Ein ausgelassener Abend mit Freundinnen und Freunden. Es wird getanzt. Spaß gehabt. Die Stimmung ist fröhlich, mitreißend. Wären da nicht vereinzelte Personen, die Grenzen überschreiten. Sich unangebracht verhalten. Und vor allem junge Frauen nicht selten in Situationen bringen, in denen diese sich nicht mehr sicher fühlen. In einer solchen Lage heißt es ganz klar „Nein“ zu sagen – das weiß auch Franzi Harmsen, die sich eben diesem wichtigen Thema widmet und mit ihrem neuen Song Nein eine wichtige Fempower-Botschaft mitbringt.
Was mit einem Kompliment beginnt, kann schnell in eine unangenehme Situation kippen. Was zunächst ein kleiner Flirt ist, kann plötzlich in einer Grenzüberschreitung enden. Übergriffige Situationen haben die meisten Frauen schon einmal erleben müssen – genau darauf möchte Franzi Harmsen mit ihrer neuen Single aufmerksam machen und vor allem jungen Menschen dazu ermutigen, laut „Nein“ zu sagen und sich klar zu positionieren.
Mit ihrem typischen Franzi Harmsen Sound weiß die Singer-Songwriterin wieder einmal Lyrics mit Tiefgang in ein Gewand aus tanzbaren Beats zu hüllen. Ihre Message verliert sie dabei nie aus den Augen: Denn Nein heißt Nein, wie sie im Refrain zum Ausdruck bringt.
Mit ihrem neuen Song will Franzi Harmsen sensibilisieren und ein Bewusstsein für die Stärke schaffen, in jedem von uns steckt. Und ganz gleich, ob diese sich im analogen oder digitalen Leben mit einer Situation konfrontiert sehen, in der sie sich nicht wohl fühlen: Nein heißt Nein.
Franzi Harmsen hat es wieder einmal geschafft, sich vermeintlich ausschließende Elemente miteinander zu vereinen und zu einem ganz besonderen Track zu verbinden. Und genau das macht sie zu der Musikerin, die sie ist.
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Momentan kommt man an Roland Kaiser nicht vorbei. Als einer der ersten deutschen Künstler hat er sich nach den diversen Lockdowns auf große Hallentournee begeben (HIER unser Bericht vom Konzert in Trier). Die Tourdaten für seine Tour im Jahr 2022 – in dem er seinen 70. Geburtstag feiert – sind raus und die gebuchten Arenen sind noch ein Stück größer geworden! Momentan gibt er Interviews in diversen Zeitungen, Magazinen und Talkshows, da vergangene Woche seine breit erzählte Lebensgeschichte in Form des Buchs „Sonnenseite“ erschienen ist. Eine Rezension wird in Kürze bei uns erfolgen.
In diesem Beitrag geht es aber um das aktuelle Album „Weihnachtszeit“. Einen Vorgeschmack darauf durfte ich in Trier erleben, als er den Elvis-Song „In The Ghetto“ zum besten gab. Ein Weihnachtssong? Immerhin fällt bereits in der ersten Zeile Schnee – und ein Junge wird unter erbärmlichen Verhältnissen auf die Welt gebracht. Roland Kaiser hat eine enge Beziehung zu dem Song. 1973 stand der Autoverkäufer Ronald Keiler erstmals in einem Tonstudio, um sich auszuprobieren. Ohne jegliche Gesangserfahrung gab er den Elvis-Titel zum besten und bekam prompt einen 3-Jahres-Vertrag. So schreibt man Geschichte. Mag sein, dass ihm der Song besonders viel bedeutet, denn auch der Schlagersänger hat einiges hinter sich im Leben. Er wurde in ärmlichen Verhältnissen geboren, wurde von seiner 17jährigen Mutter als Findelkind ausgesetzt und später zur Adoption frei gegeben. Er wuchs bei einer Pflegemutter auf, die verstarb als er 15 Jahre alt war. Das gibt ihm – denke ich – jedes Recht, diesen Song zu singen.
„Der Song begleitet mein künstlerisches Schaffen von Beginn an und hat nach wie vor nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Ganz im Gegenteil, in den vergangenen zwei Jahren haben sich die im Song behandelten Themen sogar noch eher verschärft – für mich Anlass genug, um kurz vor meinem anstehenden Jubiläum noch mal auf meine Anfänge zurückzublicken und diesen wundervollen Song für mein Weihnachtsalbum neu zu interpretieren“, sagt er selbst.
Roland Kaiser kann mit seiner wundervoll sonoren Stimme einfach alles singen. Egal ob in deutscher oder englischer Sprache. Das Album enthält die Klassiker der Weihnachtszeit – jeder kennt sie, aber es gibt sogar die Texte im Booklet, damit man sich beim Mitsingen nicht in den Strophen verliert. Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“, „Alle Jahre wieder“, „O Tannenbaum“ und „O du Fröhliche“ sind meist orchestral arrangiert und werden in vielen Fällen von einem Backgroundchor unterstützt. So kommt auf jeden Fall festliche Stimmung auf.
Es gibt noch einige Besonderheiten: „When A Child Is Born“ singt Kaiser im Duett mit der russischen Opernsängerin Olga Peretyatko. Für Lennons „Happy Christmas (War Is Over)“ konnte er mit Prahl und Liefers die Münster-Tatort-Kommissare im Doppelpack gewinnen. „White Christmas“ singt er als beschwingten Crooner zum Jazz-Piano und „What A Wonderful World“ bekommt mit „Wunderbar ist die Welt“ eine sehr geglückte deutschsprachige Version.
Mit insgesamt fünfzehn stimmungsvollen Liedern verwandelt der Sänger und Songwriter die schönsten Wochen des Jahres in eine unvergessliche Zeit. Unterstützt wird er dabei von hochkarätigen musikalischen Gästen. Was bleibt zu sagen? Dieses Album könnte zum neuen Klassiker unter den Weihnachtsbäumen werden.
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Maike Toussaint erspürt Kinderthemen und sie tritt gern auf, am liebsten vor der Kamera oder vor einem gespannten Publikum. Damit hat sich die Schauspielerin und Erzieherin einen erfolgreichen YouTube Kanal aufgebaut, „Maikes Rappelkiste“, auf dem sie aus einer alten Schatztruhejede Woche spannende Themen und Mitmachtipps hervorzaubert.
Nachdem sie ihrer Kreativität schon seit 2018 auf ihrem YouTube-Kanal freien Lauf lässt, betritt sie nun Neuland, mit Musik – natürlich auch für Kinder. Song für Song und Video für Video schließen sich nun an die Geschichten von „Maikes Rappelkiste“ an und daraus ist ein gesamtes Musik-Hörspiel erwachsen. Am 29.10. erscheint das Debütalbum von „Maikes Rappelkiste“ und verspricht „Keine Langeweile mehr”.
Maike fühlt Musik
“Ich habe schon immer gute Kindermusik gefeiert, egal ob als Kind oder Erwachsener. Sie begleitet mein Leben und kein Tag vergeht ohne eine Kindermelodie im Ohr.” Und jetzt hat sie endlich eine Playlist mit ihren eigenen Songs.
Maike kann die Welt durch Kinderaugen sehen und hat “tausende Fragen im Kopf”. Damit möchte sie nie aufhören. Sie möchte mit ihrer Produktion für Kinder den Themen und Gefühlen der Kleinen auf musikalische Art und Weise auf den Grund gehen, ohne die Großen außer Acht zu lassen.
Im ersten Song des Albums heißt es “Niemand lernt aus” und das weiß Maike nicht nur weil sie gelernte Erzieherin ist, sondern weil sie irgendwie selbst Kind geblieben ist. In „Komm und trau Dich“ geht es um Mut und Überwindung und in „Keine Langeweile mehr“ um die Sehnsucht nach den Freunden.
Trotz der musikalischen Vielfalt des Albums, die sich über zehn Lieder erstreckt, hat Maike ihre ganze eigene und immer wieder vertraute Ansprache für Kinder. Diese findet sich auch im roten Faden Geschichte des Musik-Hörspiels wieder, die die Songs umrahmt und den Zuhörer in die magische Welt der Rappelkiste entführt.
Und wie ist Maike eigentlich zu ihrer Rappelkiste gekommen und was hat es mit dieser auf sich? Davon handelt die Geschichte auf Maikes Album „Keine Langeweile mehr“. Ein verregneter Tag am Strand, ein Unterschlupf in einer verwinkelten Höhle und der Wunsch mit ihren Freunden etwas Tolles zusammen zu unternehmen ist der Beginn eines wundervollen Abenteuers, alles untermalt mit passenden Songs.
Unter der musikalischen Leitung von Marcel Stoffels hat Maike Toussaint ein frisches, poppiges Album gezaubert und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. – Das Album erscheint am 29.10.2021 auf dem Label “miniBRACK!music” und verspricht “Keine Langeweile mehr”.
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Der Lockdown hat ja einige kuriose Blüten getrieben und viele Stars nutzten die aufkommende Langeweile, um ihre musikalischen Kontakte zu pflegen und über digitale Sessions spannende Kollaborationen zu ermöglichen. Ich denke dabei vor allem an Gary Barlow, der mit seinen „Crooner Sessions“ immer wieder aufhorchen ließ und ordentlich vorlegte. Doch auch Elton John war mit immerhin 74 Jahren ganz vorn dabei an der digitalen Front. Wenn man jetzt die Ergebnisse hört, die sich auf der CD „The Lockdown Sessions“ versammeln, kann man nur den imaginären Hut vor ihm ziehen. Es sind 16 Songs, aufgenommen unter Pandemiebedingungen mit diversen Größen aus ganz unterschiedlichen Ecken der aktuellen Musiklandschaft. Und gerade diese Vielfalt, die sich durch Jahrzehnte und Generationen zieht, macht das Album zu einer Verjüngungskur für den Künstler, der noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Man nehme nur die Single „Cold Heart“ im Duett mit Dua Lipa. Was für ein Kracher, der zurecht ein dauerhaftes Airplay erfährt – zusammengesetzt aus zeitlosen Hits des Briten und mit einem modernen Beat versehen. Und das ist erst der Anfang! Im Rap-Flow erklingt „Always Love You“ mit Young Thug und Nicki Minaj. „Learn To Fly“ klingt trotz der elektronisch verfremdeten Vocals sehr soulig und das hymnische „After All“ mit Charlie Puth gehört ebenfalls zu den großen Songs des Albums.
John selbst sagt dazu: „Einige der Aufnahmesitzungen mussten aus der Ferne über Zoom durchgeführt werden, was ich noch nie zuvor gemacht hatte. Einige der Sitzungen wurden unter sehr strengen Sicherheitsbestimmungen aufgenommen: mit einem anderen Künstler zusammen, aber durch Glasscheiben getrennt. Aber alle Tracks, an denen ich gearbeitet habe, waren wirklich interessant und abwechslungsreich. Sachen, die sich von allem unterschied, wofür ich bekannt bin. Sachen, die mich aus meiner Komfortzone in völlig neues Terrain geführt haben. Und ich habe gemerkt, dass es etwas seltsam Vertrautes war, so zu arbeiten. Zu Beginn meiner Karriere, in den späten 60ern, arbeitete ich als Session-Musiker. Die Arbeit mit verschiedenen Künstlern während des Lockdowns erinnerte mich daran. Der Kreis schloss sich: Ich war Session-Musiker Und es war immer noch ein Knaller.“
Nicht alle Tracks entstanden aber im Lockdown. Das Album enthält auch Elton Johns Duett „Chosen Family“ mit Rina Sawayama von ihrem selbstbetitelten Debüt, den Gorillaz-Track „The Pink Phantom“ von deren 2020er Album „Song Machine, Season One: Strange Timez“, auf dem John neben 6lack als Gast auftritt, Johns Cover von „It’s a Sin“ der Pet Shop Boys zusammen mit Years & Years, veröffentlicht im Mai 2021, Miley Cyrus‘ Version von „Nothing Else Matters“ mit Elton neben verschiedenen anderen Gästen, veröffentlicht im Juni 2021 von der Metallica-Tribute-Platte „The Metallica Blacklist“ und Johns Zusammenarbeit mit Lil Nas X „One of Me“ aus dessen Debüt-Studioalbum „Montero“.
Darüber hinaus finden sich Künstler wie Pearl Jam-Frontmann Eddie Vedder, Brandi Carlile, Stevie Wonder, Stevie Nicks und Glen Campbell in der illustren Runde. Ein Disco-Song wie „Orbit“ macht großen Spaß, das rockige „E-Ticket“ mit Vedder ist ein fetziger Burner und „I’m Not Gonna Miss You“ bildet den perfekten melancholischen Abschluss eines außergewöhnlichen Albums.
Man könnte kritisieren, dass das Album ziemlich bunt zusammen gewürfelt ist, aber es transzendiert auf diese Weise jede Art von Grenze – zwischen Genres und Generationen, Styles und Sounds, Kulturen und Kontinenten. Zusammengeschweißt wird die extreme Bandbreite von Eltons einzigartigem Gespür für packendes Songwriting – und seine unschlagbare Stimme macht es am Ende doch zu einem homogenen Werk
Als vor 51 Jahren das „Let It Be“ erschien, waren die Beatles eigentlich schon Geschichte. Obwohl das Album zum größten Teil bereits vor „Abbey Road“ eingespielt wurde, wartete man mit der Veröffentlichung bis zum Kinostart des gleichnamigen Dokumentarfilms, der die Band bei der Studioarbeit zeigte. Vermutlich war auch der Film Auslöser für die Umbenennung des Albums, das ursprünglich „Get Back“ heißen sollte.
Es war Glyn Johns‘ Aufgabe, aus den zum Teil recht chaotischen Sessions genügend Material zu filtern, um es zum homogenen Album zu machen. Der Erfolg gab ihm Recht: Zwar nur Platz 3 in den deutschen Charts, aber Nummer 1 in UK und den USA. Songs wie „Let It Be“, „The Long And Winding Road“ und „Get Back“ wurden zu unverwüstlichen Klassikern, die bis heute in aller Ohren sind. Auch das harmonische „Two Of Us“, das spirituelle „Across The Universe“ und das stellenweise sakrale „I Me Mine“ sind absolute Klassiker.
Produzent Giles Martin und Toningenieur Sam Okell haben das Album in Stereo, 5.1 Surround DTS und Dolby Atmos neu abgemischt. Herzstücke der Neuauflage sind die Ltd. Super Deluxe CD-Box (mit 5CD, Blu-Ray Audio und Buch) sowie die Ltd. Super Deluxe Vinyl-Box (5LP, 12“ EP und Buch) für den dicken Geldbeutel. Mir liegt die 2CD-Version vor, die es aber auch schon in sich hat und alle Nostalgiker erfreuen wird.
Der Stereo-Mix ist neu, unterscheidet sich aber nicht sehr vom 2009er Remaster. Die Rhythmusgruppe ist fein heraus gearbeitet, der Gesang liegt elegant im Vordergrund – alles perfekt für ein intensives Hörerlebnis.
Es gibt einen Pappschuber und ein 40seitiges Booklet, das schon eher einem gebundenen Büchlein gleicht. Inhaltlich sehr informativ, umfasst es doch Liner Notes von Paul McCartney und Giles Martin sowie informative Textpassagen, welche die damalige Beatles-Phase und die Aufnahmen zum Album beleuchten.
Zusätzlich befinden sich auf CD2 eine Auswahl bis dato unveröffentlichter Outtakes, Studio Jams und Probeaufnahmen, unter anderem Glyn Johns‘ 1970er Mix von „Across the Universe“. Material gab es ja genügend aus besagten Studiosessions. Die 42minütige Auswahl ist durchweg gut anhörbar und liefert – obwohl nur mit dem Charakter von Outtakes – fast jederzeit Songfeeling. Spannend: Der Non-Album-Song „Don’t Let Me Down“ ist als legendäre Rooftop-Liveaufnahme vertreten und „The Long And Winding Road“ klingt auch ohne Orchester absolut episch.
Zeitgleich zum Album-ReRelease erscheint das fantastisch aufgemachte Hardcover-Buch „The Beatles: Get Back“. Rezension folgt!
Ich singe, weil ich ein Lied hab! Konstantin Weckers Liedklassiker ist das Credo seines Labels „Sturm & Klang“. Konstantin Wecker sagt: „Wer nur berühmt werden will, der soll zu Dieter Bohlen gehen.“
Das Doppelalbum „Ich singe weil ich ein Lied hab“ (VÖ: 19.11.2021), zum Großteil aufgenommen bei einem in der weckerswelt auf YouTube gesendeten Livestream, während des zweiten Lockdowns im Oktober 2020, stellt Konstantin Wecker selbst und die unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstler des Labels vor. Sie singen aber nicht nur eigene Lieder, sie beleuchten auch Konstantin Weckers Lieder, teilweise mit ihm zusammen, neu. Diese Mischung ergibt ein buntes, stilistisch wie textlich vielfältiges „Sturm & Klang“-Kaleidoskop.
Was Konstantin Weckers Lieder betrifft, spannt sich der Bogen vom titelgebenden Lied aus den frühen 70ern über seinen nach wie vor größten (bayrischen) Radiohit „So a saudummer Tag“ und Klassiker wie „Die Weiße Rose“ oder „Inwendig warm“ bis zu einem weiteren brandaktuellen Talking Blues am Grab seines Liedfreundes „Willy“. Weckers Lieder erhalten durch die vielfach spannend eigenständigen Interpretationen eine neue Frische und bestätigen damit ihre zeitlose Gültigkeit.
Und hellwach und differenziert steuern alle ihre eigenen privaten, sozialkritischen und politischen Lieder bei: ob Tamara Banez den „Mayday“ ausruft, Vivek urbayrisch dazu auffordert, das Herz zu öffnen, Arjon Capel den „Zusammenhalt“ genauso wie Erwin R. das Menschsein beschwört, Miriam Hanika und Sarah Straub mit ihren „Schwalben“-Liedern völlig unterschiedliche Themen – den Blutmai 1929 und Demenz – jeweils auf ihre Art eindringlich vergegenwärtigen, ob Josef Hien mit seinem Adler auf Selbstfindung, Prinzessin & Rebell in der nur äußerlich und immer kälter boomenden Stadt, Roger Stein, der „aber“ sagt, Lucy van Kuhls origineller „Hochzeitstag“, Pablo Miró in seinem Einsatz für den „Refugee“ und nicht zuletzt – ein klavierstarker Schwerpunkt des Labels – die geballte „Girl*Power“, sie alle haben nicht nur ein Lied und stellen sich auf diesem Doppelalbum in ihrer ganzen Liedermacher-Singer-Songwritervielfalt vor.
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Eigentlich ist SOPHIA Goldschmiedin. Eigentlich. Denn während die 26-jährige Newcomerin tagsüber in der Werkstatt Schmuckstücke schmiedet, schlägt sie sich die Nächte im Studio um die Ohren. Erst vor wenigen Wochen fing sie an, ihre selbst komponierten Songs auf TikTok & Instagram zu veröffentlichen. Mittlerweile hat die Sängerin das, was man guten Gewissens einen echten Hype nennen kann, denn innerhalb kürzester Zeit wurden die kurzen Videos am Klavier millionenfach geklickt.
Dass ihre Stimme irgendwann mal ein Millionen-Publikum begeistern wird, war zu Anfang SOPHIAS musikalischen Werdegangs hingegen noch überhaupt nicht abzusehen. „Mit sechs Jahren habe ich mit dem Klavierspielen angefangen, hatte aber eigentlich immer schon mehr Spaß am Singen“ erzählt die 26-Jährige. Ihrer eigentlichen Leidenschaft den nötigen Raum zur Entfaltung zu bieten, fiel zunächst jedoch schwer: „Es gab kaum Möglichkeiten, richtig singen zu lernen. In einem Chor mitzumachen – darauf hatte ich ehrlich gesagt keine Lust“, blickt sie zurück. Mit 12 Jahren fing sie schließlich an, Gesangsunterricht in einer Musikschule zu nehmen. SOPHIA singt auf Schulfesten und Hochzeiten & fängt schließlich an, eigene Songs zu schreiben. Im Garagenstudio eines Freundes werden die ersten eigenen Lieder aufgenommen.
Ein paar dort entstandenen Songs schickt SOPHIA schließlich an Kevin Zaremba und Matthias Kurpiers, die unter dem Namen Achtabahn für Popstars wie WincentWeiss große Hits produzieren. Als SOPHIA nach ihrem Studium nach München zieht, lädt das Producer-Duo sie ins Studio ein. Der Anfang einer erfolgreichen Zusammenarbeit.
Aber SOPHIA arbeitet nicht nur an selbstgeschriebenen Songs und lädt in den Sozialen Medien immer wieder eigene Lieder und Coverversionen, sondern auch Werkstatt-Videos hoch, in denen ihre Kreativität nochmal ganz anders zum Tragen kommt. In den kurzen Clips singt die gelernte Goldschmiedin zu selbstgespielten Rhythmen, die sie kurzerhand mit ihren Werkzeugen von Hammer oder Säge selbst zusammenbastelt.
Mit „Niemals Allein“ erscheint jetzt die erste offizielle Single von SOPHIA. Ein ergreifender Pop-Song, der einen direkt im Herzen berührt – und auf den ihre über 100.000 TikTok-Follower schon seit Wochen warten. Der Sound zu Sophias selbstgeschriebenem Song ging von jetzt auf gleich viral: 1,4 Millionen Klicks auf den Original-Sound und dazu sogar mehrere Millionen Klicks auf anderen Kanälen sprechen eine mehr als deutliche Sprache.
„Ursprünglich habe ich den Song für meine Eltern geschrieben“, erzählt SOPHIA. „Aber jeder kennt das Gefühl, wenn er sich mit Menschen, die er liebt, streitet. Dann herrscht meist eine Zeit lang dicke Luft und am Ende weiß man doch, dass man sich auf die oder den anderen verlassen kann – ganz egal, ob man gerade beieinander oder an ganz verschiedenen Orten ist.“
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Carl Carlton ist definitiv ein Ausnahmekünstler von internationalem Rang. Als Gitarrist, Songwriter und Produzent arbeitete er bereits mit Robert Palmer, Eric Burdon, Joe Cocker oder Paul Young zusammen, um nur einige aus einer langen Liste zu nennen. Seit Jahrzehnten begleitet er zudem die erfolgreichsten deutschen Rockmusiker Peter Maffay, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen. Vielen Musikliebhabern ist er aber vor allem durch seine eigene Band „Carl Carlton And The Songdogs“ bekannt.
Nach der hochgelobten Reunion-Tour 2019 werden Carl Carlton And The Songdogs im November auf große „High In A Sweet Release“-Tour 2021 gehen. Neben Carl Carlton zählen die Mother´s Finest-Musiker Moses Mo (Gitarre) und Wyzard (Bass), der Schlagzeuger Bertram Engel und Keyboarder Pascal Kravetz zur Band. „Wozu wäre all das gut, wenn wir unsere Musik nicht auf die Bühne bringen und mit unserem Publikum zusammen zelebrieren würden“, fragt Carl Carlton. „Das Publikum ist genauso wichtig wie die Band und die Songs“.
Den Anstoß für eine eigene Band gab 1999 Robert Palmer, guter Freund und musikalischer Lehrmeister von Carl. »Why not have your own band?«, konfrontierte er ihn bei einer ihrer vielen, gemeinsamen Produktionen. »That’s long overdue, Carl…!« Und Recht hatte der viel zu früh verstorbene Robert Palmer (2003), der durch grandiose Alben wie »Sneakin’ Sally Thru The Alley« und Top-Hits wie zum Beispiel „Simply Irresistable“, Johnny And Mary“ oder „Addicted To Love“ Weltruhm erlangte.
Mit seinen Platten und Konzerten sorgte Carl Carlton immer wieder für Furore, ob als Solist oder eben mit seiner Roots-Rock-Formation „Carl Carlton And The Songdogs“. Zu deren wechselnder Besetzung gehörten unter anderem Musikergrößen wie beispielsweise Eric Burdon, Robert Palmer, Drummer Levon Helm und Organist Garth Hudson von The Band, Faces-/Stones-Keyboarder Ian McLagan, der 5. Beatle Klaus Voormann, Blues-Genius Keb‘ Mo‘ oder der Multi-Instrumentalist Larry Campbell. Die Formation veröffentlichte vier von der Kritik hochgelobte Alben und zuletzt eine CD-Retrospektive sowie eine umfangreiche LP- und CD Box unter dem Titel „Lifelong Guarantee – The Best Of Carl Carlton And The Songdogs“.
Drei Jahre nach dem Platin-Album „Effet Miroir“ veröffentlicht Zaz ihr fünftes Album „Isa“. Eine Platte, die sie während des Lockdowns im Frühjahr 2020 zu schreiben begann. In einer Zeit also, die Zaz tief erschüttert hat. „Ich musste ruhiger werden, mich fast zurückziehen. Das ist das Gegenteil von dem, was ich die letzten zehn Jahre gemacht habe“, lacht die Sängerin mit fünf Millionen verkauften Alben auf der ganzen Welt. Denn seit dem überwältigenden Erfolg ihres ersten Albums im Jahr 2010, der durch den Welthit „Je veux“ angetrieben wurde, hatte Zaz nie aufgehört hat, um den Planeten zu touren.
Nach einem rasanten Jahrzehnt mit ausverkauften Konzerten, Auszeichnungen und prestigeträchtigen Kollaborationen (Quincy Jones, Charles Aznavour, Kelly Clarkson…) hat sich Zaz nach ihrer letzten Welttournee neu orientiert. Im Stillen. „Ich habe heute ein anderes Verständnis. Es ist ein neuer Abschnitt. Ich verstehe endlich meine erwachsene Seite“, sagt die Künstlerin. „Was ich in den letzten Jahren erlebt habe, war super nahrhaft. Alles war neu. Ich habe sogar mein Zazimut-Festival nach Russland exportiert! Ich habe viel experimentiert, exzessiv sogar. Das ist meine Natur.“
Fotocredit: Yann Orhan
„Aber irgendwann habe ich mir gewünscht, dass Zaz stirbt. Zaz, die öffentliche Figur, die Performerin, der Künstlername, hatte den ganzen Raum eingenommen, so dass nur noch wenig Platz für „Isa“ blieb. Und da ich zehn Jahre damit verbracht hatte, meine Energie in die ganze Welt hinaus zu projizieren, musste ich dieses Mal eine ganz andere Reise antreten. Eine Reise, die dem inneren Selbst gewidmet war. So machte es Sinn, dass dieses Album genau diesen Namen trägt … ‚Isa!'“ (als Abkürzung für Isabelle, Zaz‘ bürgerlichen Namen).
Für „Isa“ arbeitete Zaz mit dem niederländischen Produzenten REYN zusammen. Der Pianist und Filmmusikkomponist lud die Künstlerin in sein Kapellen-Studio in den Niederlanden ein. Zaz nahm auch einige Songs zu Hause auf, andere im ICP-Studio Brüssel mit einem Orchester und in Südfrankreich in der Provence. Die Entstehung des Albums hat sie in einer Youtube-Serie,“Le Journal d’Isa“, festgehalten.
Zaz setzte auch ihre Gesangsarbeit fort, die sie in „Effet Miroir“ begonnen hat. In dem Lied „Imagine“, das als Auftakt der LP zum Ende des Sommers vorgestellt wurde, träumt sie von einer „freundlicheren Welt als dieser“. „Ich habe versucht, meine Stimme leben zu lassen. Ich habe die Tendenz, sie zu erzwingen, alles ziemlich hart anzugehen. Manchmal gerät meine Stimme dabei aus den Fugen. Jetzt lasse ich sie einfach ihr Ding machen. Ich versuche, besser zu atmen. Ich versuche, weniger gehetzt zu sein. Darum geht es mir wirklich“, so Zaz.
„Stell dir eine Welt vor, die mit dir im Einklang ist“, singt Zaz in der ersten Single „Imagine“. „Wenn man sieht, in welchem Zustand die Welt ist, macht mich das traurig. Was werden wir unseren Kindern hinterlassen?“, fragt die Künstlerin, der Fragen der Bildung und der Ökologie schon immer am Herzen lagen. „Es ist traurig, beängstigend. Aber ‚Imagine‘ ist ein Lied der Hoffnung“, erklärt sie und relativiert die Dinge. „Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die tatsächlich etwas tun. Wenn wir uns selbst treu sind und etwas aufbauen, das uns glücklich und erfüllt macht, wird das auf die Welt projiziert.“
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Die georgisch-britische Singer- /Songwriterin und Musikerin Katie Melua wird mit dem Longplayer „Acoustic Album No. 8“ (VÖ: 26.11.2021) die Songs ihres letzten, im Jahr 2020 veröffentlichten und von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeierten Albums in einer Akustik-Version veröffentlichen. Produziert von Katies Bruder Zurab, der auch bereits auf dem Originalalbum Gitarre spielte, rücken diese reduzierten Aufnahmen noch einmal mehr den Fokus auf die Songs selbst, aber natürlich auch Katies einzigartige und wunderschöne Stimme, die hier auf ganz bezaubernde Weise in ihrer reinsten Form zu hören ist. Das neue Album „Acoustic Album No. 8“ kann HIER vorbestellt werden.
„Album No. 8“ ist nicht nur Katies bislang persönlichste Platte, sondern markiert auch eine ganz entscheidende Zeit in ihrer Karriere, die zweifelsohne einen kreativen Höhepunkt darstellte, war es doch Katie Melua, die erstmals versuchte, das Zepter für Musik und Storytelling selbst in die Hand zu nehmen. Die Songs stellten dabei nicht nur eine Bestandsaufnahme ihrer persönlichen und emotionalen Situation dar, sondern waren auch eine große Herausforderung, denn Katie Melua wollte dem kreativen Anspruch nach Tiefe und Sinnhaftigkeit Rechnung tragen, der im Laufe ihrer Karriere zu einem charakteristischen Merkmal ihres Schaffens geworden und zu ihrem kommerziellen, wie künstlerischen Erfolg beigetragen hat. „Album No. 8“ wurde Katies achtes aufeinanderfolgendes Top-10-Studioalbum in Großbritannien und erhielt weithin große Anerkennung sowohl bei ihren Fans als auch den Medien.
Da das Album während der Pandemie veröffentlicht wurde und sie nicht auf Tournee gehen konnte, teilte Katie akustische Versionen der Songs, bei denen sie von ihrem Bruder begleitet wurde, im Internet. „Ich bin stolz auf die Songs und es hat mir wirklich gefehlt, mit diesem Album auf Tour gehen zu können. Die Songs in den puristischen Versionen zu zeigen, hat noch einmal etwas ganz Neues in ihnen hervorgebracht. Dank Zurab und seines brillanten Verstandes konnten wir alles, abgesehen vom Mastering, zu Hause in einem wunderschönen Teil von London machen. Ich glaube, die Ruhe und der grüne Park in der Umgebung sind dabei zu einem Teil der Atmosphäre auf der Platte geworden.“
Fotocredit: Rosie Matheson
„Ziel war es, eine Aufnahme zu machen, die wie ein intimes Live-Konzert klingt“, erklärt Zurab, der zum ersten Mal die Rolle des Produzenten übernimmt. „Also haben wir einfach das gesamte Album ein paar Mal durchgespielt, Katie hat Mark Edwards, ihren Keyboarder, gebeten, ein paar Parts beizusteuern, und wir haben Simon Goff bei zwei Stücken Geige spielen lassen. Katie hatte Recht als sie sagte, dass das musikalische Gespür der beiden einfach perfekt ist. Einige der Veränderungen im Vergleich zu den ursprünglichen Versionen der Songs sind recht subtil, andere wie bei ‚ Love Like That‘ sind da schon drastischer. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“
Die erste Single-Veröffentlichung „Remind Me To Forget” (feat. Simon Goff) ist die perfekte Einführung in den Akustik-Longplayer – elegisch, aber dennoch verführerisch. Mit Katies Stimme und Zurabs Gitarrenspiel ergänzt durch die Wärme von Goffs Geige, entwickelt der Track ein Eigenleben, das sich spürbar von dem bereits ergreifenden Original unterscheidet. Katie hatte den Violinisten schon vor einiger Zeit kontaktiert, weil sie mit ihm zusammenarbeiten wollte: „Ich bin ein großer Fan von Simon Goffs Musik, also habe ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt, um ihn zu fragen, ob er Interesse an einer Zusammenarbeit hatte. Es war mir eine absolute Ehre, er hat die filmischste, windigste und erdigste Geige auf ‚Remind Me To Forget‘ gespielt und das macht mich unermesslich stolz.“
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Dieses Jahr schenkt uns The Dark Tenor sein „Christmas“-Album in einer „Deluxe“-Version. Mit zusätzlich drei neuen Liedern, elf Livesongs sowie einer Live DVD mit zwölf Liedern und sieben „Behind the Scenes”-Videos. Billy Andrews aka The Dark Tenor hat eine innige Beziehung zu Weihnachten. Schon weil er als Tenor sein Leben lang die Lieder zum Fest sang – und noch immer singt. Bereits als Junge im Dresdner Kreuzchor gehörte Bachs „Weihnachstoratorium“ genauso in seinen Kanon wie „Stille Nacht“. Und auch noch heute liegen ihm die Lieder zu den schönsten Tagen des Jahres am Herzen. Deswegen war sein schlicht „Christmas“ betiteltes Album aus dem letzten Jahr auch kein Schnellschuss, sondern ein Liebesprojekt, dass schon lange darauf wartete, umgesetzt zu werden. Es ist dabei bewusst als eine Antithese zum Corona-Jahr 2020 entstanden, um Trost und Wärme zu spenden und das Gefühl von Familien- und Freundesnähe in die Wohnungen seiner Fans zu tragen. Und diese feierten sein Geschenk dankbar: „Endlich!“ und auch „Hallelujah!“ hörte und las von ihnen.
Dieses Jahr erweitert The Dark Tenor nun das Album in einer wunderschönen „Christmas Deluxe“-Version, mit ganzen drei neuen Studiosongs. Diese drei neuen Lieder entstanden dabei in Helsinki, zusammen mit Erik Nyholm, Marcus Winther-John und Kristoffer Karlsson, mit denen Billy schon Dark Tenor-Hits wie „Wild Horses“, „Fade“ oder „Hurricane“ geschrieben hat. Es sind ganz speziell als eigene Winter- und Weihnachtssongs konzipierte Lieder. „Als Tenor ist man zu Weihnachten in den Kirchen zu Hause“, erklärt Billy. „Man hat in diesem Beruf Weihnachten praktisch im Blut. Es war also wirklich ein tolles Experiment, eigene Weihnachtssongs zu machen. Und die Fans haben es sich immer gewünscht!“ Diese neuen Lieder sind einerseits die vertrauten, großen, symphonische Songs eines Dark Tenor, mit Orchester, Kraft und großer Geste, doch gleichzeitig auch fast intime Kleinode, die besser nicht zum Jahresende und -wechsel passen könnten.
Die erste Single „Coming Home“ zum Beispiel beschreibt nicht nur eine Rückkehr zum Weihnachtsfest in der Familie, sondern ganz grundsätzlich ein heiß ersehntes Heimkommen: Zu den Menschen, bei denen man sich Zuhause fühlt; an dem Ort an den man gehört. Ein Lied, dass besonders jetzt, wo das Leben zu einer gewissen Normalität zurückkehrt und man hoffentlich sorglos im engsten Kreis feiern kann, vielen Menschen aus der Seele spricht. „Late December“ beschreibt derweil die magische Winterzeit, von der wir alle seit unserer Kindheit träumen. Eine verschneite Straße in der Nacht, warme Lichter in der Ferne, die Ruhe der kleinen Städte und Dörfer. Ein besonderer Frieden, der nur zu dieser Zeit des Jahres entstehen kann. Bei diesem Lied werden Erinnerungen an Enya wach, wie Billy Andrews es selbst beschreibt, ohne dass dabei verwässert wird, was seine Musik so eigen und intensiv macht. „This Is Chrismas“ wiederum ist eine typische The Dark Tenor-Nummer, die sich ähnlich wie „Hurricane“ oder „The Hunger“ zu voller Größe erhebt, um die Freude der Weihnachtszeit zu zelebrieren. Hier spürt man schon jetzt das Glücksgefühl und die heitere Geborgenheit, die man an diesen Tagen findet. Eine Feier der Idee des Weihnachtsfestes selbst.
Diese neuen Lieder ergänzen auf perfekte Art die schon vorhandenen, wunderschönen Versionen von deutschen, englischen und lateinischen Weihnachtsliedern, die für Deluxe Version sogar noch einmal neu gemastert wurden. Es sind Klassiker wie „Ave Maria“ oder „Silent Night“, die den Dark Tenor in seiner Gänze abbilden: Von A-capella Versionen bis hin zu großen Chor-Momenten, bei denen er alle Stimmen gesungen hat, von leichtfüßigen Jazz-Varianten wie bei „I´ll Be Home For Christmas“, über Akustikversionen bis hin zu klassisch arrangierten Lieder kann man hier das ganze Talent von Billy Andrews erleben.
Besonders schön: „Chrismas Deluxe“ umfasst auch eine Live-DVD mit dem „Christmas Special Live at Schloss Albrechtsberg Dresden“, die zusätzlich zu dem festlichen Auftritt mit exklusiven Backstage-Material ergänzt wird, und Billy Andrews ganz nah erleben lässt. Begleitet wurde er an diesem Abend von seinem Pianisten Eric Krüger und seinem Cellisten Ilja Lappin. „Die Jungs haben fantastisch gespielt!“, freut er sich noch heute. Und so ist es kein Wunder, dass sie alle auch in diesem Jahr ab dem 22.10.2021 wieder zusammen in 19 Städten in ganz Deutschland unterwegs sein werden. „Ich möchte versuchen, mit dieser Tour die Corona-Zeit aus dem Haus zu kehren“, erklärt er vorfreudig. Mit der Musik des „Chrismas Deluxe“-Albums wird ihm das mit Sicherheit gelingen!
Tracklisting:
CD:
01 Coming Home (Bonus Track)
02 Late December (Bonus Track)
03 This is Christmas (Bonus Track)
04 Hallelujah
05 Aave Maria
06 Maria durch ein Dornwald ging
07 Silent Night
08 Sind die Lichter angezündet
09 Es ist ein Ros´ entsprungen
10 Adeste Fideles
11 I’ll be home for Christmas
12 In Dulci Jubilo
13 Stille Nacht
14 O du fröhliche
15 Hallelujah (Live Bonus Track)
16 Ave Maria (Live Bonus Track)
17 I’ll be home for Christmas (Live Bonus Track)
18 Winter Wonderland (Live Bonus Track)
19 Sind die Lichter angezündet (Live Bonus Track)
20 Happy X-Mas (Live Bonus Track)
21 Santa Clause is coming to town (Live Bonus Track)
Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „Music Of The Spheres” haben Coldplay auch ihre weltweite, gleichnamige Arenatournee für 2022 bekanntgegeben. Im Sommer kommen Coldplay nach Frankfurt und Berlin!
Das legendäre Duo Tears For Fears veröffentlicht am 25. Februar 2022 mit „The Tipping Point“ das erste neue Studioalbum seit fast zwei Jahrzehnten. Der Longplayer erscheint bei Concord Records/ Universal Music und reflektiert viele der persönlichen und beruflichen Wendepunkte, die das Duo in den letzten siebzehn Jahren erlebten.
Auf die Frage, warum es jetzt ein neues Album gibt sagt Roland Orzabal: „Bevor mit diesem Album alles so gut lief, musste erst alles schief gehen. Es hat Jahre gedauert, aber es passierte etwas, wenn wir unsere Köpfe zusammenstecken. Wir haben diese Balance, dieses `Push-me-pull-you´-Ding – und es funktioniert wirklich gut.“ Curt Smith stimmt dem zu: „Wenn diese Balance auf einem Tears For Fears-Album nicht funktioniert, dann funktioniert die ganze Sache einfach nicht. Um es einfach auszudrücken, ein Tears For Fears-Album und das, was die Leute als den Sound von Tears For Fears wahrnehmen, ist das, worauf wir uns beide einigen können.“
Trotz ihrer vielen Hits und 30 Millionen verkaufter Alben begann die Band auf Rat ihres früheren Managements, das neue Album mit einigen der aktuellen Hit-Songwriter zu schreiben. Schon bald scheiterte dieser widerwillige Versuch eines Kompromisses. Orzabal erklärt: „Letztendlich trennten uns dieser Druck und die Spannungen nicht nur von unserem Management, sondern auch voneinander“. Die Band wechselte zu einem neuen Management, das von den fünf Tracks schwärmte, auf die sich die Band einigen konnte. Orzabal erzählt weiter: „Plötzlich hatten wir zum ersten Mal seit langer Zeit das Gefühl, dass wir jemanden auf unserer Seite hatten, der verstand, was wir zu tun versuchten. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass wir beschlossen – wir müssen das tun.“
Neben Orzabal & Smith arbeiten auch ihr langjähriger Weggefährte Charlton Pettus sowie die Produzenten und Songwriter Sacha Skarbek und Florian Reutter an dem Album.
„Wenn man sich so lange kennt und zusammengearbeitet hat wie wir, gibt es ein Band, das familiär wird. Es ist also etwas anderes als eine Freundschaft“, sagt Smith. „Und es ist anders als bei einer Ehe. Es ist buchstäblich so, als ob er dein Bruder wäre. Es ist die Art von Bindung, die man nicht wirklich brechen kann. Es kann manchmal auseinanderfallen. Man trennt sich zeitweise, was meiner Meinung nach auch gesund ist, wirklich. Aber am Ende scheinen wir immer wieder zueinander zu finden.“
Zusammen mit der Ankündigung des neuen Albums veröffentlichten Tears For Fears den Titelsong „The Tipping Point“ als erste Single. Geschrieben von Orzabal und Gitarrist, Autor und Produzent Charlton Pettus und co-produziert von der Band, Sacha Skarbek und Florian Reutter, ist der explosive und doch intime Track randvoll gefüllt mit Emotionen. Inspiriert von einem persönlichen Wendepunkt in Orzabals Leben, fängt der Song die Trauer ein, wenn man mit ansehen muss, wie jemand, den man liebt, seinen langjährigen Kampf gegen die Krankheit verliert. Das begleitende Video, bei dem der berühmte Matt Mahurin (Joni Mitchell, U2, Metallica) Regie führte, zeigt ein subtiles und poetisches Porträt von Ungleichgewicht.
Tears For Fears waren eine der interessantesten Bands der 1980er Jahre, die weltweit über 30 Millionen Alben verkauften und deren Singles „Shout“, „Everybody Wants To Rule The World“, „Mad World“, „Sowing The Seeds Of Love“ oder zum Beispiel „Woman In Chains“ zu Klassikern wurden.
„The Tipping Point“ ist das erste Album der Band seit ihrem Reunion-Album „Everybody Loves A Happy Ending“ im Jahr 2004. Seitdem war die Band ausgiebig auf Tournee, unter anderem bei einer ausverkauften britischen Arena-Tour, und veröffentlichte 2017 „Rule The World“, eine Best-Of-Compilation, die Tears For Fears wieder in die oberen Ränge der Albumcharts führte. Anfang des Monats wurde die Band bei den Ivor Novello Awards 2021 mit dem „Outstanding Song Collection“-Award ausgezeichnet.
Das neue Tears For Fears-Album „The Tipping Point“ bietet einen schönen und kraftvollen Sound einer Band, die wieder zu sich selbst gefunden hat.
THE TIPPING POINT Tracklisting
No Small Thing
The Tipping Point
Long, Long, Long Time
Break The Man
My Demons
Rivers Of Mercy
Please Be Happy
Master Plan
End Of Night
Stay
Zusätzliche Tracks der Deluxe CD Edition
Let It All Evolve
Secret Location
Shame (Cry Heaven)
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Endlich ist es soweit: Am 23. Oktober 2021 feiert das neue Projekt von Konstantin Wecker Premiere mit der 1. Folge von
Weckerswelt TV. Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten – das Magazin
„Das wird poetisch, menschlich, direkt und immer auch kritisch – einfach 50 Minuten meine Weckerswelt pur: voller Lieder, Poesie, Gedanken, Gedichten, künstlerischen Beiträgen und spannenden Gesprächen mit Leidenschaft, Anarchie und Empathie“, sagt Konstantin Wecker über sein neues TV-Projekt und erklärt den Titel der ersten Folge so: „Weil ich trotz allem, was täglich passiert, nicht aufhöre, zu träumen von einer herrschaftsfreien, solidarischen Welt ohne Grenzen, Patriarchat und mit sozialer Gerechtigkeit für alle Menschen, dreht sich in unserer ersten Ausgabe von Weckerswelt TV alles um Anarchie & Utopien“ – passend zum Auftakt seiner aktuellen Tournee „Utopia“ seit 1. Oktober 2021!
Konstantin Wecker spricht mit dem Schriftsteller und Anarchisten Ilija Trojanow und der Schriftstellerin und Feministin Gunna Wendt (Teil 2) über ihre Hoffnungen, die Kraft der Poesie auf der Suche nach Utopia und das Glück eines widerständischen Lebens. Und er singt neue Lieder (Utopia, Schäm Dich Europa und Willy 2021), aber auch Klassiker wie seine Vertonung des Mühsam-Gedichts Revoluzzer Lampenputzer, begleitet von Jo Barnikel am Klavier.
Die junge Schauspielerin Enea Boschen liest und interpretiert neue Texte von Konstantin Wecker sowie Dokumente aus der Zeit der Räterevolution und begeistert mit ihrer Interpretation des Liedes Raus mit den Männern aus dem Reichstag, 1926 gesungen von der legendären Claire Waldoff und komponiert von Friedrich Hollaender. Zu sehen sind darüber hinaus visuelle Interventionen der Münchner Künstlerin Petra Gerschner mit ihren Arbeiten enough is enoug und imagine. So schafft Weckerswelt einen spannenden Diskurs zwischen Literatur, Poesie, Musik, darstellender und bildender Kunst.
„In meiner Welt hat die Kultur des Erinnerns eine sehr große Bedeutung“, sagt Wecker zum Konzept der Sendung und erinnert mit einer Hommage an eine kürzlich verstorbene außergewöhnliche Frau: Die großartige Musikerin, Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau und Antifaschistin Esther Bejarano (15. Dezember 1924 – 10. Juli 2021). Zu hören ist am 23. Oktober auch ihre Stimme in einer Aufnahme aus dem Jahr 1988 des jiddischen Widerstandsliedes Mir lejbn ejbig („Wir leben ewig“) aus dem Ghetto Wilna.
Bei Weckerswelt TV dreht sich also alles um die Künste – und ihre subversive Kraft in stürmischen Zeiten. Teil 1 und 2 der Folge Anarchie & Utopien werden am 23. Oktober und 6. November 2021 jeweils um 20.30 Uhr für alle kostenlos auf YouTube gestreamt. Anschließend sind alle Folgen auch in Zukunft weiterhin kostenlos verfügbar. Geplant sind drei Folgen von Weckerswelt pro Jahr.
Möglich machen das hoffentlich viele Menschen, die das neue Projekt Weckerswelt TV u.a. auch auf Patreon.com unterstützen: Diese Community-Plattform ermöglicht es KünstlerInnen und Kreativen, durch monatliche feste finanzielle Unterstützungsbeiträge Visionen und Projekte für alle interessierten Menschen Wirklichkeit werden zu lassen: „Werdet also Teil meiner Community als Patrons und helft uns, unsere Berufung und unsere Leidenschaft weiterhin allen Menschen nahe bringen zu können“, wünscht sich Konstantin Wecker: „Bittewerdet Patrons und unterstützt Weckerswelt TV monatlich mit einem kleinen oder größeren Betrag (natürlich jeder Zeit kündbar). Unsere Patrons ermöglichen damit allen interessierten Menschen, unsere Sendungen sehen zu können. Denn wir wollen niemanden ausschließen und daher auch keine digitalen Eintrittspreise verlangen.“
Hier bekommt man alle Informationen und kann ein Patron werden:
Zur Entstehungsgeschichte von Weckerswelt TV: Ein Leben – ganz – ohne Bühne ist für KünstlerInnen nicht möglich. Deshalb hat Konstantin Wecker mit seinem Team bereits kurz nach Beginn der globalen Covid-19-Pandemie für seine Fans immer wieder Konzerte kostenlos gestreamt. Die Resonanz und das Interesse waren überwältigend. Mittlerweile haben über 500.000 Menschen die Konzerte & Videoclips gesehen und gehört. Wir nannten sie Poesie & Widerstand in stürmischen Zeiten. Daraus ist das neue Projekt Weckerswelt TV gewachsen.
Gerade hat die gebürtige New Yorkerin noch Filmmusik in Los Angeles geschrieben, ein Kompositionsstudium gemacht, Jazzpop alla Norah Jones gesungen – und jetzt ist die unkonventionelle Künstlerin zurück in München und bedient sich an Deichkind Texten und Syntheziser: Die Single „Hauptsache Nichts mit Menschen“ ist eine Hommage an das Alleinsein-Wollen
„Im Deutschen sollte man ab und zu mit Worten spielen dürfen, sie verdrehen, wiederholen, ohne ins Banale abzurutschen, die Sprache gibt so viel her. Man freut sich an der kleinen Rebellion, dass die Sprache im Pop nicht “anständig” klingen muss. Rickie Lee Kroell’s Stimme bringt abstrakte Bilder ins Lot. Ein Skillset aus Komposition, Sequencing, Songwriting, Performance, Tanz, Kunst und Sprache.“
“Ich möchte mich anders ausdrücken, und zwar nicht in mundgerechten Stücken.”
Keine Zeile könnte die vergangenen 18 Monate besser beschreiben als „Hauptsache nichts mit Menschen“. Dabei ist die neue Single von Rickie Lee Kroell Meilen entfernt davon, ein weiteres Pandemie-Kind zu sein. Bereits vor all dem Lockdown setzt sich die geborene New Yorkerin mit dem Heraustreten aus dem Alltagstrubel auseinander und bedient sich kurzerhand eines Textes der wohl schillerndsten HipHop-Band der Republik, Deichkind.
Rickie Lee Kroells EP erscheint im Januar!
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Es ist das Weihnachtsalbum aller Weihnachtsalben: „Christmas“ von Michael Bublé. In diesem Jahr feiert das Werk seinen 10. Jahrestag. Das will gefeiert werden: Am 19. November (12. November in den USA und Kanada) erscheint ein Super Deluxe Limited Edition Boxset von „Christmas“, das eine erweiterte Tracklist und eine ganze Reihe von weihnachtlichen Extras enthält. Auch eine reine 2CD-Version wird erscheinen.
Das Boxset enthält eine Bonus-CD mit sieben von Bublé persönlich ausgewählten Songs, darunter zwei ganz neue Lieder: das von Bublé mitgeschriebene „The Christmas Sweater“ und eine neue Studioversion des Weihnachtsfavoriten „Let It Snow!“, aufgenommen mit dem BBC Big Band Orchestra in den berühmten Abbey Road Studios in London. Zu den weiteren Songs der Bonus-CD gehören „The More You Give (The More You’ll Have)“ und das Duett „Winter Wonderland“ mit Rod Stewart.
Neben der Original-CD enthält das Boxset folgende Inhalte:
Ein 48-seitiges gebundenes Buch mit einem persönlichen neuen Brief des Künstlers an seine Fans
Eine Individuell nummerierte Lithographie (30 x 30cm)
Eine exklusive grüne Vinylversion des Originalalbums
Die DVD „The Making of Christmas“ mit Behind-the-Scenes- und Studioaufnahmen, die besondere Momente während der Albumaufnahmen dokumentiert und viele interessante Kommentare von Bublé bereithält
Exklusiver, einzigartiger Weihnachtsschmuck sowie 6 Bögen Geschenkpapier und 6 Weihnachtskarten
Michael Bublé’s „Christmas“ ging in den letzten zehn Jahren über 16 Millionen Mal über den Ladentisch, dazu kommen 4 Milliarden Streams (was weiteren 60 Millionen Albumverkäufen entspricht) und Jahr für Jahr Top-5-Platzierungen in den weltweiten Musikcharts. Die Songs von Bublés Christmas sind aus den Wohnstuben, Geschäften und Restaurants dieser Welt nicht mehr wegzudenken und seine Stimme ist buchstäblich zum Soundtrack der Weihnachtszeit geworden.
Michael Bublé ist ein international vielfach Platin-ausgezeichneter Künstler, der bereits mehrfach bei den Grammys und Junos ausgezeichnet wurde und auf vier #1-Alben, zahlreiche Hitsingles und acht ausverkaufte Welttourneen blickt. Derzeit befindet er sich in den letzten Zügen einer Tournee durch die USA und Mexiko.
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Ed Sheeran hat es schon wieder getan! Mit seiner aktuellen Single „Shivers“ führt der 30-jährige Brite seit Freitag die deutschen Single Charts an – und knüpft damit an den Erfolg seiner letzten Single an: „Bad Habits“ hielt sich vier Wochen auf der Spitzenposition und wurde zu Deutschlands offiziellem Sommerhit 2021 gekürt. Beide Tracks stammen von Sheerans viertem Album „=“, das am 29. Oktober über Asylum/Atlantic erscheint und HIER vorbestellt werden kann. Es ist nach „+“ (Plus, 2011), „x“ (Multiply, 2014) und „÷“ (Divide, 2017) der vierte Teil von Sheerans Symbol-Albumserie.
„Shivers“ fängt das euphorische Gefühl einer neuen Liebe ein, klanglich untermalt von den großen Hooks der Produktion von Sheeran, Steve Mac und FRED. Das in Sheerans Worten „verrückte und wilde“ Musikvideo wurde unter der Regie von Dave Meyers gedreht und nimmt die Energie des Songs mit mehreren energiegeladenen, metaphorischen Einstellungen auf. „Shivers“ gibt es inzwischen nicht nur in der Akustikversion, sondern auch als Remix von UK-Producer Navos, dem fanzösischen House-Duo Ofenbach sowie dem brasilianischen Produzenten und DJ Alok.
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Vor kurzem kündigte Rufus Wainwright mit „Gay Messiah“ seinen für den 26. November 2021 geplanten Konzertmitschnitt „Rufus Wainwright & Amsterdam Sinfonietta (Live)“ an. Das Live-Album wird auf Vinyl, CD und als digitaler Download erscheinen, mit zwei zusätzlichen Bonustracks im digitalen Format und auf CD. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.
Heute folgt die neue Single „Excursion à Venise (Live)“ – eine Hommage an Wainwrights Mutter und zugleich eines der beschwingtesten Stücke des Albums, wie Rufus erklärt: „This song was written by my aunt Anna McGarrigle. My mom Kate and her sister were a famous folk duo from Quebec. Most of their songs were in English but this one is in French. It was on their fourth studio album “French Record”. The lyrics are by the Canadian poet Philippe Tartacheff. It reminds me of Quebecois folk songs with its pulsating rhythm where you can imagine people spinning and dancing frantically in circles. It was a lot of fun to perform and became one of the big hits of the show.“
„Rufus Wainwright & Amsterdam Sinfonietta (Live)“ wurde im Januar 2017 aufgenommen, als Wainwright mit dem renommierten Streicherensemble Amsterdam Sinfonietta durch die Niederlande tourte. Die zehn von Wainwright kuratierten Konzerte spiegeln die immense Bandbreite seiner musikalischen Einflüsse und Interessen wider: Sie reichen von Verdi-Arien über Stücke von Rameau und seinem geliebten Berlioz bis hin zu amerikanischen Standards, Klassikern von Leonard Cohen und Joni Mitchell, französischem Chanson, Liedern seiner Familie und eigenen Liedern, die er teilweise eigens für dieses Programm geschrieben hat. Das emotionale Zentrum des Albums ist eine epische Version des Stückes „I’m Going In“ der verstorbenen kanadischen Singer-Songwriterin Lhasa de Sela. Ein Lied, das sie über ihren eigenen Krebstod im Alter von 37 Jahren schrieb.
Mit Wainwrights Stimme auf dem Höhepunkt ihrer substanziellen Kraft zeigt „Rufus Wainwright & Amsterdam Sinfonietta (Live)“ die erstaunliche künstlerische Nähe zwischen dem gefeierten Singer-Songwriter und der Amsterdam Sinfonietta – unter der Leitung von Candida Thompson – und macht diese bisher unveröffentlichten Live-Aufnahmen zu etwas Einzigartigem.
“These were some of the most challenging and most fulfilling shows I have done in my life”, sagt Wainwright. “Never have I sung so many songs from such different styles and worlds of music from French baroque to classical arias to contemporary music. I dont think this would have been possible without the Amsterdam Sinfonietta and Candida Thompson. I was caught, uplifted, secure, challenged in their beautiful string playing.“
„Rufus Wainwright & Amsterdam Sinfonietta (Live)“ wurde in Los Angeles vom mehrfachen GRAMMY-Preisträger Ryan Freeland abgemischt und von Ruairi O’Flaherty gemastert und besteht aus Aufnahmen von fünf der insgesamt zehn Konzerte, die 2017 stattfanden. Alle Arrangements wurden speziell für die Amsterdam Sinfonietta geschaffen.
Wainwright wird sich im Januar 2022 erneut mit der Amsterdam Sinfonietta für eine mit Spannung erwartete Tournee durch die Niederlande, Belgien und Deutschland zusammenfinden und in diesem Rahmen eine Show in Düsseldorf spielen. Rufus Wainwright & Amsterdam Sinfonietta live 2022: 24.01.2022 – Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf
Nach der Ankündigung ihres neuen Albums „Imposter“ haben Dave Gahan und Soulsavers letzte Woche die erste Single „Metal Heart“ veröffentlicht. „Metal Heart“, geschrieben von Chan Marshall (CatPower) und erstmals 1998 veröffentlicht, wurde am 8. Oktober veröffentlicht.
„Imposter“ nimmt die Zuhörer mit auf eine persönliche Reise von zwölf sorgfältig ausgewählten, neu interpretierten Songs aus verschiedenen Genres und Zeiträumen, darunter eine Auswahl von Neil Young, Bob Dylan, PJ Harvey, Charlie Chaplin, Cat Power und Mark Lanegan. Man würde dem Album aber Unrecht tun, „Imposter“ als Coveralbum zu bezeichnen. Vielmehr ist es eine Darstellung von Songs, die Dave Gahan & Soulsavers gehört, studiert, absorbiert und zu neuem Leben erweckt haben. Alle Songs haben eine tiefere Bedeutung für Dave und machen „Imposter“ zu einem Spiegelbild seines Lebens – eine Geschichte, die von anderen erzählt, aber mit seiner eigenen, unverwechselbaren Stimme gesungen wird.
„Wenn ich den Stimmen und Liedern anderer Leute zuhöre – vor allem der Art und Weise, wie sie sie singen und die Worte interpretieren – fühle ich mich zu Hause“, gesteht Dave Gahan. „Ich identifiziere mich damit. Das tröstet mich mehr als alles andere. Es gibt keinen einzigen Song eines Künstlers auf der Platte, der mich nicht berührt hat.“ Und er fügt hinzu: „Ich weiß, dass wir etwas Besonderes geschaffen haben, und ich hoffe, dass andere Leute dies spüren und es sie auf eine kleine Art von Reise mitnimmt – vor allem Menschen, die Musik lieben und das schon seit Jahren.“
Die Aufnahmen zu „Imposter“ haben im November 2019 live mit zehnköpfiger Band im berühmten Shangri-La Recording Studio in Malibu, Kalifornien, stattgefunden. Dies ermöglichte nicht nur eine intimere Zusammenarbeit als bei früheren Dave Gahan- und Soulsavers-Projekten, sondern ließ sie die Atmosphäre wirklich aufsaugen und den Tracks einen anderen Geist einhauchen. In einem Interview mit Podcaster und Medienpersönlichkeit Chris Black bemerkte Dave: „Dies war das erste Mal, dass wir alle an einem Ort waren. Es war auch irgendwie ein Glücksmoment … Jeden Tag in Shangri-La anzukommen, war magisch. Wir tranken Kaffee, gingen hinein und arbeiteten.“
Nach ihrer von der Kritik gefeierten Veröffentlichung „Angels & Ghosts“ aus dem Jahr 2015 und ihrer ersten Veröffentlichung, „The Light the Dead See“ von 2012, ist „Imposter“ das dritte Album der Kollaborateure. Das Album wird am 12. November weltweit digital, als auch auf physischen Formaten (Vinyl und CD) über Columbia Records veröffentlicht.
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Das Video zur Single „The Rush“ von Alycia Marie feiert Premiere. Es ist der zweite Song aus ihrer im Frühjahr 2022 erscheinenden EP.
„Besonders bei chaotischen und toxischen Beziehungen gibt es eine Menge überwältigender Emotionen – sowohl positive als auch negative. Ab dem Moment, wenn die Beziehung endet, fühlt sich oft plötzlich alles leer an. Man sehnt sich dann nach diesen intensiven Gefühlen – diesem „Rausch“. Genau darum geht es bei „The Rush“, so Alycia Marie über ihre neue Single.
„The Rush“, eine hochemotionale Pop-Ballade – produziert von Keno „HYBRO“ Seferagic – erscheint auf Alycia Maries eigenem Record Label ROOTLESS Records. Sie ist die zweite Single-Auskopplung ihrer kommenden EP und schließt nahtlos an all die gefühlvoll-melancholischen Songs an, die Alycia Marie bisher veröffentlichte und bis heute millionenfach gestreamt wurden.
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„Ich würde meine Musik wohl am ehesten als Storytelling beschreiben. Das Schreiben ist für mich eine Art Ventil und wohl immer auch ein Stück Verarbeitung eigener Konflikte und Krisen“… „meine Songs sind daher sehr intim und meist eher melancholisch, was eben auch einen wichtigen Teil meines Wesens widerspiegelt. Sie reflektieren meine stille und verletzliche Seite“ sagt Alycia Marie. Viele treue und begeisterte Fans von Alycia Marie finden sich in ihren Texten wieder. Und genau das wünscht Alycia Marie sich auch. „Ich möchte meinen Fans gerne das Gefühl geben, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen, ihrer Verzweiflung, ihrer Mutlosigkeit und Einsamkeit.“