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The Dead Daisies: Hardrock auf heiligem Boden

The Dead Daisies  •  Holy Ground
Veröffentlichungsdatum: 22.01.2021
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Jau, diese Stimme macht glücklich! Glenn Hughes wird im August dieses Jahres reife 70 Jahre alt, doch er singt wie ein junger Hardrock-Gott. Auch seine Bassläufe sind wie vom anderen Stern. Mastermind David Lowy hat also alles richtig gemacht und aus den Australiern eine Supergroup gebildet: The Dead Daisies bestehen mittlerweile fast ausschließlich aus bekannten amerikanischen Musikern des Genres, einzig verbliebenes Gründungsmitglied ist der Gitarrist.

Verschlankt zum Quartett haben sie nun den Sound und eine komprimierte Power, die alle Rockfans erfreuen wird. Seit Jahren beklagen die Fans den Versuch der Medien, Rockmusik für tot zu erklären. The Dead Daisies haben mit diesem Werk brillant zurückgeschlagen. Stimmungsvoll, manchmal düster, kraftvoll und rhythmisch setzt das Album die Messlatte für das Genre hoch. Beladen mit Hits wie “Unspoken”, “Bustle and Flow” und “Holy Ground” sind diese Tracks in vielen Rockcharts, Playlists und digitalen Radiostationen rund um den Globus vertreten.

Die elf Tracks auf “Holy Ground” bieten puren, unverfälschten Rock und bekamen schon im Vorfeld der Veröffentlichung begeisterte Kritiken. Zu Recht, denn das Album ist ein Knaller, der The Dead Daisies in ganz neue Sphären führt. Das Line-up ist ein echter Glücksgriff: Die Produktion bietet energiegeladene Songs ohne Pause mit gnadenlosem Groove. Doug Aldrich und David Lowy ergänzen sich perfekt im immerwährenden Gitarrenduell und Deen Castronovo bietet ein kerniges Rhythmusgerüst.

Die Mischung aus Deep Purple, Whitesnake und Journey – das Beste vom Besten – ist einfach stimmig. In dieser Besetzung wird die Band auch live überzeugen. “HOLY GROUND macht mich glücklich, wenn ich es anhöre, jetzt wo es fertig ist und wir eine Auszeit hatten.  Es ist heavy, groovig und ist ein Neuanfang für die Band.  Es hat die Gitarren, die man erwartet, aber lyrisch eine neue Richtung von Glenn bekommen.  Seine Texte sind tiefgründig und lassen Raum für Fantasie”, sagt Doug Aldrich. Damit machen The Dead Daisies deutlich, dass sie niemandem mehr folgen. Sie sind jetzt Anführer.

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