Biffy Clyro waren am 26.9.22 in der Mitsubishi Electric HALLE Düsseldorf
Biffy Clyro waren am 26.9.22 in der Mitsubishi Electric HALLE Düsseldorf. Hier unsere Fotogalerie.
Biffy Clyro waren am 26.9.22 in der Mitsubishi Electric HALLE Düsseldorf. Hier unsere Fotogalerie.
Die Reeperbahn Festival Session von Betterov & Friends fand im Hamburger Michel statt. Manuel Bittorf aka Betterov hatte sich eine illustre Schar von Gästen eingeladen. Neben einem klassischen Ensemble gab es an den Vocals auch Novaa, Paula Hartmann, Fil Bo Riva und den sensationellen Olli Schulz.
Der Freitag auf dem Reeperbahn Festival hatte einige Highlights aus dem Newcomer-Bereich zu bieten. Batbait aus Zürich sind eine all female Band mit kantigem Punkrock. Laute, schrammelnde Gitarren beschallten den Spielbudenplatz.
Rund um den Spielbudenplatz wurde es musikalisch – wie immer beim Reeperbahn Festival – sehr vielseitig. Kurzfristig war Sebastian Madsen als Act eingesprungen und belebte den Bahnhof Pauli.
Auch der Donnerstag brachte einige Highlights beim Reeperbahn Festival. Die Schweden MANDO DIAO fanden sich zu einem kurzen aber intensiven Acoustic Gig im Saturn ein.
Das Reeperbahn Festval 2022 ist furios gestartet. Hier unsere zweite Fotogalerie mit ClockClock und Charles Watson (21.9.2022).
Mit „Brooklyn“ und „Sorry“ sind ClockClock natürlich die Band der Stunde. Im glanzvollen Spiegelzelt zeigte Sänger Bojan Kalajdzic eine große Nähe zum Publikum.
Das Reeperbahn Festval 2022 ist furios gestartet. Hier unsere erste Fotogalerie mit Kraftklub, Anaïs und Loyle Carner (21.9.2022).
Die wundervolle Anaïs betörte den Mojo Club.
Hin und wieder dauert es, bis man schlussendlich in den Genuss der Live-Version mancher Bands kommt. Bright Eyes beispielsweise gibt es schon seit über 20 Jahren, mit ruhenden Aktivitäten zwischen 2012 und 2019 schien es fast gar unwahrscheinlich, überhaupt jemals die Gelegenheit zu bekommen. Dann erschien zwar ein zehntes Studioalbum mit „Down in the Woods, Where the World Once was“, allerdings mitten in den ersten Pandemiemonaten. Eine Tournee rückte damit erstmal in weite Ferne und so dauerte es weitere zwei Jahre, bis Bright Eyes endlich ihre mehrfach verschobene Welttour in Angriff nehmen konnten.
Mit dabei: Vier Halte in Deutschland; Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln standen auf dem Plan. Am Dienstag spielte die Band um Singer-Songwriter Conor Oberst im Carlswerk Victoria in Köln. Ausverkauft war das Konzert nicht, aber gut gefüllt. Bei hohen Temperaturen lieferte die Band ein fast zweistündiges Konzert mit einem Querschnitt des Schaffens.
Bright Eyes ist vor allem geprägt durch die Texte und Stimme von Oberst, seine beiden langjährigen Partner Nate Walcott (Arrangements, Kompositionen, Trompete und Piano) und Multiinstrumentalist und Produzent Mike Mogis sind aber genauso wenig wegzudenken. Live liefern sie in Kombination mit der Begleitband eine vielschichtige musikalische Darbietung. Von Schlagzeug und Percussions hin zur Violine, Saxophon oder Pedal Steel Guitar und einiges mehr fand in den Arrangements genügend Platz. Oberst selbst nahm mal die Akustik- oder E-Gitarre zur Hand, hin und wieder an den Tasten und ab und an – etwa beim Opener „Dane and Sing“ – passenderweise nur am Mikrofon Platz. Leicht ungelenk tanzte er über die Bühne und präsentierte sich gesprächig. Dass dabei viel Kauderwelsch, der noch dazu arg verwaschen klang, aus seinem Munde kam, mag auch dem Wein geschuldet sein – der auf Anraten der Tourmanagerin immerhin mit etwa der gleichen Menge Wasser ausgeglichen wurde. Größere Aussetzer, die es auch in der Vergangenheit schon gegeben hat, blieben in Köln aus, Lyrics saßen meist und die zittrige, leicht brüchige Singstimme zeichnet Oberst eigentlich ohnehin aus.
Insofern ist es kaum ungewöhnlich, dass ein solcher Abend voll nostalgischer Erinnerungen an die Jugendzeit bestimmt ist, an Zeiten, in denen Conor Oberst als musikalisches Wunderkind, neuer Bob Dylan und „Voice of a Generation“ betitelt wurde. Und auch das neue, apokalyptisch anklingende Album macht es schwer, nicht von dem Talent des inzwischen 42-Jährigen angetan zu sein. Nur Live ist es eine Mischung aus Faszination, leichter Ernüchterung und ein kleines bisschen Fremdscham, ihm bei seiner öffentlichen Demontage zuzusehen, auch wenn es bereits schlimmer gewirkt haben mag. Ganz ehrlich kommen seine Beteuerungen, sich zu freuen, endlich hier zu sein, nicht in allen Reihen an, teils wirkt er demotiviert, teils auch etwas derangiert.
Schon immer lebte die Musik von den poetischen Texten, der Melancholie, all dem Herzschmerz, Unglück, dem Weltuntergangsfeeling und der leichten Hoffnung, die dann ab und an doch durchblickt. Dabei mäandert Bright Eyes stilistisch zwischen Folk, Americana, Indie, teils mit elektronischen Einschüben. Vom etwas positiveren Album „Cassadega“ war in der Kölner Playlist nichts zu finden. „First Day of my Life“ hingegen wurde live mit Violine neu arrangiert. “One for you, One for me“, auf das sich die Band nach Oberst Angaben besonders
gefreut hat, ist jedenfalls kein letzter Song, der im Gedächtnis bleibt und zeigt sich als schwächste Entscheidung in der sonst sehr guten Setlist. Bei zehn Alben bleiben allerdings auch immer Wünsche offen. Doch allgemein gingen die Meinungen weit auseinander, hörte man auf die Stimmen nach dem Konzert: Von „absolut beschissen“ zu „unfassbar angetan und überzeugt“, ist die Bandbreite voll abgedeckt, an Emotionen, die Oberst und Band hervorgerufen hat.
Was bleibt, ist dennoch eine leichte Zufriedenheit, das Live-Erlebnis damit erfahren zu haben, eine gewisse Sorge um den fragil wirkenden Sänger hallt im Hinterkopf nach und mit ihr die Hoffnung, dass er genügend Menschen hat, die auf ihn aufpassen. Denn trotz allem zeigte sich Conor Oberst seit seiner frühen Teenager-Jahre äußerst produktiv, hat etliche Alben und Projekte geschrieben und vorangetrieben. Und auch mit all dem Weltschmerz in seinen Liedern hofft man doch, dass dieser auch in Zukunft noch weiterhin transportiert wird und man vielleicht noch eine weitere Facette des Musikers kennenlernen kann.
Hier unsere Fotos von BRIGHT EYES am 23.8.2022 im Carlswerk Victoria Köln!
The Slow Show waren im Rahmen ihrer Tour 2022 am 14.08.2022 zu Gast im Kölner Gloria Theater.
Unseren Bericht zum Slow Show Konzert im Kölner Gloria findet ihr hier!
Es war ein langer Weg bis zu dieser Tour – und doch fühlt es sich an, als „wäre man in einem großen, wunderbaren Wohnzimmer“, wie Sänger Rob Goodwin bei dem Konzert im Gloria in Köln feststellt. Über zwei Jahre mussten die Gigs von The Slow Show corona-bedingt immer wieder verschoben werden. Umso intensiver war das Erlebnis für alle Beteiligten, nun endlich wieder live spielen und erleben zu können.
Der Name der Band ist dabei Programm: The Slow Show entschleunigen deutlich und lassen für gut anderthalb Stunden vieles vergessen. Es wird einem aber auch einfach gemacht: Die sonore Baritonstimme von Rob Goodwin entführt leicht in andere Sphären und die Arrangements der Band unterstützen dies auf ihre Weise. Dabei kommt The Slow Show mittlerweile schon seit einigen Jahren ohne Bassisten aus. Stattdessen leistet Chris Hough am Schlagzeug einiges; ist an den richtigen Stellen im Hintergrund, fast schon sanft, um kurz darauf kräftige Höhepunkte zu setzen. Frederik t’Kindt sorgt am Keyboard für die passende Untermalung, während Joel Byrne-McCullough entsprechende Gitarrensounds liefert. Live ist bei dem Konzert zudem Olivia Sawano dabei, die nicht nur an den Tasten für Bläser- und Streichersounds sowie andere Zusätze sorgt, sondern zudem den gesanglichen Gegenpart zu Rob Goodwin bildet. Manchem könnte sie vom Rundfunk Tanzorchester Ehrenfeld bekannt sein.
Alles zusammen ergibt den typischen Slow-Show-Sound: minimalistisch, mit einer dichten Atmosphäre; gleichzeitig mit einem teilweise bombastischen, fast schon pathetischen Sound, der sich um den Gesang und die Rezitationen Goodwins legt. Thematisch geht es um Liebe, Leiden, Leben und Tod, Verlust und Gewinn, aber auch um politische Aspekte, wobei die Lyrics betont poetisch, aber einfach gehalten sind. Durch alles schimmert ein Funke Hoffnung hindurch, der für verzückte Gesichter sorgt. Blickt man sich im vollgepackten Gloria um, sieht man lächelnde Münder, geschlossene Augen und mal ein leichtes Mitwiegen zum Klang, mal ein ausgelasseneres Tanzen. Dabei ist es erstaunlich ruhig im Saal: Aller Augen (und oft auch Smartphones) sind auf die Bühne gerichtet, zwischen den Songs braust der Applaus auf, begleitet von einigen wenigen Rufen und Jubeltönen, als würde niemand die aufgebaute Atmosphäre stören wollen.
Dabei ist auch schon im Vorfeld des Auftritts die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Solo-Künstlerin gerichtet: Jenny Thiele, vielen als Keyboarderin der Kölner Band Fortuna Ehrenfeld bekannt, läutet mit einem rund 30-minütigen Set den Abend ein. Sie switcht gekonnt zwischen Tasten und Gitarre, begleitet vom Drum-Loop; zwischendurch kommt auch der gesamte Sound aus der Konserve, was der Darbietung aber sicherlich keinen Abbruch tut. Die Musikerin, deren neues Soloalbum in Kürze erscheint, überzeugt mit englischsprachigen Songs inklusive Tanzeinlagen in Overall und Discokugel-Helm. Im Herbst/Winter ist sie nicht nur mit Fortuna Ehrenfeld, sondern auch Solo auf Tour.
Anderthalb Stunden lang geht das Set von The Slow Show, die damit auch einen Querschnitt ihres bisherigen Werks liefern: Alle vier Alben und einige frühe Songs des Quartetts aus Manchester sind mit vertreten. Dabei verliert Rob Goodwin nur wenige Worte zwischen den Songs, doch der gesamten Band merkt man Spielfreude und Dankbarkeit für die nun endlich stattfindende Tournee deutlich an. Man könnte auch sagen: Das lange Warten hat sich eindeutig gelohnt.
Unsere Fotos zum The Slow Show Konzert 2022 im Kölner Gloria gibt es hier.
Monuments waren am 6. August 2022 im MTC Köln – Seht hier unsere Fotogalerie!
The Dali Thundering Concept waren am 6.8.22 im MTC Köln – Seht hier unsere Fotogalerie!
ROCK AM RING – Seht hier unsre Fotogalerie von A Day To Remember, 5.6.2022
ROCK AM RING – Seht hier unsre Fotogalerie von Drangsal, 5.6.2022
ROCK AM RING – Seht hier unsere Fotogalerie von The Linda Lindas, 4.6.2022
ROCK AM RING – Seht hier unsre Fotogalerie von KAFVKA, 4.6.2022
ROCK AM RING – Seht hier unsere Fotogalerie von Boston Manor und Publikum, 4.6.2022
ROCK AM RING – Sehr hier unsere Fotogalerie von Akuma Six, 3.6.2022
Reeperbahn Festival 2021 – unsre Fotos von Muff Potter und Die höchste Eisenbahn