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Urheber/Fotograf: Ivorytower Records

Tenside "Come Alive Dying"

Unsere Wertung: 7 von 9 Punkten.

Ein knallhartes Album mit besonderer Dringlichkeit

Schon im Jahr 2005 wurden Tenside in München gegründet und brachten sogleich ihr erstes Demotape heraus. Seitdem ist viel Wasser die Isar runter geflossen und die Band hat sich mit stetigen Veröffentlichungen eine ordentliche Fangemeinde erschlossen. Dabei gab es einige Besetzungswechsel – nur Sänger und Gitarrist Daniel Kuhlemann ist als Konstante von Anfang an mit dabei. Wenn man das Demoalbum mitzählt, ist nun mit „Come Alive Dying“ das neunte Studiowerk erschienen. Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen sind länger geworden, doch Qualität statt Quantität hat auch seine positiven Seiten.

Für die Produktion ihres neuen Studioalbums haben sich Frontmann Kuhlemann, Gitarrist Michael Klingenberg, Bassist Jonas Hölscher und Drummer Johannes Jörg eine echte Allstar-Crew ins Boot geholt, die die musikalische Vision des Quartetts in einen ebenso bombastischen wie atmosphärischen Breitwand-Sound umgesetzt hat. Aufgenommen wurde die neue Platte größtenteils im bandeigenen Studio in München in Zusammenarbeit mit Co-Producer Christoph von Freydorf sowie mit Kristian „Kohle“ Kohlmannslehner in seinen Kohlekeller Studios, bevor die Tracks in Los Angeles von Joseph McQueen (As I Lay Dying, Bad Wolves, Bury Tomorrow) gemischt und schließlich in Nashville von Ted Jensen (Gojira, Korn, Bring Me The Horizon) gemastert wurden. Da sind also einige Hochkaräter mit an Bord.

Fotocredit: Severin Schweiger

Das Album startet mit dem Titelsong, der einen knallharten sphärischen Sound zu bieten hat und elektronische Klänge miteinbezieht. Wie gewohnt wechselt der Shouter zwischen melodischem Klargesang und wütenden Growls. Der Kontrast zwischen aggressiver Energie und Emotionen zieht sich durch alle Tracks. Es geht um globale Katastrophen und den Weltuntergang. Bei diesem Szenario macht der Sound mit Endzeit-Klängen absolut Sinn. Hinzu kommen schnelle Riffs und ein krachendes Schlagwerk.

Seit der Pandemie („Glamour & Gloom“ erschien im Jahr 2020) haben sich einige Ideen aufgestaut. Daniels Vater ist verstorben und er hatte eine schwere Zeit. Dies schlug sich klar im Songwriting nieder, das aber keineswegs in Melancholie versinkt. „Come Alive Dying“ ist ein knallhartes Album mit besonderer Dringlichkeit. Erbarmungslos und mit viel Groove. „Shadow To Shine“ führt den furiosen Sound fort, ein Track wie „Pitch & Gold“ zeigt aber, das man auch mit hymnischen Melodien bestehen kann.

Live wird ein Song wie „Impending Doom“ sicher die Massen Richtung Moshpit bewegen. Die Mischung aus Gitarre und Elektronik ist absolut stimmig. „Pretty Lonesome“ klingt da schon erstaunlich eingängig und mit „Vengeance“ schließt sich erzählerisch der Kreis zum Opener. So ist „Come Alive Dying“ ein rundes Album mit einer Botschaft: Man braucht die Dunkelheit, um am Ende wieder ins Licht zu gelangen.

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COME ALIVE DYING ist seit dem 19.01.2024 in folgenden Formaten via Ivorytower (edel) erhältlich:

  • Deluxe Box inkl. CD (Digipack), Flagge, Patch, Duftbaum, Pin, Sticker, Signierte Sammelkarte. Streng limitiert auf 500 Einheiten weltweit.
  • 1-LP Gatefold Picture Disc streng limitiert auf 400 Einheiten weltweit
  • 1-LP Gatefold Clear Splatter streng limitiert auf 250 Einheiten weltweit
  • 1-LP Gatefold Gold Splatter streng limitiert auf 250 Einheiten weltweit
  • 1-CD Digipack, inkl. 16 Seiten Booklet
  • Digital Album
  • Come Alive Dying Album Bundles (EMP Exclusive)
  • Come Alive Dying Album Bundles (Kings-Road Merch Exclusive)

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