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Urheber/Fotograf: Caren Detje

Aktuelles zu: fluppe

fluppe veröffentlichen neue Single und kündigen Album sowie Tourdaten an

Nach ihrer letzten Single „Kreuzberg“ veröffentlichen fluppe aus Hamburg heute ihre neue Single „Dodgers“ und kündigen ihr drittes Album „Beest“ für den 20. März 2026 an, welches via Rookie Records erscheinen wird.

Der Killerrefrain von „Dodgers“ ist eine Ansage – und ein in Stakkato gegebenes Versprechen: „Unter den Sternen steht ein Pavillon/Unter dem Pavillon stehen wir/Wenn wir diesen Ort verlassen/Steht der Pavillon nicht mehr“. Offen lassen fluppe auf der Single nur, wo genau man sich nun überhaupt befindet.

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Passend zum neuen Album kündigen fluppe auch neue Tourdaten für 2026 an:
fluppe Tour 2026
09.04.26 Hamburg, Nochtspeicher
24.04.26 Fürth, Kopf und Kragen
25.04.26 Bamberg, Live Club
26.04.26 Viechtach, Altes Spital
27.04.26 München, Glockenbachwerkstatt
28.04.26 Mainz, Schon Schön
29.04.26 Düsseldorf, Ratinger Hof
30.04.26 Trier, Villa Wuller
01.05.26 Frankfurt, Dreikönigskeller
02.05.26 Freiburg, Slow Club
12.05.26 Bremen, Eisen
13.05.26 Köln, Stereo Wonderland
14.05.26 Oberhausen, Druckluft (Open Air)
15.05.26 Langenberg, KGB
16.05.26 Berlin, Schokoladen
30.05.26 Braunschweig, KufA Haus

Seit ihrer Debüt-EP „Billstedt“ aus dem Jahr 2020 schrauben Christian Klindworth, Antoine Laval und Lars Brunkhorst an ihrem ganz und gar eigenen Sound zwischen Postpunk und melodienverliebtem Indierock. fluppe haben mit „blüte“ (2021) und „boutique“ (2023) zwei Alben veröffentlicht. Sie sind beim Reeperbahn Festival aufgetreten, haben für Turbostaat eröffnet, doch vor allem sind sie unermüdlich durch die Clubs getourt und haben ihre eigenen Shows gespielt.

Aber klar, auch an fluppe schrappt die Polykrisen-Gegenwart nicht einfach vorbei, zumal es vermutlich unumgänglich ist, dass hier und da mal Cure-Gitarren durchschimmern, wenn man ein Album mit Produzent Tobias Siebert (Klez.e, And The Golden Choir) aufnimmt. Und es war auch Siebert, der fluppe den entscheidenden Schubser gegeben hat, als die Band zu Beginn des gemeinsamen Arbeitsprozesses nicht so recht wusste, wer auf den neuen Stücken denn nun eigentlich singen soll: „Ihr habt in Hamburg doch diese Musikerkneipe namens Mutter, da kommt ja eigentlich jeder Zweite dafür in Frage.“ fluppe haben also mal wieder einen Abend in der Mutter verbracht – aber dass den Job jetzt einfach mal Barkeeper Oscar Pursch übernimmt, dürfte dann wohl auch Siebert überrascht haben.

Gleich dieser Opener macht klar, dass fluppe die Beschissenheit der Dinge zwar keinesfalls leugnen, musikalisch aber mächtig dagegenhalten. War schon in der Vergangenheit davon die Rede, dass bei den Hamburgern bestenfalls noch internationale Referenzen funktionieren, so sind auch die bei Album Nummer drei nur noch schwer auszumachen. Vielleicht passt der popgewordene Indierock der Fontaines D.C. – nur lassen fluppe da dann Schnickschnack und Style-Berater weg.

„Beest“ ist das Album einer Band, die ihren Sound ein bisschen weiter ausdefiniert. Würden wir es nicht besser wissen, würden wir „Beest“ als das Debüt von fluppe feiern.

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