Der umtriebige Holländer Arjen Luccansen hat ein neues Projekt am Start: Supersonic Revolution. Diesmal nicht mit einem Who’s Who an Gastmusikern, aber nicht weniger spannend und energiegeladen wie mit Ayreon. Der Sound ist in den 70ern behaftet, erinnert ein wenig an die frühen Alben von Deep Purple.
Das Cover springt sofort ins Auge. Die Bandmitglieder turnen auf Felsblöcken herum, die wie Eisschollen auf dem Wasser im Raum über einer Felswüstenlandschaft schweben. Im Hintergrund ist eine Pyramide zu erkennen, über deren Spitze sich ein Regenbogen spannt, sowie der Basaltfels Devils Tower, bekannt aus Steven Spielbergs „Die Unheimliche Begegnung der dritten Art“, welcher tatsächlich (ohne sein Innenleben aus Spielbergs Werk) in Wyoming existiert.
Obwohl das Album in kurzer Zeit entstand, klingt es keineswegs zusammengeschustert. Man spürt in jedem Song die Spielfreude der fünf holländischen Musiker. Als Zugabe sind noch vier Bonustracks-Coverversionen enthalten: „Children of the Revolution“ (T-Rex), „Heard it on the X“ (ZZ Top), „Love is all“ (Deep Purple bzw. Roger Clover) sowie das aus der Rolle fallende „Fantasy“ von Earth Wind and Fire.
Diesmal ist kein Konzeptalbum herausgekommen, aber die CD ist dadurch nicht weniger spannend. Das ist Prog Rock at it’s best. Elf kraftvolle Tracks plus vier Bonustracks – Heavy Rock, der groovt. Anspieltipps: The Glammatack, The Rise of the Starman, Golden Boy und Fight of the Century.