5 Jahre Dynamite Funk – das Jubiläumskonzert im Kasino Trier

Photo credit: Enzo Sarnelli
DATUM» 27.01.2017
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Fünf Jahre Dynamite Funk! Das musste ordentlich gefeiert werden. Und so luden Simon Engelbert und seine Mitstreiter in das schöne Ambiente des Kasinos in Trier, um ihr Bandjubiläum zu begehen. Die Entstehung der Band war eigentlich ein trauriger Anlass. Erster Auftritt war nämlich ein Gedenkkonzert zu Ehren von Simons Vater, der selbst ein renommierter Trierer Musiker war. Schon damals stand nicht nur das Kern-Trio Dynamite Funk auf der Bühne, bei dem Bassist Simon Engelbert das Mikro in der Hand hat, sondern die Truppe wurde um die D-Funk-Society erweitert. Will heißen: befreundete Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten erweitern das Trio zur unschlagbaren Gemeinschaft.

Die Musik ist – wie der Name schon sagt – Funk. Die pure Lust am Musizieren. Und das meist mit Coversongs, die man ohnehin als ewige Ohrwürmer aus dem Popgeschäft kennt, oder die einfach so gut sind, dass sie sofort ins Ohr gehen. Simon startete als Leadsänger mit „Play That Funky Music“ von Wild Cherry, quasi dem Mottosong des Abends. Dann übernahmen „die Ladies“ das musikalische Geschehen: Teresa Wilbert, Cynthia Follmann, Sabine Bee und Miriam Carterius – vier stimmgewaltige Damen, die doch so unterschiedlich klingen konnten.

Miriam sang „I Want You Back“ der Jackson 5, Sabine gab eine fetzige Version von „Tainted Love“ (Gloria Jones) zum Besten, Cynthia schmetterte Marc Ronsons „Valerie“ und Teresa verhalf Kelly Clarksons „Walk Away“ zu neuen Ehren. Da muss man keine der Sängerinnen hervorheben. Alle erbrachten eine herausragende Leistung und das Kasino war in bester Stimmung.

Exzentrischer Star des Abends war aber Isaac Roosevelt, der es 2013 bei The Voice Of Germany im Team Nena zwar nur bis in die zweite Runde schaffte, danach aber eine ordentliche Karriere als Solokünstler hinlegte – mit viel Funk im Blut. Er interpretierte die eigenen Stücke „Your Love Is Lifting Me Higher“ und „Ice Cream“. Damit hatte er das Publikum fest im Griff und brachte nach einem fordernden Gang durch die Menge auch den letzten Standhaften zum Tanzen.

Die Stimmung war überwältigend – mit vielen Highlights. Als Simon Jamiroquais „Cosmic Girl“ und „Kiss“ von Prince anstimmte, sang das komplette Kasino mit. Sabine ließ mit „Heavy Cross“ von Gossip alle Münder offen stehen und Isaac gab mit „Superstition“ den perfekten Stevie Wonder. Dass Funk auch seine hart rockende Seite hat, bewiesen Cynthia und die Band mit „Baby Love“ von Mothers Finest. Und das Konzertende stand ganz im Zeichen von Lionel Richie, als Isaac (der selbst schon im Vorprogramm des Meisters unterwegs war) „All Night Long“ und „Easy“ zum Besten gab.

Dieses D-Funk Konzert mit fantastischer Stimmung wird man in Trier so schnell nicht vergessen. Marco Lehnertz, Timo Mattes und vor allem Carlos Wagner am Saxofon sind geniale Musiker, die D-Funk hier zu musikalischer Größe führten. Jedes Saxofon-Solo war den Konzertbesuch wert, aber der Gesamtklang macht’s. Und so bildete „Come Together“ die perfekte Einleitung für einen feierwütigen Zugabenblock.

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