Was der Bluesrock-Gitarrist, Sänger, Songwriter, Komponist und Texter aus New York im Vierteljahrhundert seit Karrierestart veröffentlicht hat, kann ganze CD-Regale füllen. Nicht nur seine Solo-Veröffentlichungen, auch die Projekte mit Beth Hart und Black Country Communion sind Legion. Je nach Zählweise sind es über fünfzig Alben aus seiner Feder. Ob er nun Blues-Klassiker covert oder eigene Werke interpretiert – sein Gitarrenspiel ist einfach göttlich. Und auch seine Vocals hat man inzwischen im Ohr.
Fotocredit: Haluk Gurer
Das neue Album ist mal wieder ein Gesamtkunstwerk – beginnend mit dem grandiosen Cover, das eine sich öffnende Tür zeigt, die aus der Dunkelheit ins Licht führt. Es ist sein stilistisch vielfältigstes und emotional eindrucksvollstes Werk. Die zehn Songs umfassende CD/LP umfasst diverse Genres und verbindet globale Einflüsse mit tiefgründigem Songwriting und natürlich Bonamassas charakteristischer Gitarrenkunst.
Zeitgleich mit dem Album-Release veröffentlichte Bonamassa die neue Single „Broken Record“ – eine eindringliche, langsam glühende Meditation über Widerstandsfähigkeit, Reflexion und die emotionale Last langer Wege. Mit seinem grüblerischen Arrangement und den introspektiven Texten offenbart der Track eine weitere Seite von Bonamassas sich ständig weiterentwickelndem künstlerischem Schaffen: “I’ve been lost in the wilderness / For too long, too long / Singing the same old song.”
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„Breakthrough“ wurde von seinem langjährigen Weggefährten Kevin Shirley (Iron Maiden, Journey, The Black Crowes) produziert und in Los Angeles, Nashville und Griechenland aufgenommen. Es zeigt Bonamassa in seiner furchtlosesten Form, wie er sich über seine Blues-Wurzeln hinauswagt und sich ganz einer weiten Palette an Klängen und Geschichten hingibt. Von Texas Swing und Singer-Songwriter-Intimität bis hin zu schwungvollem Rock und funky Soul vereint das Album alles, was er im Lauf seiner Karriere perfektioniert hat.
„Trigger Finger“ war die vierte Single-Veröffentlichung und folgt auf den Titeltrack, eine gefühlvolle und erhebende Hymne der Transformation. Davor erschienen das stimmungsvolle, introspektive „Shake This Ground“ und das warme, groove-betonte „Still Walking With Me“. Jede dieser Singles präsentiert eine andere Facette von Bonamassas sich immer weiter entwickelndem künstlerischem Schaffen.
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Es gibt viel Gitarrenpower, aber auch gefühlvolle Balladen. Trotz der exorbitanten Soli vergisst Bonamassa nicht den erzählenden Charakter seiner Songs. Das macht seine Musik seit vielen Jahrzehnten aus.
Storm Orchestra bewegt sich paradoxerweise in einem Raum, der mit Gegensätzen ringt, um sie in einem glorreichen Juwel zu vereinen. Licht und Dunkelheit, Euphorie und Schwere, Glamour und Aggression werden mit einer verlockenden Aura verschmolzen. Es ist eine Musik, die für Stadien gemacht ist, aber die Menschen direkt anspricht. Sie verbindet die Ansteckungskraft von Nothing But Thieves, die fesselnde treibende Kraft von Royal Blood und die melodische Ambition von Muse.
Die drei Pariser haben sich in den letzten Jahren durch den Untergrund der Stadt geschlängelt und ihn erleuchtet. Das Trio aus Maxime Goudard (Gesang, Gitarre), Adrien Richard (Bass) und Loïc Fouquet (Schlagzeug) gilt seit der Veröffentlichung ihrer selbstbetitelten Debüt-EP im Jahr 2020 als eine Perle in der französischen Alternativszene.
Die neue Single „Superplayer“ zieht eine ironische Parallele zwischen Beziehungen und dem Thema Sport. Zu den Klängen einer entschlossenen, energiegeladenen Melodie wird ein Paar manchmal als ein unzertrennliches, unbesiegbares Team gesehen, manchmal als ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, der anderen Hälfte die beste Version von sich selbst zu liefern, um diesen Paar-Teamgeist zu erhalten.
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„Ich habe die zweite Strophe dieses Songs geschrieben, und die lustige Geschichte ist, dass ich Fußballfan bin“, sagt Fouquet. „Bei der Bridge haben wir etwas anderes ausprobiert, weil wir das Gefühl hatten, dass wir eine Stadionatmosphäre zum Mitsingen gebrauchen könnten. Ich bin ein großer Fan von Newcastle United. Ich war schon in Newcastle und habe Spiele in Paris und London gesehen. Also haben wir auf der Bridge einen berühmten Gesang angestimmt. Wenn man genau hinhört, erkennt man ihn vielleicht wieder.“
Diesen Monat wurde die Band als Teil von Amazons „Ones to Watch“ für die Serie 2025 ausgewählt. Die Band lieferte eine Version von Nelly Furtados „Maneater“ mit ihrer eigenen Grandiosität, die sie in den Track einstreute.
Storm Orchestra haben bereits drei Singles veröffentlicht, die auf „Get Better“ enthalten sind. „Crush the Mirrors“ zeigt die härtere und dunklere Seite ihres Arsenals und wird von Bertrand Poncet – der auch das Album produziert hat – von den französischen Hardcore-Pop-Punk-Crossover-Helden Chunk! No, Captain Chunk! unterstützt, der dem hymnischen Stück seine gutturalen Vocals leiht. „Der Ton, das Thema und die allgemeine Stimmung sind düsterer; ich würde sogar sagen, dass es eine innere Gewalt gibt“, sinniert Fouquet.
„Drummer“ beschäftigt sich mit dem Klischee des Rock-Schlagzeugers, der als wildes, partyfreudiges, unaufhaltsames Wesen dargestellt wird. Goudards Sichtweise als Sänger, dessen zerbrechliche, sensible Persönlichkeit im Gegensatz zu der seines Schlagzeugers steht. Es drückt seinen Wunsch aus, das Leben wie ein Schlagzeuger zu leben, mit all dem Drama, das damit verbunden ist. Liest man zwischen den Zeilen, so beschreibt der Song ein verherrlichtes wildes Leben, das tiefe emotionale Wunden verbirgt. In dem schimmernden „Bright Soul“ spricht Goudard über seine Angst, seine dunkle Seite über die Person, die er sein möchte, zu stellen.
Angetrieben von ihren hochintensiven Liveshows verkaufen sie nun die Clubs in ganz Frankreich aus. Goudard meint: „Wir kommen immer mit dem größten Lächeln und einer verrückten Ladung Energie zu einer Show. Wir wollen, dass die Leute Energie tanken, Dampf ablassen und Lust auf mehr bekommen. Wir sind immer direkt nach dem Set erschöpft; wenn nicht, ist etwas schief gelaufen!“
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„Get Better“ berührt gesellschaftliche Themen, Beziehungen und die inneren Kämpfe, die wir alle haben, zusammen mit der dunklen Seite der eigenen Persönlichkeit. „Für mich hängt das alles zusammen“, erklärt der Sänger. „Die Gesellschaft macht uns verletzlich, also brauchen wir Liebe, um uns bei Verstand zu halten. Alles ist also nur ein Teil eines großen Puzzles.“
Storm Orchestra befindet sich an diesem Ort zwischen unserer „Maske“ und den komplexen Emotionen, die durch unser Gehirn kaskadieren. „Das Album repräsentiert den inneren Kampf“, sagt Goudard. Er fügt hinzu: „Morgens bist du wütend auf die Gesellschaft, aber du sagst dir: ‚Ich muss einen guten Tag haben, also höre ich mir einen Partysong an, um mich zum Lächeln zu bringen‘, und es ist dieser Kampf in uns. Es ist ein innerer Kampf.“
Sie haben auf Festivals brilliert, auf einer Deutschlandtournee im September mit Lonely Spring die Massen in ihren Bann gezogen und im vergangenen November im Vorprogramm von Black Stone Cherry die große Bühne des Pariser L’Olympia gespielt.
Selten wurde die Komplexität unserer Kämpfe, die sie in „Bright Soul“, „Drummer“, „Crush the Mirrors“, „Tear Myself Down“ und „Get Back in Time“ ansprechen, zusammen mit dem gesellschaftlichen Gewicht von Titeln wie „We Will Be The Last“, „Our Victory“ und „Cut Loose, Somehow“, mit einer derartigen viszeralen und üppigen Wirkung verpackt – Storm Orchestra ist hier, um eure neue Lieblingsband zu werden.
Die 2007 gegründete Band DeWolff aus den Niederlanden hat ein Faible dafür, sowohl ihre Musik als auch das Artwork der Alben sehr retro wirken zu lassen. So wird jedes Werk ein Fest für Freunde handgemachter Musik. Die Mischung aus Psychedelic und starkem Blueswock weiß immer wieder neu zu überzeugen.
Das aktuelle Album trägt den Titel „Muscle Shoals“, benannt nach einer Stadt in Alabama. In den 60er Jahren wurde sie mit Hilfe zweier Aufnahmestudios, dem FAME und dem Muscle Shoals Sound Studio, zum Herz und zur Heimat des Soul of America. Dort haben Aretha Franklin, Wilson Picket und Etta James aufgenommen. Später waren Cher, die Stones, Bob Dylan und The Black Keys an Bord.
Fotocredit: Satellite June
Nun war es ein neues Abenteuer, als sich DeWolff nach Alabama begaben, um in beiden Studios aufzunehmen. „Noch bevor wir uns für Southern Rock interessierten, bekam Luka als Kind ein Album mit Southern Soul, und das meiste davon wurde bei FAME aufgenommen. Das war unsere Einführung in die Soulmusik“, sagt Sänger/Gitarrist Pablo van de Poel über seinen Bruder. „Wir haben nicht mit James Brown angefangen, sondern mit Leuten wie Wilson Pickett. Das Muscle Shoals Sound Studio war schon lange geschlossen, bis die Black Keys gekommen sind und ihr Album ‚Brothers‘ dort aufnahmen. Dieses Album ist eine unserer Lieblingsplatten, seit sie herauskam, also war es schon lange ein Traum, ebenfalls nach Muscle Shoals zu gehen.“
Das Album beginnt mit „In Love“, einer wirbelnden, funkigen Soul-Ode an das Fremdgehen. „Es geht darum, wenn man lange mit jemandem zusammen ist und dann einen anderen kennenlernt, der deine Welt auf den Kopf stellt, indem er die Versprechen, die du deinem Partner in einer Langzeitbeziehung gibst, in Frage stellt. Es gibt all diese Dinge, die man gerne tun würde. Es gibt eine Zeile, die lautet ‚tell me babe why can’t we meet, at the dark end of the street‘ – eine Anspielung auf Dark End of the Street, geschrieben von Muscle Shoals Songwriter Dan Penn.“
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Der grüblerische Lowdown-Soul-Funk von „Out on the Town“ wurde durch einen Roman inspiriert. „Der musikalische Teil entstand, als wir jammten, und der Text wurde von einem Buch beeinflusst, das Chris Robinson empfahl, als wir mit den Black Crowes auf Tour waren. Wir sprachen viel über Literatur, und er gab mir eine Liste von Büchern, die er sehr mochte. Eines davon war The Man with the Golden Arm von Nelson Algren. Auf jeder Seite stand ein verrücktes Zitat. Als ich den Text schrieb, lehnte er sich stark an dieses Buch an. Er beschreibt einen Haufen zwielichtiger Gestalten, die sich jeden Abend in einer Spelunke treffen und alle möglichen Dinge anstellen.“
„Let’s Stay Together“ ist einer der persönlichsten Songs, den Pablo je geschrieben hat. „Es ist der Trennungssong auf der Platte. Das hat zum Glück nicht zu einer Trennung geführt. Es ist eines der direktesten emotionalen Liebeslieder, die ich je geschrieben habe. In einer langen Beziehung macht man manchmal schwere Zeiten durch. Ich machte gerade eine durch, als wir das Album schrieben, also ist dieser Song wirklich sehr autobiografisch.“
In „Ophelia“ erschaffen sie ihre eigene mythologische Geschichte, in der Ophelia alle Geheimnisse und Lügen der Welt bewahrt. In „Truce“ geht es um den ständigen Streit in einer Beziehung und den Wunsch, nur einen Tag ohne Streit auszukommen. Auf diesem Song ist der Saxophonist Brad Guin, der früher mit Bobby Blue Bland und Clarence Carter gespielt hat zu hören. „Snowbird“ ist eine sanfte, aber epische 8-Minuten-Reise über eine Person, die von einem kalten Ort, wie einer Beziehung, flieht und nach einem wärmeren Ort sucht, und wurde auf einem LSD-Trip geschrieben, während die Jungs John Coltrane hörten.
Fotocredit: Satellite June
‚Ships in the Night‘ handelt davon, dass man denjenigen vermisst, den man liebt. Hier ist Singer-Songwriter Dylan laBlanc zuhören. „Dylan kam um sechs Uhr ins Studio, wir hatten etwas Spaß, um sieben Uhr begannen wir mit den Aufnahmen, und um acht Uhr war er wieder weg. Es war wunderschön. Wir haben es zu dritt live gesungen, in einem Raum, und es war eine ganz magische Art, das Album abzurunden.“
Der Albumabschluss „Cicada Serenade“ ist etwas ganz Besonderes. Im Mai 2024 tauchten in Alabama Milliarden von Insekten auf, die Zikaden genannt werden, eine Zikadenbrut, die alle 13 Jahre stattfindet. Dies war das erste Mal seit 1803, dass zwei Zikadenbruten gleichzeitig auftauchten. DeWolff war vor Ort, um dieses Geräusch einzufangen. „Das war sehr cool, und wir wollten das unbedingt einfangen. Vor 221 Jahren konnten die Menschen noch keine Tonaufnahmen machen, das ist also etwas ganz Besonderes.“
Starke Klanglandschaften, schwebende Melodien, harte Gitarren – wieder sind alle Markenzeichen der Band vertreten. Der charismatische Gesang von Luka und Pablo van de Poel tut sein übriges dazu. Und sie liefern hier eine Art von Konzeptalbum, das durch den Ort in Alabama zusammengehalten wird. Da, wo Musikgeschichte geschrieben wurde, gehen DeWolff den nächsten Schritt.
Die einzigartige Stimme von Beth Hart bewegte Gitarrenlegenden wie Jeff Beck, Slash, Joe Bonamassa und Buddy Guy dazu, Songs mit ihr aufzunehmen und mit ihr gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Gerade der Synergie-Effekt im genialen Zusammenspiel mit Bonamassa brachte Beth in der Blues-Szene ganz weit nach vorne. Doch sie kann auch ganz allein bestehen, ohne an Joes Rockzipfel zu hängen. Das beweist sie seit vielen Jahren mit ihren grandiosen Soloalben. Aktuell ist „You Still Got Me“ erschienen.
Die ersten beiden Titel sind Feature mit Slash und Eric Gales. Das zeigt einmal mehr Beths Stellenwert in der Szene. „Savior With A Razor“ präsentiert die Sängerin mit lasziv-düsteren Vocals, die ihr perfekt stehen. Auch „Suga N My Bowl“ lefert grandios umspielten Bluesrock. Doch das Album ist viel facettenreicher. Man nehme nur das beschwingte „Never Underestimate A Gal“. Beth Hart lässt sich halt in keine Schublade stecken.
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Sehr zu Herzen geht „Wonderful World“, das für Beths Nichte geschrieben wurde und von den Frauen in ihrer Familie inspiriert ist. Es zeigt ein sehr persönliches Songwriting und wundervollen Optimismus. Auch „Little Heartbreak Girl“ bietet eine erbauliche Botschaft der Hoffnung und Stärke, mit Beths kraftvoller Stimme, die eine ermutigende Hymne liefert.
Am stärksten ist Beth aber in perfekter Melancholie wie bei „Drunk On Valentine“ und dem Titelsong „You Still Got Me“. Damit es nicht zu sentimental wird, bilden der Countryrock von „Wanna Be Big Bad Johnny Cash“ und das hymnisch-anklagende „Don’t Call The Police“ einen energischen Gegenpol. Besonders stark berührt mich der Abschluss „Machine Gun Vibrato“, den Beth mit mystisch-heiseren Vocals interpretiert und der sich in gruseligen Klangpassagen verliert.
„You Still Got Me“ ist Beth Harts elftes Studioalbum und präsentiert sie erneut als einer der stärksten Stimmen der zeitgenössischen Musik. Diese Veröffentlichung folgt auf den Erfolg ihres 2022 erschienenen Albums „A Tribute To Led Zeppelin“, welches in Deutschland auf Platz 4 der Albumcharts landete und dem Album ‚“War In My Mind“, welches im September 2019 auf den 6. Platz der Charts einstieg. Mit „You Still Got Me“ entblößt Beth Hart einmal mehr ihre Seele und liefert ein Album, das sowohl roh als auch ermutigend ist und Themen wie Widerstandsfähigkeit, Liebe und Selbstfindung berührt. Ein weiteres Highlight in ihrem Schaffen!
Als Anathema im September 2020 ihr Auflösung in Form einer „unbestimmten Pause“ verkündeten, brach für viele Fans eine Welt zusammen. Es waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die die britische Band zu diesem Schritt zwangen. Die Szene reagierte mit Trauer auf die Nachricht, da Anathema als eine der einflussreichsten und vielseitigsten Bands im Bereich des Progressive Rock und Metal galt. Die Gruppe hatte eine treue Fangemeinde aufgebaut, die ihre emotional tiefgehende Musik und die poetischen, oft introspektiven Texte sehr schätzte.
Aber es geht weiter, wie man jetzt mit Freude feststellen kann. Die neue Band des ehemaligen Anathema-Masterminds, Sängers und Multiinstrumentalisten Daniel Cavanagh und des ehemaligen Anathema-Schlagzeugers und -Produzenten Daniel Cardoso wurde von Fans auf der ganzen Welt mit Spannung erwartet. Und sie macht keinen Hehl daraus, die Linie von Anathema fortzuführen und weiterzuentwickeln, hat man sich doch sehr offensichtlich nach dem Album „Weather Systems“ (20212) benannt, das damals mit emotionalen und epischen Klanglandschaften die tiefgreifenden persönlichen Themen der Band weiter vertiefte.
Das fast einstündige neue Album „Ocean Without a Shore“ liefert grandiose Klanglandschaften, die ganz im Artrock verhaftet sind. Der Opener „Synaesthesia“ kommt mit neun kraftvollen Minuten zwischen Melancholie und fetzigen, hart rockenden Gitarrenriffs. Ein Ausrufezeichen zu Beginn, wobei der Song auch die Titelzeile des Albums zitiert, die in der zweiten Albumhälfte einen eigenen Song bekommt.
„Ocean Without a Shore“ ist in zwei Teile gegliedert. „First Steps“ enthält fünf Songs mit kräftigem Rock-Charakter, während die vier Stücke des zweiten Teils „Learning To Fly“ teil elektronisch und zugleich hymnischer gehalten sind.
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Musik ermöglicht es, Emotionen, Gedanken und Wahrheiten zu kanalisieren, die für eine bloße Unterhaltung zu transzendent sind. Im Wesentlichen überwindet sie Barrieren und ermöglicht einen Diskurs auf einer höheren Ebene. Daniel Cavanaugh hat schon immer über seine Musik kommuniziert. Als Mitbegründer, Lead-Gitarrist und Songschreiber von Anathema hat er über drei Jahrzehnte hinweg Generationen von Fans begeistert, weltweit gefeierte Alben herausgebracht und ausverkaufte Hallen bespielt. Jetzt steht er an der Spitze von Weather Systems und macht nicht nur dort weiter, wo er aufgehört hat, sondern geht mit dem Debütalbum der Band 2024 selbstbewusst den nächsten Schritt auf seiner kreativen Reise.
„Diese Platte ist direkter, ehrlicher und kommt von Herzen“, bekräftigt er. „Es nimmt dich mit auf eine Reise mit einigen sehr persönlichen, intensiven und emotionalen Songs. Für mich ist es spirituell. Die Musik kommt von einem höheren Ort, und ich hoffe, sie berührt dich.“
Dabei ist die Nähe zu Anathema kein Zufall, denn ein großer Teil des Albums wäre vermutlich das nächste Album der Stammband geworden – und was für eins!
„Es war zu 80% eine Anathema-Platte, die wir gemacht hätten“, sagt Daniel. „Es ist definitiv eine Fortsetzung dessen, was ich gemacht habe. Ich werde eine Analogie machen: Wenn Anathema ‚Game of Thrones‘ war, dann ist Weather Systems ‚House of the Dragon‘. Es ist Teil desselben Universums, aber es ist eine neue Geschichte. Es ist anders, weil es ein bisschen schwerer ist. Ich werde immer die Anathema-Songs spielen, die ich geschrieben habe, weil ich sie so sehr liebe. ‚Weather Systems_ ist der Name unseres besten Albums – meiner Meinung nach. ‚Ocean Without A Shore‘ ist wie eine Fortsetzung.“
Das Ergebnis ist ein intensives und emotionales Album, das alles bietet, was Anathema-Fans sein vier Jahren vermisst haben!
The Cold Stares werden von der Musikwelt oft liebevoll als Südstaaten Band bezeichnet, obwohl sie ein modernes Blues-Rock-Power-Trio aus Indiana sind und damit eher im mittleren Westen angesiedelt. Nichtsdestotrotz haben Musik und Songwriting der dreiköpfigen Band eine gewisse Südstaatenqualität.
Chris Tapp und Brian Mullins gründeten die Band 2009 als Duo und veröffentlichten die ersten vier Alben in Eigenregie. Seit 2021 steht man nun bei der Mascot Label Group unter Vertrag und die Band ist mit dem Bassisten Bryce Klueh seit kurzem zum Trio angewachsen.
Das aktuelle Werk „The Southern“ ist bereits das siebte Studioalbum und zeigt neue klangliche Horizonte. Fuzz-Gitarren, Riffs nach Art von Led Zeppelin und flinke Improvisationen im Cream-Stil sind ebenso zu hören wie Anspielungen auf den Delta-Blues. „Unsere Version des Südens ist anders. Als Brian und ich jung waren, saßen wir mit den alten Jungs in der örtlichen Lodge zusammen, die spielten damals immer noch die alten Hits von Bad Company, Robin Trower und AC/DC, gemischt mit Country und Southern Rock“, sagt Tapp.
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Tapps cineastisches Songwriting ist geprägt von den Geschichten, die ihm sein Großvater erzählte; einige davon waren so wild wie der Westen im 19. Jahrhundert. Es ist nur angemessen, dass The Cold Stares auf „The Southern“ einen Song namens „Coming Home“ haben. Es ist ein klagendes, bluesiges Lied.
„Blow Wind Blow“ versprüht ein unheilvolles Classic-Rock-Gefühl mit einem Text, der von der Dust-Bowl-Ära in Oklahoma inspiriert ist. „In dem Song geht es darum, wie harte Zeiten jemanden zurück in deine Arme treiben können, damit du ihm helfen kannst“, verrät Tapp.
„Mortality Blues“ ist ein unheimlicher moderner Delta-Blues, voll von eindringlichen Südstaaten-Bildern und Themen, darunter auch ein Thema über den mythologisierten Bluesgitarristen Robert Johnson. Bei diesem Song muss Tapp an seinen Kampf gegen seine Krebserkrankung und sein Überleben denken. Eine Passage im Song lautet: „I can’t see how some folks set their mind on dying / When I’m doing my best, just to stay alive / And I can’t see how some folks set their mind set on dying / When I’m doing my best just to stay alive.“
The Southern gibt der Band die Möglichkeit ihre Südstaaten-Wurzeln zu teilen. „Als es an der Zeit war, dieses Album aufzunehmen, habe ich darüber nachgedacht, dass uns jeder dieses Southern-Rock-Etikett verpasst hat, und beschlossen, absichtlich Songs zu schreiben, die das erforschen“, sagt Sänger und Gitarrist Chris Tapp. Mission gelungen!
Musikalisch ist Joe Bonamassa gewiss eine Offenbarung, aber ich muss gestehen, dass mich in den letzten Jahren seine Vielzahl an Veröffentlichungen auch mitunter genervt hat. Klar, im Bluesrock führt kein Weg an dem Meister aus New York vorbei, aber sein grandioses und perfektes Gitarrenspiel gab nicht viel Raum für Innovation. Er stand stets im Mittelpunkt, was sich gerade bei den Live-Einspielungen bemerkbar machte.
So lobe ich mir die aktuelle Veröffentlichung „Live At The Hollywood Bowl“, die Joe Bonamassa in Begleitung eines 40köpfigen Orchesters. In diesem Setting hat man ihn bisher noch nicht erlebt – und das Ergebnis ist einfach einzigartig. Der Mitschnitt zeigt Bonamassas virtuose Mischung aus Blues und Rock, veredelt aber auch die Lieblingsstücke der Fans mit grandiosen Orchesterarrangements von einigen der besten Musiker Hollywoods – David Campbell, Trevor Rabin und Jeff Bova.
Fotocredit. Jenise Jensen
„Es gibt nur wenige Auftritte, die meine musikalische Reise mehr repräsentieren als der Hollywood Bowl. Ich zog 2003 nach Los Angeles auf der Suche nach Möglichkeiten und günstigeren Mieten als in New York City. Bei meinem ersten Auftritt im The Mint waren 5 meiner Freunde anwesend und das war alles. Seitdem haben wir viele Male im Greek Theatre gespielt, aber die Bowl war immer ein Traum. Das Orchester und die schiere Größe der Veranstaltung und des Veranstaltungsortes werde ich nie vergessen. Ich bin so dankbar, dass wir dieses besondere Ereignis in meinem Leben gefilmt haben“, so erinnert sich Bonamassa.
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Natürlich steht er trotz der Schar an Musikern mit seinen erquicklichen Soli und der markanten Stimme im Vordergrund, doch der Gesamtklang ergibt einen wirklich satten Sound – inklusive prägnanten Bläsern und Backgroundchor. Der Auftritt im Hollywood Bowl stand schon lange auf seiner Wunschliste. Es wurde ein Konzert das Bonamassas Status als führende Figur des modernen Blues-Rock weiter festigt. Die Zusammenarbeit mit einem kompletten Orchester unter der Leitung renommierter Hollywood-Orchestratoren verlieh Joes Musik eine noch nie dagewesene Tiefe und Größe und bot den Fans eine völlig neue Möglichkeit, seine Musik zu erleben.
Mir liegt die live-CD mit Blu-ray Disc vor. Neben den elf Musikstücken wird die visuelle Variante noch um ein Intro („Running“) und die Credits ergänzt. Somit kommt der Konzertfilm auf 87 Minuten Laufzeit. Es gibt ein dickes Booklet und einen hochwertigen Pappschuber für den Release. Perfekt aufbereitet.
„Modern Error“ ist das Debütalbum der UK-Band DEFECTS, die sich in den Genres Nu Metal, Metalcore und Modern Rock verortet. Frontmann Tony Maue weiß im Klargesang wie mit Growls zu überzeugen. Es wird ordentliche Härte aufgefahren, wobei die Elektronik angenehm im Hintergrund bleibt und viel Platz für Gitarren sowie vor allem die fulminante Rhythmus-Fraktion lässt.
„Modern Error“ ist zutiefst persönlich und atemberaubend roh vor Emotionen. Vom Konzept her ist es ein zutiefst kathartisches Album, das dem Sänger Tony Maue als Gefäß dient, um seine Gedanken und Ansichten über die Welt zu ordnen. Wie ein roter Faden zieht sich durch das Album, was Maue erlebt hat, wie die fünf Bandmitglieder miteinander verbunden sind und warum es in diesem Moment, genau jetzt, die richtige Zeit für diese Band ist.
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Es gibt einen Grund dafür, dass das Album so persönliche Themen hat: „Ich nutze das Songwriting eher als Ventil denn als poetisches Mittel“, erklärt Maue. Er wurde schon in jungen Jahren in ein Heim gesteckt, und dieses Trauma und die darauf folgenden Erfahrungen sind etwas, womit er seither zu kämpfen hat. „Die traumatischen Erinnerungen an die Heimunterbringung, der Verlust meiner Familie, als ich noch sehr jung war, und die Notwendigkeit, damit umzugehen und mich an diese Art von Lebensstil zu gewöhnen, waren damals brutal. Das einzige, was mir geholfen hat, und das sage ich nicht nur so, war die Musik.“
„Man hat uns immer gesagt, dass wir nach Perfektion streben sollen, aber ich glaube nicht, dass jemand perfekt sein kann. Wir sind alle in gewisser Weise fehlerhaft, aber das macht uns alle einzigartig.“ So erklärt sich vielleicht auch der Albumtitel.
Alle fünf Mitglieder haben ihre eigene Geschichte – Tony Maue (Gesang), Luke Genders (Gitarre), James Threadwell (Gitarre), David Silver (Bass) und Harry Jennings (Schlagzeug) stützen sich gegenseitig. „Modern Error“ kommt mit der Härte und Aggression von Lamb Of God und Machine Head, einem Linkin Park-ähnlichen Sinn für Melodien und einem Hauch von Bring Me The Horizon’s Furchtlosigkeit, daher.
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Trotz des schweren Themas sprüht das Album vor Vitalität, Kraft und Leidenschaft. Der Titeltrack handelt davon, wie der Planet den Bach runtergeht, „Another Heart To Bleed“ handelt von schlechten Beziehungen, „End of Days“ erkundet, wohin die Welt mit der Gier steuert und „Dream Awake“ beschäftigt sich mit dem Gefangensein in einer digitalen Realität. Die neue Single „Lockdown“ handelt von den mentalen Herausforderungen der Pandemie. Maue erklärt: „Der Text gehört wahrscheinlich zu meinen Favoriten auf dem Album, da er die Frustration gegenüber einer Regierung und den Regeln, die wir befolgen sollten, zum Ausdruck bringt.“
Neben den vorherrschenden Aggressionen gibt es auch ruhigere Passagen, beispielsweise in „Dream Awake“ und „Broken Bloodlines“. In „Recurring“ hingegen geht es heftig Deathcore-mäßig zur Sache. So bieten die fast 50 Minuten Albumlänge gehörig viel Abwechslung.
Der amerikanische Sänger und Gitarrist Quinn Sullivan veröffentlicht mit „Rise Up Children“, eine weitere Single aus seinem kommenden Album „Salvation“, das am 7. Juni über Provogue/Mascot Label Group erscheinen wird. „Ich habe Rise Up Children geschrieben, als ich über die Welt, in der wir heute leben, nachgedacht habe“, erzählt Quinn. „Es ist ein Song über junge Menschen, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, was jeden Tag mehr und mehr geschieht.“
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„Rise Up Children“ ist die jüngste in einer Reihe von Veröffentlichungen von Quinn, die seine wachsende künstlerische und emotionale Bandbreite unter Beweis stellen. Auf dem zutiefst persönlichen „Half My Heart“ setzt sich Quinn mit dem tiefen Schmerz einer Trennung auseinander und fängt den Kummer einer kürzlich beendeten Liebesbeziehung ein. In „Dark Love“ erforscht er die komplexe Dynamik einer toxischen Beziehung. Und im Titeltrack des Albums, „Salvation (Make Me Wanna Pray)“, setzt er B3-Orgel und Wah-Wah-Pedal ein, um klassischen Rock und Soul mit zeitgenössischem Flair zu verbinden.
Quinns musikalischer Werdegang ist von einer stetigen Weiterentwicklung geprägt. Sullivan, der schon in jungen Jahren für sein außergewöhnliches Gitarrentalent bekannt war, hat sich mit seinen Auftritten und der Zusammenarbeit mit einigen der größten Namen der Musikszene einen Namen gemacht.
Mit seinem letztes Album „Wide Awake“ kombinierte er musikalischen Einflüsse auf eine Weise, die seine kreativen Grenzen erweiterte. Das Album kam sehr gut an und unterstrich Quinns Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und musikalisch zu erforschen.
Seit „Wide Awake“ hat sich Quinn weiter entwickelt, seine Musik auf die Straße gebracht und neue Erfahrungen gesammelt, die seine Arbeit beeinflussen. Seine jüngste Zusammenarbeit mit dem neuen Ensemble Trouble No More, das von der Allman Brothers Band ins Leben gerufen wurde, um ihr Live-Erbe fortzuführen und ihre Musik einer neuen Generation vorzustellen, hat seine Klangpalette weiter bereichert. Diese Zusammenarbeit verleiht seiner Arbeit den Hauch der zeitlosen Seele und Tiefe der klassischen Rockmusik.
Mit seinem Prog-Projekt Ayreon stellt der Niederländer und Multiinstrumentalist Arjen Anthony Lucassen seit über einem Vierteljahrhundert immer wieder packende Mammut-Musikepen wie „Into the Electric Castle“ (1998), „The Human Equation“ (2004), „01011001“ (2008), „The Theory Of Everything“ (2013), „The Source“ (2017) und zuletzt „Transitus“ (2020) auf die Beine, die mit Blick auf Produktion, Ausstattung, die Vielzahl und das Können der Beteiligten, sowie vor allem hinsichtlich der Strahlkraft der jeweiligen Kompositionen Maßstäbe setzen.
Das Album „01011001“ ist ein Konzeptalbum, das die Geschichte einer außerirdischen Rasse namens Forever erzählt, die ursprünglich auf einem Planeten namens Y gefangen ist. Das Album setzt sich thematisch mit den Ursprüngen und dem Schicksal dieser Rasse auseinander. Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung der hochentwickelten, jedoch emotional verkümmerten Forever, die technologische Unsterblichkeit erlangt, aber dadurch auch ihre Fähigkeit zu fühlen verloren haben. Durch ihre fortschrittliche Technologie und fehlenden Emotionen hat die Zivilisation ihren Planeten Y zerstört und sucht nun nach einem neuen Zuhause. Die Forever entdecken schließlich die Erde und sehen in den Menschen eine Chance, ihre eigene Rasse zu retten. Sie manipulieren die menschliche DNA, um ihre eigene Unsterblichkeit und ihre technologischen Fähigkeiten an die Menschheit weiterzugeben. Während sich die Menschen technologisch weiterentwickeln, beginnen sie ähnliche Fehler zu machen wie die Forever, was zu einem moralischen und existenziellen Dilemma führt. Insgesamt behandelt „01011001“ Themen wie die Gefahren technologischen Fortschritts, die Bedeutung von Emotionen und Menschlichkeit sowie die zyklische Natur von Fehlern und deren Wiederholung in der Geschichte.
Das Werk wurde 15 Jahre später mit fünf ausverkauften Vorstellungen im niederländischen Tilburg komplett aufgeführt. Schon die Audio-Performance mit Gästen wie Simone Simons (Epica), Damian Wilson (Threshold), Jonas Renkse (Katatonia), Daniel Gildenlöw (Pain of Salvation), Tom Englund (Evergrey), Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Anneke van Giersbergen ist grandios. Als Opener gibt es „March of the Machines“ vom Album „The Source“, dann das komplette Konzeptwerk und im Zugabenblock die Stücke „This Human Equitation“, „Fate of Man“ und „The Day that the World Breaks Down“ – drei weitere Tracks, die inhaltlich gut zur dystopischen Story passen.
Noch stärker aber ist die visuelle Performance auf DVD mit ihrem gigantischen Bühnengerüst, das ein Agieren auf drei Ebenen zulässt, und der formidablen Lightshow. So kann man auch ein solches Mammutwerk konsequent umsetzen, ohne den erzählerischen Faden zu verlieren. 2019 war schon die Liveumsetzung von „Into the Electric Castle“ mehr als genial – jetzt hat der Meister noch einen drauf gesetzt. Chapeau!
P.O.D. haben sich für ihren neuen Release „Veritas“ verdammt viel Zeit gelassen. Sechs Jahre sind seit „Circles“ vergangen. Die christliche Nu Metal Band aus San Diego wurde bereits im Jahr 1992 gegründet. Das Kürzel für „Payable on death“ bezieht sich auf die übliche Klausel bei Lebensversicherungen, steht nach Interview-Aussagen aber auch für Jesus Christus, der mit dem Tod für unsere Sünden bezahlt hat.
Egal wie stark man sich für die religiösen Hintergründe interessiert – P.O.D. machen einfach gute Rockmusik in einer Mischung aus Metal, Hardcore, Rap und Reggae. Die Band besteht – nach dem kurzzeitigen Ausstieg von Marcos – wieder aus den Gründungsmitgliedern Sonny Sandoval (Gesang), Marcos Curiel (Gitarre) und Traa Daniels (Bass). Am Schlagzeug wird das Trio neuerdings von Robin Diaz unterstützt.
Das neue Album ist so düster und morbide wie das markante Cover, dessen Artwork sich durch das Booklet durchzieht. Mit Lamb of God-Sänger Randy Blythe geht der Opener „Drop“ in eine aggressive Tiefe, die alle Qualitäten der musikalischen Ausrichtung bietet – von melodischen Parts über Growls bis hin zu Industrial Sounds.
Weiter geht es mit kraftvollen Riffs und energetischen Vocals. Vor allem die Rap-Parts wissen zu überzeugen. Experimentelle Nuancen sind immer gegeben, doch es wird besonders Stark, wenn bei „Afraid To Die“ Tatiana Shmayluk von Jinjer im Duett mit dabei ist. Auch wenn Tracks wie „Lay Me Down“, „I Won’t Bow Down“ und „Feeling Strange“ ganz sanft beginnen, geht es doch schnell in die Vollen. Mit Balladen hält man sich nicht lange auf – nur „Lies We Tell Ourselves“ geht in Richtung Rockballade, was dem Album aber ganz gut steht.
„Nach fünf Jahren bricht endlich eine neue Ära an. Unser neuestes Werk VERITAS soll Leben einhauchen und das Licht der Welt erblicken“, heißt es von Seiten der Band. „Zu sagen, dass wir aufgeregt sind, wäre eine Untertreibung. Wir quellen über vor Freude, weil wir wissen, dass ihr alle das erleben werdet, woran wir in den letzten Jahren so leidenschaftlich gearbeitet haben.“
P.O.D. zeigen, dass die Band auch nach über zwei Jahrzehnten im Geschäft immer noch in der Lage ist, mit ihrer musikalischen Intensität zu beeindrucken. „Veritas“ ist ein Album, das sowohl treue Fans als auch neue Zuhörer begeistern wird. Für den kommenden Sommer sind mehrere Auftritte bei europäischen Festivals gebucht, darunter Nova Rock (AT), Dissonance Festival (IT), Summerside (CH), Graspop (BE), Topfest (SK) und Fajtfest (CZ).
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Eine unvergleichliche Mischung aus Blues, Rock und orchestraler Majestät wird am 17. Mai in Form des neuen Joe Bonamassa Livealbums „Live At The Hollywood Bowl“ veröffentlicht. Diese monumentale CD/DVD, die auch als CD/BR, 2 LP Vinyl (180-Gramm) und in digitalen Formaten erhältlich ist, verewigt Joes allerersten Auftritt im kultigen Hollywood Bowl im August 2023. Begleitet von einem beeindruckenden Ensemble aus 40 Orchestermitgliedern lieferte Bonamassa eine Performance ab, die nun in dieser mit Spannung erwarteten Veröffentlichung für immer festgehalten wurde.
„Live At The Hollywood Bowl With Orchestra“ zeigt Bonamassas virtuose Mischung aus Blues und Rock, veredelt aber auch die Lieblingsstücke der Fans mit grandiosen Orchesterarrangements von einigen der besten Musiker Hollywoods – David Campbell, Trevor Rabin und Jeff Bova. „Es gibt nur wenige Auftritte, die meine musikalische Reise mehr repräsentieren als der Hollywood Bowl. Ich zog 2003 nach Los Angeles auf der Suche nach Möglichkeiten und günstigeren Mieten als in New York City. Bei meinem ersten Auftritt im The Mint waren fünf meiner Freunde anwesend und das war alles. Seitdem haben wir viele Male im Greek Theatre gespielt, aber die Bowl war immer ein Traum. Das Orchester und die schiere Größe der Veranstaltung und des Veranstaltungsortes werde ich nie vergessen. Ich bin so dankbar, dass wir dieses besondere Ereignis in meinem Leben gefilmt haben“, erinnert sich Bonamassa.
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Die erste Auskopplung aus dem Album ist eine fesselnde Live-Version von Bobby „Blue“ Blands Klassiker „Twenty-Four Hour Blues“ aus Bonamassas aktuellem Studioalbum „Blues Deluxe Volume 2“.
„Mit einem Meister an der Gitarre wie Joe Bonamassa werden die Zutaten aus dem Studio live zu Magie“, sagt Kevin Shirley, der Produzent des Projekts. „Wir haben die Herausforderung angenommen, frühere Konzerte zu übertreffen, und uns für die Hollywood Bowl hohe Ziele gesetzt, indem wir Orchester-Maestros wie David Campbell und Trevor Rabin einbezogen haben. Das Ergebnis ist ein Zeugnis seiner unvergleichlichen Stellung im Blues-Rock-Bereich.“
Fotocredit: Christie Goodwin
Bonamassas Auftritt im Hollywood Bowl stand schon lange auf seiner Wunschliste. Es wurde ein Konzert das seinen Status als führende Figur des modernen Blues-Rock weiter festigt. Die Zusammenarbeit mit einem kompletten Orchester unter der Leitung renommierter Hollywood-Orchestratoren verlieh Joes Musik eine noch nie dagewesene Tiefe und Größe und bot den Fans eine völlig neue Möglichkeit, seine Musik zu erleben.
Nach seiner Frühjahr US Tournee und der 10. Ausgabe seiner Cruise „Keeping The Blues Alive At Sea“, kommt der Blues Gitarrist Anfang April 2024 wieder nach Deutschland und Österreich.
Bonamassas Einfluss auf das Blues-Rock-Genre ist unermesslich. Guitar World bezeichnete ihn als „den größten Blues-Gitarristen der Welt“ – ein Beweis für sein Können, seinen Einfluss und seine Rolle, den Blues-Rock in den Vordergrund der Musikszene zu rücken. In seiner über drei Jahrzehnte andauernden Karriere hat Bonamassa das Publikum rund um den Globus mit seinen dynamischen Live-Auftritten und seinem musikalischen Einfallsreichtum immer wieder in seinen Bann gezogen.
Schon Ende 2012 gegründet kommt das Hardrock-Metal-Quartett ANY GIVEN SIN aus Maryland jetzt mit seinem Debütalbum „War Within“ um die Ecke. Schon der Titelsong führt in Richtung harter Gitarrenriffs gepaart mit Vocals, die zwischen melodischer Ausrichtung und aggressiver Attitüde wechseln. Dabei geht die Band auch gerne mal das Wagnis elektronischer Passagen mit Vocoder und Synthesizer ein.
Es gibt Arena-Hymnen und kräftige Hooks, die die emotionalen Ausbrüche begleiten. „Zum größten Teil basiert alles auf innerer Unruhe, aber man geht voran. Ich hoffe, ihr versteht die Botschaft, niemals aufzugeben“, heißt es aus der Band. „Calm Before The Storm“ und „The Way I Say Goodbye“ lassen es ruhig angehen, Songs wie „Follow You“ sowie „House On Fire“ gehen kräftig in die Vollen.
Das Albumcover, das eine 360-Grad-Vision bietet, hat für die Band eine besondere Bedeutung, da es ihre jeweiligen Sternzeichen mit einem persönlichen Laster verbindet. „Es zeigt im Wesentlichen die sieben Todsünden“, erklärt die Band. „Wir bekennen uns auf dem Cover zu der Sünde, mit der wir kämpfen.“
Fotocredit: Nutter Photography
Die Ballade „Cold Bones“ stellt den emotionalen Höhepunkt des Albums dar. Als Veteran des Militärs, der oft mit der schrecklichen Nachricht von den bleibenden Narben des Dienstes konfrontiert wird, hat Sänger Victor Ritchie für den Text tief in sich selbst gegraben. „Ich habe ihn ganz allein auf dem Klavier geschrieben“, erinnert er sich. „Ich war sieben Jahre lang beim Militär, und viele meiner Freunde haben Selbstmord begangen. Wir haben zu viele unserer Kameraden im Irak und in Afghanistan verloren. Dieser Song handelt von diesen Menschen, aber er könnte für jeden sein, der einen Freund unter ähnlichen Umständen verloren hat.“
Die Band, die bis heute fast 20 Millionen Streams erreicht hat, in den US-Radiosendern erfolgreich ist und sich eine treue Fangemeinde aufgebaut hat, perfektionierte ihren kraftvollen Stil auf ihrem Debütalbum bei Mascot Records. Die Band hat vor kurzem die Videos für „Still Sinking“ und „Calm Before the Storm“ aus dem Album veröffentlicht. Im Jahr 2021 knackten „Dynamite“ und „Insidious“ beide die Top 40 bei Active Rock Radio und katapultierten sich auf Platz 1 bei SiriusXM. Auf dem Weg dorthin tourten sie mit Steel Panther, Crobot und Shaman’s Harvest, spielten Festivalbühnen und Headliner-Slots und bauten eine beeindruckende Bühnenpräsenz auf. Man kann nur feststellen: Da kommt was zu auf die hart rockenden Arenen und Festivals!
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Nicht zufällig ist das fünfte Soloalbum von Steve Lukather „Bridges“ betitelt, sieht er es doch als Brücke zwischen seiner Solomusik und der Band TOTO. Und nicht zufällig klingt „Bridges“ auch so wie TOTO, da viele von der alten TOTO-Gang daran mitgewirkt haben.
Da wohl keine neuen TOTO-Alben mehr erscheinen werden, dürfte dies alle Fans erfreuen. Den Song „Far From Over“ hat Steve mit seinem inzwischen 35 Jahre alten Sohn Trevor verfasst. Ansonsten haben die beiden produktiven Autoren Stan Lynch und Randy Goodrum, die schon häufig mit ihm zusammengeschrieben haben, Hand angelegt.
David Paich hat vier, Joseph Williams sechs Songs geschrieben. Es verwundert also nicht, wenn „Bridges“ wie ein neues TOTO-Album klingt. Da ich ein der Band TOTO sehr zugeneigter Hörer war, werde ich mir ab jetzt auch mal die ersten vier Soloalben Lukathers anhören.
Anspieltipps: Far from over, All Forevers must end, When I see you again, Burning Bridges.
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Du glaubst du kennst Arjen Lucassen? Den überragenden niederländischen Prog-Rock-Polymath? Den Mann hinter dem supererfolgreichen Prog-Rock-Konzept Ayreon? Riesige, übergreifende Konzeptalben über Raum und Zeit, vollgepackt mit besonderen Gästen, die sich wie das Who’s Who des modernen Progressive Rock lesen? Arjen Lucassen? Nun, denk noch einmal nach…
Supersonic Revolution, die Band hinter „Golden Age Of Music“, sind einfach fünf Männer: Arjen am Bass, sein langjähriger Keyboarder Joost van den Broek, Gitarrist Timo Somers, Schlagzeuger Koen Herfst und Sänger Jaycee Cuijpers. Fünf Männer, die abrocken und dabei einen Heidenspaß haben.
Das ganze Projekt entstand aus einer Anfrage, einen Track für eine Cover-CD des deutschen Musikmagazins Eclipsed zu liefern. „Sie fragten mich, ob ich irgendwelche Coverversionen herumliegen hätte“, erinnert Arjen sich. „Ich sagte: ‚Nein, aber ich nehme gerne eine für euch auf‘. Also gaben sie mir eine Liste von Bands und ich sah einen ZZ Top-Song ‚I Heard It On The X‘, den ich sehr mag. Ich sagte, ich könnte ihn für sie aufnehmen, aber dann sagten sie mir, er müsse in einer Woche fertig sein. Ich dachte ‚Oh mein Gott!‘. Ich habe meine Lieblingsmusiker in Holland über WhatsApp kontaktiert und buchstäblich innerhalb von 30 Minuten hatte ich fünf Leute zusammen. Im Grunde eine Band. Von da an war der Samen in meinem Kopf gesät. ‚Ich will eine Band gründen. Und ich will einfach nur Spaß haben“.
Fotocredit: Lori Linstruth
„Wie jeder weiß, bin ich ein Perfektionist, deshalb schicke ich den Musikern immer ihre Parts zurück und bitte sie, etwas zu ändern“, räumt er ein. „Aber das hier war einfach genial. Wir hatten Spaß, riefen die ganze Zeit an und schrieben WhatsApp, und innerhalb einer Woche hatten wir ein komplettes Produkt. Außerdem wollte ich ein optimistisches, positives Projekt haben.“
„Ich dachte mir, lass uns eine Band gründen und Songs im Stil der 70er Jahre schreiben, und die Texte sollten all die denkwürdigen Dinge aus dieser Zeit feiern, denn das waren meine prägenden Jahre“, schwärmt er. „Aber ich wollte nicht, dass es wie die 70er Jahre klingt, denn das wurde schon gemacht, und ich kann es nicht besser machen als Rainbow mit ‚Stargazer‘ oder Led Zeppelin mit ‚Kashmir‘.“
Das Endergebnis sind 11 energiegeladene Heavy Rock Tracks, die mit einem Groove a’la Deep Purple Anfang/Mitte der 70er daher kommen. „Dieses Album ist kein typisches Prog-Album. Es ist nicht Yes oder Genesis. Aber es ist auch kein Metal-Album. Es gibt ein Stück namens ‚Burn it Down'“, so Lucassen, „es basiert komplett auf ‚Smoke On The Water‘, ist aber aus der Perspektive des im Originaltext erwähnten ‚Dummkopfs mit Leuchtpistole‘ geschrieben.”
Als Bonustracks enthält das Album außerdem Cover einiger legendärer Songs, die von Arjen Lucassen bearbeitet wurden: „Children of the Revolution“ von T-Rex, „Heard It On The X“ von ZZ Top, „Fantasy“ von Earth Wind and Fire und „Love Is All“ von Roger Glover.
That, Ladies and Gentlemen, is the real Arjen Lucassen. Job done. Having fun.
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OTHERWISE haben ihr neues Album GAWDZILLIONAIRE am 10. März über Mascot Records / Mascot Label Group veröffentlicht. Nun erscheint mit „GAWDZILLIONAIRE feat. Ekoh“ der nächste Track vorab!
Egal, ob du dich nach Erfolg sehnst oder einfach nur überleben willst, der Kampf hört nie auf. Du fängst bei der Geburt an zu schwingen, um schließlich beim Tod zu ruhen. Wenn jemand weiß, wie man kämpft, dann sind es OTHERWISE. „Ehrlich gesagt haben wir jede einzelne Note und jeden verdammten Text, den wir geschrieben haben, gelebt“, sagt Adrian Patrick. „Wir bringen einige ernste Themen ans Licht.“
Das Quartett aus Las Vegas – Adrian Patrick [Gesang], Ryan Patrick [Gitarre], Nick Bedrosian [Bass] und Joe Conner [Schlagzeug] – hat persönliche Tragödien und Traumata überstanden, den Gezeiten der Branche getrotzt und sich behauptet.
„Jeder macht Scheiße durch – sei es makroökonomisch, sozioökonomisch oder in Bezug auf seine Beziehungen. Wir mussten das alles in einem größeren Bild darstellen. Gleichzeitig macht es Spaß – deshalb haben wir uns diese Figur des Gawdzillionärs ausgedacht, der in uns und überall um uns herum präsent ist. Wer kontrolliert uns von innen heraus? Wer spielt das Spiel, von dem wir ein Teil sind? Das ist der Gawdzillionär. Wir sind die Art von Menschen, die diese Botschaft nicht aufgeben werden. Sie wurde uns von unseren eingewanderten Eltern beigebracht. Wir werden nicht aufgeben, für das Gute zu kämpfen.“
Im Laufe des Jahres 2022 haben sie über hundert Auftritte absolviert, darunter Shows mit Godsmack und Buckcherry. Sie haben es auch geschafft, ihr fünftes Studioalbum durchzuziehen, indem sie den Produzenten Matt Good (Asking Alexandria, Hollywood Undead) hinzugezogen haben. Neben „GAWDZILLIONAIRE feat. Ekoh“ haben Otherwise bereits vier Songs aus dem Album veröffentlicht; „Full Disclosure“ ist ihr „what you see is what you get“-Gebrüll, während „Coffins“ in den Kapitalismus abtaucht.
„Exit Wound“ beschäftigt sich mit den Folgen von Depressionen, wie Adrian erzählt: „Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nie mit einer Flasche Whiskey in der einen und einer Pistole in der anderen Hand am Ende meines Bettes gesessen habe. Der Tribut, den das Leben von einem fordert, kann manchmal unerträglich sein, aber das Schöne ist, dass man es durchsteht.“ Ryan meint: „Ich habe viele Jahre lang mit Depressionen und Zweifeln zu kämpfen gehabt. EXIT WOUND bedeutet für mich, aufzustehen, den Dreck abzustauben und meine Narben mit Stolz zu tragen. Es ist in Ordnung, nicht in Ordnung zu sein.“
„NEW WAY TO HATE setzt sich mit der Spaltung unserer derzeitigen sozio-politischen Landschaft auseinander“, sagt Adrian. „Das liegt zum großen Teil an dem schrägen Ansatz der Mainstream-Medien. Angst ist die Taktik, und Einigkeit ist der Feind“. Bei „Gawdzillionaire“ arbeiten sie mit dem Las Vegas Heart-Hop-Künstler Ekoh und bei „Paradise“ mit Heidi Shepherd von den Groove-Metallern Butcher Babies zusammen. Auf „Failure“ berühren sie eine persönliche Note: „Unser Vater ist ein Einwanderer, der Universitätsregent wurde“, erklärt Adrian. „Der verrückte alte Pitbull hat immer gesagt: ‚Scheitern ist für uns keine Option‘, wie ein Mantra. Das möchte ich meinen Söhnen mit auf den Weg geben. Es ist eine Botschaft für sie, sich niemals aufzugeben.“ Auf dem Album finden sich auch der Gothic-Hammer „Exorcism“ und die raue Coverversion des Blind Melon-Klassikers „No Rain“.
In den letzten zehn Jahren haben sie sich mit einem Katalog, der True Love Never Dies [2012], Peace At All Costs [2014] und Sleeping Lions [2017] umfasst, ihren Weg durch die Rock ’n‘ Roll-Ränge gekrallt. Das Quartett hat auch schon hochkarätige Freunde wie Ash Costello (New Years Day) für „Heaven“ (True Love Never Dies) und Jonathan Davis (Korn) für den selbstbetitelten Track des 2017er Albums „Sleeping Lions“ gewonnen. Ihre unverkennbare Hymne „Soldiers“ hat 70 Millionen Spotify-Streams angehäuft. In der Zwischenzeit wurde mit Defy 2019 ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. „Crossfire“ hat 6 Millionen Spotify-Streams erreicht, gefolgt von „Lifted“ mit 4,5 Millionen Spotify-Streams.
OTHERWISE kämpfen dafür, die Welt zu verändern. Ryan und Adrian leiten die 501c3 Life By Music, die Musikprogramme mit Instrumenten versorgt. Sie besuchen Schulen, haben eine Partnerschaft mit Gibson Guitars initiiert und das Malbuch Guitar Magic entwickelt. „Wir hoffen, dass wir ein Umfeld schaffen, in dem Kinder den Funken bekommen, an den ich mich erinnere, als Musik meine Seele berührte“, fährt Ryan fort. „Es gibt nichts Besseres, als das zu sehen. Es ist cooler als alles, was wir bisher gemacht haben. Es bringt die Reinheit zurück.“
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Spät, aber immerhin habe ich die mir bislang nur vom Namen her bekannte Band Ayreon kennengelernt. Die vorliegende Doppel-CD trifft voll meinen Geschmack. Prog at it’s best!
CD 1 trägt den Titel „Dream Sequencer“ und stammt bereits aus dem Jahr 2000. Der Stil unterscheidet sich deutlich von CD 2 „Flight oft he Migrator“, was den musikalischen Zusammenhang nur textlich erkennen lässt. So werden sich die Fans wohl in zwei Gruppen aufteilen, in die progressive und in die Heavy-Metal-Ecke.
Erzählt wird die Zeitreise aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Jahr 2084 hat der letzte Weltkrieg alles Leben auf der Erde ausgelöscht. Einige Menschen entkamen der Apokalypse und leben nun auf dem Mars. Diese Menschen brachten zwar Lebensmittel mit, aber da von der zerstörten Erde kein Nachschub beschafft werden konnte, starben alle Menschen aus bis auf einen, der nun alleine auf der Marskolonie lebt. Er wurde auf dem Mars geboren und kennt die Erde nicht. Um sie zu erleben, benötigt er eine Dream Sequencer genannte Maschine. Von Wissenschaftlern auf dem Mars entwickelt, sollte die Maschine ursprünglich die Langeweile vertreiben. Durch eine Form von Hypnose kann der Benutzer in die Vergangenheit reisen. So erlebt der letzte Mensch seine eigene Jugend und lernt Menschen kennen, die im Krieg von 2084 gekämpft haben. Aber die Reise geht weiter. Er ist beim Bau von Stonehenge dabei und lernt den ersten Menschen auf der Erde kennen. Jeder Track auf Dream Sequencer greift das vorherige Leben wieder auf. So erzählen auch die Folgesongs ihre ganz spezielle Geschichte.
Verschiedene Sänger tragen das Album. „One small Step“ verwendet die Worte von Neil Armstrong bei der Mondlandung. Die Vocals stammen von Lana Lane, die auch noch auf weiteren Songs zu hören ist. Auf „Carried by the Wind“ singt Arjen Lucassen selbst. Damian Wilson singt beim Stonehenge-Song „And the Druids turn to Stone“. Neal Morse steuert den Gesang bei „The First Man on Earth“ bei. Die Dream Sequencer Reprise ist ein Instrumentalstück.
Viel härter geht es auf der zweiten CD zugange. Hier wird die Geschichte des letzten auf dem Mars verbliebenen Menschen fortgesetzt. Mit Hilfe des Dream Sequencers reist er bis zum Urknall zurück. Die Gastsänger sind weitestgehend die gleichen wie auf CD1.
Würde ich jede CD einzeln bewerten, würde ich CD1 8 Sterne, CD2 allerdings nur 4 geben. Ich finde die erste CD melodischer und eingängiger. Mit durchschnittlich 6 Sternen zählt das Album zu den besten, die ich in diesem Jahr gehört habe. Dass es sich um eine Wiederveröffentlichung eines alten Œuvres handelt, habe ich erst nach dem Hören erfahren.
Laufzeit CD 1 (11 Titel): 71 Minuten, CD 2 (9 Titel): 66 Min.
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Am 28.10.2022 hat die gefeierte Jazz- und Pop-Saxophonistin Candy Dulfer ihr neues Album „We Never Stop“ in voller Länge veröffentlicht, das jetzt auf allen digitalen Plattformen erhältlich ist. Um die Veröffentlichung zu feiern, hat Dulfer ein Musikvideo zu „Convergency“ mit dem Gitarristen, Produzenten, Songwriter und dreifachen GRAMMY-Preisträger von Chic, Nile Rodgers, veröffentlicht, das exklusives Filmmaterial von Dulfer und Rodgers enthält, die den Track im Studio aufnehmen. Nach den vorherigen Singles „YeahYeahYeah“ und „Jammin‘ Tonight“, auf denen auch Rodgers zu hören war, ist „Convergency“ eine schwindelerregend romantische R&B-Instrumentalballade mit juwelenbesetzter melodischer Saxophonarbeit.
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Geben Sie den Leuten einen belebenden Beat, ein etwas protziges Saxophon und sehen Sie zu, wie der Schmerz dahinschmilzt. Das ist das abgefahrene Zeug, auf das sich Candy Dulfer, ehemalige Top-Saxophonistin von Prince, und ihre Band spezialisiert haben. Als Solokünstlerin, Songwriterin und gefragte Instrumentalistin hat Dulfer mit einigen der größten Namen der modernen Musik zusammengearbeitet, darunter Van Morrison, Maceo Parker, Sheila E., Mavis Staples, Lionel Richie, Beyoncé, Pink Floyd, Chaka Khan und Aretha Franklin, unter vielen anderen.
Jetzt, nach drei Jahrzehnten Superstar-Kollaborationen und Welttourneen und Chartstürmenden und verkaufsstarken Solokarriere Veröffentlichungen, ist Candy der lebende Beweis für den Titel ihres neuesten Albums „We Never Stop“. Abgefahrenes Zeug. „We Never Stop“ enthält Gesang von Candys Regenbogenfamilie einer Band mit Texten, die von Banddialogen und den Kultur- und Gesundheitskrisen der letzten zwei Jahre geprägt sind. Dazu gehören der Tribut der Pandemie in den Musikgemeinschaften und die Rassenschrecken, die eine globale Black-Lives-Matter-Bewegung entfacht haben.
„Dies ist ein persönliches Album – es ist für jeden persönlich, weil wir mit vielen der gleichen Dinge zu kämpfen haben“, teilt Candy mit. „Der Hauptgeist dieser Musik ist zu erheben. Es fühlt sich an, als wäre es nie wichtiger gewesen, uns nicht von den Verletzungen und Schmerzen in der Welt besiegen zu lassen. Deshalb habe ich dieses Album We Never Stop genannt.“
Dulfer wurde erstmals durch ihre hochkarätige Zusammenarbeit mit Dave Stewart beim weltweiten Nummer-1-Hit „Lily Was Here“ berühmt. Ihre Amtszeit bei Prince erinnert sich vielleicht am besten an seine augenzwinkernde Empfehlung im „Partyman“-Video: „Wenn ich Saxophon will, rufe ich Candy an.“ Ihre Zusammenarbeit wurde im Laufe der Jahre mit vielen Studio-Sessions, Auftritten in Fernsehshows, Auftritten bei Preisverleihungen, einschließlich der Grammy Awards, und Konzerttourneen rund um den Globus fortgesetzt, darunter Candy, der als festes Mitglied der NPG-Band von Prince für seine rekordbrechende Musicology-Tour und sein Album beitrat.
Zusätzlich zu ihren Superstar-Kollaborationen ist Candy eine ernsthafte lebenslange Musikerin mit einer robusten Geschichte als Solokünstlerin, die Alben veröffentlicht und seit über 35 Jahren um die Welt tourt. Seit ihrem Grammy-nominierten Debüt Saxuality aus dem Jahr 1990 hat Candy 12 Alben veröffentlicht. Die kombinierten weltweiten Verkäufe ihrer Soloalben belaufen sich auf über 2,5 Millionen Exemplare, und sie hatte mehrere Nummer-1-Hits in den USA.
Zwischen ihren Soloalben und ihren hochkarätigen Kollaborationen schafft es Candy immer noch, sich der niederländischen weiblichen Supergroup Ladies of Soul für ihre jährlichen ausverkauften Konzerte im riesigen Amsterdamer Ziggo Dome anzuschließen; sie ist eine Schlagzeilenkünstlerin auf Smooth Jazz Cruises in den USA und Europa; sie ist Botschafterin der Dutch ALS Foundation; und Candy war Jury Mitglied bei der holländischen Version von X Factor.
Mit 4 Jahren entfaltete sich Candys Schicksal vor ihren Augen, als sie den Jazz-Schwergewichts-Saxophonisten Sonny Rollins beobachtete. Ihr Vater, Hans Dulfer, brachte sie zur Show. Hans ist ein bekannter niederländischer Jazz-Saxophonist, der sich, als Candy aufwuchs, mit Legenden wie Archie Shepp, Dexter Gordon und dem Gitarristen John McLaughlin umgab. Candy begann im Alter von 6 Jahren Saxophon zu spielen und gründete ihre eigene Band Funky Stuff, als sie 13 war.
Candy nahm Musik- und Lebenslektionen von ihrem Vater und den legendären Musikern auf, mit denen er zusammenarbeitete, aber Candy entdeckte auch mutig ihre eigene Stimme als Songwriterin und Instrumentalistin und fand ein Zuhause im zeitgenössischen Jazz und Pop-Funk. Sie hat hart daran gearbeitet, eine Künstlerin zu ihren eigenen Bedingungen zu werden, inspiriert von Künstlern wie David Sanborn, Steps Ahead, Marcus Miller, Michael Brecker, Maceo Parker, Cannonball Adderley, der Perkussionistin Sheila E. und Janet Jackson. „Ich wollte Janet Jackson sein, aber dann mit einem Saxophon unterhaltsam und gleichzeitig musikalisch gebend.“
Heute sind ihre Entschlossenheit und Leidenschaft geblieben, aber ihre Motivationen sind andere. „Heutzutage mache ich Musik, um hoffentlich jüngere Leute zu inspirieren. Als ich 12 war, hatte ich nicht viele Saxophonistinnen, zu denen ich aufschauen konnte, und ich möchte diese Person für die nächste Generation von Musikern sein“, sagt sie.
We Never Stop – Track List
1. YeahYeahYeah
2. Mo’ Seats At The Table
3. Jammin’ Tonight (feat. Nile Rodgers)
4. Deeper
5. Say Something
6. Raindrops
7. We Never Stop
8. The Walls (feat. Marcus Miller)
9. Perspective (feat. Durand Bernarr, Aron Hodek, Philip Lassiter)
10. Since I Found U
11. Afraid For More
12. No Time For This
13. The Climb
14. Convergency (feat. Nile Rodgers)
Vor anderthalb Jahren überraschten Dragged Under aus Seattle auf ihrem Debüt „The World Is In Your Way“ mit einer soliden Mischung aus Metal, Punk und Hardrock. Diesen Weg schreitet das Quintett nun zielsicher fort und legt noch eine ordentliche Schippe in Richtung Metalcore drauf.
Der Opener und Titeltrack lebt von schnellen Vocals und einer aggressiven Ausdruckskraft. Dabei darf die Energie im Wechsel mit heftigen Gitarrenriffs auch gerne mal deutlich hinausgebrüllt werden. Über die Hintergründe zum Album sagen Dragged Under: „Wenn man alles andere weglässt, verlassen wir uns auf unsere tierischen Instinkte, um zu überleben. Im Angesicht der Gefahr fliehen oder kämpfen wir ohne zu zögern. Egal, wie viele vermeintliche Unterschiede zwischen uns bestehen, wir atmen dieselbe Luft, trinken dasselbe Wasser und essen auf dieselbe Weise, um zu überleben.“
„All Of Us“ tauscht die eingängige Melodielinie des Openers gegen ein starkes Metalbrett – ganz passend zum vorherrschenden Pandemie-Thema. Zur Veröffentlichung des Songs sagte Frontmann Tony Cappocchi: „Für mich ist ALL OF US dazu gedacht, sich mit jedem zu verbinden, der es hört. Ich möchte, dass jeder das Gefühl hat, dass wir alle, unabhängig von unserer Situation – seien es Beziehungsprobleme, sozialer Druck oder Selbstwahrnehmung – ein paar seltsame Jahre hinter uns haben und vieles nicht so gelaufen ist, wie wir es geplant hatten. Es ist wichtig, aus dem Mikroskop, durch das wir unsere Probleme betrachten, herauszuzoomen und zu erkennen, dass das Leben und all seine Frustrationen uns allen widerfahren. Wir wollten ein fröhliches Video machen, um die Spannung des Songs zu kontrastieren, aber wir mochten die Idee, Puppen zu benutzen, um diese Geschichte zu erzählen. Es ist eine Art Kommentar zu den Situationen, in denen wir uns in den letzten Jahren etwas unbeherrscht fühlen, und wie wir manchmal einfach so tun müssen, als wäre alles gut.“
Fotocredit: Jake Paulson
„Never Enough“ bietet hymnische Klänge nach verhaltenem Start und könnte sich auf Dauer zum sommerlichen Stadionrocker entwickeln. Das klingt wirklich groß und hätte letzte Woche perfekt zu ROCK AM RING gepasst. „Crooked Halos“ nimmt in den Vocals etwas Tempos raus und zeigt die Qualitäten des Sängers, der auch jenseits wütender Schreie etwas zu sagen hat.
Nach zwei weiteren Krachern kommt „See You Alive“ als echte Gitarrenballade. Auch hier können Dragged Under bestehen und sich von einer sanften Seite zeigen. „Weather“ hingegen lebt von einem steten Wechsel aus Wohlklang und Aggressivität. Ebenfalls sehr gelungen!
Im Jahr 2021 arbeiteten Dragged Under mit Spencer Chamberlain von Underoath zusammen und lieferten mit „Brainwash Broadcast“ ein treibendes Metalgewitter. Auch dieser Track ist vertreten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung teilte die Band mit: „BRAINWASH BROADCAST ist keine überspitzte Allegorie, sondern ein Tagebucheintrag über die Sensationsgier der Medien, die wir jeden Tag ertragen.“
Ein Fazit ist schnell gezogen: Mit ihrer energischen Grundhaltung und der aggressiven Attitüde machen Dragged Under Seattle alle Ehre. Das Album fetzt von vorne bis hinten ohne Langeweile. Für mich sind sie die erste große Metal-Überraschung des Jahres, vor allem weil sie nach dem gelungenen Debüt keine 19 Monate später einen solchen Nachfolger vorlegen, der zudem nochmal eine Klasse besser ist.
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Die dänischen Progressive Metaller von VOLA gehören zu den Aufsteigern des vergangenen Jahres. Ihr Album „Witness“, das vor gut einem Jahr erschien, war der bisherige Höhepunkt ihrer Diskographie und überzeugte mit einem gelungenen Stilmix aus Progressive Rock, modernem Elektro, Industrial und Extreme Metal. Markenzeichen sind die klaren und emotionalen Gesangslinien von Asger Mygind, die auch gerne mal aggressiv durchbrochen werden.
Der neue Release „Live from the Pool“, der als CD/Blu-ray erscheint, ist ein atmosphärisches Meisterwerk, das genau zur richtigen Zeit in den Handel kommt. Hier konnte man nämlich die Qualitäten aus drei hervorragenden Alben in einem Konzert zusammenfassen, das seinesgleichen sucht.
Im September 2021 spielten VOLA eine intime Streaming-Show in einer atemberaubenden Live-Umgebung. „Live From The Pool“ fand im Schwimmbad des verlassenen Militärlagers Auderød auf Nordseeland in der Nähe von Kopenhagen statt. Das von dem weltberühmten Architekten Henning Larsen entworfene Gebäude ist heute Teil des Auderød-Naturparks. Ein Ort, an dem die Natur auf die Geheimnisse eines ehemaligen Militärstützpunktes trifft, der darauf wartet, erkundet zu werden.
Die Show bietet unglaubliche Performances aus ihrem Backkatalog, darunter „Alien Shivers“, „Stray The Skies“, „Whaler“, „Ghosts“ sowie Songs aus ihrem aktuellen Album. Das Ambiente des verlassenen Schwimmbeckens, das zum Teil von der Natur zurückerobert wurde, verleiht der Show die Düsterheit von Lost Places. Die mystische Lightshow mit Laser- und Stroboskop-Effekten gibt eine beeindruckende Atmosphäre dazu.
Bassist Nicolai Mogensen sagt zur Show: „Die Idee zu ‚Live From The Pool‘ entstand in einer Zeit, in der es besonders schwer war, eine Band mit einer internationalen Fanbase zu sein. Da die Covid-19-Pandemie Live-Shows und Tourneen praktisch unmöglich machte, waren wir gezwungen, sorgfältig und kreativ darüber nachzudenken, wie wir unsere Zuhörer auf neue Weise erreichen können. Wir wollten etwas Spektakuläres machen, das nicht wie ein Kompromiss aussah – und mit viel Hilfe von talentierten Leuten ist es uns gelungen, ein außergewöhnliches Online-Konzerterlebnis zu schaffen. […] Wir haben das gesamte Konzert, das sowohl neues als auch altes Material enthält, in einem verlassenen Hallenbad mit fünf Kameras und einer Drohne gefilmt, wobei die Szenerie von einer wunderschönen Lichtinstallation beleuchtet wurde, die von dem dänischen audiovisuellen Künstlerkollektiv Vertigo speziell für diese Show angefertigt wurde.“
Wer diese fantastische Band bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte sich von dem Live-Release überzeugen lassen. Visuell und auditiv ist das Konzert ein Hochgenuss, der sowohl Fans der härteren Klänge von Opeth und Porcupine Tree, aber auch des Artrock von Riverside und Anathema beglücken wird. Hier werden die besten Elemente der progressiven Genres unter einen Hut gebracht. Chapeau!
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