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Urheber/Fotograf: Warner Music

Birdy "Portraits"

Unsere Wertung: 8 von 9 Punkten.

Die Neu-Erfindung als große Pop-Künstlerin

Jasmine Lucilla Elizabeth Jennifer van den Bogaerde ist ein verdammt langer Name und die junge Frau tat zu Beginn ihrer Karriere gut daran, sich mit Birdy einen passenden Künstlernamen zuzulegen. Sie ist erst 27 Jahre alt, kann aber schon auf fünf herausragende Studioalben zurückblicken. Die ersten drei Werke hat sie noch im Teenager-Alter geschrieben. Die Pubertät sorgte damals für schwermütige, melancholische Balladen, die eine ganze Generation mitnahmen. Nach einer kurzen Schaffenspause wandelte dann „Young Heart“ auf den Spuren von Nashville (HIER unsre Review) und die Neuausrichtung gab Birdy wohl die Kraft, schon zwei Jahre später ein neues, sehr energievolles Album zu präsentieren, das den Titel „Portraits“ trägt.

„Portraits“ kommt nach dem Herzschmerz-Album „Young Heart“ wieder optimistischer und selbstbewusster daher. Stilistisch ist es am Pop der 80er angelehnt und klingt doch ganz modern, wie schon der Opener „Paradise Calling“ beweist. Birdy war bei allen elf Songs als Songwriterin beteiligt. Damit geht sie bewusst keine Kompromisse ein. Es finden sich hymnische Hits wie „Raincatchers“ mit genialer orchestraler Einlage, das starke „Ruins I“ und auch die Ballade „Your Arms“, die aber diesmal ziemlich allein steht.

Birdy sagt zu den neuen Stücken: „Nachdem ich fünf Jahre lang an meiner vorherigen Platte gearbeitet hatte, die ziemlich emotional und intensiv war, wurde PORTRAITS mit einer grüblerischen Dringlichkeit aus der Asche geboren, die ich zuvor nicht gespürt hatte. Natürlich habe ich versucht, etwas zu schaffen, das den Energieschub in mir widerspiegelt. Ich war begeistert von einer Mischung aus synthetischen und akustischen Klängen und fand viel Freiheit und Freude beim Vorstoß in ein neues Klanguniversum, von dem ich früher dachte, dass ich nie authentisch darin existieren könnte.“

So bekommen dann Elektropop-Nummern wie „Heartbreaker“, „Ruins II“ und „Battlefield“ einen ganz neuen Stellenwert und geben dem Album viel Energie mit. Nicht von ungefähr erinnert die Stimme der Britin manchmal an die unvergleichliche Kate Bush. Aber keine Sorge, auch die Melancholie und Birdys einzigartige, manchmal sehr zerbrechliche Stimme kommen nicht zu kurz – dafür bürgt schon der grandiose Titelsong.

Birdy hat es mit „Portraits“ geschafft, nicht auf der Stelle stehen zu bleiben. Natürlich könnte sie weiterhin die Balladen-Queen geben, aber sie will mehr. Das gute Songwriting ist geblieben – und hinzu kommt nun ein neuer, frischer Popsound, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt.

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