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Gary Moore: Auch zehn Jahre nach seinem Tod lebt der Blues

Gary Moore  •  How Blue Can You Get
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2021
Unsere Bewertung: 8 von 9 Punkten

Unglaubliche zehn Jahre ist es schon her, dass der unglaubliche Robin William Gary Moore das Zeitliche segnete. Der Musiker aus Belfast wurde 1952 geboren, machte zunächst als Hardrocker Karriere und wechselte Anfang der 90er Jahre ziemlich abrupt zum Blues. 2009 hat er in einem Interview erklärt, er werde zum Celtic Rock zurückkehren, doch dazu ist es nicht mehr gekommen. Im Alter von 58 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt.

Was aber geblieben ist, ist eine Reihe unveröffentlichter Aufnahmen, von denen acht Stücke jetzt auf “How Blue Can You Get” erscheinen. Es handelt sich um vier unbekannte eigene Stücke und vier Cover-Versionen. Tief in den Archiven der Moore-Familie sind einige bisher ungehörte und unveröffentlichte Deep Cuts und alternative Versionen aufgetaucht. Diese unterstreichen eindrucksvoll, dass Gary Moore einer der besten modernen Vertreter des Blues war. Mit “In My Dreams” bietet er uns sogar einen lupenreine Blues-Ballade, die sich auch auf dem Mega-Erfolgs-Album “Still Got The Blues” hätte befinden können.

Das Album startet mit einer mitreißenden Aufnahme von Freddie Kings “I’m Tore Down”, einem Live-Favoriten von Moore. Es folgt eine bisher unveröffentlichte, virtuose Version von Memphis Slim’s “Steppin’ Out”. “Done Some Wrong” von Elmore James, ist ein weiteres Stück, das Garys Blues-Künste unter Beweis stellt. Die siebenminütige Version von B.B. Kings 1964er “How Blue Can You Get” gab dieser Zusammenstellung ihren Namen. Die alternative Version von “Love Can Make A Fool Of You” fühlt sich unverkennbar tief im Blues-Rock-Herz von Gary Moore zu Hause. Und das wunderschön schmerzhafte “Living With The Blues” beschließt diese großartige Zusammenstellung, die den Künstler ein weiteres Mal zum Leben erweckt.

Viele bewunderten den virtuosen Gitarristen nicht nur für sein unglaubliches Tempo, sondern auch für die Leidenschaft, das Feuer und die Authentizität seines Spiels. Seine Spielweise hat viele Menschen berührt und tut es bis heute. Wer das nochmal en bloc nachvollziehen will, ist mit diesem neuen Album bestens bedient.

Fotocredit: Jesse Wild

Tracklist

I’m Tore Down (Freddie King Cover)
Steppin‘ Out (Memphis Slim Cover)
In My Dreams
How Blue Can You Get (B.B. King Cover)
Looking At Your Picture
Love Can Make A Fool Of You (Alternate Version)
Done Somebody Wrong (Elmore James Cover)
Living With The Blues

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