Christmas Moments 2025 – Fotogalerie vom 23. Dezember, Arena Trier
Der krönende Abschluss der „Christmas Moments“ Tour 2025 fand am 23. Dezember in der SWT Arena statt. Hier unsere Fotos – Credit: Dietmar Schmitt
Der krönende Abschluss der „Christmas Moments“ Tour 2025 fand am 23. Dezember in der SWT Arena statt. Hier unsere Fotos – Credit: Dietmar Schmitt
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnten Thomas Schwab und seine Band endlich wieder wie gewohnt mit „Christmas Moments“ auf Tour gehen – sehr zur Freude der vielen Fans, für die diese Show zur Vorweihnachtszeit genauso dazugehört wie Plätzchen backen und Geschenke kaufen. Ihren stimmungsvollen Abschluss fand die Konzertreihe am 23.12. in der voll besetzen Arena in Trier.
„Christmas Moments“ begeistert nun schon seit 25 Jahren mit seiner Mischung aus traditionellen und modernen Weihnachtsliedern, ergänzt durch thematisch passende Popsongs. Mit „Wir ziehen in den Frieden“ (im Original von Udo Lindenberg), eingeleitet durch Zitate aus dem Grundgesetz gelang diesmal eine besonders aktuelle und berührende Eröffnung, bevor es dann weihnachtlicher weiterging.
Emely Valerius, Alyoysia Astari, Dominik Stegmüller und David Moore trugen die Show mit ihren großartigen Stimmen, die sowohl im Ensemble als auch solistisch jederzeit überzeugten. Die hervorragende Band um Initiator und Pianist Thomas Schwab gab allen Stücken den passenden Rahmen – ob mit vollem Sound bei Titeln wie „I will follow Him“ oder auch ganz leise wie bei „Dann fängt Weihnachten an“. Und nicht zuletzt gewann Rüdiger Schade als etwas anderer Engel die Herzen des Publikums mit poetischen und humorvollen Texten.
Natürlich dominierte insgesamt die Weihnachtsfreude mit Stücken wie dem von Dominik interpretierten „The First Noel“ oder Emelys zauberhafter Version von „Have Yourself a Merry Little Christmas“. Aber der Abend war auch geprägt von vielen emotionalen Momenten. „Dezember“, das für immer mit der Erinnerung an Oliver Rohles verbunden ist, ließ viele Zuhörer zu den Taschentüchern greifen – spätestens, als in der letzten Strophe die Stimme des verstorbenen Sängers eingespielt wurde. Die von Thomas Schwab komponierte Vertonung des Erich-Kästner-Gedichts endet mit den Worten: „Das Jahr kennt seinen letzten Tag, und du kennst deinen nicht.“
Aloysia berührte mit „Heilig Heilig“ vor der Pause, und ebenso ergreifend ging es mit dem von Thomas Schwab selbst komponierten „Der riesige Ruf“ anschließend weiter. David Moore schließlich wurde bei „In diesem Moment“ zwischendurch selbst so von Emotionen überwältigt, dass er kurzzeitig nicht weitersingen konnte. Nach unterstützenden Standing Ovations durch ein bewegtes Publikum konnte er den Song von Roger Cicero dann kraftvoll beenden.
Kindheitserinnerungen wurden beim Weihnachtslieder-Medley wach – und Thomas nutzte die Gelegenheit, Werbung für sein Herzensprojekt Nestwärme zu machen. Der Verein aus Trier unterstützt und begleitet Familien mit beeinträchtigten und schwerkranken Kindern. Aktuell wird der Bau eines Kinderhospizes auf dem Trierer Petrisberg geplant (Infos unter https://nestwaerme.de/).
Als Gastsängerin war an diesem Abend Meike Anlauff dabei und präsentierte mit „Run“ eines der Highlights aus 25 Jahren Christmas Moments. Gegen Ende wurde es dann nochmal richtig schwungvoll mit „Last Christmas“, bei dem das Publikum tatkräftig mitsang, und den Gospeln „Go, Tell it on the Mountain“ und „Amen“. Das nachdenkliche „Mary Did You Know“ beendete den offiziellen Teil der Show – aber natürlich durften traditionell als Zugabe „Der Traum von Bethlehem“ und das a capella gemeinsam gesungene „Stille Nacht“ nicht fehlen. Die begeisterten Zuhörer wurden schließlich in die Nacht entlassen mit der Gewissheit, dass jetzt Weihnachten werden kann!
Und auch im Jahr 2023 wird es „Christmas Moments“ am 23. Dezember in der Arena Trier geben. Dann gibt es wieder ein Jubiläum, denn die Arena wird bereits seit zwanzig Jahren zur größten Spielstätte der Show, die viele Städte in Deutschland und Luxemburg begeistert.
Normalerweise steht man am 23.12. in Trier vor einer schweren Entscheidung, denn gleich drei musikalische Großereignisse finden zeitgleich in den kulturellen Stätten der ältesten Stadt Deutschlands statt, die alle eine Jahrzehnte alte Tradition entwickelt haben. Der „Meister“ Guildo Horn und seine orthopädischen Strümpfe feiern in der Europahalle ihren Tourabschluss getreu dem Motto „Weihnachten bin ich zuhaus“. Mit dem „Tefftival“ findet in der Tufa das alljährliche alternative Konzert im Gedenken an die Trierer Rock- und Punklegende Helmut Steffgen statt. Und parallel dazu performt Thomas Schwab mit seiner Truppe den Abschluss der deutschlandweit bekannten „Christmas Moments“ Tour.
Alles in allem eine schwierige Entscheidung, denn die Bandbreite von Schlager über Rock und Punk bis hin zu emotionalen Weihnachtssongs ist hier schon gewaltig. Im Jahr 2018 war es allerdings den neuen Brandschutzauflagen der Europahalle zu verdanken, dass man zumindest zwei der drei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte. Um die Kapazitäten der Halle zu nutzen und allen interessierten Feierwütigen eine Teilnahme zu ermöglichen, machte der Schlagerbarde nämlich aus der Not eine Tugend und lud gleich zum Doppelkonzert in die Europahalle ein. Neben dem Abendkonzert, das traditionell ausverkauft war, gab es diesmal eine Zusatzvorstellung um 15.30 Uhr – und es braucht keiner zu glauben, dass diese schlecht besucht oder weniger partywütig gewesen sei. Es war ein Fest wie am Abend.
Die Fans des Meisters kamen zum Teil verkleidet und in bester Stimmung. Dank der frühen Uhrzeit waren erstaunlich viele Kinder im Publikum, die den berühmtesten Trierer nach Karl Marx nun auch endlich live und in voller (kurzzeitig halbnackter) Statur erleben durften. Das Programm bestand, wie seit je her von Guildo gewohnt, hauptsächlich aus gängigen Pop- und Rocksongs, die textlich in ein weihnachtliches Gewand gekleidet wurden. „Radar Love“ bildete die Grundlage für „Christkind Alarm“. Das tanzwütige „YMCA“ verwandelte sich in „Es weihnachtet sehr“. Aus dem Buggles-Klassiker „Video Killed The Radio Star“ entstand ein frisches „Freuet euch sehr, das Christkind ist da“.
Guildo stellte für Band und Publikum fest: „Zum ersten mal spielen wir nachmittags, trotzdem sind alle voll auf Betriebstemperatur.“ Das kann man nur bestätigen! Selbst Balladen wie „Für mich soll’s weiße Weihnacht geben“ und „Mein Freund der Tannenbaum“ („The winner takes it all“) wurden rockig abgefeiert. Nach einer Stunde stand Guildo mit nacktem Oberkörper und Engelsflügeln auf der Bühne. Da dürfte manches Kind vom Glauben abgefallen sein, das sich den Weihnachtsengel stets schlank und filigran vorgestellt hatte.
Ein akustischer Set bot einige erzählerische Momente. So wurde zur berühmten „Heidi“-Melodie ein „Guildo bringt euch die Weihnacht“ gesungen. Man erzählte die „Geschichte vom dicken Dieter“, einem bekannten Trierer Maronenverkäufer. Und die „Moritat vom Schneehas“ durfte auch nicht fehlen, die alle Zuschauer zu einem bewegten „Hopp, Hopp“-Chorus verleitete. Österlich ging es dann weiter, denn selbst vor Pink Floyd machte die festliche Karawane nicht halt: „Another Brick In The Wall“ erzeugte eine symbolische Anti-Osterhasen-Demo mit Textzeilen wie „Wir wolln keine Ostereier“. Das Publikum ging in allen Aspekten perfekt mit, bildete Mitklatsch-Kulisse, Weihnachts-Percussion und Tannenbaum-Wald.
Zwei Stunden dauerte die rockige Show mit formidabler Band nebst Bläsercombo. Als einziger weiblicher Strumpf war eine engelsgleiche Saxofonistin mit an Bord, die sich gegen die männliche Power sehr gut durchsetzen konnte. Im letzten Viertel gab es eine ganz unweihnachtliche Schlagerparty: „Immer wieder geht die Sonne auf“ schaffte den perfekten Übergang. Es folgten Klassiker wie „Wunder gibt es immer wieder“ und als Zugabe natürlich „Guildo hat euch lieb“. Mit „Weihnachten bin ich zuhaus“ wurden die Zuschauer in das inzwischen dunkle Trier entlassen und nicht wenige machten sich auf den Weg zu Tufa oder Arena.
Mich selbst führte es traditionell zu „Christmas Moments“, der wundervoll besinnlichen Weihnachtsshow. Diese große Show vor Tausenden Zuschauern in der Arena ist in jedem Jahr ein ganz besonderes Highlight. Vielseitig und voller Überraschungen. Egal ob Thomas Schwab allein am Piano sitzt oder die vortreffliche Band das Ensemble begleitet. Den ganzen Dezember über war man in Deutschland unterwegs. Der Abschluss fand wie immer in Trier statt.
Das Programm bot wie gewohnt eine überaus bunte Mischung. Da gab es deutsche und amerikanische Weihnachtsklassiker, wahlweise traditionell dargeboten oder mit viel Soul und bemerkenswerten Koloraturen, aber auch einige stimmungsvolle Poptitel. Den Anfang machte aber der verzweifelte Weihnachtsengel Stefan Konrad, der von den Widrigkeiten der modernen Zeit erzählte, beispielsweise Kindern, die ihren Wunschzettel nur noch online einreichen.
Musical-Sänger David Moore stimmte „Thank God It’s Christmas“ an und das beherzte „Never Enough“ aus dem Musikfilm „The Greatest Showman“. Gastsängerin Meike Anlauff schmetterte ein bewegtes „Run“. Aloysia Astari sang mit sanfter Stimme „Wenn Engel reisen“. Das neue Ensemblemitglied Amy di Bartolomeo überzeugte zunächst mit „Friend of God“, später dann mit einer gänsehauterzeugenden Version von „Adagio“. Die 17-jährige Emily Valerius zeigte sich als wahre Rockröhre und begeisterte das Publikum vom ersten Ton an. Und der gebürtige Mannheimer Dominik Steegmüller brachte sehr sonore männliche Vocals in die Show ein.
Als Gäste gab es neben genannten Stars außerdem den Christmas Moments Chor, der traditionell nur in Trier aktiv wird und Titel wie „Do They Know It’s Christmas“ und „Rejoyce“ stimmgewaltig unterstützte. Die Band zeigte sich musikalisch in Hochform. Sören Jordan an der Gitarre, Andreas Steffens am Saxofon und Theo van der Poel am Keyboard sind einfach fantastisch – und es gelang ihnen mühelos, das Publikum mit einem 1700 Jahre alten Titel („Komm, du Heiland aller Welt“ nach Ambrosius von Mailand) zu begeistern.
Natürlich darf kein Moments-Konzert ohne Thomas Schwabs Eigenkomposition und bekanntestes Stück „Der Traum von Bethlehem“ enden. Wie immer ein bewegender Abschluss und der Song, der für mich seit vielen Jahren zu jedem Weihnachtsfest gehört. Und ganz zum Abschluss gab es ein vom Ensemble und dem Publikum gemeinsam und a cappella gesungenes „Stille Nacht“. Das Weihnachtsfest in der Region Trier war endgültig eingeläutet – rockig und besinnlich. Für jeden nach seinem Geschmack.
Leider laufen die weihnachtlichen „Pflichttermine“ in Deutschlands ältester Stadt am 23. Dezember allesamt parallel: Guildo Horn zelebriert das rockige Schlagerprogramm in der Europahalle, Thomas Schwab verzaubert mit seinen Mitstreitern von Christmas Moments die Arena Trier und wer es lieber alternativ will, muss das „Tefftival“ in der Trierer Tufa unter Abwesenheit allzu besinnlicher Klänge besuchen. Selbst Klassikfreunde werden vom Friedrich-Spee-Chor beim traditionellen Weihnachtssingen bedient. Wer da nichts für den eigenen Geschmack findet, dem ist wohl nicht zu helfen.
Ich selbst hätte gerne mal wieder Meister Guildo beehrt, doch letztlich ist die Entscheidung erneut auf die Christmas Moments gefallen. Diese große Show vor Tausenden Zuschauern in der Arena ist in jedem Jahr ein ganz besonderes Highlight. Vielseitig und voller Überraschungen. Egal ob Thomas Schwab allein am Piano sitzt oder die vortreffliche Band das Ensemble begleitet. Den ganzen Dezember über war man in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterwegs. Der Abschluss fand wie immer in Trier statt. Und neben der bekannten Truppe aus regionalen Gesangsgrößen gab es zwei weitere Argumente zum Besuch des Konzerts in Trier: Patricia Kelly und Cassandra Steen waren als Gäste mit dabei.
Das Programm bot eine überaus bunte Mischung. Da gab es deutsche und amerikanische Weihnachtsklassiker, wahlweise traditionell dargeboten oder mit viel Soul und bemerkenswerten Koloraturen, aber auch einige stimmungsvolle Poptitel. Jeder der beteiligten Sänger hatte seine Momente – da musste man zwischen Profis und Amateuren keinen Unterschied machen.
Einige Musical-Künstler waren zu hören. David Moore, der sonst bei „Starlight Express“ singt und mit viel Power die Bühne stürmte. Dann hatte er aber ebenso Worte für die notleidenden Menschen der Welt, vor allem die Flüchtlinge, und sang unter großer Anteilnahme des Publikums „Do You Have Room“. Aloysia Astari aus dem Musical „Yakari“, die zum ersten Mal mit dabei war, interpretierte John Lennons „Imagine“.
Sehr stark fand ich wie immer Meike Anlauff, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme unter anderem Michael Jacksons „Man In The Mirror“ neuen Glanz verlieh. Und Guido Illigen – Ensemblemitglied der ersten Stunde – konnte einmal mehr mit einem spannenden Deutschpop-Titel begeistern, der nicht unbedingt weihnachtlich süß klingt, aber trotzdem perfekt zum Thema passt: Er sang eine hinreißende Version von Alexa Fesers „Gold von morgen“. Ebenso die kräftige Stimme von Horst Friedrich soll nicht unerwähnt bleiben. Er kann volltönend einen riesigen Saal zum Beben bringen.
Auf große Show- und Lichteffekte wartete man in diesem Jahr vergebens. Ein Winterwald unterm Sternenmeer – das war die Kulisse. Für den abschließenden Nostalgie-Block gab es gar nur die Musiker und Sänger vor einem weißen Vorhang. Etwas Glamour war in den vergangenen Jahren ganz schön, doch die zeitlose Musik funktionierte auch in reduziertem Ambiente.
Als Gäste gab es neben genannten Stars außerdem den Christmas Moments Chor, der traditionell nur in Trier aktiv wird. Eine schöne Sache, vor allem, als er zum Abschluss in die Zuschauerreihen ging und die ganze Arena mit Stimmen erfüllte. Doch wie immer blieb der Chor unter seinen Möglichkeiten. Mit diesem Potential an Sängerinnen und Sängern könnte man einiges mehr auf die Beine stellen, um mehrstimmigen Arrangements mehr Raum zu geben und auch mal a cappella vorgetragene Passagen zu erlauben. Doch das sei nur am Rande erwähnt.
Das Ensemble der fünf Gesangssolisten trug die Show ohnehin mit der Musikertruppe ganz alleine. Wenn alle auf der Bühne standen, entwickelte sich ein zauberhafter und stimmungsvoller Wohlklang, mal besinnlich leise, dann wieder kraftvoll schmetternd. Gaststars wären in dieser Besetzung eigentlich nicht nötig, doch sie sind nun mal das berühmte i-Tüpfelchen.
Gefreut hatte ich mich vor allem auf Cassandra Steen. Sie sang dann auch das eigene Stück „Unter die Haut“ und verschönerte einige Weihnachtsklassiker. Stimmlich überragend und wunderbar schlicht drängte sie sich auch im Ensembleklang nie in den Vordergrund. Absolut vom Hocker gerissen hat mich aber Patricia Kelly. Mit akzentuiertem Gesang und einer fantastischen Stimme hatte sie das Publikum umgehend auf ihrer Seite und bekam zwischendrin stehende Ovationen, vor allem als sie die Arena Trier kollektiv zum Schmettern des Paradesongs der Kelly Family „Angel“ motivierte.
Thomas Schwab (Piano), Sören Jordan (Gitarre), Umbo Umschaden (Bass), Tim Wollmann (Gitarre), Marcel Millot (Schlagzeug) und Multitalent Andreas Steffens an Saxophon und Querflöte boten das melodische Sahnehäubchen. Melodien zum Mitsingen – Pop, Rock, Swing und auch mal eine Prise Klassik, wenn es sein musste. Als es dann bisweilen ans Improvisieren ging, war kein Halten mehr und das Publikum folgte ihnen begeistert.
Schauspieler Alexander Grünberg bot lyrische Momente zum Nachdenken. Er philosophierte als Engel über seine Aufgaben im Besonderen und das Dasein im Allgemeinen. Wichtig war vor allem sein weihnachtlicher Schluss: „Das Dunkel ist schwächer als das Licht.“
Natürlich darf kein Moments-Konzert ohne Thomas Schwabs Eigenkomposition und bekanntestes Stück „Der Traum von Bethlehem“ enden. Wie immer ein bewegender Abschluss und der Song, der für mich seit vielen Jahren zu jedem Weihnachtsfest gehört. Das Ensemble um Thomas Schwab bringt einfach am besten in weihnachtliche Stimmung, ohne dabei in Herzschmerz und kitschige Wehmut zu verfallen. Vermutlich können wir uns dort in 2016 wiedersehen: am 23. Dezember in der Arena Trier.