbühnen bahnte sich WICKED zum Jahresende endlich den Weg auf die große Leinwand. Während Teil 1 des von Universal Pictures produzierten Zweiteilers hierzulande am 12. Dezember Premiere feierte, erschien der dazugehörige Soundtrack schon am 22. November. Ikonische Songs aus dem Musical wie „Defying Gravity“, „Popular“, „Dancing Through Life“ und auch „The Wizard And I“ machen das dazugehörige Album zum Soundtrack-Highlight der Saison.
Interpretiert werden die Kompositionen des GRAMMY- und Oscar-Gewinners Stephen Schwartz vom stimmgewaltigen Cast: Neben der vielfach prämierten Broadway-Sensation Cynthia Erivo, die in Wicked die Rolle der Elphaba übernimmt, spielt auch US-Pop-Queen Ariana Grande eine Schlüsselrolle vor der Kamera und am Mikrofon. Im Film übernimmt die mehrfache GRAMMY-Gewinnerin die Rolle der Glinda.
Für mich war 2024 definitiv ein WICKED-Jahr, denn ich habe im Sommer zunächst das Musical in London sehen dürfen, war (natürlich) mit der Familie im Film und durfte den ganzen Dezember hindurch – weil Frau und Tochter begeisterte Fans sind – den Soundtrack immer mal wieder in voller Lautstärke hören.
Darum lasse ich zur Review auch die 17jährige Expertin zu Wort kommen, die mir Folgendes geflüstert hat:
Der Soundtrack erzählt einen Großteil der Geschichte, weswegen es immer wieder auch kurze Gesprächsfetzen zwischen den Songs gibt. Das erleichtert die Einordnung der Stücke zur Handlung enorm. Das Ensemble begeistert mit seinen Interpretationen und den Harmonien. Die bereits bekannten Songs aus dem Broadway Musical wurden ohne viele Änderungen übernommen, was Fans des Originals sicherlich freuen wird.
Bemerkenswert sind die starken Stimmen aller Schauspieler*innen. In vielen Fällen wurden die Vocals an die Rolle angepasst, sodass Ariana Grande beispielsweise nicht ihrer Pop-Stimme auspackt, sondern sehr klassisch singt. Das starke Orchester greift die musikalische Themen der einzelnen Lieder immer wieder auf, wobei eins klar sein muss: Es handelt sich nur um die Hälfte der Stücke vom Broadway Musical, da der Film zunächst nur die Handlung bis zur Bühnenpause abdeckt. Teil zwei folgt im nächsten Jahr.
Fazit: Ein Fest für Musicalfans. Der Film sowieso, aber auch am Soundtrack kann man seine Freude haben!