Tame Impala – Fotos aus Köln 2016
Hier findest ihr die Fotos von Tame Impala am 09. Februar 2016 im Palladium in Köln.
Schanzenstr. 40, 51063 Köln, Deutschland
Hier findest ihr die Fotos von Tame Impala am 09. Februar 2016 im Palladium in Köln.
Den ganzen Tag regnet es schon in Strömen, man wird vom Regen so durchnässt, dass man die geliebten Vans schweren Herzens in der Diele stehen lässt und gönnt sich generell erst mal eine neue Robe. Trocken geht es dann in den Osten Kölns, ins Palladium, um Parkway Drive auf ihrem Tourstop der „Ire-Tour“ zu bewundern. Mit dabei sind die Architects sowie Thy Art Is Murder.
Angekommen am Ort des Geschehens macht man sich erstmal freiwillig am Merchandisestand ärmer, die Auswahl aller Bands ist erstaunlich gut. Thy Art is Murder spielen bereits und geben einen guten Opener. Am Ende des Konzerts der australischen Opener beginnt der typische Maasenandrang aus der Halle zum Außenbereich, welcher selbstverständlich restlos überfüllt ist. „Durchgehen“, schreit der nette Sicherheitsbeauftragte. Den fußballplatzgroßen Parkplatz erweitern denken alle anderen. Die gesamte Meute bewegt sich wieder Richtung Innenraum und begrüßt freudig die Archtiects, welche eine grandiose Show bieten. Das kennt man auch nicht anders von den fünf Engländern. Das neun Songs umfassende Set beinhaltet Songs wie „Gravedigger“, Naysayer“ und „These Don’t Colours Don’t Run“ und lässt kaum einen Wunsch offen.
Nach ein paar weiteren Kölsch ist es dann endlich soweit: Auf Queens‘ „Bohemian Rhapsody“ betreten die fünf Australier die Bühne und lassen mit dem IRE-Albumopener „Destroyer“ gleich den ersten Pit die Mauern des Palladiums zum beben bringen. Die neuen Mitgröhlpassagen kommen in Köln bestens an, ebenso wie die rot-weiße Kreppbandkanone die zum Ende abgefeuert wird. Wie schon bei den Touren zu „Atlas“ und „Deep Blue“ wird mit dem zweiten Titel des neuen Albums weitergemacht: „Dying To Believe“ wird zu einem der Bretter des Abends und dürfte zu diesem frühen Zeitpunkt schon mehrere 100 blaue Flecken verursacht haben. Nach einem fassungslsoen Danke aus dem Mikrofon wird auch klar, dass hier nicht Guido Cantz sondern Frontmann Winston Mc Call mit blond gefärbten Haaren auf der Bühne steht, was von einigen nicht sehr positiv aufgenommen wird. Aber da der Großteil wegen der Musik und nicht wegen Laufstegattitüde hier ist, fällt dies nicht weiter ins Gewicht. Bereits zum Anfang des Sets gibt es mit „Karma“ direkt den nächsten Hammer in Richtung jeckem Publikum. Die Halle bebt von der ersten bis zur letzten Reihe, unglaublich in was für Dimensionen sich Parkway Drive mit Metalcore gespielt haben.
Am Bass sieht man nicht wie gewohnt den Doppelgänger von Owen Wilson, Jia O’Connor, sondern aushilsweise den Bassisten ihrer Landsleute von Thy Art Is Murder, welcher somit gleich zwei mal in den Genuss kommt vor dieser Kulisse zu spielen. Der Erfolg der Australier lässt sich auch an ihren Outfits erkennen: Waren sie 2013 noch mit blauen Jeans und Schwimmhosen unterwegs auf den Bühnen dieser Welt, so tragen sei heute alle enge, schwarze Hosen und dunkle Shirts. Ebenso ist Feuer fester Bestandteil der Bühnenshow. Was folgt ist ein bunter Mix aus neuen und alten Songs wie „Vice Grip“, „Idols and Anchors“, „Dark Days“ und „Romance is Dead“. Ein besonderes Highlight folgt mit „Dedicated“, mit welchem die wenigsten gerechnet haben. Mit dieser Hymne an ihre Fans und einem Breakdown, der einem beinahe die Knochen bricht, fühlt man sich doch gleich wie neu geboren. Zum Abschluss werden noch „Crushed“ und „Home Is For The Heartless“zum besten gegeben. Zu letzterem fordert Winston die Halle auf so viele Crowdsurfer wie möglich zu mobilisieren. Gesagt, getan. Zeitweise muss sich ein Ordner um vier Crowdsurfer kümmern.
Mal wieder zeigen Parkway Drive, dass sie in einer anderen Liga spielen was Metalcore betrifft und werden die Fans die zum Release von „IRE“ noch der Meinung waren „…das sind nicht mehr Parkway Drive“ ebenso mitgerissen haben wie die, die es von der ersten Stunde an mochten.
Hier unsere Fotogalerie von Frank Turner vom 29.01.2016 im Kölner Palladium
Hier findet ihr unsere Fotos vom Parkway Drive und Architects Konzert am 30. Januar 2016 im Palladium in Köln.
Frank Turner ist in der Stadt. Das alleine wäre schon eine gute Nachricht. Nach seinen Auftritten im Blue Shell, der Kulturkirche oder dem Underground hat er diesmal ein Einsehen mit all jenen Fans, die in den vergangenen Jahren zu oft vergeblich nach Karten für seine Konzerte angestanden haben und mietet sich im Palladium ein. Nach Turner’s Zählung ist es Konzert Nummer 1.826 und gleichzeitig seine bislang grösste Headliner-Show in Deutschland. Natürlich ist die Halle in Köln-Mülheim restlos ausverkauft.
Im Gepäck hat Frank Turner sein neues und sechstes Album „Positive Songs For Negative People“ und mit Will Varley sowie Skinny Lister gleich zwei Vorgruppen. Während der melodische Akustik-Folk von Will Varley noch weitestgehend zwischen Klogängen und der Organisation des Biernachschubs untergeht, lassen Skinny Lister nach 45 Minuten eine dampfende Menge zurück. Möglicherweise kommt ihr Gemisch aus Punk, Rock und Folk in Köln aber auch nur deshalb so gut an, weil es am Ende wie eine endlose Wiederholung des Brings-Schlagers „Polka, Polka, Polka“ klingt. Da der Karneval im Rheinland kommende Woche seinem Höhepunkt entgegensteuert, schunkelt sich der Kölner heute abend schon mal dankend warm.
Danach ist ohnehin nur noch Feiern angesagt. Frank Turner und seine famosen Sleeping Souls reißen das Palladium förmlich in Stücke. Der gebürtige Bahrainer springt wie ein Derwisch über die Bühne und ganz Köln tut es ihm gleich. Die Stimmung ist vom ersten Ton des Openers „The Next Storm“ an absolut grandios. Es wird getanzt und gepogt so lange die Kräfte reichen. Ihre stimmlichen Fähigkeiten stellen die Kölner insbesondere beim auf Deutsch gesungenen „Eulogy“ unter Beweis. Doch nicht nur da. Auch mein persönlicher Favorit „I Am Disappeared“ erklingt als tausendfacher Chor. Als die Sleeping Souls zu Ehren von Lemmy Kilmister noch „Ace Of Spades“ anspielen gibt es endgültig kein Halten mehr. Später widmet Frank Turner „Polaroid Picture“ dem Motörhead-Frontmann und der zweiten kürzlich verstorbenen Ikone David Bowie. Das gesamte Palladium hüpft ihnen zu Ehren im Takt.
Zwischendurch gönnt Frank Turner seinen Fans eine kleine Verschnaufpause. „Tattoos“, das uralte „Balthazar, Impresario“ und das wunderschöne „The Ballad Of Me And My Friends“ singt er alleine mit seiner Akustikgitarre, bevor die Band zu „Reasons Not To Be An Idiot“ vollzählig auf die Bühne zurückkehrt. Dabei bleibt Turner stets der sympathische Kumpeltyp von nebenan, macht Witze, erklärt die „Konzertregeln“ („Hier sind alle gleich“) oder die Geschichte der Tour-Fahne, die den Troß seit dem Auftaktkonzert im September auf jeder Show begleitet und dabei durch die Fans von Stadt zu Stadt weitergereicht wird. Bei „Out Of Breath“ holt er die Kollegen von Skinny Lister zurück auf die Bühne und freut sich in gebrochenem Deutsch über die Begeisterung vor ihm: „Danke for Kommst“.
So geht das zwei Stunden lang. Am Ende der schweißtreibenden Party steht dann passenderweise „Four Simple Words“. Eigentlich ist damit „I Want To Dance“ gemeint, was die Kölner auch mehr als wörtlich nehmen. Stattdessen könnte man Frank Turner für diesen grossartigen Abend aber auch ein „Thank You Very Much“ zurufen. Karneval kann kommen!
Hier findet ihr unsere Fotogalerie vom Marsimoto-Konzert am 15.12.2015 im Palladium in Köln
Hier ist unsere Fotogalerie von Of Monsters and Men im Palladium Köln.
Sonntag, 15.11.2015, Köln-Mühlheim. Zum wiederholten Male steht man an der Keupstraße und trifft sich mit den Kollegen am nahe an der Bahnstation gelegenen Dönerverkäufer Doy-Doy. Es ist stürmisch, man begibt sich also auf den Weg zum Palladium um sich das erste von Zwei ausverkauften Konzerten der Kannibalen in Zivil, kurz KIZ, anzusehen. 4000 Menschen erwarten eine Show, die ihresgleichen suchen soll. Und diesen sollen die Rheinländer bekommen. Fangen wir vorne an.
Nach dem Betreten der Halle wird man zunächst einmal von den außerordentlich freundlichen, engagierten und kompetenten Politikern der PARTEI begrüßt. Alleine die Tatsache, dass die Partei hier Leute anwerben möchte ist schon ein Highlight des Abends, welcher erst wenige Minuten alt ist. Darauf erst mal ein kühles Blondes und dann auf in den Konzertsaal, in welchem zurzeit der Support, Audio 88 & Yassin, auf der Bühne steht. Wirklich überzeugen kann das die Kölner allerdings nicht, der Applaus ist verhalten und nach Beendigung der Stagetime freut man sich nun umso mehr auf Tarek, Nico, Maxim und DJ Craft. Um 20.50, nach einigen „H****sohn“-Rufen, ist es dann so weit. Hinter dem weißen Bühnenvorhang lassen sich vier uniformierte Menschen erkennen. Ein gedrehtes Intro, welches schon für die ersten Lacher in der Halle sorgt, eröffnet diesen denkwürdigen Abend.
Der Opener „Duhastaufdeinenkokaturndeinegeistigbehinderteschwestergeficktmucke“ lässt das Kölner Publikum gleich die Arme heben und erste gute Laune verbreiten. Der Vorhang fällt und die uniformierten Kannibalen entpuppen sich als riesige Statuen. „Urlaub fürs Gehirn“ stellt mit dem zweiten Song des Abends gleich eine der Hymnen dieses Konzertes dar. Bestimmte, für KIZ stehende, Schimpfwörter werden lauthals mitgegröhlt. Der größte Coup gelingt den Berlinern nach „Ich bin Adolf Hitler“, als sie sich von der Hymne „Das Kannibalenlied“ von der Bühne zum gegenüberliegenden Hallenende geleiten lassen und sich auf vor dem Rollstuhlfahrerpodest aufgestellte Rednerpulte stellen. Absoluter Aha-Effekt. Maxim hält neben dem einschüchternden Tarek und dem champagnertrinkenden Nico eine Rede die seinesgleichen sucht. „…jeder von euch ist 30 Euro Eintritt für uns…“ oder „…wir geben euch Hoffnung wo sonst keine ist…“ sind nur einige Meisterfloskeln. Gefolgt wird diese Rede von „Abteilungsleiter der Liebe“, mit anschließendem, gefeierten Rückmarsch zur Bühne. Das 25 Songs umfassende Set beinhaltet neben neuen Songs wie „Boom Boom Boom“ oder „Hurra die Welt geht unter“ auch Klassiker wie „Spasst“, „Neuruppin“ (welches als erster Bühnenabgang fungiert), „Ellenbogengesellschaft (Pogen)“ oder „Geld“. Auch Bühnentechnisch hat sich einiges getan: Geldkanonen, ständig wechselnde Bühnenbilder auf einer riesigen Leinwand und unzählige Lichteffekte schmücken mittlerweile die Stage der Rapper, die sich durch jede Gesellschaftsschicht und Genres ziehen. Den Abschied dieses unglaublichen Konzerts bildet der Song „H***nsohn“, welches nochmal viele mit Freude erfüllte Gesichter hervorzaubert.
Man könnte über KIZ-Konzerte Berichte schreiben, die länger wären als die Berichte von drei Magazinen über Rock am Ring, Wacken und Glastonbury zusammen, so viele Eindrücke und nennenswerte Eindrücke sammelt man an solch einem Abend. Deshalb die Empfehlung an jeden der KIZ noch nicht gesehen hat oder überlegt es zu tun: Augen auf, zum Ticketkauf. Es wird ein Ereignis, von welchem man seinen Kindern noch ausschweifend berichten wird.
Hier findet ihr unsere Fotos vom K.I.Z. Konzert am 15. November 2015 im Palladium in Köln.
Marilyn Manson einer der Meister des Bühnenhorrors rockt in Köln
Als Vorband versucht sich Tüsn. Eine Drei-Mann-Gruppe aus Berlin. Deutsch-Rock mit Liedern wie Schwarzmarkt und Schuld. Sie tun ihr bestes, aber als Anheizer für den Meister der Finsternis haben sie es nicht gerade leicht. Schon auch dadurch, dass es verschiedene Musikstil-Richtungen sind und der Funken zum Publikum nicht so recht überspringen will.
Eine akademische Viertelstunden darf das Publikum gespannt warten. Doch als sich die Bühne in dichten Nebel hüllt und das rote Bühnenlicht für die rechte Stimmung sorgt, steht er da. Erst als Schattenfigur und dann in klaren Zügen.
Marilyn Manson, der Mann mit dem Künstlernamen aus Gut und Böse. Er ist schon sehr speziell, wobei ich persönlich den Eindruck habe, dass seine superexzessive Zeit vorbei ist. Er wirkte gegenüber früheren Zeiten fast seriös. Zumindest heute… bei dem berliner Konzert der Tour schnitt er sich die Hand auf und blutete einiges voll. Natürlich hat er noch immer sein Gesicht geschminkt, aber seine Haare sind kürzer und auch sieht er in seinem Anzug aus schwarzem Leder gut angezogen aus.
Mit Deep Six geht der Rockhammer los. Die Fans gehen richtig gut mit, aber wer kann schon bei einem so rhythmischen Song stillhalten. Die Stimmung ist gut, es ist tierisch warm und die Halle rockt. Als dann die Klänge zu Sweet Dreams aufkommen, singt alles mit! Ein bisschen Depeche Mode, dazu schwarze Magie und teils schwerverdauliche Texte. Aber auch richtig viel Nahrung für Headbanging und Bewegung macht das aus, was hier abgeht. Jede Menge Musik mit richtig viel Power und Dampf.
Wer als Fan mehrere Konzerte der „The Hell Not Hallelujah Tour“ besucht hat, wird aber leider kaum Überaschungen erfahren. Die Setlist ist an jedem Abend die selbe. Und auch die Pausen und Ansagen wirken so, als würde es sich jeden Abend genau gleich abspielen.
Das aber nur als Randgedanke, denn ansonsten macht das Konzert einiges her.
Bring Me The Horizon haben eine unglaubliche musikalische Entwicklung durchgemacht. Dies liegt zum größten Teil daran, dass Sänger Oliver Sykes seine Stimme in den Anfangsjahren schon mehr als überstrapaziert hat. Hört man sich das 2006 erschienene Album „Count Your Blessings“ an, kann man das auch ein wenig nachvollziehen. Somit mussten sich BMTH also ändern. Mit „Sempiternal“ leiteten die fünf Engländer diese Wende ein, mit „That’s The Spirit“ vollziehen sie den endgültigen Stilwechsel. Und geben diesen im, seit Wochen ausverkauften, Kölner Palladium zum Besten.
Angekommen in Köln-Mühlheims schönster Fabrikhalle verpasst man Beartooth und beginnt den Abend somit mit dem völligen Kontrastprogramm zu dieser Band: PVRIS präsentieren ihre sphärischen Stücke und laden die 3500 Zuschauer zum träumen ein. Die Bands sind also genauso unterschiedlich wie die BMTH Alben. Nach einer halben Stunde Umbaupause ist es dann soweit.
Das Licht der Halle geht von jetzt auf gleich aus und löst ein Massenkreischen aus, welches man so nur von Boybands der 90er-Jahre gewohnt ist. Was schon nach einigen Sekunden klar wird: An der Bühnenshow wird auf dieser Tour nicht gespart. Ein Bambusmattenähnliches Gebilde steht der Band im Rücken und liefert ab jetzt 70 Minuten aufwendig programmierte Bilder und Lightshows. BMTH starten mit dem leicht episch anmutenden „Doomed“ und ziehen, besonders die ersten Reihen, gleich in ihren Bann. Nahtlos geht es weiter mit dem „Happy Song“, der ebenfalls bestens beim Kölner Publikum ankommt. Die Stimmung im Palladium, welches die größte Halle der europäischen Festland Tour ist, ist sehr gut. Es wird gesprungen was das Zeug hält und Singalongs kommen auch nicht zu kurz. Zur Mitte des Sets muss man leider einen kleinen Rückschlag hinnehmen: „Chelsea Smile“ kann diesmal leider nicht überzeugen, da Sykes die Hälfte des Songs das Publikum singen lässt und die Stellen die er selbst übernimmt ohne jeglichen Druck im Shouting darbietet. Sehr schade, da dieser Song immer ein Klassiker war den man gerne gehört hat. Schon wesentlich mehr überzeugen kann da die Singleauskopplung „Throne“, welche Sykes in den gesanglichen Teilen doch mehr zusagt als das shouten. Man merkt, dass sich der Frontmann in den neuen Songs wohler, sicherer fühlt. „Anti-Vist“ lässt nochmal harte Zeiten aufleben und lässt die Menge ordentlich schwitzen. BMTH bedanken sich und verlassen die Bühne um kurze Zeit mit „Blessed With A Curse“ für feuchte Augen zu sorgen und sich mit „Drown“ endgültig aus Köln zu verabschieden. Die obligatorische Aufforderung von Oliver Sykes zum Crowdsurfen während dieses letzten Songs, um einen High Five von ihm zu erhalten, fehlt selbstverständlich nicht.
Unterm Strich kann man sagen, dass Bring Me The Horizon nichts mehr für die Fans der ersten Stunde ist da es musikalisch in eine komplett andere Richtung gegangen ist. Will man aber eine musikalisch gemischte Show und vor allem Action auf der Bühne, sind die 2015er BMTH genau die richtige Wahl.
Hier findet ihr unsere Fotos vom Marilyn Manson Konzert am 07. November 2015 im Palladium in Köln.
Unsere Fotos vom Editors Konzert im Kölner Palladium am 02.11.2015
Hier findet ihr unsere Fotos vom Garbage Konzert am 31.10.2015 im Palladium in Köln.
Seeed bereiten sich im Palladium Köln auf ihren Auftritt beim Lollapalooza 2015 vor. Hier unsere Fotos:
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Hier gibt es unsere Kraftklub Konzertfotos der In Schwarz Tour 2015 aus dem Palladium in Köln am 26.02.2015
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Hier gibt es unsere Dropkick Murphy´s Konzertfotos der Tour 2015 aus dem Palladium in Köln am 22.02.2015
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The Kooks machen mittlerweile das Palladium in Köln voll – eine Halle für 4000 Leute. Kein Wunder – Singles wie „Naive“ und „She moves in her own way“ kennt man ja alle aus dem Radio. Die Fans können jedenfalls jedes Lied mitsingen.
„Seaside“ zum Beispiel – die Leute kennen jedes Wort und Sänger Luke muss kaum noch arbeiten. Das Palladium schwoft und klatscht und brummt und für einen Abend bringen uns The Kooks ein bisschen Sommer in den kalten Februar in Köln.
Die neuen Songs wie z.B. „Down“ gefallen mir sehr gut. Die sind funkiger und schwerer und sexier als die älteren Sachen. Das Konzept aber bleibt: Alle Song klingen sehr britisch und warm nach Sonne.
Mädchen mögen die Kooks. Ich weiß wirklich nicht, was die ganzen Jungs hier machen. Wahrscheinlich die Freundin begleiten. Oder eine neue Freundin finden.
Ich bin jedenfalls sehr positiv überrascht von dem Abend. The Kooks in der großen Halle funktioniert und macht Spaß. Die Band kann man sich jedenfalls noch genauso gut ansehen wie vor 10 Jahren. Musikalisch und optisch. Das freut auch die Mädchen hier.
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Hier gibt es unsere The Kooks Konzertfotos der Tour 2015 aus dem Palladium in Köln am 18.02.2015
Die Karten für das Konzert der „Kings of Rock“ waren binnen weniger Stunden ausverkauft. Kein Wunder bei einem Act, den man so schnell wahrscheinlich nicht wieder auf einer eigenen Tour sehen wird. So mache ich mich an diesem kalten, nassen und ungemütlichen Sonntagabend, nach einer langen Nacht, auf den Weg in den Osten Kölns, um mir eben diese Band anzusehen. Leider bin ich so knapp dran, dass mich das Leben mit einer zu späten Bahn und einer ausgefallenen bestraft und ich somit leider nicht den Support mitbekomme. Rein in die Halle, Sasquatch von der Bühne.
Was nun folgt ist eine 40-minütige Umbaupause. Da fragt man sich warum, wenn doch eigentlich nur ein Schlagzeug von der Bühne gebracht wird. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Die 4000 Zuschauer warten sehnsüchtig auf Jack Black und Kyle Guess – und sollen sie bekommen. Mit Ennio Morricones „The Trio“ betreten Tenacious D in einem epischen Maße die Bühne, wie man es selten gesehen hat. Bescheiden lassen die beiden sich kurz feiern, um dann gleich mit „Tribute“ die Menge zum ersten mal richtig zum kochen zu bringen. Das Konzert ist gerade einmal drei Minuten im Gange und bietet schon jetzt eine Stimmung, die man manchmal nicht in der Kölner Lanxess Arena findet. Die ersten drei Songs werden ohne viele Worte gleich gespielt und dann kommt das, worauf ich mich am meisten freue: Jack Black tritt ans Mikro und lässt endlich seinen unverwechselbaren Charme spielen: Kurze Unterhaltungen mit den Fans, lustige Sprüche, und noch komischere Bewegungen – Jack Black wie er leibt und lebt. Kyle, sein sympathischer Weggefährte und Bandkolege. genießt die Stagetime sichtlich.
“Dude (I totally miss you)“, “Kyle Quit The Band” und “Friendship” sind nur einige Highlights, die in diesem, und nein das ist kein Zahlendreher, 27 Songs umfassenden Set zum Besten gegeben werden. Ebenso betritt zur Unterstützung, aber auch zur Belustigung der Fans, in Dauerschleife der haarige Sasquatch die Bühne des Palladiums. Immer wieder hört man die Gesänge der Fans „D, D, D, D“. Sie wollen mehr, und das sollen sie bekommen. Mit Led Zeppelins „Rock and Roll“ zaubern die beiden einen Klassiker der Musikgeschichte aus dem Ärmel, um danach unweigerlich mit „Sexaboom“, „Roadie“ und „Wonderboy“ weiter die Halle ans Limit zu bringen. Mit „Fuck Her Gently“ verabschieden sich die beiden von der Bühne. Grandios – bis hierher. Denn was nun folgt, ist ganz großes Tennis. Nach „Dio“ und „Baby“ geben die beiden nun noch 2 Cover der Beatles zum Besten. Nach Song Nummer 27 ist dann endgültig Schluss. Tenacious D holen sich ihren wohlverdienten Applaus und verschwinden von der Bühne.
Selten habe ich zwei Menschen gesehen, die mit nicht mehr als zwei Gitarren eine solch große Menschenmenge zum jubeln bringen und so in ihren Bann ziehen. Obendrauf der sympathische Jack Black, der wieder beweist was für ein Multitalent er ist.
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