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Strange Boy "How Come That Blood"

Unsere Wertung: 6 von 9 Punkten.

Melodisch, klassisch, experimentell

Strange Boy sind ein Experimental-Pop-Duo aus London. Ihre EP „How Come That Blood“ erschien via Grönland Records und bietet eine extravagante Klanglandschaft. Vier Songs in 19 Minuten. Also immer noch kein komplettes Album, aber die dritte EP nach den Werken von 2017 und 2018.

Da gibt es verschwurbelte Keyboardklänge in „Eating Anna’s Rabbit Delicious“, die sich mit einem hohen und glasklaren Gesang vermischen. Kieran Brunt und Matt Hoxley lassen eine starke Melancholie in die Songs fließen und legen sich gar nicht erst auf ein klassisches Songschema fest.

Fotocredit: Özge Cöne

Der Titelsong besticht mit rhythmischem Stakkato und Streichern. Darüber singt Brunt musicalhaft erzählend und fesselt den Hörer mit eindringlichen Lyrics, wobei er gerne auch den Bariton gibt. „Collector“ hingegen ist ganz reduziert und vorsichtig instrumentiert. So kann man auch in wenigen Stücken sehr unterschiedliche Facetten seiner Musik zeigen.

Den Abschluss bildet das konträr zu seinem Titel seltsam fröhlich anmutende „Sunken Cathedral“. Ein epischer Song, der mit cineastischen Streichern ganz dem Bilder-Stakkato entgegen steht, das im Video geliefert wird.

Durch die Verschmelzung von Brunts klassisch geschultem Gesang und Huxleys elektronischen Klanglandschaften entstand gemeinsam mit den orchestralen Parts erneut eine vielfältige EP.

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