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The Fratellis: Wie man sich die Pandemie schön trinkt

The Fratellis  •  Half Drunk Under A Full Moon
Veröffentlichungsdatum: 02.04.2021
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Es sind zwar nur Brüder im Geiste, doch haben sie sich den Namen “The Fratellis” (italienisch: Gebrüder) zu eigen gemacht. Die Band  wurde 2005 in Glasgow gegründet und besteht aus dem Leadsänger/Gitarristen Jon Fratelli, dem Bassisten/Backing-Sänger Barry Fratelli und dem Schlagzeuger/Backing-Sänger Mince Fratelli. Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2012 haben The Fratellis eine neue Generation von Fans für sich gewonnen und genießen einen nachhaltigeren Erfolg. “Half Drunk Under A Full Moon” zeigt, dass sie mit sich selbst im Reinen sind und wissen, wo sie stehen: eine Band, die nicht nur überlebt hat, sondern gedeiht und die beste, selbstbewussteste und ambitionierteste Musik ihrer Karriere macht.

Die Fratellis bereiteten sich auf die Veröffentlichung von “Half Drunk Under A Full Moon” vor, als die Pandemie ihre Pläne zunichte machte. “Six Days in June” kam auf den Markt und enthüllte die euphorische neue Richtung des Trios, nur wenige Wochen bevor die Welt zusammenbrach. “Wir hatten ein ganzes Jahr Arbeit vor uns, die nicht stattfand, aber wir wussten, dass es wieder losgehen würde”, sagt Songwriter Jon. “Als Band, die ein treues Publikum hat, wissen wir, dass wir in einer glücklichen Lage sind.”

Während die Rückkehr der Live-Musik immer näher rückt, sind The Fratellis bereit, die Macht des Pop zu beweisen, um die Stimmung zu heben und Feiern in Gang zu bringen. Vom extravaganten Titeltrack über üppige Songs bis hin zu den stampfenden Singalongs, mit denen The Fratellis ihren ersten Ruhm erlangten, ist “Half Drunk Under A Full Moon” eine Fundgrube des Exzesses. “Die Leute wollen unbedingt wieder zu Konzerten gehen”, sagt Jon. “Rein zufällig haben wir ein Album gemacht, das genau zu dieser Stimmung von Freude und Befreiung passen könnte.” 

The Fratellis wandeln gekonnt zwischen Rock, Pop und Glam Rock. Die großen Melodien klingen fröhlich und optimistisch – gerne auch mal mit Bläsern oder Streichern gewürzt. So richtig laut wird es diesmal aber nicht. Eher verhalten, doch trotzdem hymnisch. Die Britpop-Attitüde ist nicht ganz verloren gegangen und eine enthusiastische Popnummer wie “Six Days In June” weiß durchaus zu begeistern.

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