Spätestens mit seinem Album „Idols“ ist YUNGBLUD endgültig zum Superstar avanciert. Unter dem bürgerlichen Namen Dominic Richard Harrison wurde er 1997 im englischen Doncaster geboren und zählt zu den markantesten Stimmen der modernen Rock- und Alternativszene. Schon früh kam er durch seine Familie mit Musik in Berührung, was seinen eigenwilligen Stil nachhaltig prägte. Mit einer Mischung aus Punk, Alternative Rock, Pop und Hip-Hop sprengt er bewusst Genregrenzen und schafft einen Sound, der ebenso roh wie emotional ist.
Besonders hervorzuheben ist Yungbluds künstlerische Haltung: Die Texte sind ehrlich, wütend, verletzlich und politisch. Sie thematisieren mentale Gesundheit, Identität, gesellschaftlichen Druck und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Genau dadurch wird er für viele junge Menschen zu einer wichtigen Identifikationsfigur. Er ermutigt sein Publikum, anders zu sein, laut zu sein und sich nicht für die eigene Persönlichkeit zu entschuldigen.
Auf der Bühne überzeugt Yungblud durch eine intensive Präsenz und echte Nähe zu seinen Fans. Er versteht Musik nicht nur als Unterhaltung, sondern als Sprachrohr und als Gemeinschaftsgefühl. Sein Engagement für Selbstakzeptanz, Diversität und Offenheit macht ihn weit über seine Musik hinaus zu einer bedeutenden Stimme seiner Generation. Seine Liveshows sind absolut beeindruckend!
Fast ein Jahr nach dem Erfolgsalbum ist nun mit „Idols 2“ ein zweiter Teil erschienen, der das Konzept seines aktuellen Projekts fortschreibt. Während es zunächst vor allem um das Zurückgewinnen seiner Identität und das Herauskommen aus der Dunkelheit ging, handeln die sechs neuen Stücke von Selbstakzeptanz und Lebendigkeit. Es geht darum, sich unbesiegbar zu fühlen, wenn man sich selbst wirklich spürt.
Die neuen Songs führen die Idee von „Idols“ grandios fort, wenn auch die echten Knallerhymnen wie „Hello Heaven, Hello“, „Ghosts“ und „The Greatest Parade“ fehlen. Der zweite Teil ist emotionaler und intimer. Es gibt akustische Klänge, aber auch Streicher und fetten Sound. „War Pt. II“ baut auf „War“ auf und liefert ein starkes Finale des Songs. Mit dabei ist zudem die neu interpretierte, GRAMMY-nominierte Version von „Zombie“ gemeinsam mit The Smashing Pumpkins.
Wer von „Idols“ begeistert war, bekommt hier ein solides Zwischenspiel, um die Zeit bis zum nächsten Werk zu überbrücken. YUNGBLUD gehört zu den besten und spannendsten Künstlern der Gegenwert. Das hat er jetzt einmal mehr bewiesen.














