Bereits seit 1995 machen Tim Rice-Oxley und Richard David Hughes zusammen Musik. 1997 stieß Tom Chaplin hinzu und die Band hieß bald KEANE – doch es sollte einige Jahre dauern bis 2004 das Debütalbum „Hopes and Fears“ erschien. Was die Band von Beginn an auszeichnete, war ihre Fähigkeit, emotionale Tiefe in die Musik einzubringen. Das gelingt sowohl durch die kraftvolle Stimme von Tom Chaplin als auch durch die einfühlsamen Texte von Tim Rice-Oxley. Der Sound ist geprägt von melodischen Klavierarrangements, die oft im Vordergrund stehen und der Band einen unverwechselbaren Stil verleihen.
Das Debüt der Briten erreichte direkt in der ersten Woche Platz 1 der UK-Charts und wurde bis heute über fünf Millionen mal verkauft. Ein Song wie die erste Auskopplung „Somewhere Only We Know“ hat nichts von seiner zeitlosen und hymnischen Schönheit verloren. Zwanzig Jahre konnten ihm nichts ausmachen. Es ist eine Ode an die Sehnsucht und die Suche nach einem Ort, an dem man sich geborgen fühlt. Das hat seit seiner Veröffentlichung nichts von seiner emotionalen Wirkung eingebüßt.
Die Idee, das erste Album nach Hoffnungen und Ängsten zu benennen, war ein wichtiger Hinweis auf die Emotionen, die man zum Thema machen wollte. Von mitreißenden Melodien bis hin zu herzzerreißenden Balladen bietet man eine Vielzahl von Songs, die die Höhen und Tiefen menschlicher Erfahrungen widerspiegeln. So schaffen Gesang, Piano und Schlagzeug eine magische Atmosphäre, die immer noch nachwirkt.
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Für die Jubiläumsausgabe „Hopes and Fears 20“ hat man ein wertiges Digipack zum Aufklappen geschaffen, das drei Silberlinge enthält. Das Originalalbum wurde von Frank Arkwright in den Abbey Road Studios neu gemastert und geschnitten. CD 2 enthält B-Seiten und Raritäten, CD 3 eine Sammlung aussagekräftiger Demos. Hinzu kommt ein Booklet auf extrafestem Papier mit Schwarz-weiß-Fotos, den Songtexten und Liner Notes von Chaplin, Rice-Oxley, Hughes und diversen an Produktion und Veröffentlichung beteiligten Menschen.
Die B-Seiten bieten einen faszinierenden Einblick in die künstlerische Vielfalt von KEANE, mit einigen Songs, die eine etwas experimentellere Richtung einschlagen, während andere die eingängigen Melodien und emotionale Tiefe des Hauptalbums fortsetzen. Man merkt, dass sich in den Jahren seit Bandgründung einiges an Material aufgestaut hatte und locker ein Doppelalbum drin gewesen wäre.
Die Demos bieten schließlich eine kleine Zeitreise, da sie zum Teil schon mehr als zwei Jahre vor dem Album-Release entstanden sind. Das Piano war zu dem Zeitpunkt noch sehr dominant und verdeckt bisweilen Toms Stimme. Doch auch die Streicher von „We Might As Well Be Strangers“ und die elektronischen Elemente auf „Everybody’s Changing“ sind schon vorhanden. Die Reihenfolge der Tracks wird übrigens eingehalten, sodass man das Album ganz neu im Gesamten hören kann.
Alles in allem ist Universal Music hier ein schönes Zeitzeugnis gelungen, das die Essenz von „Hopes and Fears“ zusammenfasst und dieses Ausnahmealbum in die Gegenwart führt. KEANE bleiben eine faszinierende und inspirierende Band, die mit ihrer Musik Herzen auf der ganzen Welt berührt.
Reviews zu Taylor Swift müssen zwangsläufig mit Superlativen einhergehen. Der STERN hat sie auf dem Titelbild als „Königin der Welt“ betitelt – wem wird schon eine solche Ehre zuteil? Zuletzt gab es solcherlei Pop-Kronen für Michael Jackson, Prince, Whitney Houston und Beyoncé. Das Ergebnis der ultimativen Lobhudelei und der Treue der Swifties-Gemeinde sind 32 Songs der Künstlerin in den US-Billboardcharts, wobei 14 Titel die ersten Plätze belegen. Okay, das ist vermutlich der Download- und Streaming-Kultur geschuldet, aber auch die verkaufte Anzahl von mutmaßlich 1,5 Millionen physischen Exemplaren – davon gut die Hälfte auf Vinyl – spricht für sich.
Dieser Erfolg von „The Tortured Poets Department“ ist keine Überraschung. Man denke nur an die in Windeseile ausverkaufte Welt-Tournee. Doch der Output der Sängerin ist momentan kaum zu übertreffen. Zunächst waren da unterschiedliche Bonustracks, die über verschiedene Ausgaben des Albums angekündigt wurden, und dann erwies sich zwei Stunden nach der Veröffentlichung des Albums am 19. April das aktuelle Werk als Doppelalbum, nachdem 15 weitere Tracks unter dem Albumtitel „The Tortured Poets Department: The Anthology“ erschienen. Jetzt also statt einer Stunde gleich das Doppelte an Musik, die man streamen und downloaden kann.
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Ach ja, die Musik: Längst hat sich Taylor vom Country-Sternchen emanzipiert und transformiert nach und nach auch ihre älteren Alben in neuen Versionen in Richtung Pop. „The Tortured Poets Department“ führt die Künstlerin musikalisch in die Zukunft. Es ist ein Album, das der melancholischen Feder einer gequälten Poetin entspringt und Herzschmerz in Form von musikalischen Essays verarbeitet. Der Opener “Fortnight” dient als Illustrator der darauffolgenden Themen und ist die erste Single-Auskopplung des Albums. Zusammen mit Post Malone eröffnet Taylor Swift die Abteilung der gequälten Dichter, indem sie auf zwei prägende Wochen ihres Lebens zurückblickt. Empfindungen aus einer Zeit des Schmerzes erwachen zu einem Sound, der typischer nicht sein könnte und doch eine neue Seite der Sängerin widerspiegelt. “I´d written so much tortured poetry in the last 2 years and wanted to share it with all of you”, verkündet Taylor selbst auf Instagram. Damit schließt sie das Kapitel einer schmerzhaften Phase und befreit sich metaphorisch vom traurigen Ende einer Liebesgeschichte.
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Man darf eine Mischung aus allen Musikstilen erwarten, die Taylor in der Vergangenheit genutzt hat. Viel Pop ohne allzu große elektronische Experimente, etwas Folk, eine Prise Country. Auch wenn es einige schnellere Stücke gibt, ist die Grundhaltung sehr melancholisch. Highlights? Auf jeden Fall „So Long, London“ und „Florida!!!“ im Duett mit Florence Welsh. Schön finde ich auch die Hommage an Stevie Nicks im letzten Stück „Clara Bow“.
Größter Unterschied zwischen dem physischen Album, das mir in der Version mit dem Bonustrack „The Manuscript“ vorliegt, und der „Anthology“-Version, sind die Co-Songwriter. Während es zunächst schien, als habe Taylor vor allem mit dem Musiker Jack Antonoff zusammen gearbeitet, wird dieser auf der „Anthology“ von Aaron Dessner (The National) überrundet. Egal, von wem die genialen Ideen stammen, musikalisch nehmen sie sich nichts. „The Tortured Poets Department“ klingt wie aus einem Guss und wird den Swifties wieder jede Menge Material zum auswendig lernen, mitsingen, abfeiern geben. Natürlich wird auch Kritik laut und man wirft Taylor Eintönigkeit im Songwriting vor. Der Erfolg gibt ihr aber Recht – und die Antwort auf alle Lästerei hat sie auf „Shake It Off“ längst gegeben: „And the haters gonna hate, hate, hate, hate, hate“.
Die Münchner Popband COSBY wurde bereits im Jahr 2013 gegründet und veröffentlichte das Debütalbum „As Fast As We Can“ zwei Jahre später. Sie ist bekannt für ihre mitreißenden Live-Auftritte und die Fähigkeit, eingängige Hooks mit tiefgründigen Texten zu verbinden. Dabei steht vor allem Sängerin Marie Kobylka im Vordergrund, die sehr sanft und mit viel Melancholie in der Stimme die Lyrics einsingt.
„Here I Am“, der Opener des dritten Albums, erinnert an Rückschläge, steckt aber zugleich voller Hoffnung und Kraft. Der Song schreit danach sich wieder aufzuraffen und zu wissen, das alles gut wird. Marie sagt selbst, dass sie zwischendurch „lost“ war und sich wieder neu finden musste. Schließlich sind seit dem zweiten Album „Milestone“ ganze fünf Jahre vergangen.
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„Ich bin in Therapie gegangen und gleichzeitig haben wir wieder angefangen Songs zu schreiben – Doppeltherapie quasi”, beschreibt es die Sängerin Marie. Das Ziel war nicht einfach, aber klar definiert. Geschichten, die einen geprägt, ermutigt, frustriert, geschliffen, verändert, zu Boden geschlagen, dann wieder aufgebaut haben, zu erzählen und sie in Melodien zu transportieren. „Ich hatte immer Angst zu viel von mir preiszugeben, zu privat zu werden und mich damit angreifbar zu machen oder irgendwem damit ans Bein zu pissen. Aber in Wirklichkeit ist es unfassbar befreiend, die Dinge mal beim Namen zu nennen. Ich hab mehr Zeit in Therapie, als im Club verbracht und dadurch gelernt, ehrlicher mit mir und damit auch mit dem, was ich in den Songs erzähle, zu sein. Soll doch jeder wissen, was in mir vorgeht – was wollen se denn machen?”
So ist der Albumtitel „Loved For Who I Am“ prägend für die inhaltliche Tiefe. Ein Song wie „Sorry Mum“ richtet sich an die Mutter. „Crazy“ klingt fröhlich, ruft aber dazu auf, sich von Menschen zu trennen, die dir nicht gut tun. „Man glaubt es sich manchmal selbst nicht, dass man so, wie man ist, liebenswert ist“, sagt Marie, die mit dem Titeltrack einen brutal ehrlichen und ungeschönten Einblick in ihre eigene Gefühlswelt zulässt. Und so nimmt sie die Fans mit auf eine intime Reise voller Höhen und Tiefen, die sie mit dem Mut, Privates in Form von Songs zu teilen, abschließen konnte. Indem tiefe Lyrics auf empowernde Sounds und ehrliche Worte auf kraftvolle Melodien treffen.
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Trotz der aufwühlenden Thematik gibt es mit „High“ auch einen echten Powersong. So bietet man in 36 Minuten Albumlänge eine Reihe starker und eingängiger Poptitel. Nach und nach entfaltet sich Maries persönliche Geschichte. Eine Geschichte, die in ihren einzelnen Elementen aufeinander aufbaut, in vergangene Zeiten entführt und besondere Episoden und Verhalten aus dem Leben der Leadsängerin besser verstehen lässt. Eine Geschichte, die Song für Song die Handlung des Longplayers erweitert und eine Art Kreislauf entstehen lässt. Ein Prequel in fünf Akten: „Loved For Who I Am“.
Drei Alben haben die Trip-Hop-Band aus Bristol weltberühmt gemacht. Und das muss man erst einmal schaffen, wurde das Trio doch bereits 1991 von Geoff Barrow (Keyboard, Programmierung, Arrangements), Beth Gibbons (Gesang) und Adrian Utley (Gitarre und Synthesizer) gegründet. Ihr Sound ist von Beginn an bekannt für eine Mischung aus düsteren, atmosphärischen Klängen, tiefen Bässen, trügerischen Beats und der einzigartigen Stimme von Gibbons. Das Debütalbum „Dummy“ aus dem Jahr 1994 enthielt Hits wie „Sour Times“ und „Glory Box“. Drei Jahre später folgte „Portishead“, das sehr verspielt klang und vor allem aus selbst eingespielten Samples bestand. Nach langer Pause gab es dann 2008 das dritte Werk „Third“, das wieder sehr experimentell war.
Fans und Kritiker jubeln aber bis heute über das Livealbum „Roseland NYC – Portishead live“, das am 24. Juli 1997 im Roseland Ballroom in New York aufgenommen wurde und Kultstatus erlangt hat. Sowohl das Livealbum als auch der gleichnamige Konzertfilm fangen die Atmosphäre der besonderen Location perfekt ein.
Das Album startet mit einer kraftvollen Interpretation von „Humming“, die das Publikum sofort in den Bann zieht. Beth Gibbons‘ raue und emotionale Stimme durchdringt jeden Track und verleiht den Songs eine zusätzliche Tiefe und Eindringlichkeit. Was das Album so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Portishead alle Songs neu interpretiert und erweitert. Die Liveband ergänzt die elektronischen Elemente mit zusätzlichen Instrumenten wie Streichern und Bläsern, was ihnen eine neue Dimension verleiht.
Man kann förmlich die Energie des Publikums spüren. Die Band interagiert geschickt mit der Menge und schafft so eine intime Verbindung, die sich in der Aufnahme widerspiegelt. Dazu kommt das beeindruckende Orchester, das auf dem Albumcover sichtbar wird.
Die Tracklist umfasst nun zusätzlich zum ursprünglichen Album die Songs „Undenied“ und „Numb“ aus dem Konzertfilm sowie die vollständige Performance von „Western Eyes“, die damals teilweise über den Abspann des Films gespielt wurde. Außerdem sind „Sour Times“ und „Roads“ jetzt die eigentlichen Roseland-Versionen, während diese zuvor auf der Albumveröffentlichung durch Aufnahmen von anderen Auftritten ersetzt wurden.
Adrian Utley, der die gesamte Produktion dieser Wiederveröffentlichung beaufsichtigte, reflektiert: „Ich habe mich immer an die Show erinnert, die wir vor der Veröffentlichung unseres zweiten Albums spielten. Es war das erste Mal, dass ein Publikum die neuen Stücke hörte, mit denen wir das neue Album vorstellten. Auf die Orchestrierung und das Erscheinungsbild der Aufnahmen wurde sehr viel Wert gelegt. Dem Film ging eine einjährige Welttournee voraus. Aufgenommen und gefilmt wurde im legendären Roseland Ballroom in New York, den es leider nicht mehr gibt. Diese Wiederveröffentlichung enthält drei bisher unveröffentlichte Songs, die wir alle neu gemastert haben.“
Diese Jubiläumsedition erschien ursprünglich am Tag der Veröffentlichung des Originalalbums (2. November) über Streaming-Dienste. Jetzt ist sie als limitierte Doppel-LP in rotem Vinyl mit Klappcover, doppelseitigem Klapp-Poster und einer Reproduktion des beim Konzert verwendeten Backstage-Passes erhältlich. Zusätzlich gibt es die mir zur Review vorliegende CD im Digipack, die als Gimmick den Backstage-Pass der Konzertgäste und ein zwölfseitiges Booklet enthält.
Die Mission war klar – und ich finde es spannend, dass BAP diesen Weg gehen. Wolfgang Niedecken war nie jemand, der sich auf seinen Klassikern ausgeruht hat. Es gab immer neue Alben, musikalische Experimente, feine Stücke, bei denen der kölsche Dialekt manchmal zugunsten einer bundesweiten Verstehbarkeit verschwand. Und doch wurde natürlich bei den Songs gejubelt, die Anfang der 80er Jahre entstanden sind. Für viele Fans sah die perfekte Setlist wohl genau so aus wie das, was an vier Abenden vom 7. bis 12. Dezember 2023 im Kölner SARTORY geboten wurde. Um es kurz zu machen: Grandios!
Mit dem 1983er Livealbum „Bess demnähx“ begann meine Liebe zur Musik von BAP. Daher hat es bis heute einen großen Stellenwert – ebenso wie die kultigen Studioalben „Für usszeschnigge!“ (1981) und „Vun drinne noh drusse“ (1982). Es waren die ersten Nummer-1-Alben der Band als Vorhut der vielen, die noch kommen sollten.
Beide Alben sind längst zu einem Stück deutscher Rock-Geschichte geworden, sie wirken über Generationen, sind von zeitloser Bedeutung. In den Jahrzehnten danach gelang BAP eine einmalige Karriere mit zahlreichen herausragenden Alben und Songs für die Ewigkeit. Man vergisst das zu oft, weil Niedecken niemand ist, der sich mit solchen Erfolgen brüsten würde: Zwölfmal erreichten BAP bis heute den ersten Platz der deutschen Albumcharts, das haben sonst nur die Beatles geschafft.
Mit „Zeitreise / Live im Sartory“ veröffentlicht Niedeckens BAP nun eine einmalige Werkschau des eigenen Frühwerks, eine der zentralen Werkphasen der deutschen Rockmusik, auf elektrisierende Weise vitalisiert für das Hier und Jetzt und die nächste Generation. Die Arrangements der meisten Stücke sind fluide bei größtmöglichem Respekt vor den Originalversionen und der damaligen BAP-Besetzung. Sie leben, wie die Lieder selbst. BAP sind keine Jukebox ihres eigenen Katalogs, das würde nicht zu einer Band passen, die vor allem an der Gegenwart interessiert ist.
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Im Sartory redet Wolfgang weniger, als man denken sollte. Er lässt vielmehr die Musik sprechen. Und die Setlist hat es in sich: „Koot vüür aach“ als Hommage an die Minuten vor dem Auftritt und die legendären „Südstadt, verzäll nix“ sowie „Nemm mich met“. Der Mundart-Rock ’n‘ Roll von „Waschsalon“ funktioniert wie eh und je. „Nit für Kooche“ ist der ultimative Anti-Karnevals-Hit. Immer noch.
„Müsli-Män“ und „Wenn et Bedde sich lohne däät“ laden zum Mitsingen ein, doch es gibt auch ruhige, fein arrangierte Klassiker wie „Wellenreiter“, „Jupp“ und „Do kanns zaubre“. „Kristallnaach“ ist aktuell wie vor vierzig Jahren und wird wie „Verdamp lang her“ abgefeiert. In den Ansagen wettert Wolfgang gegen die AFD. Bei seinem Publikum muss er nicht mit Widerspruch rechnen.
Wenn man denkt, dass die besten Songs doch alle raus sind, gibt es auf CD 3 noch „Anna“, „Wahnsinn“ und „Helfe kann dir keiner“. Die Band mit Anne de Wolff an Geige und Cello, Axel Müller am Saxofon, Johannes Goltz an der Posaune, Benny Brown an der Trompete – das ergibt einen satten Sound, der die Originale aber nicht verleugnet. Der Digipack ist zudem sehr schön aufgemacht.
In der WDR Mediathek kann man einen Livemitschnitt bewundern und im Herbst startet die große „Teitreise“-Tour:
Zeitreise 81/82 live
02.11.2024 Augsburg, Kongress im Park (ausverkauft)
2023 erschien die Neuauflage des selbst betitelten Debütalbums von Billy Idol mit einem Jahr Verzögerung zum 40jährigen Jubiläum. Dieser leichten Verspätung bleibt man treu und auch das 1983 erschienene Hitalbum „Rebel Yell“ feiert seinen 41. Geburtstag mit einer Neuauflage.
Nachdem die Singles „Hot In The City“ und „White Wedding“ beim ersten Soloalbum deutlich gemacht hatten, dass mit des Generation X Sänger weiterhin gerechnet werden kann, wurden mit „Rebell Yell“ auch die Charts geknackt. Platz 2 in Deutschland und Platz 6 in den USA ließen Platz 36 in den UK-Charts verschmerzen. Der Prophet braucht im eigenen Land halt manchmal etwas länger.
Billy tat alles dafür, seinem Rebellen-Image gerecht zu werden. So war es damals schon Skandal genug, bei einem Fernsehauftritt die eigene Rotze im Gesicht zu verreiben. Darüber kann man inzwischen nur lächeln, aber das Album bleibt auch Jahrzehnte später ein zeitloses Werk, das die Essenz der Jugend und Rebellion einfängt. Mit einem Mix aus Punkrock, New Wave und einer gehörigen Portion Attitüde ist dieses Album ein kraftvolles Statement, das Idols einzigartigen Stil und seine unverkennbare Stimme zelebriert.
Der aussagekräftige Titelsong und Smasher wie das ruhige „Eyes Without A Face“ sowie die Hymne „Flesh For Fantsay“ sind bis heute zeitlose Klassiker. Aber das ganze Album weiß mit seiner perfekten Mischung aus eingängigen Melodien, kraftvollen Texten und einer unbändigen Energie, die den Hörer von der ersten bis zur letzten Note mitreißt, zu überzeugen. So schafft man Werke für die Ewigkeit!
„Rebel Yell“ in der „Expanded Edition“ kommt als Doppel-CD, die 13 Bonustracks beherbergt – darunter das bisher unveröffentlichte „Best Way Out of Here“ mit sehr poppiger Arritüde und das Cover von „Love Don’t Live Here Anymore“ (im Original von Rose Royce) aus den Originalsessions. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung von Demoversionen. Stark auch der Poolside-Remix von „Eyes Without A Face“.
Das Booklet enthält umfangreiche Liner Notes von Tim Sommer, die das ikonische Werk ausgiebig würdigen. Mir zumindest hat es großen Spaß gemacht, das Album nach langer Zeit mal wieder komplett zu hören und in gewissen Teilen neu zu entdecken.
Im Jahr 1993 veröffentlichten The Cure im Abstand eines Monats gleich zwei Livealben, „Show“ und „Paris“, die beide während der formidablen „Wish“-Tour mitgeschnitten wurden. Während „Paris“ sich auf die düsteren und melancholischen Seiten von The Cures Musik konzentriert, bietet „Show“ einen vielfältigeren Einblick in Repertoire und Bühnenpräsenz. Letzteres wurde an zwei Abenden in Auburn Hills, einem Vorort von Detroit, aufgenommen. Mit Tracks wie „Lullaby“ und „Friday I’m in Love“ ist das Album gefälliger als sein zweieiiger Zwilling, der ebenfalls an mehreren Abenden im Pariser Le Zenith entstand.
Die Wiederveröffentlichung von „Paris“ zum 30jährigen Jubiläum wurde um zwei kürzlich entdeckte, bisher unveröffentlichte Songs erweitert: „Shake Dog Shake“ und „Hot Hot Hot!!!“, die nun das Album eröffnen und beenden. Auch die Reihenfolge der Tracks wurde entsprechend angepasst.
Mit seiner einzigartigen Mischung aus Post-Punk, New Wave und Gothic Rock ist dieses Album einfach grandios. Das Remastering tut der Aufnahme sehr gut und es ist mal wieder bezeichnend, wie zeitlos das Album und die Musik von The Cure nach drei Jahrzehnten noch sind. Robert Smith war in grandioser Form und lieferte mit seiner Truppe eines der besten Livealben der frühen 90er Jahre.
In der Neuauflage gibt es remasterte 2LP- und 1CD-Versionen. Wie bereits beim Originalalbum spenden The Cure auch jetzt 50 Prozent der Einnahmen dieser Veröffentlichung an das Rote Kreuz. Essentiell!
„Queen Rock Montreal“ zeigt die ikonischste Rockband der Welt auf dem Höhepunkt ihrer Live- Auftritte. Aufgenommen 1981 und zuletzt veröffentlicht als rekordbrechender digital optimierter IMAX Konzertfilm, wird dieser Meilenstein der Bandhistorie nun als Doppel Blu-Ray und Doppel 4K UHD Package, sowie Doppel CD und Triple Vinyl veröffentlicht. Wie die Band ankündigte, erscheinen alle Formate am 10. Mai.
„Queen Rock Montreal“ präsentiert Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon in Höchstform, als sie im November 1981 zum bereits vierten Mal nach Montreal, Kanada zurückkehrten und zwei großartige Konzerte im 18.000 Zuschauer fassenden Forum spielten. Brian May beschreibt diese Auftritte der Band als “live and dangerous.”
Die beiden Montreal-Konzerte markierten einen historischen Moment für Queen. Nach ihren bahnbrechenden Erfolgen in den 1970ern startete die Band populärer denn je in die 1980er mit dem erfolgreichen Album The Game, das zwei ihrer größten US-Singles „Another One Bites The Dust“ und „Crazy Little Thing Called Love“ beinhaltete (beide auf Platz 1 der Billboard Charts), gefolgt von „Under Pressure“ (Nummer 1 in UK).
Queens Rückkehr nach Montreal erfolgte nach knapp zwei Jahren auf Tour, inklusive ihrer ersten Tour durch Süd- und Mittelamerika, bei der die Band auch zwei Nächte in Sao Paulos Morumbi Stadion vor mehr als 150.000 Fans gespielt hatte. In Folge war die Band in elektrisierender Form, als sie im November 1981 Kanada erreichte.
“Montreal ist eine unserer Lieblingsstädte, mit einem tollen energiegeladenen Publikum,“ erinnert sich Brian May. „Wir hatten bereits einige Male zuvor im Forum gespielt und es war jedes Mal voll von enthusiastischen Leuten, die uns viel Energie zurückgegeben haben.“
Die Konzerte vom 24. und 25. November 1981 wurden speziell danach ausgerichtet, dass ein kompletter Konzertfilm gedreht werden konnte, der die Show dokumentierte. Regisseur Saul Swimmer benutzte für diesen Dreh modernes doppel anamorphisches 35mm Bildmaterial, damit es auf eine gigantische 5-stöckige Leinwand projiziert werden konnte.
Spannungen im Backstage zwischen Mitgliedern von Queen und Swimmer hätten Probleme bereiten können, führten aber stattdessen die Band zu neuen Höhen. “Wir waren sehr, sehr unter Strom, einige Tempi sehr schnell, das Zusammenspiel war sehr prägnant und bedrohlich. Es war niemand auf der Bühne, außer uns,“ so May. Queen Rock Montreal präsentiert eine raue Version der Band und zeigt ihr beispielloses musikalisches Können, gesangliche Power und unaufhaltsame Live-Energie.
Taylor sagt dazu: “Es ist faszinierend jetzt zu realisieren, wie frei wir 1981 auf der Bühne waren. Freddie wiederzusehen […] und nur wir vier als Teil von Queen. Es ist, als wäre man mit der Band auf der Bühne, weil die Kameraaufnahmen so hochauflösend für die damalige Zeit sind. Ich habe noch nie etwas gesehen, das einen so von der Performance vereinnahmt hat.“
Von Freddie Mercurys Eröffnung “Hello Montreal… long time no see. You wanna get crazy?” bis hin zur mitreißenden Performance von „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ reißt die Energie nicht ab. – Auch die grandiose Ballade „Love Of My Life“ wird beeindruckend präsentiert.
Die kraftvolle vokale Akrobatik von Mercury, Mays überwältigende Gitarrentechnik, Deacons perfekter Herzschlag-Bass, Taylors unaufhaltsame rhythmische Darbietung und nicht zu vergessen die einzigartige Kombination aller vier Stimmen: Queen Rock Montreal zeigt den totalen Zusammenhalt und die individuellen Stärken von vier Musikern, die, wie Brian May zusammenfasste, „in Bestform“ waren.
Queen Rock Montreal Double CD/Triple vinyl LP (Universal Music) Executive Producers: Roger Taylor und Brian May
Musik Mix produziert von Justin Shirley-Smith, Kris Fredriksson und Joshua J. Macrae
Die 28-Song Titelliste des Albums präsentiert die Breite und Brillanz von Queens Songwriting. Sie vereint 70er-Jahre Klassiker (Killer Queen, Now I’m Here, We Will Rock You, We Are The Champions, Bohemian Rhapsody) und damals neuere Hits (Another One Bites The Dust, Crazy Little Thing Called Love, Play The Game, Save Me) mit Fanfavoriten und Album Tracks (Keep Yourself Alive, Dragon Attack, I’m In Love With My Car, Sheer Heart Attack), sowie zwei Titel, “Flash” und “The Hero”, die exklusiv auf den Audio Versionen des Albums sind. Diese werden als 2CD, 3LP und spezielle farbige 3LP in transparentem Blau (exklusiv im Queen Online Store) veröffentlicht.
Double Blu-Ray oder Double 4K Ultra High Definition Package (Mercury Studios)
Wie noch nie zuvor gesehen, präsentiert das Package diesen historischen Auftritt erstmals in 4K mit Dolby Atmos Sound, um die Rock & Roll Royals um Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon bei diesem historischen und berauschenden Live-Konzert von 1981 auf der Bühne erleben zu können.
Das originale 35mm Negativ wurde eingescannt, um die höchstmögliche Auflösung sicherzustellen, und dann Bild für Bild geprüft, um jegliche Verunreinigung, Schäden oder Klebestellen zu entfernen und somit die Qualität und Schärfe des Films zu verbessern.
“Ich kenne keine andere Aufnahme unserer Shows, in der man so intensiv in Kontakt mit Freddie kommt,“ erzählt May. „Man kann fast sehen, was in seinem Kopf vorgeht, man sieht seinen Zorn, man sieht seine Unsicherheit, man sieht sein Bewusstsein, Personen bis zum hinteren Ende des Saals zum Bewegen zu bringen. Für mich ist es sehr emotional. Oh mein Gott, er war gut.“
Erstmals wird das Konzert in Vollbild als auch im Breitbild-Format erscheinen. Während das Vollbild-Format den Film so wiedergibt, wie er ursprünglich gefilmt wurde, liefert die Breitbild-Version eine mit Bedacht geschnittene Alternative, um das 16:9 Format auszufüllen. Zudem bietet die 4K UHD Veröffentlichung SDR / HDR Optionen im Dynamikbereich.
Zusätzlich zum Montreal Konzert enthält das Package einer der bekanntesten Konzerte der Rock & Roll Geschichte – Queens elektrisierende Performance bei Live Aid, die zum ersten Mal in HD mit neuem Stereo, 5.1 und Dolby Atmos Sound Mixes erscheint, zusammen mit „Is This The World We Created…?“ von Freddie Mercury und Brian May.
So fügen die Doppel CD/Triple Vinyl und Doppel Blu-Ray oder Doppel 4K UHD Packages der ikonischen Queen Historie neue Dimensionen hinzu.
“Man sieht vier junge Männer, wir waren bereits einige Male um die Welt gereist, haben eine Menge Alben verkauft, hatten viele Hits und wussten, wie wir zusammenspielen müssen,“ sagt Brian May zu Queen Rock Montreal. „Ich bin stolz darauf, wer wir zu dieser Zeit waren.“
Taylor stimmt zu: “Es ist sehr wohltuend nach all diesen Jahren uns jünger in solch explosiver Aktion zu sehen!“
Die anhaltende Strahlkraft von Queen Rock Montreal wurde bereits Anfang des Jahres bestätigt, als eine digital remasterte Version des Films exklusiv in IMAX Kinos veröffentlicht wurde. Mit einem Einspielergebnis von 5.5 Millionen Pfund wurde Queen Rock Montreal zum erfolgreichsten IMAX Konzertfilm aller Zeiten und übertraf sogar die „Get Back“-Dokumentation der Beatles sowie „Stop Making Sense“ von den Talking Heads.
Seit Äonen trachten dunkle Mächte nach der Eroberung der Welt. Vor einhundert Jahren starben die letzten beiden Protagonisten dieser unheilvollen Entwicklung. Doch nun kehren sie zurück und setzen ihr zerstörerisches Werk fort. Sie kämpfen nicht nur gegen die Menschheit, sondern auch gegeneinander in „Dracula vs. Frankenstein – Duell der Giganten“.
Das Label Folgenreich, das seit 2008 Jugend- und Erwachsenen-Hörspielserien aus dem Haus Universal Music unter einem Dach vereint, gehört zu einem der erfolgreichsten im Hörspiel- und Hörbuchbereich. Diverse Auszeichnungen, vor allem auch bei Fan-Preisen, machten Folgenreich darüber hinaus zu einem der beliebtesten.
Im Juni letzten Jahres veröffentlichte das Berliner Label eine neue aufwändige Produktion: die Hörspielserie „Dracula vs. Frankenstein“. Geschrieben von Christian Gailus, Autor zahlreicher bekannter Krimis und Thriller sowie diverser Hörbücher & Hörspiele. Gekonnt kombiniert Gailus die drei Genres Krimi, Grusel und Comedy auf unkonventionelle Art und Weise – und mit etlichen Prisen schwarzen Humors.
Zur Handlung: Angesiedelt im heutigen London löst die mutige, aber reichlich übermotivierte Polizistin Melissa „Missy“ Smart mit Hilfe ihres mysteriösen Untermieters, der zumeist in ihrem Dachboden abhängt, einige skurrile Mordfälle und gräbt dabei ein dunkles Geheimnis aus, das hundert Jahre in der modrigen Erde vor sich hingammelte. Und ganz nebenbei und dennoch hauptsächlich schmieden keine Geringeren als die Urgesteine der Gruselszene Dracula und Frankenstein jeweils finstere Pläne, um die Welt zu unterjochen. Hätten die beiden sinisteren Kontrahenten nicht etwas suboptimale Ideen, um ihre Ziele zu verwirklichen, wäre es um die Menschheit längst geschehen. Denn zum Beispiel die Death Metal-Band EndlichEndzeit nebst Manager Frank N. Stein mit unterirdischen Texten wie „Nutze den Tag, hol‘ dir `nen Bausparvertrag“ als auch geriatrische Vampire, die der Fürst der Finsternis in einem Seniorenheim rekrutiert hat, agieren nicht wirklich zielführend …
Ihr merkt anhand der Handlungsbeschreibung schon, dass hier neben den berühmten Figuren auch mit viel Klamauk gearbeitet wird. Das ist nicht jedermanns Sache und hat mich bisweilen beim Hören schon arg gestört. Manchmal ist es einfach zuviel des Guten.
Allerdings kann ich sagen, dass die Protagonist*innen gut charakterisiert sind und auch die Sprecher*innen ihren Rollen absolut gerecht werden. Man kann sich gut in die bisweilen düstere, dann aber wieder sehr humorvolle Atmosphäre einfühlen und folgt der Handlung um bestialische Morde, Serienkiller und den explodierten Kopf eines Musikmanagers sehr gern. Renommierte Sprecher*innen wie Norbert Langer als Erzähler, Janine Wagner als Melissa Smart, Andreas Fröhlich als Dracula und Marius Clarén als Frankenstein machen jedenfalls einen hervorragenden Job und halten mich über die vier Silberlinge der Hörspiel-Box bei der Stange.
Nach „Eigentlich“ und „Deine Nummer“ sowie umjubelten Shows beim Reeperbahn Festival, als Support für Saló, Sportfreunde Stiller oder Buntspecht kündigt der Österreicher Anda Morts endlich eine neue EP an. „Montage“ erscheint am 05. April 2024 via MOM I MADE IT. Passend dazu erscheint heute mit „Sommer“ eine neue Single.
So sehr man auch versucht sich zu wehren, die Seasonal-Depression holt im Winter wirklich alle ein. Wenn es um halb 4 dunkel wird, die Sonne es davor sowieso nicht durch die Wolken geschafft hat und die einfachsten Sachen anfangen, schwierig zu werden, ist das Ende der kalten Tage überfällig. Warum der Indie-Punker Anda Morts in seinem neuen Track „Sommer” sich wärmere Tage herbeiwünscht, bedarf vor allem zu der jetzigen Jahreszeit keine Rechtfertigung.
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Unbeugsame Riffs und Andas bekannt raue Stimme klingen schon nach der nächsten Hitzewelle. Anda schwelgt von den Tagen, die zu Nächten werden und davon, wie schön diese Nächte enden können, allein oder mit Gesellschaft. In Andas eigenen Worten ist es „noch nicht zu spät, wenn plötzlich jeder geht.“
Fotocredit: Liebentritt
Anda Morts Live 2024
07.04.2024 – Milla, München
08.04.2024 – Tsunami, Köln
09.04.2024 – LUX, Hannover
10.04.2024 – Molotow Skybar, Hamburg
12.04.2024 – Noch Besser Leben, Leipzig (AUSVERKAUFT)
13.04.2024 – Bi Nuu, Berlin
15.04.2024 – Club Stereo, Nürnberg
Billy Idol feiert das 40. Jubiläum seines bahnbrechenden Albums „Rebel Yell“ mit einer erweiterten Deluxe-Edition, die am 26. April über UMe erscheint. Die Neuauflage, die seit Freitag, den 8. März vorbestellt werden kann, enthält eine Auswahl bisher unveröffentlichter Songs und Demos, darunter den Poolside-Remix von Idols Hit „Eyes Without A Face“ und das nie zuvor gehörte Billy Idol/Steve Stevens-Original „Best Way Out of Here“ aus den Original-Sessions. Idols bisher unveröffentlichte Coverversion der Rose Royce-Single „Love Don’t Live Here Anymore“ aus den ursprünglichen Aufnahmesessions des Albums steht ebenfalls seit 8. März als Download/Stream zur Verfügung.
Ursprünglich im November 1983 veröffentlicht, ist Rebel Yell der zweimal mit Platin ausgezeichnete Nachfolger von Billy Idols selbstbetiteltem Debütalbum. Der Longplayer enthält die Singles „Eyes Without a Face“, „Flesh For Fantasy“, „Rebel Yell“ und „Catch My Fall“. Die Wiederveröffentlichung ist als 2LP-Set, 2CD-Version und in digitaler Form erhältlich.
Nach einem erfolgreichen Kinostart veröffentlichte Billy Idol kürzlich den Konzertfilm Billy Idol: State Line auf DVD und Blu-ray, der seine Show am berühmten Hoover Dam im April 2023 dokumentiert. Es war das erste Konzert, das an diesem Ort stattfand. Der Film beleuchtet die Geschichte und Bedeutung des Hoover Dams und zeigt zwei einzigartige Sets mit Billy Idols ikonischen Hits: ein Konzert mit Band bei Sonnenuntergang und speziellen Gästen, das den umliegenden Black Canyon beleuchtete; und ein Akustik-Duo-Set auf dem Dach des Kraftwerks am Fuße des Hoover Dams, das den Colorado River überspannt, direkt an der Staatsgrenze zwischen Nevada und Arizona. Bei beiden Konzerten wird Billy Idol von seinem langjährigen Gitarristen Steve Stevens unterstützt. Daneben gibt es Gastauftritte von Alison Mosshart (The Kills, The Dead Weather), Steve Jones (Sex Pistols, Generation Sex) und Tony Kanal (No Doubt). Ein Trailer des Films kann hier angesehen werden:
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Seit 46 Jahren ist Billy Idol einer der prägenden Künstler der Rock- und Punkszene. Zwischen 1977 und 1981 veröffentlichte Idol als kameratauglicher Frontmann drei Alben mit der Punkband Generation X. 1982 begann er eine internationale und genreübergreifende Solo-Karriere, indem er mit seinen Songs Punk und Rock vereinte. In den letzten zehn Jahren tourte Idol nahezu ununterbrochen um die Welt. Im Jahr 2021 veröffentlichte er The Roadside EP und 2022 The Cage EP auf Dark Horse Records und erhielt dafür gleichermaßen Lob von Fans und Kritikern. Im Januar letzten Jahres konnte sich Biilly Idol mit dem ersten Walk of Fame Stern des Jahres 2023 unter den Hollywood-Legenden einreihen.
Er trägt sein Herz auf der Zunge, steht für ein multikulturelles Deutschland und schenkt seinen Fans als Comedian Lachtränen und als Musiker Metal-Sounds zum Headbangen. BÜLENT CEYLAN bringt Menschen, Kulturen und Religionen zusammen, indem er Musik mit Haltung vereint. Gesellschaftskritik mit Augenzwinkern und laute Sounds mit tiefen Botschaften. Warum er das tut? Weil er Menschen liebt – trotz ihrer Makel, Schwächen und Unzulänglichkeiten. Denn der Comedian, Musiker, Ehemann und Vater ist einer von ihnen und setzt mit seinem neuen Album ein starkes Statement: ICH LIEBE MENSCHEN (VÖ: 01.03.2024).
ICH LIEBE MENSCHEN. Drei kleine Worte, zwölf mitreißende Songs, eine empowernde Botschaft. Mittendrin: BÜLENT CEYLAN, der vermeintlich nicht zusammengehörige Elemente zu einem großen Ganzen vereint. Denn genau das macht den 48-Jährigen zu dem Künstler, der er seit über 25 Jahren ist: indem er Musik, Humor und Menschsein zusammenbringt. „Ich wollte zwar Songs mit einem gewissen Augenzwinkern machen, auf dem Album sollten aber auch Lieder mit einer echten Botschaft ihren Raum finden“, ordnet der Mannheimer mit dem unverkennbar langen schwarzen Haar die Arbeit an seinem Album, das in Zusammenarbeit mit musikalischen Größen wie Michael Herberger oder Henning Verlage entstanden ist, ein.
Es ist die gekonnte Mischung aus musikalischem Anspruch, augenzwinkernden Lyrics und ernstzunehmenden Botschaften, die ICH LIEBE MENSCHEN zu genau dem Ausnahmealbum macht, das es ist. Denn indem er Modern Rock mit Metal- und Hard-Rock-Einflüssen mischt und diesen Mix mit einer Prise aus Haltung und Humor vermengt, kreiert BÜLENT CEYLAN seinen ganz eigenen BÜLENT-Style. Dabei kommen auch gesellschaftsrelevante Themen wie etwa Hass im Netz nicht zu kurz – eine Erfahrung, die auch BÜLENT am eigenen Leib erfahren musste.
Es ist jener positiver Metal, der BÜLENT CEYLAN zu genau dem Musiker macht, der er ist. Und so treffen auf ICH LIEBE MENSCHEN Liebeserklärungen auf packende Melodien. Harter Metal auf einen ausgestreckten Mittelfinger an alle Hater. Gesellschaftliche Tabuthemen auf Augenzwinkern. Und ein Künstler mit Haltung auf sein Lebensmotto, das er in die Welt hinausschreit: ICH LIEBE MENSCHEN.
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Wenn „ein Blick, ein Wort“ reicht, um komplett geflasht zu sein. Und „der erste Kuss“ nur „noch mehr Verlangen“ weckt. Dann hat der „Pfeil von Amor“ ganz offensichtlich voll ins Schwarze getroffen und dafür gesorgt, dass wir all time mit unserem Perfect Match zusammen sein wollen. Ein Gefühl, das auch Mike Singer kennt und mit seiner neuen Single geradewegs in unsere Ohren, Herzen und Playlisten katapultiert: „All Time“.
Fotocredit: Christoph Mang
In typischer Mike-Singer-Manier widmet sich der 24jährige mit seinem neuesten musikalischen Coup der Liebe. Mixt tanzbare Beats mit coolen Lyrics. Melodien mit Ohrwurm-Potenzial mit deepen Worten. Und Pop-Sounds mit positiven Vibes, die seit rund elf Jahren der Signature-Style des Musikers sind, für den ihn seine Fan-Crowd (1,4 Millionen Instagram- und 2,4 Millionen TikTok-Follower*innen) all time lieben werden:
Baby du bist all time in meinem Kopf Wie ein Ohrwurm, der mein Leben lenkt Bitte bleib bei mir, drück nicht auf Stop Das was wir haben Baby ist ein Geschenk
Großen Themen wie der Liebe mit einer gewissen Leichtfüßigkeit zu begegnen, ist eines der Talente, die MIKE SINGER zu jenem Top-Act macht, der er ist. Seit nunmehr elf Jahren steht der Ausnahmekünstler im Rampenlicht und schafft es immer wieder aufs Neue, die richtigen Worte mit den passenden Sounds zu mischen und ein großes Ganzes entstehen zu lassen. So auch bei „ALL TIME“ – einem modernen Pop-Lovesong, der gekonnt zeigt, dass Liebeserklärungen nicht immer in Form einer Ballade daherkommen müssen.
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Eines der populärsten Live-Alben aller Zeiten, „Roseland NYC Live 25“ von Portishead, feiert den 25. Jahrestag seiner Erstveröffentlichung.
Die neu gemasterte Version, die am 26. April erscheint, enthält eine erweiterte Titelliste mit „Undenied“ und „Numb“ aus dem Konzertfilm sowie die komplette Version von „Western Eyes“, die im Abspann des Films zu hören ist. Auch die Songs „Sour Times“ und „Roads“ sind jetzt in den Originalversionen vom Auftritt in Roseland zu hören. Sie waren auf dem Album durch Aufnahmen von anderen Konzerten ersetzt worden.
Diese Jubiläumsedition erschien ursprünglich am Tag der Veröffentlichung des Originalalbums (2. November) über Streaming-Dienste. Jetzt ist sie als limitierte Doppel-LP in rotem Vinyl mit Klappcover, doppelseitigem Klapp-Poster und einer Reproduktion des beim Konzert verwendeten Backstage-Passes erhältlich. Zusätzlich wird es eine CD im Digipak geben, die den Backstage-Pass der Konzertgäste und ein zwölfseitiges Booklet enthält. Alle Versionen dieser Veröffentlichung enthalten die gleiche Titelliste.
Adrian Utley von Portishead, der die gesamte Produktion dieser Wiederveröffentlichung beaufsichtigte, reflektiert: „Ich habe mich immer an die Show erinnert, die wir vor der Veröffentlichung unseres zweiten Albums spielten. Es war das erste Mal, dass ein Publikum die neuen Stücke hörte, mit denen wir das neue Album vorstellten. Auf die Orchestrierung und das Erscheinungsbild der Aufnahmen wurde sehr viel Wert gelegt. Dem Film ging eine einjährige Welttournee voraus. Aufgenommen und gefilmt wurde im legendären Roseland Ballroom in New York, den es leider nicht mehr gibt. Diese Wiederveröffentlichung enthält drei bisher unveröffentlichte Songs, die wir alle neu gemastert haben.“
„Roseland NYC Live“ wurde ursprünglich 1997 im Roseland Ballroom in New York mit einem 28-köpfigen Orchester aufgenommen und gefilmt. Das Live-Album hat sich bis heute über eine Million Mal verkauft. Das Konzert enthält Titel aus ihrem bahnbrechenden Debütalbum „Dummy“, das mit dem Mercury Award ausgezeichnet wurde – sowie Titel aus ihrem selbstbetitelten zweiten Album, das ebenfalls gefeiert wurde.
Keane veröffentlichen am 10. Mai ihr Erfolgsalbum „Hopes And Fears“ neu remastered und in verschiedenen Editionen. „Hopes and Fears“ ist eines der besten und erfolgreichsten Debütalben aller Zeiten.
Die Band geht in diesem Jahr auch auf eine umfassende Welttournee. Zu den Terminen in Großbritannien und Irland gehören zwei große und ganz besondere Shows in der Londoner O2 Arena am 10. und 11. Mai. Support Band sind The Lathums in Großbritannien und The Sherlocks in Dublin und auf dem europäischen Festland.
Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums gibt es eine spezielle Version des Originalalbums, die von Frank Arkwright in den Abbey Road Studios neu gemastert und geschnitten wurde, sowie B-Seiten, bisher unveröffentlichte Demos und Raritäten. Die 5.1-Dolby-Atmos-Abmischung stammt von David Kosten.
Formate:
1 LP Galaxy Vinyl (Original Album Remastered)
2LP Coloured Vinyl (Original Album Remastered + B-Sides & Rarities)
3CD (Original Album Remastered + B-Sides & Rarities + Demos)
Limited Edition Box Set Deluxe Edition (nummerierte Eintrittskarte, Hopes And Fears-Notizbuch, Umschlag mit Band-Silhouetten-Druck und zwei von Dave Lupton entworfene Postkarten (1 signiert), ausklappbarer Postkartenrahmen, 3CDs, 7″ Love Actually-Vinyl-Single, bedruckte Innentasche mit handgeschriebenen Texten und Wandposter)
2CD Live (Original Album Remastered & Live Recordings from Mexico City 2024)
Digital
„Hopes and Fears“ war ein bahnbrechendes Album für Keane und hat zahlreiche Rekorde aufgestellt. Es ist eines der meistverkauften Alben in der Geschichte der britischen Charts und verkaufte allein im ersten Jahr über 2,5 Millionen Exemplare in Großbritannien und eine Million in den USA – unterstützt auch durch den Klassiker „Somewhere Only We Know“. „Hopes and Fears“ wurde im Vereinigten Königreich mit 9-fachem Platin ausgezeichnet. Weltweit hat sich das Album über zehn Millionen Mal verkauft.
Keane starteten neben einflussreichen Bands wie Snow Patrol, Scissor Sisters, The Killers und Coldplay. Ihr von Keyboards dominierter Sounds verstärkte die emotionale Anziehungskraft ihrer Songs. „Everybody’s Changing“ vom Album „Hopes and Fears“ wurde zum Fan-Liebling und zu einem Top-5-Hit in England.
Im Jahr 2004 waren Keane die meistverkauften britischen Künstler im Vereinigten Königreich. Im folgenden Jahr gewannen sie zwei BRIT Awards: Den Preis für das beste britische Album für „Hopes and Fears“ und den Preis für den Durchbruch in Großbritannien, für den die Hörer von Radio 1 gestimmt hatten.
„Somewhere Only We Know“ erlebte kürzlich ein Revival auf Tik Tok. In Asien ging der Song viral und leitete eine weltweite Renaissance des Titels ein. Derzeit verzeichnet das Lied über zwei Millionen Spotify-Streams pro Tag und avancierte in den letzten zwölf Monaten zur meistverkauften Single von Island Records. Insgesamt wurde der Song über eine Milliarde Mal gestreamt.
Leadsänger Tom Chaplin erzählt: „Ich erinnere mich noch daran, wie ich in den Heliocentric Studios, in denen wir Hopes and Fears aufgenommen haben, an diesem erstaunlichen alten Mischpult stand und mir einen frühen Mix von Somewhere Only We Know anhörte. Ich hatte das Gefühl, dass wir etwas geschaffen hatten, das ein bisschen mehr Magie hatte. Musik zu machen ist so oft ein Prozess voller Zweifel…, aber in diesem Fall gab es etwas Unbestreitbares an dem, was wir geschaffen hatten. Offensichtlich hatten viele Leute dasselbe gefühlt, als das Album herauskam!“
Tim Rice-Oxley, Gründungsmitglied der Band und Songschreiber, erinnert sich: „Wenn ich an diese Songs denke, stelle ich mir immer noch vor, wie wir sie in kleinen Räumen in Pubs in ganz Großbritannien spielten. Ich erinnere mich daran, wie aufregend es war, zu beobachten, wie die Menschenmengen zu wachsen begannen. Diese Songs haben uns die Tür zu einer anderen Dimension geöffnet; alles, was seitdem in unserem Leben passiert ist, ist aus diesem Moment heraus entstanden. Es ist ein unglaubliches Privileg für uns, dass die Leute nach all dieser Zeit immer noch zuhören.“
Am selben Tag, an dem das Box-Set veröffentlicht wird, spielt die Band das erste von zwei Konzerten in der Londoner 02 Arena als Teil einer Welttournee, die am 1. April in Mexiko-Stadt beginnt, bevor sie Europa und Großbritannien erreicht. Ihre US-Tournee im September beinhaltet prestigeträchtige Termine im Greek Theatre in LA, im Ryman Auditorium in Nashville und in der Radio City Music Hall in New York City. Die Tournee präsentiert Songs aus dem gefeierten Werk von Keane, von ihrem grandiosen Debüt „Hopes and Fears“ bis zu ihrem 2019er Studioalbum „Cause and Effect“.
Keane spielten kürzlich erstmals auch Live-Shows in Indien und Südafrika. In Mumbai standen sie gemeinsam mit Anoushka Shankar auf der Bühne, um eine spezielle Version von „Everybody’s Changing“ zu spielen: HIER.
Der norwegische Nachwuchsstar Alessandra veröffentlicht am 16. Februar mit gerade einmal 21 Jahren seine Debüt-EP „The Best Year Of My Life“. Die Popsensation entfaltet ihr Talent mit einem Sound, der an Zara Larsson, Olivia Rodrigo und Sigrid erinnert. Die EP enthält nicht nur Alessandras bereits veröffentlichte Hits, sondern auch zwei neue Singles: das elektrisierende „Best Year Of My Life“ und das gefühlvolle „Mamma I’m Sorry“.
Alessandras kometenhafter Aufstieg ist geradezu sensationell. Von der Eroberung der Bühne beim Eurovision Song Contest 2023 bis hin zu einer fast ausverkauften Tournee, während sie die Höhen und Tiefen des Ruhms durchlebte und mit neuen Schwärmereien und Herzschmerz jonglierte.
Mitten in der Planung ihrer ersten Tournee wurde das Jahr 2023 zu einem entscheidenden Kapitel, ein Traum, der durch eine Achterbahn der Gefühle und Selbstfindung verwirklicht wurde.
“The Best Year Of My Life“ ist die EP, die alles zusammenfasst, eine musikalische Chronik von Alessandras unglaublicher Reise. Neben der Musik hat Alessandra ein beeindruckendes visuelles Universum geschaffen – ein Konzept für ein Schuljahrbuch, das die verschiedenen Persönlichkeiten, Erfahrungen und Emotionen, die sie erlebt hat, einfängt.
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Alessandra teilt ihre Gedanken zur EP mit und sagt: „Überraschung! In ‚The Best Year Of My Life‘ geht es um das beste Jahr meines Lebens! In diesem Jahr hat meine Karriere begonnen, ich habe viele neue Leute kennengelernt, ich habe mich mit meinen fantastischen Fans zusammengetan und ich habe angefangen, meinen Traum zu leben. 2023 war das überraschendste Jahr in meinem Leben! Ich habe geweint, ich habe gelacht, ich habe Freude und Angst, Liebe und Kummer, Freiheit und Angst vor dem Verlust der Freiheit empfunden. Ich bin dankbar für all diese Gefühle. Diese Gefühle haben mich in nur einem Jahr so viel gelehrt.“
Die EP umspannt das Spektrum der Emotionen, die Alessandra erlebt hat, vom ermutigenden Eurovisions-Hit „Queen of Kings“ über ihre Debüt-Ballade „Heavy“ und das dynamische „Pretty Devil“ bis hin zum gefühlvollen „Mamma I’m Sorry“.
Alessandras erste Tournee erstreckt sich über 20 Städte im Vereinigten Königreich und in Europa, und die Nachfrage nach Tickets spricht für sich. Mit bereits über 10.000 verkauften Tickets (und komplett ausverkauften Konzerten in London, Helsinki, Amsterdam, Mailand, Madrid, Zürich und Antwerpen) begann die Tournee am 23. Januar in Estland.
„The Best Year Of My Life“ Tracklist:
1. Best Year Of My Life
2. Narcissist
3. Pretty Devil
4. Mamma I’m Sorry
5. Bad Bitch
6. Heavy
7. Queen Of Kings
Es gibt Songs, mit denen sich ein Künstler direkt in die Herzen seiner Fans katapultiert – ohne dass besagter Track überhaupt offiziell released wurde. Von eben diesem Phänomen kann Singer-Songwriter Nathan Evans ein sprichwörtliches Liedchen singen, denn mit „Heather On The Hill“ (VÖ: 05.01.2024) bringt er einen musikalischen Wunschkandidaten endlich in die Playlisten seiner Fans.
Es sind die tiefe Botschaft, die liebevollen Worte und der typische Nathan-Evans-Sound, die „Heather On The Hill“ zu jener besonderen Pop-Shanty-Nummer machen, die sie ist. Dabei singt der Mann mit der unverkennbaren Stimme von seiner großen Liebe – und der in Schottland sehr verbreiteten „Heather“, hierzulande als Heidekraut bekannt. Und so gelingt es dem „Wellerman“-Interpreten auf ein Neues, traditionell schottische Elemente mit seinem ganz persönlichen Signature-Style zu vereinen:
Oh my love, said to me „Will you meet me by the sea?“ You can kiss me Underneath the misty moon She is stunning, she is pretty She’s as warm as amber Whiskey And as bonny as a heather on the hill
Fotocredit: Annika Yanura
Seit nunmehr drei Jahren ist Nathan Evans fester Bestandteil der internationalen Singer-Songwriter-Szene. Er löste nicht nur einen weltweiten Shanty-Hype aus, sondern steuerte auch nach seinen erfolgreichen Coversongs musikalische Gewässer an, denen er seinen ganz eigenen Style verlieh. Die logische Konsequenz? Charterfolge, Viral-Hits und bedingungsloser Fan-Support, wie als 1,7 Millionen TikTok-Follower*innen sowie 289k Abos bei Instagram zeigen – von den mehr als 4,5 Millionen Spotify-Hörer*innen ganz zu schweigen.
Bis vor wenigen Jahren war Nathan Evans ein schottischer Postbote, der hobbymäßig Songs geschrieben hat. Heute versorgt er seine Crowd mit einer Shanty-Pop-Hymne nach der nächsten – und erfüllt ganz offensichtlich sogar Release-Wünsche seiner Fans. Genau DAS ist der Nathan-Evans-Style.
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Die stärksten Liebeserklärungen sind die ohne Netz und doppelten Boden. Ohne Schnörkel oder aufgesetzte Coolness. Aus dem Herzen; gesungen wie gefühlt: Eine Qualität für die Florian Künstler Experte ist. Seine Songs sind direkt, aber nie eindimensional – und wenn bei seinen Auftritten das Publikum beseelt mitsingt und sein 2023er Debüt „Gegengewicht“ von 0 auf 11 in die deutschen Albumcharts katapultiert, ist es unübersehbar: Florian Künstler trifft einen Nerv.
Fotocredit: Ben Wolf
„Ich habe jetzt die Freiheit, ganz und gar Musiker zu sein, aber vorher auch schon ziemlich viel erlebt. Wenn man zum Teil mit 20 Euro im Monat auskommen musste und ganz unten war, kann einen nicht mehr viel schocken. Ich habe keine Angst zu scheitern, weil ich immer wieder aufstehe. Das ist eine Kraft, die ich durch meine Musik weitergeben möchte – auch auf meiner neuen Single ‚Das größte Kompliment‘. Ich habe sie für meine Freundin geschrieben, aber sie kann sich auch an Eltern oder Freunde richten. Es ist nicht immer leicht, Danke zu sagen und das Lied kann dabei vielleicht helfen – denn allein, dass ein Mensch bei einem bleibt, ist ja schon eine Art Kompliment.“
Nach seinem Debüt-Durchbruch, Erfolgssingles wie „Kleiner Finger Schwur“ und berührenden Auftritten in TV-Talkshows sind die Konzerte des sympathischen Sängers und Songwriters im Frühjahr bereits teilweise ausverkauft, bevor er am 1. September Kollegen wie Cassandra Steen oder Alexander Eder in Lübeck zum großen Open Air „Florian Künstler & Friends“ auf der Bühne begrüßt. Mit Songs, die weit unter jede Oberfläche reichen und musikalischen Schätzen aus Lebenserfahrung und mitreißender Ehrlichkeit ist Florian Künstler unbeirrbar unterwegs, um etwas zurückzugeben – seine neue Single „Das größte Kompliment“ erschien am 26.01.2024.
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Ein Weihnachtsalbum von Wincent Weiss. Okay – war längst überfällig. Wenn man die lustige Alliteration im Titel betrachtet, musste das früher oder später kommen. Also vermutlich eine weitere Zusammenstellung von „Leise rieselt der Schnee“, „Winter Wonderland“ und „Stille Nach, heilige Nacht“, diesmal aber nicht mit Roland Kaisers Schlagervibrato sondern in Wincents Popsound? Weit gefehlt! Der 30jährige Sänger hat nämlich mit Band und Songwriter-Crew tatsächlich 15 brandneue Titel geschrieben, die sich mit Advent, Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel beschäftigen.
Damit hat er seinen jahrelangen Traum wahr gemacht, ein ganz persönliches Album für diese besinnlichen Tage zu schreiben. „Weihnachten bedeutet für mich unendlich viel, und ich wollte meine ganzen Emotionen und Gedanken dazu unbedingt einmal in Songs ausdrücken“, so Wincent Weiss zu seinem Herzensprojekt, das er jetzt endlich verwirklichen konnte.
Das Album umfasst musikalische Stimmungsbilder zwischen entspannter Sentimentalität und gediegenem Swing. Sie fangen die prickelnde Vorfreude ebenso ein wie die besinnliche Ruhe und die Momente des Innehaltens, die uns alle um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel mit einer gewissen Magie in ihren Bann ziehen.
Wincent startet orchestral und mit Klingelglöckchen. „Beste Zeit im Jahr“ liefert einen nostalgischen Rückblick auf das vergangene Jahr und die Zusammenkunft mit der Familie. Das klingt locker und authentisch. Nach dem verswingten Lovesong „Ohne Dich“ wird es mit „In dem Ort“ wieder persönlich und Wincent erzählt von seiner Heimat. Am Anfang stehen damit einige Stücke, die nicht nur an Weihnachten funktionieren.
Danach wird es festlicher, wenn „Das alles ist Weihnachten“ erklärt, was zu dieser Zeit dazu gehört. „Nur kurz vorbei“ spricht von Erinnerungen an eine verstorbene Person und „Schnee“ verbildlicht als Pianosong mit Streichereinlagen die Sehnsucht nach der weißen Pracht, die die Widrigkeiten des Lebens überdeckt.
„Bist du bereit“ liefert ein schwungvolles Intermezzo, bevor es mit „Ich komm nach Haus“, dem traurigen „Weihnachten allein“ und der akustischen Ballade „Wie zum ersten Mal“ wieder ruhiger wird. „Schenk mir Zeit“ bietet ebenso viel Swing und Groove wie „Kinderaugen“. „Weihnachten zu zweit“ hat eine grandiosen A-cappella-Einstieg. Und zum Schluss gibt es mit „Silvester“ und „Was für ein Jahr“ zwei passende Songs zum Jahreswechsel.
Mit diesem Album wirft Wincent in knapp 45 Minuten seine musikalischen Qualitäten in die Waagschale, ohne aber ein weiteres Deutschpop-Album zu veröffentlichen. „Wincents Weisse Weihnachten“ klingt schon anders als alles, was wir bisher von ihm kennen. Keine Hymnen in epischer Breite, stattdessen Swing und Balladen mit melancholischen, sentimentalem Charakter. Vermutlich wird man diese Songs nicht das ganze Jahr über hören – aber immer mal wieder im Dezember.
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Wenn die Weihnachtszeit naht, muss auch ein neues Album von André Rieu her. Das ist so sicher wie die Krippe in der Kirche. Es passt aber auch, eignet es sich doch als schönes Geschenk für romantisch aufgelegte Schwiegermütter und Lieblingstanten. In diesem Jahr heißt das gute Stück „Jewels of Romance“ und ist gar nicht so Walzer- und Klassik-lastig wie man es von dem Stargeiger und seinem Johann Strauss Orchester gewohnt ist. Stattdessen Schnulzen und Schmalz. Dabei sind diese viel besser verpackt, als man das mit Blick auf die Tracklist meinen dürfte.
Auf „Jewels of Romance“ finden sich einige der romantischsten Pop-Songs aller Zeiten wie „Nights In White Satin“ von The Moody Blues, „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Morning Has Broken“ von Cat Stevens, „Everything I Do“ von Bryan Adams oder „Lullabye“ von Billy Joel. Außerdem stimmt es auf romantische Abende ein mit Melodien wie „The Rose“ von Bette Midler, „Nocturne“ von Secret Garden oder klassischen Titeln wie dem „Reigen seliger Geister“ aus der Oper Orfeo ed Euridice und dem „Aquarium“ aus Camille Saint-Saëns‘ „Der Karneval der Tiere“.
Den Anfang machen aber der orchestrale „Indian Love-Call“, das romantische Piano-Thema „The Ludlows“ aus „Legenden der Leidenschaft“ und der melancholische ukrainische Folksong „Nitsch Jaka“, herzzereißend vorgetragen von Anna Reeker und dem voluminösen Chor Mastreechter Staar. Für solche Zusammenstellungen ist André Rieu immer gut, denn auch bei seinen Konzerten sind Vielfalt und eine große Durchmischung von Gefühlsregungen Trumpf.
Man kann jetzt drüber streiten, ob die Flötenversion von „Sound of Silence“ mit schmachtendem Orchester wirklich sein muss. „Nights in White Satin“ klingt da schon besser in epischer Breite und „Morning has broken“ wird zur wundervollen Pianoversion. Micaëla Oeste interpretiert zudem eine sehr gefühlvolle Version von „The Rose“, die von Anna Majchrzak & Donij van Doorn in einen grandiosen Dreiklang geführt wird. Und der Abschluss mit Billy Joels „Lullaby“ wirkt auch im orchestralen Flair.
Die exklusive Bonus-DVD enthält Welthits wie „My Heart Will Go On“ und „Can’t Help Falling in Love“, die romantischen Walzer „Gold and Silver“ und „Laras Thema“ aus Dr. Schiwago sowie beliebte Songs aus Musicals wie „Over the Rainbow“ und „Music of the Night“.
Ein besonderes Highlight: „Voilà“, Emma Koks Cover des französischen ESC-Songs von 2021, als einzigartige Performance, die bereits Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert hat.
Tracklist CD
1. Indian Love Call
2. The Ludlows
3. Nitsch Jaka
4. Morning Has Broken
5. By The Sleepy Lagoon
6. Aquarium
7. The Sound Of Silence
8. Dance Of The Blessed Spirits
9. Nights In White Satin
10. Smile
11. Everything I Do (I Do It For You)
12. Waltz From Coppelia
13. The Rose
14. Nocturne
15. Vocalise (Theme From The Ninth Gate)
16. Lullabye (Goodnight My Angel)
Tracklist Bonus DVD
1. The Music Of The Night
2. Gold And Silver
3. Over The Rainbow
4. Le Cygne
5. Au Fond Du Temple Saint
6. My Heart Will Go On
7. In’t Kleine Cafe Aan De Haven
8. Trumpet Voluntary
9. Lara’s Theme
10. Leichte Kavallerie
11. Can’t Help Falling In Love
12. What A Wonderful World