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Joe Satriani "The Elephants of Mars"

Unsere Wertung: 8 von 9 Punkten.

Rettet die Elefanten vom Mars!

Joe Satriani gehört zweifelsfrei zu den besten Gitarristen der Welt. Neben unzähligen instrumentalen Soloalben war er gemeinsam mit Steve Vai beim erfolgreichen Projekt G3 dabei und ist seit 2008 festes Mitglied der Supergroup Chickenfoot. Die Liste seiner Beteiligung als Gastmusiker ist Legion – so war er unter anderem bei Crowded House, Alice Cooper, Blue Öyster Cult, Brian May, Spinal Tap, Tarja und der Steve Miller Band am Start. Das Gitarrenspiel hat sich der 65jährige Noch-lang-kein-Rentner aus Long Island der Legende nach selbst beigebracht, um seinem großen Vorbild Jimi Hendrix nachzueifern.

Das neue Werk “The Elephants of Mars” erscheint fast genau zwei Jahre nach “Shapeshifting” und ist wieder ein astreines Soloalbum. Will heißen: Joe hat alle Songs geschrieben, die bis auf Spoken Words von Ned Evett komplett instrumental vorgetragen werden. Unterstützt wird er von Kenny Aronoff an Drums und Percussion, Bryan Beller am Bass sowie Tai Thistlethwayte und Eric Caudieux an den Keys. “The Elephants of Mars” repräsentiert das Album, das Satriani und seine Band gehofft hatten schreiben zu können: “Wir haben die verrücktesten Ideen ausprobiert. Und wir haben jede Idee in Betracht gezogen, um zu sehen was passieren könnte.” Die Musiker seiner Band konnten ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen und sich selbst verwirklichen.

In über einer Stunde virtuoser Klasse gibt es ein vielschichtiges Album mit melodischen und ergreifenden Songs wie der Ballade “Faceless”. Das erzählende Gitarrensolo ist einfach göttlich. Dann aber auch verjazzte Stücke mit aufrüttelndem Funk wie “Pumpin'”. Voll Energie und mit vertrackten Keyboardpassagen. Ein besonderes Schmuckstück ist der Titeltrack mit seinem nervösen Sound, der im Video ein imaginäres Videospiel zur Rettung der Mars-Elefanten musikalisch illustriert und bisweilen durchaus psychedelisch daherkommt.

Auch die eröffnende Hymne “Sahara” greift das Natur-Thema auf und vermittelt cineastische Bilder. “Blue Foot Groovy” und “E 104th St NYC 1973” kommen sehr entspannt um die Ecke, während “Sailing the Seas of Ganymede” und “Dance of the Spores” starke Science-Fiction-Themen inklusive sphärischer Klänge abliefern. Nein – langweilig ist dieses Album sicher nicht.

Der Gitarrist setzte sich selbst das Ziel, einen neuen Standard für instrumentale Gitarrenalben zu setzen, der auf “einer neuen Ebene seines eigenen Designs” funktioniert, wie er es ausdrückt. “Ich möchte den Leuten zeigen, dass instrumentale Gitarren-Alben weitaus unterhaltender und kreativer sein können, als sie denken”. Das ist ihm absolut gelungen – ohne wenn und aber!

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Letzte Aktualisierung am 22.05.2022 um 11:27 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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