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DIE HAPPY: Zwischen Hardrock und Pop – “Guess What” bietet Mitgrölrefrains

Die Happy  •  Guess What
Veröffentlichungsdatum: 10.04.2020
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Gegründet wurde die Ulmer Band DIE HAPPY – was soviel bedeutet wie die englische Variante von “Hals- und Beinbruch” – im Jahr 1993. Gitarrist Thorsten Mewes und die aus der Tschechischen Republik eingewanderte Sängerin Marta Jandová sind von Beginn an mit dabei und werden seit über zwanzig Jahren durch Ralph Rieker am Bass und Jürgen Stiehle am Schlagzeug verstärkt.

Nach dem Sieg 1998 beim Nachwuchswettbewerb “Baden-Württemberg rockt” und dem Überraschungserfolg mit der Single “Supersonic Speed” drei Jahre später baute man sich eine stetig wachsende Fangemeinde auf. 27 Jahre Bandgeschichte, acht Studioalben und unzählige Livekonzerte liegen nun hinter der Band. Das 1.000ste Konzert hatte man bereits im Jahr 2012 im ganz besonderen Rahmen gefeiert. Jetzt liegt Nummer 9 vor – und wie der Titel “Guess What” schon andeutet: Auch hier gibt es die altbekannte Mischung aus solidem Hardrock mit Pop-Anleihen und Refrains, die direkt ins Ohr gehen.

Die Affinität zur Popmusik kommt nicht von ungefähr. Immerhin hatte Sängerin Marta zwischenzeitlich einen respektablen Hit im Deutschpop-Duett mit Johannes Strate, trat beim Bundesvision Songcontest auf und war Jurymitglied in der Sendung “Popstars”. Das hat aber nur bedingt Auswirkungen auf die musikalische Ausrichtung von DIE HAPPY. Hier nutzt sie ihre starke Stimme weiterhin für straighte Rocksongs, denn es gibt mächtigen Groove und starke Gitarrenriffs. Aus dem Quartett wurde inzwischen ein Quintett: Mit dem langjährigen Freund Robert Kerner (ex-Bakkushan) an der Gitarre hat der Vierer Live-Verstärkung bekommen und ballert den Fans die Riffs zukünftig in Stereo um die Ohren.

„Wir sind mega stolz und glücklich, dass wir nach einem langen und schwierigen Entstehungsprozess endlich ein neues Album am Start haben. Alles ist in Eigenregie entstanden, wobei wir alle auch mit diversen anderen Dingen beschäftigt waren und kaum Zeit für gemeinsame Songwriting-Sessions hatten. Aus diesem Grund haben wir die letzten beiden Touren genutzt, um Ideen zu sammeln und diese bei ausgiebigen Sound-Checks auszuprobieren – sehr zum Leidwesen unserer Crew. Ein Song ist sogar während eines Konzerts in der Bochumer Matrix entstanden, als Marta spontan zur Gitarre griff und ins Mikro brüllte ‘Die My Baby, ´cause you fucked me up and no one let’s me down’. Keine Ahnung welcher Teufel sie dabei geritten hat“, erzählt Bandgründer und Gitarrist Thorsten Mewes.

In den Songs “Give Me A Break” und “Guess What” singt Marta sich den ganzen Frust von der Seele. Ein Monster-Riff jagt das andere, beispielsweise in “No Tomorrow” oder “Trippin’”. Und überhaupt bleibt während der zehn Songs kaum eine Atempause, höchstens bei den DIE HAPPY-typischen Power-Balladen “Love Suicide” oder “Story Of Our Life”. Solider Rock mit kraftvollen Vocals – so können sie bald das dritte Jahrzehnt vollmachen.

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