Arkells live 2015 – Luxor Köln – Fotos
Hier unsere Fotogalerie von Arkells im Luxor in Köln aus dem Jahr 2015
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Unsere Fotos vom Editors Konzert im Kölner Palladium am 02.11.2015
Hier ist unsere Fotogalerie von Ezra Furman 2015 in Köln im Blue Shell
Seit circa einem Jahr versuche ich jetzt schon, Annen May Kantereit live zu sehen. Das ist aber gar nicht so leicht, wie man denkt, weil jedes fucking Konzert der drei (mittlerweile vier) jungen Herren aus Köln sofort ausverkauft ist. Auch wenn sie mehrere Zusatzkonzerte hintereinander spielen!
Ich hatte dann doch noch Glück und durfte mir das aller letzte Konzert der Tour im Düsseldorfer Zakk ansehen – auch das war übrigens schon der dritte Abend hintereinander ausverkauft. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass Annen May Kantereit bis dahin nicht mal ein Album draußen hatten? Keine Single im Radio? (Na gut, Henning singt für K.I.Z. »Hurra, die Welt geht unter«, aber das zählt nicht). Jetzt gibt es mittlerweile ihre EP „Wird schon irgendwie gehen“ mit 5 Songs.
Die Leute, die auf die Konzerte von Annen May Kantereit kommen, sind also höchstwahrscheinlich wie ich eines Tages über ein paar YouTube-Videos gestolpert, in denen ein schmächtiger Junge mit der Stimme eines alten Säufers traurige Lieder singt.
Da steckt die offensichtliche große Faszination für die Band. Henning May hat eine Stimme, bei dem jedem halbwegs musikalisch interessierten Menschen schwindelig wird! Gut, das haben andere auch, aber die verstecken die Stimme eben nicht in diesem jungen Körper. Alleine die Stimme kann es dann aber natürlich auch nicht sein, denn auch davon gibt es nun genug.
Die Texte und die Musik von Annen May Kantereit wirken im Gegensatz zu vielen anderen deutschen, aktuellen Künstlern viel ehrlicher. Sie zielen nicht auf die breite Masse mit generischen Liebesliedern, sondern beschreiben auf wunderbare Art und frei von Ironie das Gefühl, Anfang 20 zu sein, so genau, dass es wehtut. In Düsseldorf vergisst das Publikum die Hälfte der Zeit zu atmen, damit sie auch jedes Wort verstehen.
Wäre ich 14 Jahre alt, mein Gott, was wäre ich verliebt in die vier. Wäre ich 24, wie sehr könnte ich bei diesen Texten miterleben, was gerade um mich herum passiert. WG-Leben, Liebe, Verlassenwerden, Wut, Melancholie.
Ich habe schon lange keine so junge Band mehr mit so gutem Sound und so viel Traurigkeit und Wut im Bauch gehört. Wie ehrlich die das meinen, weiß jeder im Publikum spätestens bei »Du bist nicht hier«. Da freestylen Annen May Kantereit ein bisschen und Henning erzählt spontan und sehr bestimmend wie scheiße das ist, wenn er von der Hälfte der Zuschauer das Handy ins Gesicht gedrückt bekommt, während er über seine Gefühle singt. Das meinen sie nicht lustig, das sagen sie bestimmt. Aber es wirkt. Die Leute lassen die Handys in der Tasche.
Die nächste Tour startet schon im April und die Konzerte sind schon so gut wie alle ausverkauft. In Köln spielen sie dann übrigens schon im E-Werk, zweimal hintereinander.
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Die Vaccines haben im Luxor in Köln gespielt – hier gibt es die Fotos.
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Unsere Fotogalerie von Gloria 2015 im Gloria Theater in Köln
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Unsere Fotogalerie von Niels Frevert im Artheater in Köln
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Seeed bereiten sich im Palladium Köln auf ihren Auftritt beim Lollapalooza 2015 vor. Hier unsere Fotos:
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Fotos von OK Kid und Kitty, Daisy und Lewis auf dem gamescom Festival
Moop Mama, Marcus Wiebusch und LaBrassBanda beim Gamescom Festival in Köln
K.I.Z waren bis vor kurzem für den normalen Radiohörer unbekannt. Die vier Berliner, die seit Jahren den neuen deutschen Gangster- und Straßen-Rap aufs Korn nehmen, indem sie in ihre Texte noch viel mehr Gewalt, Drogen und Sex packen, haben aber soeben Platz 1 der Album-Charts für sich eingenommen. Würde das noch viel bedeuten, hätten wir jetzt wahrscheinlich wieder eine große Debatte über die Gefährdung der Jugend und den ganzen Kram. Aber Jauch ist im Urlaub und über Politik scheint sich ja eh niemand wirklich unterhalten zu wollen.
Mit den harten Texten von K.I.Z werden die normalen Radiohörer wahrscheinlich auch gar nicht in Kontakt kommen – die neue Single „Hurra, die Welt geht unter“ ist ganz, ganz zahm. Dafür aber richtig gut.
Darin entwerfen K.I.Z ein utopisches Zukunftsbild: „Das große Feuer“ kam, die Gesellschaft ist zusammengebrochen. Alle leben glücklich zusammen, arbeiten ein bisschen, lieben ein bisschen, ziehen gemeinsam Kinder mit einem neuen Gesellschaftsbild auf. Das klingt fast ein wenig zu sehr nach Waldmenschen und Hippies. Henning May, die Stimme von AnnenMayKantereit, die ich niemals genug loben kann, singt dazu den Refrain.
Auf dem neuen Album von K.I.Z, das genauso heißt wie die Single, findet sich der Titel als letztes Stück und macht es so fast zu einem kleinen Konzeptalbum. Sie entwerfen darin auf ihre übliche Art kleine Welten, werfen den Blick auf verschiedene Probleme in unserer Gesellschaft und brechen mit dem Gewohnten.
Gleich im ersten Track „Wir“ z.B. nehmen sie den typischen „Ich bin der Tollste“-HipHop auf und drehen ihn noch ein Stück auf. Ein schöner Text, der das ganze Gehabe karikiert und der Lächerlichkeit Preis gibt.
Danach nehmen sie Track für Track durch Übertreibung und ironische Brechung die Gesellschaft, in der wir leben, auseinander. Am besten funktioniert das bei den kapitalismuskritischen Songs wie in „Boom Boom Boom“ (auch eher zahm, denn auch dieser Track hat ein Video bekommen), „Glücklich und satt“ oder „Geld“, oder wenn sie mit der geläufigen Wahrnehmung spielen wie in „Käfigbett“. Grausamer wird es bei Themen wie Mord, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Nazis, etc. Leider provozieren diese Songs hauptsächlich und gehen nicht in die Tiefe. Da pflügen K.I.Z lieber den gesamten Acker um und hinterlegen das mit tanzbaren Beats und harmlosen Melodien. So sieht es hier aus, lasst uns nicht drüber nachdenken, ab in die „Rudelbumsdisco“.
Das Album ist ehrlicher und erwachsener als seine Vorgänger – das zeigen sie unter anderem mit einem persönlichen Stück wie „Freier Fall“. Provoziert wird auch hier wieder an allen Ecken und Enden, wenn auch diesmal ruhiger.
Als Konzeptalbum möchte ich „Hurra, die Welt geht unter“ dann doch wegen dem letzten Song, der oben erwähnten Single, bezeichnen. All die Augenblicke, die das Album in jedem Song vorher beschreibt, sind darin nun verschwunden. So sieht es jetzt aus. Hurra, die Welt ist untergegangen, mit der ganzen Gewalt, der Angst, dem System und der Grausamkeit. Ein großes Aufatmen zum Ende. Ein Neuanfang.
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Die Alabama Shakes spielen im Gloria in Köln – hier sind die Fotos:
Seht hier unsere Fotos von FFS (Franz Ferdinand und Sparks) 2015 im Gloria, Köln
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Patti Smith spielt im Kölner Tanzbrunnen. Ich muss euch hoffentlich nicht erklären, wer die Frau ist und warum mein Herz in Erwartung schon lange nicht mehr so hoch geschlagen hat. Es wird aber noch besser: Auf dieser Tour wird Patti ihr Album „Horses“ spielen – das Album, mit dem sie 1975 ihre Karriere gestartet hat. Als Support spielt „And the Golden Choir“. Bevor es losgeht, stöpselt er erstmal seinen Plattenspieler ein und schlürft ein bisschen Weißwein. Dann singt er sehr, sehr gut zu allem, was er da auf seinen Platten mitgebracht hat.
Als Patti Smith pünktlich auf die Bühne tritt, klatschen alle ehrfürchtig. Da sie „Horses“ wirklich von vorne bis hinten spielt (bzw. beide Seiten, wie sie betont), startet sie gleich mit „Gloria“, danach „Redondo Beach“. Immer wieder gibt es Zwischenapplaus, besonders bei „Birdland“ und natürlich „Land“. Verdammt, ist das gut! Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Energie diese zarte 68-jährige Frau umgibt und wie viel Stimme aus ihr raus kommt.
Wie viel Rock-Geschichte da auf der Bühne steht, hören wir uns staunend an: „Dieses Lied ist für meinen Freund Jim Morrison.“ „Das hier habe ich mit Bruce Springsteen geschrieben.“ Jimmy Hendrix, Lou Reed, Fred Sonic Smith, sie alle sind heute Abend dabei. Wir tanzen und tanzen und tanzen. Zur Zugabe hören wir noch „My Generation“ von The Who. Das wird aber erst richtig gut, als sie ihre „fucking words!“ vergisst und stattdessen die Gitarrensaiten schreddert. Es donnert nur noch von der Bühne: „You have the right to be free! You have the right to strike! You have the right not to be a victim of surveillance!” Sie hat offenbar deutsche Nachrichten geschaut.
Was soll ich sagen, ich habe Patti Smith live gesehen. Ich habe keine 10 Meter von Patti Smith entfernt gestanden, als sie „Gloria“ gesungen hat und als sie uns sagte, wir können alles machen, was wir wollen. Die Welt braucht mehr Menschen wie Patti Smith.
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Wo bin ich hier nur rein geraten… Während die Hälfte der Kölner Richtung Jahnwiesen zieht oder ihre Fenster weit öffnet, um AC/DC live zu hören, mache ich mich auf zur Lanxess Arena. Auf dem Weg treffe ich Teenies und ihre eifrigen Eltern, die genauso aufgeregt die selbst gebastelten, LED-verzierten Pappschilder ihrer Sprösslinge tragen.
Angefangen hat Taylor Swift als US-amerikanisches Country-Sternchen – mittlerweile ist sie siebenfache Grammy-Gewinnerin. 30 Millionen Albumverkäufe, 80 Millionen Song-Downloads, alles was geht auf Platz 1. Ach ja, und die jüngste Frau, die vom Billboard Magazin als Woman of the Year ausgezeichnet wurde. Mittlerweile ist passiert, was bei Kinderstars immer passiert: Die Frau ist erwachsen geworden. Ihre Emanzipation heißt Pop – ihr aktuelles Album „1989“ ist genau das. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin Miley bleibt die Zunge aber drin und die Bluse zu. Bei Taylor Swift geht es nicht um Sex, sondern um Romantik und Freundschaft und „Wir schaffen alles zusammen“. Dementsprechend jung ist ihre Zielgruppe.
Bevor es mit der Show richtig losgeht, zeigt uns die Dame, was Entertainment ist – davon können sich einige Live-Acts in Deutschland noch eine Scheibe abschneiden:
1. Großartiger Support: James Bay spielt das Kontrastprogramm zum heutigen Abend. Mit kleiner, schrammeliger Band auf der großen Bühne. Ganz, ganz toll.
2. Während des Umbaus gibt es Videos auf der Leinwand: Outtakes von den Dreharbeiten, Interviews mit Taylor, tanzende Fans, ein bisschen Werbung für dies und das.
3. Ganz amerikanisch zeigt die Arena-Kamera auch noch live ausgewählte Fans aus der Halle, die ihre Schilder und Verkleidungen vorzeigen. Die kommen z.B. aus Ungarn und den USA, haben sich aufwendig vorbereitet oder begrüßen ihre Taylor in Köln, Deutschland und ihrem Herzen. Mit LED-Blinkelichtern.
4. Kurz bevor die Show losgeht, kommt Taylor Swift an der Seite sogar noch mal kurz raus und begrüßt ein paar Fans. Das kriegen gar nicht alle mit.
5. Armbänder! Die bekommen alle Fans am Eingang. Und die leuchten später im Takt der Musik in verschiedenen Farben und sorgen für die richtige Atmosphäre.
Die ganze Show ist darauf ausgelegt, dass das hier für alle ein toller Abend wird. Mit „Welcome to New York“ springt Taylor auf die Bühne, bei „Blank Space“ gibt es schon den ersten kleinen Kostümwechsel. Das ist natürlich alles durchchoreographiert, aber nicht perfekter Plastikpop. Auch Taylor Swift ist nicht perfekt: Es gibt Sängerinnen mit kräftigerer Stimme und sicher auch ausdrucksstärkere Tänzerinnen. Auch „sexy“ wirkt sie immer ein bisschen unbeholfen. Aber das alles macht sie sympathisch.
Noch besser wird die Show, wenn Taylor sich selbst die Gitarre umschnallt oder sich vor das seltsam alienartige Klavir setzt, bei „I Know Places“, „Love Story“ oder „Style“ zum Beispiel. Bei „Bad Blood“ sehen die Tänzer toll aus! Danach gibt es noch eine E-Gitarren-Rockversion von „Wildest Dreams“ – komplett mit „Seven Nation Army“-Video im Hintergrund.
Die Videos während der Kostümwechsel sind dann aber schon ein bisschen peinlich – oder ich aus der Beste-Freundin-Phase raus. Darin erzählen berühmte Freundinnen, wie toll Taylor ist, wie super Mädchenfreundschaften sind und wie gerne Taylor Katzen mag. Die ganze Halle kreischt bei Selena Gomez und Cara Delevingne, dafür kennt leider keiner Lena Dunham oder die Haim-Mädels.
Am Ende hatte ich einen super Abend – auch wenn meine Twitter-Timeline danach von AC/DC-Lobgesängen überläuft. Alles egal. Haters gonna hate, hate, hate, hate, hate.
Hier gibt es unsere Konzertfotos von Olli Schulz – Feelings aus der Asche Tour 2015 in der Live Music Hall in Köln am 30.03.2015
Hier gibt es unsere July Talk Konzertfotos der Tour 2015 aus dem Studio 672 in Köln am 11.04.2015
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Wie gemein es ist, dass ich das neue, selbstbetitelte Album der Dune Rats gerade jetzt reviewen muss, sollte jedem Hörer schon bei den ersten Tönen klar sein: Der Frühling will und will hier nicht anfangen und die drei Herren aus Brisbane in Australien bringen den Sommer Ton für Ton auf die Platte. Pur und unverfälscht hören wir hier Meer, Sonne, Rumhängen, Urlaub, Freunde, Spaß… So gemein.
Die Dune Rats sind jetzt nicht die große Neuentdeckung dieses Jahres und alle Hörer mit Hang zu ausproduzierten Stücken und tiefschürfenden Texten werden hier nicht glücklich werden. Das hier ist Surf- und Stonerrock, alles ein bisschen so wie in den frühen Neunzigern. Da passt es auch, dass Danny Beusa, BC Micheals und Brett Jansch Nirvana als ihre große Inspiration angeben. Auf dem Album geht es mehr um die Stimmung als um die Musik, mehr um den Spaß in einer Band zu spielen als um Hits.
Songzeilen wie „Dalai Lama, Big Banana, Marijuana“ sollten alles wichtige klären. Das zweite Stück „Superman“ hat ein schönes Video, indem die Dune Rats ihren Touralltag und die Live-Auftritte dokumentieren. So will ich sie auch sehen, dann nur ohne Kamera – zu gefährlich. Die Songs verwischen alle ein bisschen ineinander. Sie sind einfach und entspannt und wild gleichzeitig. „Lola“ gefällt mir besonders gut. Tanzen will ich zu „Heart“.
Sobald der Sommer hier mal richtig angekommen ist und es die ersten Ausflüge zum See gibt, werde ich das Album noch mal herausholen und in der Sonne brutzelnd anhören. Das passt dann sicher besser.
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Hier gibt es unsere Konzertfotos von Olli Schulz der Feelings aus der Asche Tour 2015 aus der Live Music Hall in Köln am 30.03.2015.
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Hier gibt es unsere Bilderbuch Konzertfotos der Schick Schock Tour 2015 aus dem Bürgerhaus Stollwerck in Köln am 26.03.2015
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