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Urheber/Fotograf: BMG

Aktuelles zu: Dr. John

Dr. John beim Montreux Jazz Festival

Dr. John wird in erster Linie mit den reichhaltigen musikalischen Wurzeln seiner Heimatstadt New Orleans in Verbindung gebracht. Sein ungemein bemerkenswertes musikalisches Vermächtnis umfasst die Genres Funk, Blues, Jazz, Boogie-Woogie, Rock und Pop. Bereits mit der Veröffentlichung seines ersten Major-Label-Albums „Gris-Gris“ im Jahr 1968 schaffte es der selbsternannte Night Tripper, eine beinahe kultische Anhängerschaft für sich zu begeistern. Sein musikalisches Gebräu aus Voodoo-Beschwörungen hinterließ auf unumgängliche Weise auch unter den Musikern einen bleibenden Eindruck. Mit seiner ganz besonderen Art, New-Orleans-Musik mit Rock- und Psychedelia-Elementen zu mischen und nicht zuletzt auch dank seiner aufwendigen Kopfbedeckungen begeisterte Dr. John seine Fans auf der ganzen Welt.

So kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der mit sechs Grammys ausgezeichnete Dr. John ein musikalisches Genie und eine überlebensgroße Persönlichkeit war, die es verstand, seinen Recordings stets etwas Einzigartiges zu verleihen. Im Laufe seiner Karriere nahm der amerikanische Singer-/ Songwriter 30 Studioalben sowie neun Live-Alben auf und wirkte an Tausenden von Aufnahmen anderer Musiker mit, darunter Aretha Franklins Album „Young, Gifted and Black“ aus dem Jahr 1972 und das Album „Exile on Main St“ der Rolling Stones aus dem Jahr 1972. Des Weiteren war die Musik-Ikone 1997 auf der All-Star-Charity-Version von Lou Reeds „Perfect Day“ vertreten. Zu den unvergesslichen Cover-Versionen seiner eigenen Songs gehören „I Walk On Guilded Splinters“ gesungen von Cher oder auch „Right Place, Wrong Time“ von Tom Jones. Im Jahr 2011 wurde Dr. John von John Legend in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

„Dr. John: The Montreux Years“ ist ein musikalischer Trip für Fans, die in die einzigartigen Stile und spektakulären Aufnahmen einer der größten Ikonen der Musik eintauchen wollen. Den Auftakt der Platte machen zunächst „Professor Longhair Boogie“ und „You Ain’t Such a Much“, die starke Referenzen auf das Boogie-Piano von New Orleans aufweisen, bevor sie dann mit den beiden 1973er Top 10-Tracks „Right Place, Wrong Time“ und „Makin‘ Whoopee“ in die Tiefe von Dr. Johns ikonischem Repertoire eintaucht.

Neben den Songs enthält die Veröffentlichung exklusive Linernotes, verfasst vom dreifachen Grammy®-Preisträger Russ Titelman – Produzent und enger Freund von Dr. John. Die Wege der beiden kreuzten sich in den späten 60er Jahren in Russ Titelmans früherem Leben als Session-Musiker – es entstand sofort eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft. In den folgenden Jahren bis zu Dr. Johns Tod im Jahr 2019 arbeiteten (und spielten) sie sehr häufig zusammen.

Die im Jahr 2021 eingeführte „The Montreux Years“-Serie fängt den Geist des Montreux Jazz Festivals ein und ist das Vermächtnis seines beliebten Gründers Claude Nobs. Nobs lehnte Kompromisse bei der Qualität konsequent ab und gab sich mit nichts anderem als dem Besten zufrieden – ein Ethos, der auch bei den im Rahmen der „The Montreux Years“-Reihe veröffentlichten Aufnahmen oberste Priorität hat. Das Mastering erfolgte in den legendären Metropolis Studios in London unter der Hand von Tony Cousins, wobei MQA verwendet wurde, um den Original-Sound der besonderen Live-Auftritte einzufangen.

„Dr. John: The Montreux Years“ wird am Freitag, den 02. Juni erscheinen. Es ist der nunmehr zehnte Teil der Reihe „The Montreux Years“, die mit den musikalischen Superstars Nina Simone und Etta James begann und mit Marianne Faithfull, Muddy Waters, John McLaughlin, Chick Corea, Monty Alexander, Paco de Lucía und erst kürzlich mit Michel Petrucciani fortgesetzt wurde. Insbesondere fanden die beiden Alben „Nina Simone: The Montreux Years“ und „John McLaughlin: The Montreux Years“ großes Lob von der Kritik, wie beispielsweise von der New York Times und JazzFM, und konnten sich 2021 auf Platz 1 der offiziellen UK Jazz & Blues-Charts positionieren.

Fotocredit: Lionel Flusin

VINYL TRACKLISTING

Seite A

Professor Longhair Boogie (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
You Ain’t Such a Much (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Sick and Tired (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Stack-a-Lee (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Accentuate the Positive (Live – Montreux Jazz Festival 2007)

Seite B

Right Place, Wrong Time (Live – Montreux Jazz Festival 2004)
Rain (Live – Montreux Jazz Festival 2007)
Going Back to New Orleans (Live – Montreux Jazz Festival 1993)

Seite C

Makin’ Whoopee (Live – Montreux Jazz Festival 1995)
Big Chief (Live – Montreux Jazz Festival 2011)
In a Sentimental Mood / Mississippi Mud / Happy Hard Times (Medley) (Live – Montreux Jazz Festival 2012)

Seite D

Love for Sale (Live – Montreux Jazz Festival 2007)
Let the Good Times Roll (Live – Montreux Jazz Festival 1995)
Good Night Irene (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

CD TRACKLISTING

Professor Longhair Boogie (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
You Ain’t Such a Much (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Sick and Tired (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Stack-a-Lee (Live – Montreux Jazz Festival 1986)
Accentuate the Positive (Live – Montreux Jazz Festival 2007)
Right Place, Wrong Times (Live – Montreux Jazz Festival 2004)
Rain (Live – Montreux Jazz Festival 2007)
Going Back to New Orleans (Live – Montreux Jazz Festival 1993)
Makin’ Whoopee (Live – Montreux Jazz Festival 1995)
Big Chief (Live – Montreux Jazz Festival 2011)
In a Sentimental Mood / Mississippi Mud / Happy Hard Times (Medley) (Live – Montreux Jazz Festival 2012)
Love for Sale (Live – Montreux Jazz Festival 2007)
Let the Good Times Roll (Live – Montreux Jazz Festival 1995)
Good Night Irene (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

Gris-Gris Gumbo Ya Ya: Singles 1968-1974
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Letzte Aktualisierung am 16.05.2024 um 22:35 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Bezahlte ANZEIGE