Fotos von Courtney Barnett – live im Bürgerhaus Stollwerck
Hier seht ihr unsere Fotogalerie von Courtney Barnett am 23.11.2015 im Bürgerhaus Stollwerck in Köln.
Hier seht ihr unsere Fotogalerie von Courtney Barnett am 23.11.2015 im Bürgerhaus Stollwerck in Köln.
Angekommen am Kölner Neumarkt, auf welchem sich schon der aufgebaute Weihnachtsmarkt befindet, verpasst man zunächst mal exakt die Linie 7 und kann sich dank 20-minütiger Wartezeit schon mal den Support Good Tiger abschminken: Ein Hoch auf die Kölner Verkehrs-Betriebe oder wie sie vom Kölner auch liebevoll genannt werden: Kölner Verbrecher-Bande. Angekommen im schönen Köln-Poll begibt man sich auf direktem Weg zur Essigfabrik um erstens nicht weiter dieser unerbittlichen Kälte samt Regen ausgesetzt zu sein und zweitens nicht den nächsten Support, Veil of Maya, zu verpassen. Die fangen dann auch gegen kurz nach acht an und bringen die Halle gleich zum beben. Zwar nur zu viert auf der Bühne überzeugen sie mit unfassbar harten Breakdowns und stellenweise mehr als angsteinflößenden Rhythmen. Leider gibt es wieder das typische Problem welches einen in der Essigfabrik verfolgt: Der Sound ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei, Höhen kommen unglaublich schlecht heraus. Für Bassverliebte genau das Richtige. Nach einer knappen halb en Stunde ist dann Schluss.
Auch beim Hauptact soll sich dies nicht ändern. Man gönnt sich also nach Veil of Maya noch zwei leckere Gerstensäfte und wartet gute 20 Minuten auf die nach Perfektion strebenden Periphery. Gegen kurz vor acht ist es dann soweit: Die sechs Amerikaner betreten unter epischer Musik die Bühne.
Man könnte fast schon glauben, man würde hier Kriegsveteranen empfangen. Mit „Muramasa“ legt das Sextett los und zerlegt die Halle gleich ab der ersten Minute. Der Sound ist wie erwartet nicht der Band gerecht werdend. Allerdings kommen die Höhen doch ein wenig mehr raus als noch beim Support, was den Ohren der Zuschauer bei den Gitarrenparts von Misha Mansoor natürlich mehr als gelegen kommt. „Ragnarok“ als zweiter Track des Abends lässt den Raum nicht weniger staunen und verlangt den Kölnern eine ganze Menge ab. Zum Bühnenbild lässt sich nicht viel sagen, es prangt ein riesiger Periphery-Banner hinter den sechs Masterminds, die Lichtshow hingegen kann mit viel Stroboskop und clever kombinierter Farbspiele überzeugen. Zur Mitte des Sets zerlegt der passende Titel „Make Total Destroy“ weiter die Menge und führt fort was begonnen wurde: Totale Zerstörung. Spencer Sotelo, welcher sich zum eigenen Vergnügen schon bei Veil of Maya auf der Bühne blicken ließ, schwebt mit seiner Stimme über allem. Perfekte Clean Vocals, ungemeine Screams und die Magengrube vor Ehrfurcht wabbeln lassende Shouts werden dem Publikum entgegen geschmettert, als würde ein Hochbegabter sein Vollabitur mal eben so mit 1,0 hinklatschen. Einfach nur unglaublich. Die restlichen Musikanten auf der Bühne stehen dem mit ihren Instrumenten in nichts nach. Mit „Graveless“ verlassen Periphery die Bühne. Zurück an ihrem Arbeitsplatz erzählt Soleto erst mal was er schon so an Deutsch gelernt hat. Das wird an dieser Stelle aber besser mal gekonnt verschwiegen. Mit „Stranger Things“ beenden die Amerikaner ihr Set und lassen die Menge mit ihren „Scarlet, Scarlet“-Rufen alleine. Leider wurde den Kölnern dieser Song heute nicht präsentiert, was dieses Konzert nicht in seiner Klasse schmälert.
Periphery jemanden zu beschreiben der sie nicht kennt wäre wohl so am einfachsten: Stell dir die beste Band vor die du kennst, reize ihre Fähigkeiten bis zur Unendlichkeit aus. Und jetzt nimm das ganze mal fünf und stell dir einen Haufen vor der dann noch sagt: “Da geht aber noch was.“ Das sind Periphery. Und das sollte man sich live unter keinen Umständen entgehen lassen.
Schon das Titelbild fällt aus der Reihe, wenn man die bisherigen Releases des Ladykillers betrachtet. Der mannhafte Kerl ganz von Blumen bedeckt, daneben ein Kind, das ihn amüsiert und staunend betrachtet. Nix mehr „Fuck You“ und „Forget You“ – es wird romantisch.
Cee Lo Green startete bei den Rappern Goodie Mob. Dann war er mit DJ Danger Mouse Teil des viel beachteten Duos Gnarls Barkley. Und die Liste seiner Tätigkeiten liest sich wie ein Who-is-who der Szene. Er hat mit Timbaland gearbeitet, für Kelis und Jennifer Hudson geschrieben, war Gastsänger bei P. Diddy, den Black Eyed Peas und Seeed.
„Heart Blanche“ ist ein durchgehend starkes Album voller Groove, Pop, Funk und Soul. Cee Lo beherrscht die Songs mit seiner Stimme. Da stehen Funk, Soul und Disco-Musik gleichzeitig auf und fegen durch die Räume. Dabei ist nichts fest gezurrt und Cee Lo beeindruckt mit stilistischer Vielfalt. Selbst vor John Miles‘ „Music“ macht er nicht halt und verwendet Elemente dieses Über-Songs für einen neuen Track namens „Tonight“. Dann gibt es eine wundervolle Hommage an den verstorbenen Komiker „Robin Williams“.
Im Verlauf des Albums bleibt er auf durchgehend hohem Niveau. „Cee Lo Green Sings The Blues“ ist zauberhaft, und er bietet „Music To My Soul“. Uptempo-Nummern, Balladen, Sixties-Pop. Der wandlungsfähige Stimmkünstler schöpft seine Möglichkeiten voll aus und hält die Spannung bis zum Schluss.
Cee Lo Green hat sein ganzes Herzblut in das Album gesteckt. Nachdem er mit „Ladykiller“ den Sprung vom Geheimtipp in die erste Pop- und Soul-Liga geschafft hat, zeigt „Heart Blanche“, dass er das Niveau mühelos halten kann. Wer ein gewisses Faible für Funk und Soulmusik hat, kann bedenkenlos zugreifen.
Adele ist ein solch unscheinbarer Superstar. Wenn man die BBC-Aufnahmen sieht, als sie sich verkleidet unter eine Doppelgänger-Show ihrer selbst mischte – die diebische Freude und die unverstellte Aufgeregtheit. Wunderschön anzusehen. Mit 19 schon schrieb sie ein Album, das die Musikwelt aufmischte. Nach dem zweiten Wurf, der weltweit Nummer-1-Erfolge erzielte, durfte sie für „Skyfall“ einen James Bond-Titelsong zum Besten geben. Danach Babypause, und jetzt folgt Album Nummer drei mit dem schlichten Titel „25“.
Genau. Sie war 25, als sie diese Songs schrieb. Warum soll man ein Erfolgsrezept ändern? Das hat bei „19“ und „21“ auch schon gut funktioniert. Und: wir wollen uns keine Illusionen machen. Auch stilistisch bleibt alles beim Alten. Die Single „Hello“ haut genau in die Kerbe, die schon mit den Singles der Vergangenheit bearbeitet wurde. Eine wundervolle, ach so kräftige Stimme. Alles balladesk gehalten. Nostalgische Anwandlungen im Sound.
Das Album bricht (wie sollte es anders sein) haufenweise Rekorde auf dem amerikanischen und britischen Markt. Vorverkaufsrekorde, Verkaufsrekorde, Spitzenplätze allerorten. Was soll man eigentlich noch schreiben, wenn ein Album mit solchen Vorschusslorbeeren bedacht wurde?
Man muss das Werk als Ganzes wirken lassen. Da steckt schon viel Schwermut in diesen elf Songs. 48 melancholische Minuten, die mit „Love In The Dark“ ihren Höhepunkt erreichen. Es ist dieser Weltschmerz, den man heute bei vielen jungen Künstlern findet und den man ihnen nicht verdenken kann. Adele beschreibt mit viel Pathos den Weg von der jugendlichen, jungen Frau hin zur Erwachsenen.
Besonders stark ist es, wenn der orchestrale Bombast weg bleibt und ihre wundervolle Stimme nur von einer Akustik-Gitarre begleitet wird, wie bei „Million Years Ago“. Schön auch, wenn die Schwermut für kurze Zeit ausgeblendet wird und sie in „Sweetest Devotion“ von ihrer Mutterrolle singt. Überaus beeindruckend finde ich die energischen Songs wie „I Miss You“ und „Water Under The Bridge“.
Adele lässt sich auf keine Experimente ein. Das kann man langweilig finden, aber mal ehrlich: Will jemand Elektropop aus ihrem Mund hören oder rockige Ausreißer? Ich finde, sie hat alles richtig gemacht, bleibt authentisch und lässt sich nicht verbiegen. Das Album steht in einer Reihe mit den ersten beiden Werken. Adele ist zurück und stark wie eh und je.
An Heiligabend im Jahr 1975 spielten Queen im Londoner Hammersmith Odeon. Es war die Zeit, als gerade das Über-Album „A Night In The Opera“ veröffentlicht worden war. Die Vorab-Single „Bohemian Rhapsody“ belegte neun Wochen Platz 1 der britischen Charts und war auch an Weihnachten Nummer 1.
Der Auftritt in London markierte gleichzeitig den Höhepunkt des ereignisreichsten und aufregendsten Jahres ihrer bisherigen Karriere: Es hatte sie von England in die Vereinigten Staaten, nach Japan und wieder zurück geführt und besiegelte endgültig ihren Aufstieg von ehrgeizigen Newcomern zu einer der größten und wichtigsten Bands ihrer Zeit – und darüber hinaus.
Das Weihnachtskonzert wurde live von der BBC übertragen. „Das war schon ein besonderer Abend, denn das war das erste Mal, dass eines unserer Konzerte in voller Länge live im Fernsehen übertragen wurde“, erinnert sich Brian May. „Die Qualität ist beeindruckend. Natürlich wurde viel Arbeit in die Wiederherstellung des Materials und die Umwandlung in digitale Form gesteckt, aber jetzt kommt die Energie, die wir auf der Bühne gespürt haben, wirklich mit aller Kraft durch.”
Dem kann man nur zustimmen, wenn man die kraftvolle Performance sieht und der fantastischen Setlist folgt. „Bohemian Rhapsody“ sehr früh im Set, „Big Spender“ im Zugabenblock, „Jailhouse Rock“ im Medley, „God Save The Queen“ als Abschluss. Die Qualität von Video- und Audiomitschnitt ist sehr ordentlich. Für die CD wurde die Setlist um „Seven Seas Of Rhye“ und „See What A Fool I’ve Been“ ergänzt. Diese Tracks hatten es nicht auf die BBC-Fernsehaufnahme geschafft.
Neben dem Mitschnitt des legendären Konzerts auf CD und DVD enthält die DVD als Bonus vier Songs vom 1. Mai 1975 live aus dem Konzerthaus Budokan in Tokio, Japan. Dazu gesellt sich eine22minütige Dokumentation. Bisher musste man auf Bootlegs zurück greifen, um dieses ganz spezielle Konzert zu hören – jetzt endlich ein offizieller Mitschnitt.
„The Wall“ – die unendliche Geschichte des Roger Waters. 1979 veröffentlichten Pink Floyd ein Album, das auch heute noch als Meilenstein der Musikgeschichte gilt. Ein orchestrales, bombastisches Konzeptwerk. Hochintelligent – und gesellschaftspolitisch bis in die Gegenwart relevant. Roger Waters verkörperte den Musiker Pink, der hinter einer hohen Mauer von der Welt isoliert wird. Die Rolle seines Lebens! Und er nutzt diverse Gelegenheiten, um wieder in diese Rolle zu schlüpfen. Am 21.7.1990 symbolhaft in Berlin zum Fall der Mauer. Und auf einer Tour zum 30jährigen Erscheinen der Platte und zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls, wobei sich diese Konzertreihe von 2010 bis 2013 ausdehnte.
Nun erscheint ein Mitschnitt von eben jener Jubiläumstour auf 2CD und DVD / BluRay. Er enthält jeweils eine komplette Live-Aufführung des Albums. Der Film entfaltet sich auf mehreren Ebenen – als allumfassendes Konzertereignis des Albumklassikers von Pink Floyd, als Roadmovie, bei dem Roger Waters eine Reise in die Vergangenheit unternimmt, und als berührender Antikriegsfilm, der vor allem die menschlichen Verluste in den Vordergrund stellt. Neben der herausragenden Musik reflektiert Waters über die Auswirkungen des Krieges auf seine eigene Familie und begibt sich auf eine sehr persönliche Reise, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht: Waters reist nach Frankreich, an den Ort, an dem sein Großvater beerdigt ist, und nach Italien zur Gedenkstätte seines Vaters. Beide verlor Waters durch den Krieg. Diese Reise zeichnet das aufrichtige Portrait eines Mannes, der genug erlebt hat, um ein leidenschaftlicher Kriegsgegner zu sein.
Problematisch finde ich wie so oft den Wechsel zwischen Livekonzert und Dokumentation, der auch hier mehrfach vollzogen wird. Das hat sicher künstlerischen Charakter und funktioniert gut. Die Brüche sind nicht allzu hart und der logische Anschluss an die zuvor gezeigte Handlung ist jederzeit nachvollziehbar. Trotzdem fehlt das vollständige Konzerterlebnis. Man hat mehrfach das Gefühl, etwas vom musikalischen Geschehen zu verpassen. Schön wäre es beispielsweise, wenn man auf einer zweiten DVD einen kompletten Konzertmitschnitt als Bonus mitgeliefert hätte. Damit wäre beiden Seiten (der künstlerischen und der musikalischen) Genüge getan.
So muss der Musikliebhaber, der das Konzert am Stück genießen will, auf die 2CD-Version zurückgreifen. Hier bekommt man ein auditives Liveerlebnis vom Feinsten und kann sich einmal mehr an Waters‘ gesanglicher Leistung und seinem Aufgehen in der grandiosen Geschichte erfreuen. „The Wall“ ist und bleibt ein Meisterwerk. Der emotionale Trip des Musikers Roger Waters und zugleich des Protagonisten Pink bleibt über Jahrzehnte hinweg zeitlos schön.
Drei Jahre ist es her seit Ellie Goulding ihr letztes Album „Halcyon“ veröffentlichte. Selbiges hatte eine sehr experimentelle Attitüde. „Delirium“ hingegen ist ein selbstbewusstes Popalbum, das zum Tanzen einlädt und gute Laune verbreitet. Es bietet hauptsächlich Elektropop mit leichten Anleihen beim Folk. Damit sind sich die Pop-Prinzessinnen Ellieg Goulding und Taylor Swift momentan sehr ähnlich. Das Album klingt so international wie die Orte, an denen es aufgenommen wurde.
Die Arbeiten fanden in London, Herefordshire, Schweden und Los Angeles statt. Unterstützung holte sich Ellie Goulding dafür erneut von dem schwedischen Produzenten Max Martin (Backstreet Boys, Bon Jovi, Katy Perry), dem amerikanischen Multiinstrumentalisten Greg Kurstin, Ryan Tedder (OneRepublic), dem schwedischen Songwriter Klas Åhlund, Guy Lawrence (Disclosure) und ihrem langjährigen Kreativpartner Jim Eliot.
Die Songs auf „Delirium“ sind einprägsam und trotzdem sehr persönlich, fast schon intim. Es sind epische Songs mit viel Gefühl. Am deutlichsten wird das vielleicht in dem Stück „Army“, in dem Ellie Goulding über ihre beste Freundin Hannah singt. Dazu gibt es schnelle Songs wie „Aftertaste“ und „On My Mind“ sowie einige poppige Ohrwürmer („Codes“, „Around U“). Auch das allseits bekannte „Love Me Like You Do“ findet endlich den Weg auf ein reguläres Album. Persönlich gefällt mir vor allem Ellies ruhige Seite. Die kommt aber mal wieder etwas kurz. Gerade zum Ende finden sich einige Balladen und das Herz geht endlich auf.
„Delirium“ ist das Werk einer Künstlerin, die genau weiß, wo sie damit hin will. Selten klang Ellie Goulding so selbstbewusst, wie hier. Den Albumtitel wählte sie, weil das Wort Delirium ihre Erlebnisse als Musikerin am besten zusammenfasst: „Es kann sich auf einen absolut euphorischen, fast schon verrückten Gefühlszustand beziehen – oder eben auf das genaue Gegenteil davon. Ich befinde mich permanent in diesem Zustand“, sagt sie dazu.
https://www.youtube.com/watch?v=Ivao1_kebOo
Zwischen 1990 und 1998 erschienen fünf Alben des amerikanischen HipHop-Kollektivs A Tribe Called Quest. Bereits das Debüt „People’s Instinctive Travels and the Paths of Rhythm“ war in den Augen vieler Genre-Anhänger ein Meilenstein. Q-Tip, Phife Dawg, Jarobi White und Ali Shaheed Muhammad landeten ihren ersten Hit mit der Single „Bonita Applebum“. Der Eastcoast-Sound aus den New Yorker Studios kam gut an und brachte eine Reihe von Nachahmern auf den Plan.
Während viele Kollegen Breaks um alte Soul- und Funk-Samples entwarfen, benutzten A Tribe Called Quest Samples aus Jazz und 70er Jahre Rock. Ihre Strophen waren Dialog-orientiert statt konfrontativ und widmeten sich gesellschaftlichen Themen mit entspannter Offenheit und unkonventionellem Humor.
25 Jahre im Nachgang veröffentlichen Legacy Recordings / Sony Music eine Deluxe-Edition des Klassikers. Das Album wurde von Soundingenieur und Grammy-Preisträger Bob Power von den Originalbändern remastert, Die CD erscheint mit drei exklusiven neuen Remixen von einigen der aktuell größten HipHop-Künstler, die A Tribe Called Quest als bedeutenden kreativen Einfluss bezeichnen: Pharrell Williams haucht „Bonita Applebum“ neues Leben ein, J. Cole interpretiert „Can I Kick It“ und Cee-Lo Green schmettert „Footprints“.
Q-Tip sagt dazu: „Ich hatte dieses Album schon im Kopf, bevor ich es gemacht habe. Wenn ich es insgesamt betrachte und feststelle, dass die Gedanken eines 16-Jährigen tatsächlich Anerkennung bekommen, habe ich das Gefühl, angekommen zu sein. Aber es in dieser Inkarnation zu sehen, macht mich demütig.“
Das Debütalbum geht auch in der Gegenwart noch gut ins Ohr. Einige Meisterwerke sollten folgen. Das Nachfolgewerk „The Low End Theory“ wird bis heute als eines der größten Alben in der Geschichte des HipHop betrachtet, das den Ruf der Band als Legende endgültig festigte. Vielleicht wird auch hier bald eine Neu-Edition zum 25jährigen erfolgen.
Es ist immer ein spannender Moment, wenn Seal ein neues Werk auf den Markt bringt. Auch diesmal hat sich der britische Schmusesänger fünf Jahre Zeit gelassen, bevor sein siebtes Album erschien. Zwischendurch gab es nur die Compilation „Soul 2“ mit Coverversionen. Und es stellt sich gleich zu Beginn die Frage, ob er wieder einen Radiohit wie das unendlich schöne „Kiss From A Rose“ oder das mit der Zeit doch recht nervige „Love’s Divine“ geschaffen hat.
Diesmal hat Seal wieder an allen Titeln mit geschrieben und es ist ein sehr ruhiges, an R&B und Soul orientiertes Album geworden. Vergessen zum Glück die Dancefloor-Abschweifer aus dem Jahr 2007. Das Album ist 100 % Seal: Zeitlose Popmelodien und gefühlvolle Texte, von seiner charismatischen Samtstimme leidenschaftlich interpretiert und überwiegend akustisch arrangiert. Seal thematisiert die Liebe in all ihren Nuancen, Facetten und Eigenarten. „Eines meiner Mantras ist ‘Stärke durch Verletzlichkeit’. Wenn wir es uns zugestehen, verletzlich zu sein, sind wir wahrhaftig im Besitz unserer Stärke – und können lieben”, betont er dazu.
„7“ ist vielleicht nicht immer besonders innovativ und insgesamt eher Mainstreampop – aber man fühlt sich mit diesem Album auf Anhieb wohl. Um seine Geschichte erzählen zu können, tat Seal sich einmal mehr mit seinem langjährigen Produzenten Trevor Horn zusammen, der schon die ersten CDs des Briten produzierte.
„Everytime I’m with you“, „Daylight Saving”, „Do you ever” und „Love” – die gefühlvollen Titeln sind eindeutig Seals Stärke. Ob sich daraus allerdings ein neuer Radiohit entwickeln wird? Mal abwarten. Alles in Allem ist Seals siebtes Studioalbum jedenfalls sehr gelungen und lässt seine einfach zeitlos berührende Stimme wunder bar zu Geltung kommen – eine Empfehlung für alle Fans.
In den zehn Jahren nach den Alben „Taken By Force“ und „Tokyo Tapes“ wurden die Scorpions zu Superstars in Japan, Europa, Nord- und Südamerika und auch in der ehemaligen Sowjetunion und Südostasien. Auf jedes neue Album folgte eine Welttournee. Bei ihren Bühnenauftritten entfaltete die Band eine ganz besondere Magie und erwarb sich den Ruf eines der besten Live-Acts der Welt. In der Folge wurden die Scorpions zu den begehrtesten Headlinern der großen Rock-Festivals. Bei einigen dieser Events, wie zum Beispiel beim legendären Rock in Rio, spielte die Band vor bis zu 350.000 Menschen.
Die Scorpions feiern ihr 50. Bandjubiläum mit einer Serie von Neuauflagen, die in verschiedenen Formaten einiges vom Besten präsentiert, was die Gruppe hervorgebracht hat. „World Wide Live“ gehört da zu den wichtigsten Releases der 80er, denn es brachte die neuen Songs in Verbindung mit der einzigartigen Livepräsenz der Band. Eine Filmcrew folgte dem Bandtross durch die USA, Asien und Europa bis nach Südamerika und zeichnete den Touralltag ebenso auf wie die Konzerte und die Interaktion der Band mit ihren Fans. Die Dokumentation erschien ursprünglich als VHS- Video und auf Bildplatte und wurde zudem in den USA in die Kinos gebracht.
Für das Livealbum schnitt die Band fünf Konzerte in San Diego, Los Angeles, Costa Mesa, Paris und Köln mit. Und es zeigte sich mal wieder: Die Scorpions sind dann am besten, wenn sie auf der Bühne stehen. Das Album gehört zu den meistverkauften Livealben der Welt. Die Songs bestehen aus Material der letzten vier Alben, um Überschneidungen mit den „Tokyo Tapes“ zu vermeiden. Als besonderes Schmankerl ist ober erwähnter Film enthalten. So gefällt uns das!
Die Scorpions erklären zur gesamten Neuauflage: „In Worten lassen sich 50 Jahre schwer zusammenfassen, aber als wir all diese Songs wieder gehört haben, die in einer unserer kreativsten Phasen aufgenommen wurden und von denen viele bisher unveröffentlicht waren, war das für uns eine echte Zeitreise. Diese Aktion war für jeden von uns eine Herzensangelegenheit. Es hat tolle Erinnerungen wachgerufen, und gleichzeitig haben wir noch einmal neu entdeckt, was unsere Musik ausmacht, als wir das Archivmaterial durchgehört und Dutzende unveröffentlichter Titel und Frühfassungen bekannter Scorpions-Hymnen ausgesucht haben. Wir haben das Material intensiv bearbeitet, um die Klangqualität zu verbessern. Dabei haben wir allerdings immer sehr sorgfältig darauf geachtet, dass die ursprüngliche Atmosphäre erhalten bleibt.“
Die 50th Anniversary Deluxe Editions erscheinen auf BMG und werden europaweit von SPV vertrieben. Derzeit sind die Scorpions unterwegs auf ihrer Welttournee zum 50. Bandjubiläum, bei der sie neben den Highlights ihres neuesten Studio-Albums Return To Forever zahllose Hits und Live-Favoriten spielen, die auch in der 50th Anniversary Deluxe Editions enthalten sind.
Alle 50th Anniversary Deluxe Editions:
Seht hier unsere Fotos von Slayer in der Rockhal Esch/Alzette am 19.11.2015
Seht hier unsere Fotos von Anthrax in der Rockhal Esch/Alzette am 19.11.2015
Seht hier unsere Fotos von Rival Sons in der Arena Trier am 20.11.2015
Seht hier unsere Fotos von Deep Purple in der Arena Trier am 20.11.2015
Die verstärkten Sicherheitskontrollen zum Einlass in die Arena Trier führten zu langen Warteschlangen. Doch was vor einer Woche noch großen Unmut unter den Konzertbesuchern verursacht hätte, stieß jetzt auf allgemeines Verständnis. Es sind die Zeichen einer unsicheren Zeit – und Sicherheit geht vor. Die Arena Trier war bei weitem nicht ausverkauft, aber doch sehr gut gefüllt. Deep Purple hatten gerufen – und man muss die alten Haudegen einfach nochmal live erleben. Wer weiß, wie lange das Tourleben noch weiter geht?
Zum Auftakt des Konzertabends gab es Rival Sons, eine Band aus Los Angeles, die in einem Retro-Sound daher kamen, der an Led Zeppelin und The Doors erinnerte. Wohl kaum einer hatte das Quintett auf dem Schirm, doch was sie dann in ihrer 45minütigen Show ablieferten, war ganz großes Kino. Bluesrock vom Feinsten mit kantigem Sound und erdigen Gitarrenriffs. Das gefällt auch dem nostalgisch veranlagten 70er-Fan. Es gab vier Stücke vom aktuellen Werk „Great Western Valkyrie“ und drei ältere Titel.
Der Zeitplan wurde genau eingehalten. 30 Minuten Umbau und auf den Gongschlag um 21.15 Uhr legten Deep Purple mit „Highway Star“ los. Eine Bühne – fünf Legenden. Besser kann man es nicht umschreiben, was da passierte. Man findet sich gerne damit ab, dass dort eine Truppe von Solisten auf der Bühne steht und keiner sich hinter den anderen verstecken muss. Ian Gillan lieferte sich ein gigantisches Stimmduell mit Steve Morse und es war zu „Strange Kind Of Woman“ wirklich fraglich, wer die Töne höher, schärfer und sicherer trifft. Hut ab für diese Leistung von Gillan.
Die Bühne sah drei große LCD-Leinwände vor, damit man das Geschehen bis in den letzten Winkel der Arena verfolgen konnte. Das war auch sinnvoll, denn die Nahaufnahmen von Morse‘ Gitarrenspiel und von Ian Paice, der so lässig mit den Stöcken über sein Schlagwerk wirbelte, waren jeden Blick wert. Auf der mittleren Leinwand gab es bisweilen kleine Filmchen oder seltsame psychedelische Farbenspiele (wie bei „Hard Lovin‘ Man“).
Mir gefiel in der ersten Konzerthälfte vor allem das mystisch-düstere „Vincent Price“ als Hommage an den berühmten Schauspieler. Die Setlist war recht vielseitig – ist schon gut, wenn man nicht zwanghaft ein aktuelles Album promoten muss. „Now What?!“ spielte keine riesige Rolle im Set. Steve Morse bekam seine großen Momente in einem Instrumental allein auf der Bühne. Ian Paice durfte sich zu „The Mule“ auslassen und Meister Don Airey hatte einige große Keyboard-Momente zu „Lazy“ und später mit einem ausschweifenden Solo, das „Perfect Strangers“ einleitete.
Hier war dann auch kein Halten mehr. Gefolgt von „Space Truckin‘“ und „Smoke On The Water“ gab man vor dem Finale alles und ließ sich dann erst einmal abfeiern. Den Zugabenblock eröffnete das uralte Blues-Stück „Hush“. Dann endlich kam auch der fünfte Solist zu ehren und Roger Glover durfte den Bass malträtieren. „Black Night“ beendete schließlich nach fast zwei Stunden den Konzertabend und entließ die gut gelaunten Zuschauer ins nächtliche Trier. Deep Purple – immer noch eine Bank!
Auch die mehrfachen Grammy-Gewinner von Train veröffentlichen dieser Tage ihr erstes Weihnachtsalbum. Sie bedienen ihre ureigene Stilrichtung und so dürfte es ein äußerst buntes Fest werden. „Christmas In Tahoe“ bietet ein Dutzend weihnachtliche Tracks. Das gewohnte Sommerfeeling muss also etwas zurück stecken. Trotzdem gibt es die gewohnt frische Mischung aus Country und Folk. Auf dieses Markenzeichen müssen die Fans also nicht verzichten.
Die kalifornische Band ist hierzulande hauptsächlich mit ihrem Hit „Drops Of Jupiter“ bekannt geworden. Einige Jahre später lief dann die Gute-Laune-Single „Hey, Soul Sister“ bei den Radiosendern rauf und runter. Nun haben sie Weihnachtsklassiker wie Donny Hathaways „This Christmas” und Stevie Wonders „What Christmas Means To Me” mit ihrem typischen Sound versehen. Dazu gesellen sich das sonnige Gemüt von „Christmas Island”, die melancholische Sehnsucht in „Wait For Mary Christmas” und die rhytmischen Wortspiele von „Shake Up Christmas”.
Locker bewegt sich der Sound zwischen weihnachtlicher Besinnlichkeit und einem typischen Train-Album, egal ob sie Klassiker covern oder eigene Tracks beisteuern. Damit wird man in der Adventszeit nicht jeden beglücken können, doch der Groove von „Merry Christmas Everyone“ (Slade) und „2000 Miles“ (Pretenders) entfaltet unaufhaltsam seine Wirkung.
„Christmas In Tahoe ist schon seit langer Zeit Teil unserer Reise”, sagt Trains Sänger Pat Monahan. In diesem Jahr wollen sie uns mitnehmen an den Lake Tahoe zum kalifornischen Weihnachtsfest. Auf geht’s.
Vor drei Jahren hat Kylie Minogue mit ihren „Abbey Road Sessions“ zum Weihnachtsgeschäft überrascht. Damals waren es eigene Stücke, die in einem besinnlichen Gewand an die Hörer gebracht wurden. 2015 soll es dann ein richtiges Weihnachtsalbum ein. Mit sanften, festlichen Tönen – bisweilen aber auch mit viel Power.
„Kylie Christmas“ ist ein prall gefülltes Weihnachtsalbum des australischen Superstars, auf dem die Sängerin von ebenso hochkarätigen Gästen wie Rock-Ikone Iggy Pop, dem britischen Schauspieler und Comedian James Corden („Into The Woods“, „Kill Your Friends“) und posthum von dem verstorbenen Crooner-König Frank Sinatra begleitet wird.
Auf der Deluxe-Edition ist zusätzlich ein Duett mit ihrer jüngeren Schwester Dannii Minogue zu hören: „100 Degress“ startet sehr getragen, entwickelt sich dann aber zum stetig vorwärts treibenden Discosong der beiden Schwestern.
Mir gefallen vor allem die Duette, wobei es schon ein Phänomen ist, wie Sinatra zu „Santa Claus Is Coming To Town“ den Weg auf ein Kylie-Album findet. Aber es funktioniert. Die beiden würden nicht nur in der virtuellen Welt ein geniales Gesangspaar abgeben. Des Weiteren ist James Corden auf der Coverversion von Yazoos Hit „Only You“ zu hören, während Kylie vom Punkrock-Raubein Iggy auf dem festlichen „Christmas Wrapping“ verstärkt wird.
Die verwendeten Klassiker erzeugen Advents- und Weihnachtsstimmung: „It’s The Most Wonderful Time Of The Year“, „Winter Wonderland“, „Let It Snow“ und „Have Yourself A Merry Little Christmas“ – der sympathischen Sängerin nimmt man die Vorfreude ab, wenn sie ihre Emotionen in die Songs legt. Zudem gibt es drei brandneue Tracks: „White December“, „Christmas Isn`t Christmas `Til You Get Here“ sowie „Every Day`s Like Christmas“.
Das Album ist im Großen und Ganzen recht poppig gehalten. Und man beschränkt sich auf die Klassiker, die Pop und Soul vertragen. Stille Nacht sucht man da vergebens. So wird das Album wunderschön homogen und selbst die bisweilen rockigen oder disco-kompatiblen Töne passen sich wunderbar ein.
Die junge Chanteuse ZAZ ist nicht nur bei ihren Landsleuten äußerst beliebt, sondern verhalf vor allem auch außerhalb Frankreichs mit frischen Hits wie „Je veux“ oder „On ira“ französischsprachiger Musik zu neuer Beliebtheit. Ihre musikalische Liebeserklärung an ihre neue Heimatstadt Paris erscheint aktuell nun als „Paris, Encore“ mit zusätzlicher Live-DVD.
Die CD ist identisch mit dem bereits vor einem Jahr veröffentlichten Album „Paris“, und so bietet nur die DVD einen echten Mehrwert. Sie zeigt einen 95 Minuten langen Live-Mitschnitt von ZAZ Auftritt beim Stuttgart Jazz Open 2015, wo sie neben den Songs von „Paris“ auch viele ihrer früheren Stücke zum besten gab und bei 6 Titeln von der SWR Big Band begleitet wurde.
Das ausgedehnte instrumentale Intro ist eher was für Hardcore-Jazzfans, zu denen ich mich nicht zähle. Aber sobald ZAZ selbst die Bühne betritt, verschwinden die üblichen Genre-Grenzen sowieso. Sie tanzt über die Bühne zu „Sous le ciel de Paris“, singt sich in atemberaubendem Tempo durch „La Parisienne“ und ist immer in Bewegung. Kleine Atempausen gibt es mit ihren leider fast ganz in Französisch gehaltenen Ansagen, oder mal mit einem ruhigen Chanson wie „La complaint de la butte“.
Im ersten Teil des Konzerts widmet sich ZAZ hauptsächlich ihren eignen Interpretationen berühmter Lieder über die französische Hauptstadt und ergänzt diese noch durch das auf der CD nicht enthaltene „Il est cinq heures, Paris s´éveille“. Ihren ursprünglichen Arrangements bleibt sie dabei ziemlich treu und hat für die wunderbar swingende A-cappella-Version von „Á Paris“ sogar einige fantastische Sänger mit dabei. Im weiteren Verlauf des Abends kommen dann Titel wie „Comme ci comme ça“, „La Légende des colibris“ oder die eindrückliche Ballade „Éblouie par la nuit“ dazu. Von der SWR Big Band wird ZAZ schwungvoll bei ihren Hits „Les passants“ und „Je veux“ unterstützt, ebenso wie bei „J´aime Paris au moi de mai“, „Champs Elysées“ und dem energiegeladenen Duett „I love Paris/J´aime Paris“ mit Rhiannon Giddens.
Wer „Paris“ noch nicht im Regal stehen hat, oder wer noch das passende Weihnachtgeschenk für ZAZ- oder Paris-Fans sucht, sollte bei diesem Package auf jeden Fall zugreifen.
Die Scorpions feiern ihr 50. Bandjubiläum mit einer Serie von Neuauflagen, die in verschiedenen Formaten einiges vom Besten präsentiert, was die Gruppe hervorgebracht hat. Die Geschichte der Scorpions begann 1965. Von Hannover aus machten sie sich auf den Weg um die Welt und sollten dabei zu einer der größten Rockbands aller Zeiten werden. Der Erfolg kam nicht über Nacht, sondern war das Ergebnis unermüdlicher Tourneen und vier früher Alben, bevor die Scorpions dann zwischen 1977 und 1988 mit Produzent Dieter Dierks acht Alben aufnahmen, die ihren unverwechselbaren Sound und Musikstil definierten.
„Love At First Sting“ aus dem Jahr 1984 war ohne Zweifel das kommerziell erfolgreichste und mache die Band aus Hannover zu Superstars. Der Mainstream hatte gerufen und man hatte die passende Antwort. Das Album war immer noch rockig genug, um die Hardrock-Gemeinde zufrieden zu stellen, aber „Still Loving You“ leitete den Übergang zur Balladen-Band ein. Da sollte noch einiges folgen in den nächsten Jahren. „Rock You Like A Hurricane“ ist neben „The Zoo“ der am häufigsten live gespielte Song der Scorpions und wartet mit Monsterriffs auf, gepaart mit vertracktem Gitarrenspiel und Klaus Meines unverkennbaren Gesang. Love At First Sting enterte die Top 10 vieler Länder und konnte sich in den USA bis auf Platz 6 der Billboard Charts vorarbeiten.
Zusätzlich zum Originaltracklist befinden sich auf dem Album fünf von der Band ausgewählte unveröffentlichte Bonustracks. Neben einer kraftvollen, direkten Demo-Version von „Coming Home“ sowie eines frühen Demos von „Still Loving You“, gibt es mit „Anytime (You Want It)“ und „Living At Night“ zwei nie zuvor gehörte Songs aus den damaligen Aufnahme-Sessions zu hören. Man hat sich wirklich einiges einfallen lassen, um die Neu-Editionen aufzuwerten.
CD2 enthält ein ebenfalls unveröffentlichtes Konzert vom 06.07.1984 aus dem legendären Madison Square Garden in New York – natürlich mit „The Zoo“ und „Dynamite“. Die Bonus-DVD liefert zwar kein Livekonzert, dafür aber vier Musikvideos zum Album, die Mitte der 80er immer stärker an Bedeutung gewannen. Es gibt Mitschnitt einiger TV-Auftritte und eine 45minütige Interview-Session.
Hier ist unsere Fotogalerie von Of Monsters and Men im Palladium Köln.