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Urheber/Fotograf: Goldmann Verlag

Leah Pitt "Das Haus am Strand"

Ein melancholischer Thriller um Geschehnisse am Strand

Die Autorin Leah Pitt wuchs an der Küste der englischen Grafschaft Dorset auf und lebt heute in Hertfordshire. Seit mehr als zehn Jahren ist sie als Rechtsanwältin tätig. „Das Haus am Strand“ ist ihr Thrillerdebüt.

Zum Inhalt: August 1997 – Die Teenager Sophie und Matilda verbringen die Ferien mit ihren Familien an der malerischen Küste von Dorset. Es soll der Sommer ihres Lebens werden – unbeschwerte Strandtage, neue Freunde, erste Liebe. Doch dann kommt Matilda auf tragische Weise ums Leben… Zwanzig Jahre später kehrt Sophie nach Dorset zurück, um das Strandhaus ihrer Familie zu verkaufen. Die schrecklichen Erinnerungen an Matildas Tod haben sie nie losgelassen. Doch was geschah wirklich in jener Sommernacht, als ihre Freundin starb? Sophie sucht in der eingeschworenen Strand-Community nach der Wahrheit – und steht bald vor einem dunklen Abgrund.

Dieses Setting liefert natürlich die perfekte Sommerlektüre. „Das Haus am Strand“ ist ein psychologischer Krimi, der auf zwei Zeitebenen spielt und zudem aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere erzählt wird, wobei Sophie den größten Raum einnimmt. Dennoch zeichnen die unterschiedlichen Sichtweisen auch ein anderes Bild der jeweiligen Charaktere und das bringt Schwung in die Geschichte.

Zwar sind manche Geheimnisse beim Lesen zu offensichtlich – und doch wird man immer wieder auf falsche Fährten gelockt und fast jeder scheint etwas zu verbergen. Mit seinen pubertären Wirrungen funktioniert die Story auch gut als Teenieroman und kann sicher auch jugendlichen Lesern gefallen.

Die Atmosphäre ist hervorragend beschrieben und der Roman lässt sich flüssig lesen. Wirkliche Action zeigt sich selten, dennoch ist die Geschichte durchgehend spannend und liefert einen melancholischen Thriller mit tragischem Schluss.

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