Die südafrikanische Band Prime Circle rockte am 14.06.2013 das Substage in Karlsruhe

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DATUM» 14.06.2013
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Prime Circle stammen aus der südafrikanischen Bergbaustadt Witbank. Seit Dezember 2000 stellen die Herren um Frontsänger Ross Learmonth die komplette Musikszene in Südafrika auf den Kopf. Nach ihrem Debütalbum im Jahr 2003 gelten sie als erfolgreichster Rock Act in der Geschichte Südafrikas. Mit ihren Rockballaden und Rockhymnen bereichern sie nicht nur die südafrikanische Musikszene, sondern sie erobern auch immer mehr den europäischen Musikmarkt.

Substage

Mit den Neuzugängen, dem Keyboarder Neil Breytenbach im Juli 2007 und dem Schlagzeuger Dale Schnettler im September 2008 sind laut Ross Learmonth die „endgültigen und perfekten Fünf“ zusammen. Nach der erfolgreichen Evidence-ReLoaded Tour im April ist die Band nun für einige Konzerte zurück in Deutschland. Neben den Konzerten mit den US-Rockern von 3 Doors Down haben Prime Circle auch drei Club-Shows gespielt, wie in Karlsruhe im Substage.

Am Freitag, den 14.06.2013, war es soweit. Die Band aus Südafrika  hat nach einer langen Autofahrt aus Berlin und einigen Staus das Substage erreicht. Nach dem Aufbau und einer ordentlichen Stärkung fand der Frontman Ross Learmonth noch die Zeit für ein Interview, das ihr HIER nachlesen könnt!

Gegen 21.00 Uhr eröffnete die Supportband Unbuttoned Heart aus Ulm  und heizte dem Publikum gemischten Alters ordentlich ein. Als Prime Circle gegen 21.50 Uhr die Bühne betraten und das erste Lied „Closure“ anstimmten, gab es kein Halten mehr.

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Neben dem bekanntesten Song „Hello“, den die Band  für die WM 2010 in Südafrika geschrieben hat, sowie „Breathing“, „Jekyll and Hyde“, „Never gonna bring us down“, „Turning in my sleep“, „She always get what she wants“, „Everything you need“ und  „Live this life“, stellten Prime Circle einige Songs aus ihrem neuen Album „Evidence” vor.

„Time kills us all”, „Change”, „Staring at Satellites“, „Evidence“, „Know you better” oder „King for a day” rissen ungefähr 350 Fans im Substage mit. Viele sangen mit und tanzten zu den Songs. Kurz vor Schluss wurde es dann etwas ruhiger und nachdenklicher: Zuerst stand Frontman Ross Learmonth zusammen mit Keyboarder Neil Breytenbach auf der Bühne und stimmte „Turn me to Stone“ an, ein Song für die Menschen, die nicht mehr da sind.

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Nach und nach stießen die restlichen Bandmitglieder dazu, der Bassist Marco Gomes, der Gitarrist Dirk Bisschoff und der Schlagzeuger Dale Schnettler. Sie erzeugten eine Stimmung, die Gänsehaut auslöste!

Gewohnt rockiger ging es dann weiter. Am Ende ließ das Publikum die Band erst nach drei Zugaben gehen. Nach 1 ½ Stunden verabschiedeten sich Prime Circle endgültig mit dem Lied „Consider me“ von den Fans aus dem Substage in Karlsruhe.

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Nach dem Konzert stand die Band den Fans am Merchstand noch für Autogrammwünsche und Fotos zur Verfügung. Dort wurde mir im Gespräch mit einigen Zuschauern schnell klar, dass für viele Fans kein Weg zu weit ist, um Prime Circle live zu sehen. Einige kamen extra aus Trier, Saarbrücken, Ludwigshafen, Stuttgart und sogar aus Südafrika angereist.

An diesem Abend hat Ross Learmonth wieder mit seiner Stimme überzeugt und die Rockband hat bewiesen, warum sie nicht nur in Südafrika so erfolgreich ist, sondern auch langsam in Europa durchstartet. Ich bin mir sicher, dass Prime Circle nach diesem Abend wieder einige neue Fans haben.

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